> ## Content Index
> Fetch the complete content index at: https://ameikos.ghost.io/llms.txt
> Use this file to discover other available public pages before exploring further.

# Innovatoren tanzen aus der Reihe.   B104
- URL: https://ameikos.ghost.io/b104/
- Published: 2025-08-04T04:00:00.000Z
- Updated: 2026-10-08T09:09:32.000Z
- Description: Ein Geistesblitz macht noch kein Geschäft. Aber musst Du deshalb gleich eine Firma gründen? Es gibt einen anderen Weg: Deine Idee entwickeln, ihren Kundennutzen prüfen und einen Partner für Produktion und Vertrieb gewinnen.
- Author: Stefan Schranz
- Tags: Wirtschaft_Tourism, Alle, Technik_Digital_KI, x1A_Strategie, x1B_Innovation

Es gibt sie, diese Menschen, die in ihrem Job aufgehen, weil sie sich durch ihre intensive Beschäftigung mit ihrem Fach zum nachgefragten Experten entwickelt haben. Anstatt ständig über Work-Life-Balance zu sinnieren, wollen diese Typen immer mehr in ihrem Job. Mehr Tiefe, mehr Erfahrung und mehr News über ihr Fachgebiet.

Und dann passiert manchmal ein **Geistesblitz**. Eine neue Idee, ein anderer Lösungsansatz, etwas, an das (vielleicht) noch niemand vorher gedacht hat.

Wenn du bei diesem Power-Club mitspielst, kann ich dir ein paar Empfehlungen übergeben...

### **MEIN FOKUS HEUTE**

Glaube an deine Idee und bleib dran. Warum sollst nicht DU der oder die Erste sein, die einen völlig neuen Zugang zu einem genialen Kundennutzen erdacht hat?

**ABER: Nur wenige schaffen** es damit auf den Markt. Die Drop-out-Quote in der Start-up-Szene liegt über 90 %. Also – keine Illusionen, keine unseriösen Innovations-Speaker oder Gründungsromantiker! Deshalb:

- Entwickle deine Idee auf dem Blatt und/oder in Form eines einfachen Prototyps, der keiner existenzgefährdenden Investition bedarf.
- Teure Prototypen, Patente, Firmengründung – das alles kostet Zeit, Geld und Nerven. Konzentriere dich auf deine Idee.
- Beobachte ganz genau den Markt, befrage (mündlich) potenzielle Kunden, ohne ihnen explizit deine Vermarktungsidee zu erklären.
- Wenn das Produkt „reif“ ist, halte Ausschau nach Unternehmen, die dein Produkt produzieren und vertreiben könnten, weil sie es in ihrem Portfolio brauchen oder ihren Konkurrenten voraus sein wollen (s. Adidas und Runtastic oder remove.bg und Canva).
- Statt selbst zu produzieren, übergib die Idee an ein Unternehmen. Die Firma übernimmt alles – von der Produktion oder der Programmierung über das Marketing bis zum Vertrieb.

**BEVOR** du deine Innovation präsentierst:

1. Lass dir eine Geheimhaltungsvereinbarung (NDA – Non-Disclosure Agreement) unterzeichnen.
2. Wenn die Idee von einem interessierten Unternehmen übernommen wird, erstelle eine Lizenzvereinbarung. Schaffe klare Bedingungen und Konditionen.

**Buchtipp:** Stephen Key zeigt in seinem Buch *„One Simple Idea“* die Steps für diesen radikal anderen Weg, deine Idee zum Geschäft zu machen.

### **MEIN NUTZEN**

- Ich spare Zeit, Geld und Nerven.
- Statt selbst alles zu stemmen, nutze ich die Ressourcen meines Partnerunternehmens. Der Partner produziert, verkauft und liefert aus – ich partizipiere in Form von Lizenzgebühren und bleibe frei – vielleicht für neue kreative Einfälle.
- Funktioniert die Innovation am Markt, entsteht passives Einkommen und unternehmerische Freiheit – ohne das Risiko klassischer Gründungen.

### **Last but not least*... one more thing von TippCreator Stefan Schranz***

*Ich habe drei Spiele erfunden – *Sixcup, Sokieba und Speedello.* Gleich vorweg: Keine dieser Innovationen war ein großer finanzieller Erfolg.*

*Das große Spiel, *SIXCUP*, überzeugte durch seine Spielidee. Über 150.000 Spielerinnen und Spieler – von Hamburg bis Bozen und von Wien bis Zürich – erlebten es im Eventmodus. Ein echter Mehrwert – für das spielende Publikum. Von *Samsung bis McDonald’s*, von *Adidas über Migros bis Swarovski* – viele starke Marken und viele *Eventprofis* haben das Spiel eingesetzt – und tun es teilweise bis heute.*

*Das kleinere Spiel, *Sokieba*, kam auf rund 10.000 verkaufte Einheiten – davon 8.000 über einen Lizenznehmer. Reich bin ich dadurch nicht geworden.*

**Monetär waren die Spiele ein Nullsummenspiel.* Aber was Innovationspraxis und Ideenmanagement betrifft, bin ich heute ein reicher Mann. Ich möchte keine dieser Erfahrungen missen – sie sind ein wertvoller Teil meines unternehmerischen Weges.*

*Die Spiele und Marken sind übrigens weiterhin lizenzierbar.*

**Ein anderes Beispiel meines Freundes Gerhard Fuchs ... die KI sagt über ihn:*Gerhard Fuchs ist der kreative Kopf hinter einem der ikonischsten Brillen-Designs der letzten Jahrzehnte … dankbar getragen von Naomi Campbell, Robbie Williams, Sarah Jessica Parker – und sogar Tom Cruise in Collateral. Mehr erfährst du über ihn, wenn du deine KI befragst.*

*Mit bescheidenem Stolz darf ich mich auch noch erinnern, dass ich in der 80er Jahren den ersten *Skischuh mit einer Luftkammeranpassung* im Ristbereich und die "*Fußanalyse*" für den Sportschuhverkauf entwickelt habe. Ersteres war ein kleiner finanzieller Erfolg. Und die Fußanalyse war im Bereich der eigenen Verkaufsberatung bei Sport Schranz eine echte Innovation. Humanic, Hervis und Co haben dieses Konzept erst später kopiert.*

*Also, bleib dran, wenn du eine außerordentlich Idee hast...*

![](https://storage.ghost.io/c/e1/27/e1271408-a53a-4435-9ecd-46136b30ed10/content/images/2026/10/___Stefan-Untrsf_blau_trans-1.png)