# AMEIKOS by Stefan Schranz > AMEIKOS gibt Impulse für Orientierung im Wandel – zu Wirtschaft, Management, KI, Tourismus, Gesellschaft, Lebensgestaltung und Praxis. Public Ghost content for AI and LLM tooling. This file includes a bounded export of public pages first, then recent public posts. Append `.md` to any post or page URL to get the content in Markdown (for example, `/example-post.md`). ## Pages ### Über ... URL: https://ameikos.ghost.io/about/ Last updated: 2026-09-27T18:43:06.000Z **AMEIKOS ist der Blog für Menschen, die Wirtschaft, Gesellschaft, Technologie, Design und SelbstManagement besser verstehen wollen, um selbst erfolgreicher zu handeln – und mit diesem Erfolg einen positiven Beitrag für Gesellschaft und Zukunft zu leisten.** Seit 1980 ist Stefan Schranz, Gründer von Schranz Management System, selbstständig. Schon früh befasste er sich in seinem Netzwerk mit Themen wie **Management, Service-Exzellenz, Organisation, Mitarbeiterführung** und **Unternehmenskultur** sowie Motivation, lebenslangem Lernen und Orientierung im Alltag. AMEIKOS richtet sich nicht an Menschen, die den Märchen großer Show-Speaker unkritisch auf den Leim gehen und den Mainstream unreflektiert konsumieren. Im Mittelpunkt stehen nicht Masse, Lautstärke und Inszenierung, sondern Relevanz vor Penetranz. Die Blog-Beiträge schreibt Stefan als Impulse, die situativ erscheinen – nämlich dann, wenn Themen Bedeutung haben und aktuell sind. Inhaltlich versucht AMEIKOS, über die oben genannten Themenblöcke hinaus, besonders die Entwicklungen im **Tourismus**, in der **Digitalisierung, KI** **und** **Robotik** sowie **Lebensraumgestaltung**, **Architektur und Design** einzuordnen und „praxistauglich zu erzählen“. Ab Juni 2026 löst AMEIKOS in neuem Format den Schranz.blog und die [ServiceTipps](https://www.patreon.com/c/ServiceTipps?ref=ameikos.ghost.io) ab. Best-of-Beiträge der Vergangenheit werden zu Nachschlagezwecken übernommen, wenn sie an Aktualität und Praxistauglichkeit weiterhin bedeutend sind. Wer den Themen von AMEIKOS täglich ein paar Minuten der Diskussion, des Nachdenkens und der Reflexion widmet, kultiviert für sich das Interesse an Neuem, gutes Leadership für ehrliche Mitarbeitermotivation und eine Basis für glaubwürdiges People Business. Also: ***3 Minutes a Day for Flow & Success*,** um im WirrWarr des schnellen Wandels Orientierung zu behalten. Zusätzlich zu den eigenen Beiträgen bereichern Gastautor:innen, Podcasts und YouTube-Beiträge die Bandbreite von AMEIKOS, denn der Versuch, bewährte Erfahrungen zu skalieren, liegt in der Absicht der Content-Creators. Wenn dir Relevanz und Resonanz wichtiger erscheinen als Penetranz, dann **abonniere** in der Kopf- oder Fußzeile dieser Seite diesen Blog und du erhältst kostenlos per eMail die Impulse, die deinem Schaffen etwas hinzufügen dürfen – nämlich immer dann, wenn’s wichtig ist. Es ist gut, zum richtigen Zeitpunkt, den relevanten Content deiner Interessen automatisch in der Mailbox zu erhalten. So long, bleib neugierig und mach Dein Ding. --- ### Impressum Schranz Management Ges.m.b.H. Untergasse 8 A-6533 Fiss – Tirol Tel: +43 664 132 33 74 Homepage: www.schranz.com eMail: info (at) schranz.com Es gelten die [AGBs](https://www.schranz.com/impressum-preise/agbs/?ref=ameikos.ghost.io), wie Sie sie unter www.schranz.com lesen, speichern und downloaden können. ### Impressum URL: https://ameikos.ghost.io/impressum/ Last updated: 2026-06-16T16:22:29.000Z Schranz Management Ges.m.b.H. Untergasse 8 - A-6533 Fiss – Tirol Tel: +43 664 132 33 74 www.schranz.com - info (at) schranz.com [Mehr](https://www.schranz.com/impressum-preise/?ref=ameikos.ghost.io) ## Posts ### Lebe so! #310 URL: https://ameikos.ghost.io/310/ Last updated: 2026-10-05T23:11:08.000Z Es heißt doch immer: "Lebe heute so, als wär´s Dein letzter Tag..." Ich habe einmal darüber nachgedacht und kam zur Erkenntnis, dass ich heute eigentlich nicht so leben möchte. Das wäre wohl für die meisten von uns ein trauriger Tag. Stattdessen habe ich mir eine Alternative zurechtgelegt – eine, die weniger dramatisch klingt, aber realistischer und lebenswerter ist. Mit dem Konzept der "Lebenstage" organisierst Du zumindest einen Tag im Monat, der dich aus dem Alltag entreißt und dir besondere Momente ermöglicht, die zumindest ein Monat lang nachhallen oder in Erinnerung bleiben, bis zum letzten Tag Deines Lebens. Wenn dir die Idee gefällt: Trag deinen Lebenstag in den Kalender ein – und schau zu Silvester zurück, welche Tage geblieben sind. Wir leben in Europas „Blauer Banane“ – einer Wohlstandsregion. Und in den „Blue Zones“ werden Menschen oft besonders alt. Die „Lebenstage“ verbinden beides: Den Wohlstand in der "Blauen Banane" bewusst nutzen und einmal im Monat einen besonderen Tag nach dem Vorbild der "Blue-Zone-Lebensweise" schaffen. Mehr zu diesen beiden „Blues“ – Blaue Banane und Blue Zones – gibt es demnächst auf Ameikos. Bis dahin: Wenn’s Dich jetzt schon interessiert, frag Deine KI. Und wenn Du den Beitrag nicht verpassen willst, abonniere Ameikos – dann bekommst Du rechtzeitig eine Info-Mail. So long - Servus, ciao und allegra. Bleib neugierig und mach Dein Ding. ![](https://storage.ghost.io/c/e1/27/e1271408-a53a-4435-9ecd-46136b30ed10/content/images/2026/06/__Stefan-Untrsf_blau_trans.png) . ### Peter Thiel - eine komplizierte Person, die uns mehr betrifft, als wir vermuten? #309 URL: https://ameikos.ghost.io/309/ Last updated: 2026-10-02T20:26:01.000Z Am 28\. Sept. 2026 konnte ich in Innsbruck einer Diskussion über **Peter Thiel** beiwohnen. Ich hatte Mühe der intellektuellen Runde zu folgen. Wolfgang Palaver - Theologe und Sozialethiker, Anne Siegetsleitner -Philosophin, und Charly Kleissner - gebürtiger Tiroler, ehemaliger Silicon-Valley-Technologe mit Steve Jobs und heutiger Impact-Investor, der Technologie, Kapital und nachhaltige gesellschaftliche Wirkung miteinander verbindet. Sie betrachteten Thiel aus deutlich unterschiedlichen Perspektiven: theologisch, philosophisch, technologisch und aus eigener Silicon-Valley-Erfahrung. Warnung: Dieser Beitrag lädt zum intensiven Lesen ein und wird nicht viele Interessenten finden. Zugleich betreffen uns die Auswirkungen von Thiels politischen Einflüsse indirekt mehr als uns derzeit recht ist. ### Aber wer ist Peter Thiel? Peter Thiel ist Unternehmer, Investor und Mitgründer von **PayPal** und **Palantir** (Sicherheits-Software, KI...) – und damit einer der prägensten Machtspieler des Silicon Valley und zugleich Sponsor und Einflüsterer von Donald Trump und seiner Gefolgschaft. Technisch steht er für radikale Innovationsgläubigkeit: digitale Plattformen, Datenmacht, KI, Überwachungstechnologien und die Idee, dass Technologie gesellschaftliche Grenzen verschieben kann. Politisch gilt er als einflussreicher libertär-konservativer Denker und Geldgeber, der technologische Beschleunigung oft höher gewichtet als klassische demokratische und staatliche Kontrollmechanismen. Peter Thiel denkt langfristig, stellt technologische Grenzen infrage und sieht Fortschritt nicht als Gefahr, sondern als Möglichkeit. Krankheiten, Alterung oder gesellschaftliche Probleme sind für ihn nicht zwangsläufig Schicksal, sondern Herausforderungen für Wissenschaft, Unternehmertum und Technologie. Gleichzeitig ist sein Denken voller Spannungen. Er misstraut zentralisierten Machtstrukturen, steht aber hinter Technologien und Unternehmen, die selbst enorme Macht ermöglichen. Also gewissermaßen über Umwege zentralistisch und zudem ein Befürworter von Monopolen. Bereits an dieser Textstelle widersprüchlich und - entscheide selbst - intellektuell oder verwirrt. ### Meine Konklusio nach der Diskussion Ich versuche gar nicht, diese Diskussion vollständig abzubilden. Meine Rolle sehe ich vielmehr als Schnittstelle zu den Leserinnen und Lesern von **AMEIKOS**: zu Menschen, die keine einfachen Antworten erwarten, aber Zusammenhänge so dargestellt haben wollen, dass daraus vielleicht ein Ansatz von Orientierung entstehen kann. Nicht die Frage, ob Peter Thiel „gut oder schlecht“ ist, bringt uns weiter. Spannender ist, wie viel Macht ein einzelner Mensch mit Kapital, Daten, Technologie und politischen Netzwerken tatsächlich anhäufen kann – und was passiert, wenn daraus nicht nur wirtschaftlicher, sondern gesellschaftlicher Einfluss wird, der das Leben von vielen Menschen über die kontinentalen Grenzen hinaus beeinflusst. **Thiel fragt**, wie viel Politik Fortschritt braucht. Die implizite Antwort ergibt sich aus seinem Schaffen. **Ich drehe die Frage um:** Wie viel Macht darf Fortschritt bekommen, bevor er Demokratie zur Nebensache macht? Wer Technologie, Kapital und Daten kontrolliert, baut längst nicht mehr nur Unternehmen – er baut Einfluss auf unsere Entscheidungen, unsere Regeln und unser Zusammenleben. Fortschritt braucht Freiheit. Aber Freiheit ohne Kontrolle kann kippen. Und genau dort beginnt für mich die rote Linie. **Wolfgang Palaver** würde diese Machtfrage stärker ethisch und gesellschaftlich lesen: Technologischer Fortschritt ist für ihn nie neutral, weil er immer auch Beziehungen, Abhängigkeiten und gesellschaftliche Ordnungen verändert. Entscheidend ist daher nicht nur, was technisch möglich ist, sondern welchem Menschen- und Gesellschaftsbild diese Entwicklung dient. Auch **Charly Kleissners** Perspektive blieb bei mir hängen: KI und Technologie sollten uns nicht dazu bringen, menschliches Denken immer stärker Maschinen anzupassen. Vielleicht liegt ihre eigentliche Chance darin, uns bewusster zu machen, was Menschsein ausmacht: Verantwortung, Beziehung, Empathie, Erfahrung und Sinn. **Meine Meinung,** Europa sollte nicht jede „technologische Radikalität“ reflexartig bremsen, nur um gemütlich in altgewohnten Techniktraditionen verharren zu können. Der beispielhafte Versuch, Tesla mit den deutschen „Tesla-Killern“ auszubremsen, ist bereits vor Jahren kläglich gescheitert. **Elon Musk,** das Organisationstalent, das die Besten ihres Fachs zusammenbringt, ist ein Mann, der über die Grenzen des technisch vermeintlich Möglichen hinauszudenken vermag.Damit hat er die Autowelt auf den Kopf gestellt – mit enormen Folgen für Unternehmen, Arbeitsplätze und ganze Wertschöpfungsketten. Zugleich mit einer massiven Reduktion der CO₂-Belastung durch den Verkehr und des unnötigen Lärms in unseren Städten – eines Lärms, der vielleicht ein paar Rallye-Nostalgiker erfreut, während ihn Tausende Menschen täglich ertragen müssen. Derselbe Musk ist, ähnlich wie **Peter Thiel,** radikal libertär und zeigt Lust auf politische Experimente, die eine freie, regelbasierte Gesellschaft verantwortungslos destabilisieren können. Das ist ein No-Go. Möge das zumindest als Nebenwirkung zum Aufwachen jener ehemals großen Parteien führen, die am Erfolg der Radikalen selbst mitverantwortlich sind, weil wichtige Reformen nicht umgesetzt werden. ### Und jetzt, was kann politisch gemacht werden? Wir brauchen einen **"Airbus-Moment"** auf vielen Ebenen. Der begann Ende der 1960er-Jahre, als Europa erkannte, dass nationale Flugzeugbauer gegen Boeing & Co. keine Chance hatten. 1969 trieben vor allem die Regierungen von Bundeskanzler Kurt Georg Kiesinger in Deutschland und Präsident Charles de Gaulle in Frankreich die europäische Zusammenarbeit voran; das konkrete A300-Abkommen unterzeichneten Wirtschaftsminister Karl Schiller und Verkehrsminister **Jean Chamant** am 29\. Mai 1969\. Der Erfolg: Aus mehreren nationalen Industrien entstand mit Airbus ein globaler Technologiekonzern auf Augenhöhe mit den USA. **Die Lehre:** Europa wurde stark, indem es selbst größer dachte – nicht indem es Boeing bremste. Das politische Pendant dazu ist für mich der **„Maastricht-Moment“**: 1989 bis 1992 erkannten Europas Regierungen, dass wirtschaftliche Integration allein nicht reicht. Unter Helmut Kohl, François Mitterrand und Kommissionspräsident Jacques Delors wurde daraus der Vertrag von Maastricht. 1992 wurde damit die Europäische Union politisch neu aufgestellt – samt Weg zur gemeinsamen Währung, mehr Zusammenarbeit in Außen-, Sicherheits-, Justiz- und Innenpolitik. **Der Erfolg:** Staaten gaben bewusst nationale Handlungsspielräume auf, um gemeinsam politisch stärker zu werden. Als **dritte Stufe** würde ich heute einen neuen politischen Moment ergänzen: den Zusammenschluss der **Mittelmächte**. Kanadas Premierminister **Mark Carney** argumentiert, dass Europa, Kanada, Australien, Japan und Südkorea gemeinsam genügend wirtschaftliches, technologisches und politisches Gewicht haben, um zwischen den Supermächten USA und China einen eigenständigen dritten Weg zu formen. **Airbus** war Europas industrieller Zusammenschluss. **Maastricht** war Europas politischer Zusammenschluss. Carneys Idee könnte der nächste Schritt sein: nicht Abschottung, sondern ein Netzwerk handlungsfähiger **Mittelmächte**, die Regeln, Handel, Technologie und Sicherheit gemeinsam gestalten. Genau darin liegt ein Grund zur Hoffnung. **Zuguterletzt:** Was für Europa gilt, gilt auch für Länder, Städte, Orte und Kooperationen: Sie müssen stabiler, nachhaltiger und lebenswerter werden – und dabei den Menschen, seine Würde, seine Freiheit und seine Lebensqualität zum Maßstab machen. Nicht libertärer Größenwahn und politische Extreme, die sich als Fortschritt tarnen, dürfen zum Maß unserer Zeit werden. Sondern eine Demokratie, die neu gedacht werden muss: mit mehr Verantwortung, mehr persönlicher Haftung und klaren Konsequenzen für politisches Versagen – statt Missbrauch, schwache Leistung oder vorzeitigen Rückzug auch noch mit goldenen Abgängen zu belohnen. ![](https://storage.ghost.io/c/e1/27/e1271408-a53a-4435-9ecd-46136b30ed10/content/images/2026/09/Bildschirmfoto-2026-08-02-um-18.19.20.png) ### Zwei Schulen. Zwei Welten. Und doch... #308 URL: https://ameikos.ghost.io/308/ Last updated: 2026-10-04T18:24:21.000Z Ende August hatte ich mit meiner Familie die Möglichkeit eine Schule in Kinondo, im Südosten von Kenia zu besuchen. Mitte September war Schulbeginn in Tirol. Die Volksschule in Fiss wurde neu gebaut. Die Eröffnung in Fiss und das "Kenia-Erlebnis" geben aus gesellschaftlicher Sicht Anlass ein paar Gedankensplitter auf´s Papier zu bringen und einige beeindruckende Fotos zu zeigen... **Kinondo:** 500 Schüler/innen, rund 60 % muslimisch und 40 % christlich. Muslimische Mädchen tragen meist eine weiße Kopfbedeckung (Schul-Hijab). Viele Buben tragen eine Uniform. Wer sich die Schulkleidung nicht leisten kann, darf trotzdem am Unterricht teilnehmen. Dennoch kann sie zur Bildungshürde werden: Einer Untersuchung zufolge reduzieren Schuluniformen die Fehlzeiten um 43 %. Teilweise werden sie deshalb auch kostenlos ausgegeben. Ein scheinbar kleines Detail mit großer Wirkung auf Bildungschancen. **Tirol:** Schuluniformen gibt es nicht – dafür mitunter so etwas wie einen informellen Markenkult. Während bei uns in der Politik über ein Kopftuchverbot für Mädchen diskutiert wird, sollte meines Erachtens konsequentes Deutschlernen deutlich höhere Priorität haben. Das ist allerdings schwieriger umzusetzen und politisch weniger plakativ. Ein Kopftuchverbot liefert das stärkere Signal – ob es im Alltag tatsächlich viel verändert, ist eine andere Frage. Religiöse Regeln und Traditionen sind oft tief verankert und lassen sich durch ein Verbot eines Kleidungsstückes allein kaum auflösen. Meine Haltung dazu ist relativ einfach: Fast alles sollte erlaubt sein – solange dadurch die Freiheit anderer und das Zusammenleben in der Gemeinschaft nicht eingeschränkt werden. Das Kopftuch eines 9-jährigen Mädchens, das zwischen zwei Interessenswelten instrumentalisiert und traumatisiert wird, tut das nicht. Vorbestrafte Extremisten, die frei rumlaufen, schon. **Kinondo:** Die Fotos sprechen für sich. Ob man die *Class Rules* bei uns hier in dieser Klarheit anschreiben dürfte? Da bin ich mir nicht sicher... ![](https://storage.ghost.io/c/e1/27/e1271408-a53a-4435-9ecd-46136b30ed10/content/images/2026/09/20260817-31_Kenia-Wien_02520-1.JPG) ![](https://storage.ghost.io/c/e1/27/e1271408-a53a-4435-9ecd-46136b30ed10/content/images/2026/09/20260817-31_Kenia-Wien_02527-1.JPG) ![](https://storage.ghost.io/c/e1/27/e1271408-a53a-4435-9ecd-46136b30ed10/content/images/2026/09/20260817-31_Kenia-Wien_02525.JPG) ![](https://storage.ghost.io/c/e1/27/e1271408-a53a-4435-9ecd-46136b30ed10/content/images/2026/09/20260817-31_Kenia-Wien_02514-1.JPG) ![](https://storage.ghost.io/c/e1/27/e1271408-a53a-4435-9ecd-46136b30ed10/content/images/2026/09/20260817-31_Kenia-Wien_02506-1.JPG) ![](https://storage.ghost.io/c/e1/27/e1271408-a53a-4435-9ecd-46136b30ed10/content/images/2026/09/20260817-31_Kenia-Wien_02539-1.JPG) ![](https://storage.ghost.io/c/e1/27/e1271408-a53a-4435-9ecd-46136b30ed10/content/images/2026/09/20260817-31_Kenia-Wien_02523-1.JPG) ![](https://storage.ghost.io/c/e1/27/e1271408-a53a-4435-9ecd-46136b30ed10/content/images/2026/09/20260817-31_Kenia-Wien_02540-1.JPG) ![](https://storage.ghost.io/c/e1/27/e1271408-a53a-4435-9ecd-46136b30ed10/content/images/2026/09/20260817-31_Kenia-Wien_02531.JPG) **Kinondo:** Nicht alle Klassen verfügen über Stühle und Tische. Politisches Versagen, Korruption und schwache Verwaltung spielen dabei eine Rolle. Bemerkenswert ist: Manche der politischen Eliten haben in London oder Paris studiert – eine funktionierende Schulverwaltung bringen *die Typen* allerdings nicht auf die Reihe. Gleichzeitig schreibt eine **Tiroler** Journalistin, dass bei uns die Eltern "auf kleine Stühle verdammt werden", wenn im Kindergarten ein Elternabend stattfindet und nicht ausreichend große Stühle vorhanden sind. Bei uns fehlen also auch Stühle. Nur ist in diesem Kontext der Mangel unserer Stühle kein Problem, der Jammer darüber darf jedoch als Anzeichen von Dekadenz verstanden werden. **Kinondo:** Die Schulbücher scheinen mehrere Geschwister zu überleben. Digitale Werkzeuge gibt es in der Grundschule nicht. Vielleicht kein Schaden. Gute Bücher, auch wenn sie nach Jahren abgegriffen sind, hinterlassen Spuren – didaktisch oft nachhaltiger als flüchtige Bildschirmseiten, durch die man sich in Sekunden weiterwischt. Noten sind in Kinondo kein Auslaufmodell. Die Besten werden aufs Podium gestellt und bekommen sichtbar Anerkennung. Leistung wird nicht versteckt, sondern gefeiert. Motivation auf Kenianisch sieht also anders aus. Weniger Diskussion darüber, ob Vergleiche verletzen könnten, mehr Stolz auf das Erreichte. Aber wer weiß schon, was besser ist? Vielleicht liegt die Wahrheit irgendwo dazwischen: fördern, ohne kleinzumachen, Leistung anerkennen, ohne jene abzuwerten, die noch nicht vorne stehen. Denn im späteren Leben gilt für mich ohnehin, was ich auch in meinen Führungskräfte-Seminaren empfehle: **fördern, fordern, feiern.** Gut, wenn man mit dieser Haltung schon früh zumindest ansatzweise in Berührung kommt. **Tirol – Fiss:** Die neue Volksschule „Fissikus“ ist ein *Landmark*. Technisch *State of the Art,* im Inneren wohnlich und warm – „nix Vollbeton“! Die Architektur zeigt, wie sich die traditionelle dörfliche Baukultur von Fiss in ein modernes öffentliches Gebäude übersetzen lässt – eigenständig, mutig und trotzdem tief mit dem Ort verbunden. Dieses Ensemble zu verstehen – seine Ästhetik, die Funktion und das, was es für ein Dorf ausdrückt – darf Teil von Schulbildung sein. Wenn das Dorf am Morgen erwacht und Schülerinnen und Schüler den *dörflichen Campus* mit Leben füllen, zeigt sich ein Luxus, der es wert ist, geschätzt zu werden – von uns allen, die das Glück haben, hier zu wohnen. ![](https://storage.ghost.io/c/e1/27/e1271408-a53a-4435-9ecd-46136b30ed10/content/images/2026/09/20260912_Volksschule-Besichtigung_0100701010.png) Fissikus - Volksschule und Kindergarten in Fiss. (Darstellung durch KI vervollständigt). ![](https://storage.ghost.io/c/e1/27/e1271408-a53a-4435-9ecd-46136b30ed10/content/images/2026/09/20260912_Volksschule-Besichtigung_0100701002-1.JPG) ![](https://storage.ghost.io/c/e1/27/e1271408-a53a-4435-9ecd-46136b30ed10/content/images/2026/09/20260720_Volksschule-Besichtigung_01001-1.JPG) ![](https://storage.ghost.io/c/e1/27/e1271408-a53a-4435-9ecd-46136b30ed10/content/images/2026/09/20260720_Volksschule-Besichtigung_01007-1.JPG) ![](https://storage.ghost.io/c/e1/27/e1271408-a53a-4435-9ecd-46136b30ed10/content/images/2026/09/20260720_Volksschule-Besichtigung_01009-1.JPG) ![](https://storage.ghost.io/c/e1/27/e1271408-a53a-4435-9ecd-46136b30ed10/content/images/2026/09/20260912_Volksschule-Besichtigung_0100701001-1.JPG) ![](https://storage.ghost.io/c/e1/27/e1271408-a53a-4435-9ecd-46136b30ed10/content/images/2026/09/20260720_Volksschule-Besichtigung_01002-1.JPG) ![](https://storage.ghost.io/c/e1/27/e1271408-a53a-4435-9ecd-46136b30ed10/content/images/2026/09/20260912_Volksschule-Besichtigung_31000.JPG) ![](https://storage.ghost.io/c/e1/27/e1271408-a53a-4435-9ecd-46136b30ed10/content/images/2026/09/20260912_Volksschule-Besichtigung_0100701004.JPG) ![](https://storage.ghost.io/c/e1/27/e1271408-a53a-4435-9ecd-46136b30ed10/content/images/2026/09/20260912_Volksschule-Besichtigung_0100701008_b.JPG) **Serfaus-Fiss-Ladis & Kinondo:** Zwei Rahmenbedingungen ähneln sich: 1. **Tourismus:** Kinondo liegt im Südosten Kenias, unweit des weltbekannten Diani Beach. Der Tourismus bietet dort interessante berufliche Chancen – vorausgesetzt, *die Locals* gestalten ihre Zukunft zunehmend selbst mit. Gute Schulbildung ist dafür eine der wichtigsten Grundlagen. 2. Die zweite Rahmenbedingung ist unabhängig von Ort und Zeit – egal, ob in Kenia oder **hierzulande**. Unsere Schüler sowie die etwas Älteren in **Afrika** und wir alle sind dem Sog der sozialen Medien und der **digitalen Verführungen** ausgesetzt. Konzentration, Fokus auf Erfolg – privat wie beruflich – und echte Erlebnisse bleiben auf der Strecke, wenn wir dem Algorithmen der Tech-Oligarchen auf den Leim gehen. Mein Vorschlag dazu … Am Abend unseres Schulbesuchs in Kenia lese ich in einer deutschen Onlinezeitung, dass eine Landespartei in Sachsen-Anhalt, die mit ihrer besonderen Bürgernähe Wahlwerbung macht, allen Ernstes die Schulpflicht abschaffen will. Eigentlich logisch, denn große Populisten brauchen ein dummes Volk. Last but not least: Mein erstes Volksschuljahr war 1968 - damals im Gebäude, in dem jetzt das Gemeindeamt von Fiss beheimatet ist. Im Winter mussten wir in der Früh noch Feuer im Holzofen machen, damit die Klasse einigermaßen warm war. Meine Begeisterung für den Unterricht hatte allerdings Grenzen. Mathematik und Deutsch waren Doktrin. Zweiteres war nicht meine Leidenschaft. Deshalb wundert es mich selbst, dass ich heute manchmal ein paar Zeilen schreiben mag und einige Leserinnen und Leser von *Ameikos* Gefallen daran finden. Ich danke Euch für Eure Zeit. Damals haben wir auch gelernt, dass man Euch, Eure, Du etc. groß schreibt. Ich behalte das bei. Nicht aus Gewohnheit, sondern aus Respekt. ![](https://storage.ghost.io/c/e1/27/e1271408-a53a-4435-9ecd-46136b30ed10/content/images/2026/09/___Stefan-Untrsf_blau_trans-5.png) . ![](https://storage.ghost.io/c/e1/27/e1271408-a53a-4435-9ecd-46136b30ed10/content/images/2026/09/20260907_Schulsessel.png) ![](https://storage.ghost.io/c/e1/27/e1271408-a53a-4435-9ecd-46136b30ed10/content/images/2026/09/20260923_Schulsessel.png) ![](https://storage.ghost.io/c/e1/27/e1271408-a53a-4435-9ecd-46136b30ed10/content/images/2026/09/20260925_Schulsessel.png) **Leserbrief an die Tiroler Tageszeitung - 20260925** Ende August hatte ich die Möglichkeit, eine Schule in Kinondo im Südosten von Kenia zu besuchen. Nicht alle Klassen verfügen über Stühle und Tische. Politisches Versagen, Korruption und schwache Verwaltung spielen dabei eine Rolle. Vor einigen Tagen war bei uns zu lesen, dass Eltern „auf kleine Stühle verdammt werden“, wenn im Kindergarten ein Elternabend stattfindet und nicht ausreichend große Stühle vorhanden sind. Und in der TT vom 25\. Sept. noch eine Draufgabe: „Der Elternabend hat zweifellos ein Imageproblem. Sich auf Stühle setzen zu müssen, für die sie seit mehreren Dekaden körperlich nicht mehr geeignet sind, lässt manche Erziehungsberechtigte bereits erschaudern.“ Bei uns fehlen also auch Stühle – genauso wie in einer Schule in Afrika. Nur ist in diesem Kontext der Mangel unserer Stühle kein Problem. Der Jammer darüber darf jedoch als Anzeichen von (poströmischer) Dekadenz verstanden werden Stefan Schranz, KI-Speaker PS: *Empörung ohne Widerspruch ist nur Zuschauerpolitik. Also schreib ich.* ### eigentlich sind wir ja... #307 URL: https://ameikos.ghost.io/307/ Last updated: 2026-09-10T06:51:13.000Z Vor vielen Jahren durfte ich den Meister des Kabaretts, Blues-Man, Jazz-Größe und Conferencier für eine Show engagieren. Jahrelang war Markus meine Konstante, wenn Jazz in der „Welt-Alpenstadt“ Innsbruck Einzug hielt. Stets für ein paar Tage. Immer ganz komisch. Und auf hohem Niveau. 0:00 /0:28 1× New Orleans Festival in Innsbruck, 2014, Video by Stefan Schranz, Und jetzt haben sich unsere Wege ganz zufällig an einem stinknormalen Montagvormittag wieder gekreuzt. Unsere Unterhaltung über das, was wir derzeit tun, entwickelte sich irgendwie zu einem spontanen Philosophikum, weil wir eigentlich nichts mehr tun. Also in Pension sind. Eigentlich. Und eigentlich hatten wir nicht einmal einen Termin, was uns eigentlich wurscht war, während die Stadt um uns herum den klassischen Montagvormittag aushalten musste. Aber eigentlich haben wir beide als Schaffende, die immer wieder etwas „zusammenbasteln“, ein Privileg. Wir wollen und können und dürfen weitermachen, solange es da draußen Menschen gibt, die uns zuhören mögen oder das, was wir irgendwie auf das Blatt bringen, lesen mögen. Markus schweift aus in unserer Unterhaltung: "Eigentlich kommt von 'eigen'. Es bezeichnet etwas, was mir gehört, was zu mir passt, was aus mir selbst kommt." Deshalb verwenden wir die KI bei unserem Schaffen eigentlich nur als Hilfsmittel. Den Kern der Botschaft kann eigentlich nur aus der EI - aus der Eigenen Intelligenz - entstehen! Somit sagen wir: Servus, ciao und allegra. Bleib neugierig und mach auch Du Dein Ding. ![](https://storage.ghost.io/c/e1/27/e1271408-a53a-4435-9ecd-46136b30ed10/content/images/2026/09/___Stefan-Untrsf_blau_trans-2.png) ### Warum Kompetenz mehr Lust auf Leben erzeugt als übertriebene Work-Life-Balance. #306 URL: https://ameikos.ghost.io/306/ Last updated: 2026-10-05T06:50:48.000Z Als Babyboomer darf ich mir aus dem Rückblick auf über vier Arbeitsjahrzehnte erlauben, **drei Essenzen** zu destillieren, die weder im Mainstream noch in den Märchen der Show-Speaker und schon gar nicht in der geschminkten, heilen Welt der schönen Influencer Bedeutung finden. Wenn Du jetzt nicht weiterlesen willst, lass Dir die folgenden Zeilen von Sophia näherbringen... ### Essenz 1: Die 20-Stunden-Wochen-Falle Die 20-Stunden-Woche gilt für viele junge Menschen als Ideal. Sie verspricht mehr Freizeit und Lebensqualität, führt jedoch häufig nicht dorthin, wo man privat und beruflich eigentlich hinmöchte. Warum? Wenig Zeit für die Arbeit bedeutet meist wenig Erfahrung. Die Lernkurve bleibt flach, der Weg zur Expertise versperrt. Wer in seinem Beruf dauerhaft nur der Zehntbeste ist, wird selten gefragt, steht in der letzten Reihe und ist im Grund bedeutungslos. Aber: Wer will schon nicht ein Profi sein? Wer will schon nicht stolz auf seine Leistung sein? Glaubt man den Bios auf LinkedIn oder in den sozialen Medien, so gibt es nichts mehr als Expert. Weil Expertise jedoch oft nur als Versprechen missbraucht wird, werden große Sprüche und chronische Selbstüberschätzung bemüht. Das wirkt in der Regel für einen Moment, jedoch nicht nachhaltig. Es ist verpuffte Energie und führt, wenn auch vielleicht nur unbewusst, zu Frust. Echte Fachkompetenz braucht Fleiß, Arbeitszeit und gründliches Eintauchen in berufliches Fachwissen. Ja, ich weiß, das klingt nach Old School, aber es ist so. Fachwissen + praktische Erfahrung + Kundennutzen liefern macht kompetent und führt folglich zu besseren Verdienstmöglichkeiten. Also Geld! Auch wenn dieses Modell bei meinen Spezialfreunden unter den Show-Speakern – die zynischerweise für eine Stunde Keynote schon schnell einmal 15.000 Euro verlangen – verpönt ist, behaupte ich trotzdem, dass Geld ein wichtiger Motivationsfaktor ist. Genug Geld, um zufrieden und unabhängig leben zu können reicht. Man muss sich ja nicht in den Wettbewerb des Vielgeldverdienens hineintheatern lassen, der ohnehin in einschlägigen Managerkreisen oft als gierige Unkultur gelebt wird. Nicht, dass ich Arbeit an sich glorifiziere. Im Gegenteil: Kurze und vor allem flexible Arbeitszeiten sind oft sinnvoll, etwa wenn familiäre Rahmenbedingungen es erfordern. Trotzdem bleibe ich dabei: Mehr Schaffenszeit führt tendenziell zu mehr Erfahrung, mehr Kompetenz und damit auch zu mehr Erfolg. Die bekannte 10.000-Stunden-Regel von Malcolm Gladwell (Campus 2005, S. 36 ff.) verdeutlicht, dass eine steile Lernkurve Ausdauer und die Bereitschaft verlangt, über Jahre mehr Arbeitszeit zu investieren als der Durchschnitt. Spitzenleistungen entstehen nicht zufällig, sondern als Ergebnis konsequenter Berufspraxis. Wer Profi werden will, muss deshalb zumindest in den entscheidenden Lernphasen bereit sein, Außergewöhnliches zu leisten. Die Beatles spielten vor ihrem Welterfolg tausende Stunden in Hamburger Clubs – ihre Lehrjahre begannen im Indra Club von Bruno. Erst intensive Arbeit und unzählige Auftritte machten sie zu außergewöhnlichen Musikern. Die Pilzköpfe aus Liverpool mögen uns als Vorbild dienen – ganz gleich, welchen Beruf wir ausüben. Die beiden folgenden Essenzen zeigen, welche persönlichen Nebenwirkungen entstehen, wenn man bereit ist, sich in entscheidenden Lebensphasen mit 50 bis 60 Wochenstunden voll ins Zeug zu legen. ### Essenz 2: Flow Ich denke oft darüber nach, wie man Flow initiieren kann. Wie man Menschen, die noch nie ein Flow-Erlebnis hatten, dazu bringen kann, dieses Gefühl des völligen Vertieftseins in eine einzige Sache zu erleben. Experten wissen, wie sich Flow anfühlt. Meister ihres Fachs, Jäger, viele Sportler:innen sowie Musiker, Chirurgen und Wissenschafter kennen diesen Luxus des Flow. So ist es auch in den meisten Berufs- und Lebenswelten möglich, Flow zu entwickeln. Eine der wichtigsten Voraussetzungen ist, nicht nur 20 Wochenstunden ein bisschen vor sich hin zu arbeiten, sondern ernsthaft und gründlich einzutauchen und gute Leistung zu liefern. - **Flow** ist der Zustand, in dem wir völlig in einer Tätigkeit aufgehen. Konzentration, Motivation und Leistung verschmelzen – Zeit und Umgebung werden ausgeblendet. - Flow ist ein erarbeitetes Privileg, das immer wieder nur dann erlebt werden kann, wenn die steile Lernkurve und Fleiß nicht als Strebertum abgetan wird. - Zudem ist Flow der Luxus, den Du nicht kaufen kannst, es ist ein Feeling, das intrinsisch motiviert und, auch wenn das banal klingt, zufrieden macht. - Es ist doch nichts ist langweiliger als ein Leben ohne Flow. Nun, wie im Intro angekündigt, zu den **persönlichen Nebenwirkungen**, die aus dem Fokus auf Leistung und Flow resultieren... ### Essenz 3: Selbstbewußtsein, Ausstrahlung, Authentizität **Selbstbewußtsein** kommt von "selbst wissen". - Selbstbewusstsein kann man sich nicht einreden. Es entsteht, wenn Wissen, Können und Erfahrung über Jahre zu innerer Sicherheit werden. - Selbstbewusstsein kommt nicht von positiven Glaubenssätzen. Es beginnt dort, wo Menschen wissen, was sie können – und ebenso, was sie nicht können. - Selbstbewusstsein ist nicht das, was wir von uns behaupten. Es ist die Gelassenheit, die entsteht, wenn wir uns selbst kennen und uns deshalb niemandem etwas beweisen müssen. **Ausstrahlung** kann nicht in die Mimik geschminkt werden. - Sie ist die sichtbare Folge von Kompetenz, Erfahrung und innerer Klarheit. - Ausstrahlung entsteht, wenn Können, Haltung und Glaubwürdigkeit über Jahre zusammengewachsen sind. Man sieht sie, bevor jemand den Mund aufmacht. - Sie entsteht dort, wo Menschen etwas wirklich können, Verantwortung übernehmen und mit beiden Beinen im Leben stehen. Alles andere ist Fassade. **Authentizität** kann man sich nicht antrainieren. - Sie entsteht, wenn Denken, Reden und Handeln übereinstimmen – auch dann, wenn niemand zusieht. - Authentizität ist keine Kommunikationsstrategie. Sie beginnt dort, wo Menschen nicht versuchen, jemand zu sein, sondern den Mut haben, sie selbst zu sein – mit Ecken, Kanten und Haltung. - Sie ist nicht das, was wir über uns erzählen. Sie ist das, was andere erleben, wenn unsere Worte und unser Verhalten über längere Zeit zusammenpassen. ### At least, heute, am 1\. Aug. 2026, gehe ich nach 45 interessanten Arbeitsjahren formell in Pension. Zugleich ändert dieser Wendepunkt nichts an meinem Alltag, solange meine Neugier andere Menschen anzustecken vermag. Mein Fokus gilt also weiterhin der Arbeit, dem erSchaffen und dann und wann dem Genuss der einfachen Kulinarik, für die ich dem Meister des Kochens auf dem Coverbild dieses Beitrages dankbar bin, der sportlichen Aktivität und dem Eintauchen in den Flow. Kurzum: der **Work-Life-Fokus** zählt **\-** und nicht die übertriebenen Work-Life-Balance. ![](https://storage.ghost.io/c/e1/27/e1271408-a53a-4435-9ecd-46136b30ed10/content/images/2026/08/Bildschirmfoto-2026-08-02-um-18.14.32.png) Siehe auch ["Warum Work-Life-Balance dich eher bremst als glücklich macht" ](https://ameikos.ghost.io/b143/) ### Warum und wie Dein Unternehmen von KI erkannt werden soll. #305 URL: https://ameikos.ghost.io/305/ Last updated: 2026-08-19T18:28:54.000Z Das Suchverhalten verändert sich rasant. Immer mehr Menschen fragen nicht mehr Google, sondern die KI - ChatGPT, Gemini, Claude oder Perplexity. Die Antwort besteht häufig nicht mehr aus einer Liste von Google-Links, sondern aus einer direkten Empfehlung durch die KI. Was Du jetzt tun kannst bzw. wissen musst, wenn die Marketingagentur Deine Website richtig updaten soll, erfährst Du in diesem Beitrag. Weiterlesen oder anhorchen - wie Du willst... ![audio-thumbnail](https://storage.ghost.io/c/e1/27/e1271408-a53a-4435-9ecd-46136b30ed10/content/media/2026/07/Ameikos-Beitrag-305_SEO-vs-GEO-wichtig-fuer-dein-Marketing-1_thumb.png) Ameikos Beitrag 305 SEO vs GEO wichtig fuer dein Marketing 0:00 /349.539977 1× Deine Website soll nicht nur Besucher überzeugen, sondern zunächst von einer KI verstanden und als vertrauenswürdige Informationsquelle eingestuft werden. Ein moderner Website-Check betrachtet deshalb weit mehr als klassische SEO. Er analysiert unter anderem: - Werden die wichtigsten Leistungen eindeutig beschrieben? - Sind Kompetenz und Erfahrung nachvollziehbar dargestellt? - Sind Inhalte aktuell, strukturiert und verständlich formuliert? - Gibt es echte Kundenbewertungen und glaubwürdige Referenzen? - Werden häufige Kundenfragen bereits auf der Website beantwortet? - Ist die technische Struktur für Suchmaschinen und KI-Systeme optimal aufgebaut? - Werden Fachwissen, Persönlichkeit und regionale Kompetenz ausreichend sichtbar? Gerade diese Faktoren entscheiden zunehmend darüber, ob KI-Systeme eine Website zitieren oder bei Empfehlungen berücksichtigen. Die spannendste Frage lautet daher nicht mehr: „Auf welcher Position stehe ich bei Google?“ Sondern: „Empfiehlt ChatGPT oder andere KI-Apps mein Unternehmen überhaupt?“ Genau hier setzt ein professioneller **KI-Website-Check** an. Er zeigt, welche Inhalte fehlen, welche Signale Vertrauen schaffen und welche Optimierungen dazu beitragen, dass dein Unternehmen in der neuen Generation der KI-Suche häufiger gefunden und empfohlen wird. Wer heute seine Website konsequent auf KI-Sichtbarkeit ausrichtet, verschafft sich einen Vorsprung gegenüber der Konkurrenz. ### Die 20 wichtigsten Kriterien, damit ChatGPT & Co. Deine Website empfehlen. Viele Faktoren lassen sich gezielt optimieren. ### 1\. Klare Positionierung Kann eine KI innerhalb weniger Sekunden erkennen, wofür dein Unternehmen steht? ### 2\. Konkrete Leistungen Nicht allgemein schreiben, sondern exakt beschreiben, was Du anbietest. ### 3\. Fachwissen zeigen Ratgeber, Praxisbeispiele, Anleitungen und Hintergrundwissen schaffen Vertrauen. ### 4\. Eigene Erfahrungen veröffentlichen Eigene Projekte, Fallstudien und reale Beispiele wirken deutlich stärker als allgemeine Texte. ### 5\. Kundenbewertungen einbinden Authentische Rezensionen gehören heute zu den stärksten Vertrauenssignalen. ### 6\. Häufige Kundenfragen beantworten Eine gute FAQ wird von KI-Systemen besonders gerne ausgewertet. ### 7\. Autor sichtbar machen Menschen vertrauen Menschen. Zeige, wer hinter den Inhalten steht. ### 8\. Aktualität Veraltete Inhalte verlieren an Relevanz. ### 9\. Strukturierte Überschriften Klare Überschriften helfen sowohl Menschen als auch KI-Systemen. ### 10\. Verständliche Sprache Nicht für Suchmaschinen schreiben – sondern für Menschen. ### 11\. Regionale Kompetenz Zeige eindeutig, in welchen Regionen Du tätig bist. ### 12\. Vertrauenssignale Impressum, Kontakt, Referenzen, Zertifikate und Auszeichnungen stärken die Glaubwürdigkeit. ### 13\. Bilder mit Aussagekraft Eigene Fotos sind wertvoller als beliebige Stockbilder. ### 14\. Schnelle Ladezeiten Technische Qualität bleibt ein wichtiger Rankingfaktor. ### 15\. Mobile Optimierung Ein Großteil aller Zugriffe erfolgt inzwischen über Smartphones. ### 16\. Interne Verlinkung Verknüpfe zusammengehörende Inhalte logisch miteinander. ### 17\. Hochwertige externe Quellen Verweise auf seriöse Studien und Institutionen. ### 18\. Regelmäßig neue Inhalte Aktivität signalisiert Kompetenz und Aktualität. ### 19\. Ein klares Profil KI erkennt Spezialisten leichter als Generalisten. ### 20\. Ein echter Mehrwert Die wichtigste Frage lautet immer: **Erfahren die Besuchenden auf Deiner Website etwas, das sie anderswo nicht finden?** ## Fazit SEO bleibt wichtig. Doch künftig gewinnt nicht mehr zwangsläufig die Website mit den meisten Keywords. Gewinnen werden Unternehmen, deren Inhalte verständlich, glaubwürdig, aktuell und hilfreich sind. Denn genau danach suchen moderne KI-Systeme. Nicht nach Tricks. Sondern nach Vertrauen. Und genau dieses Vertrauen entscheidet darüber, ob Dein Unternehmen künftig empfohlen wird – oder unsichtbar bleibt. Last but not least: Was auf der Website versprochen wird, muß im "richtigen Leben" geliefert werden. Womit wir beim Thema Service und Produktqualität sind. Aber das ist ein Thema für einen der nächsten Beiträge. So long - Bleib neugierig und mach Dein Ding. Stefan Schranz ![](https://storage.ghost.io/c/e1/27/e1271408-a53a-4435-9ecd-46136b30ed10/content/images/2026/06/__Stefan-Untrsf_blau_trans.png) . ### Was, wenn zwei von 20 Mitarbeitern in deinem Team humanoide Roboter wären? #304 URL: https://ameikos.ghost.io/304/ Last updated: 2026-07-15T10:36:54.000Z Gern teile ich ein paar Eindrücke aus meinen Scouting-Trips mit Dir – und was sie für Dich bedeuten könnten, wenn Humanoide und Spezialroboter eines Morgens *plötzlich bei Dir an die Tür klopfen und mitarbeiten* wollen. Weiterlesen oder einfach anhören.... ![audio-thumbnail](https://storage.ghost.io/c/e1/27/e1271408-a53a-4435-9ecd-46136b30ed10/content/media/2026/07/304_Ameikos-ETH-Fraunhofer-Shenzhen-Robotik_thumb.png) 304 Ameikos ETH Fraunhofer Shenzhen Robotik 0:00 /291.160813 1× Klassische Industrieroboter wiederholen auf Basis fixer Algorithmen exakt programmierte Bewegungen. Die neue Generation kann mehr: Humanoide und spezialisierte Roboter werden künftig kochen, reinigen, servieren und handwerkliche Arbeiten übernehmen. Transporte, Kontrollgänge, Rasenpflege, Schneeräumung, Gepäck- und Wäschelogistik sowie standardisierte Küchen- und Servicearbeiten – das sind typische Roboterjobs. Pflege daheim, Unterhaltung für Menschen, die lieber mit ihrem KI-Buddy reden, als schweigsam zu bleiben, bis hin zum privaten Sparringpartner: Das alles ist keine Zukunftsmusik. Am Bau und im Handwerk gilt: Nicht immer braucht ein Roboter Beine. Manchmal sind Räder besser, manchmal ein intelligenter Bagger – und manchmal reicht die Automatisierung eines einzigen Handgriffs in luftiger Höhe, der sonst ein Gerüst voraussetzen würde. Der Traum vom Roboter, der zu Hause eigenständig die Küche aufräumt oder bügelt, hat langfristig enormes Marktpotenzial, ist technologisch jedoch die härteste Nuss. Trotzdem: KI-gesteuerte Staubsauger sind längst in unsere Haushalte eingezogen. ### Aber wer oder wie trainiert man die KI-Kollegen? Wenn ein humanoider Koch zum Beispiel zwei Wochen lang das Geschehen am Herd beobachtet, alles speichert, was er sieht und hört, und anschließend selbst ausprobiert, was er auf den Teller bringt, dann ist das eine Methode, wie Roboter ihre Jobs lernen und Erfahrungen sammeln. Das ersetzt zunehmend die aufwendige Programmierung von komplexen Algorithmen sowie unzähligen Tests und Bugs im System. Das funktioniert, wenngleich derzeit noch langsam, wie man in [diesem Video sieht, in dem Mark Roboter gegen Nick DiGiovanni kocht](https://youtu.be/5bevi%5F0v6wU?si=XqW-Nsx%5FLYM2vv8S&t=682&ref=ameikos.ghost.io). [![](https://storage.ghost.io/c/e1/27/e1271408-a53a-4435-9ecd-46136b30ed10/content/images/2026/07/Bildschirmfoto-2026-07-06-um-22.43.31.png)](https://youtu.be/5bevi%5F0v6wU?si=XqW-Nsx%5FLYM2vv8S&t=682&ref=ameikos.ghost.io) ### Und was kannst Du jetzt im Unternehmen konkret machen? 1. Einen neugierigen Mitarbeiter zum KI- und Robotik-Scout machen. 2. Anwendungen bei anderen branchengleichen und branchenfremden Unternehmen und Entwicklungseinrichtungen ansehen. Erwartungen und Erfahrungen austauschen. 3. Drei repetitive, körperlich belastende oder schwer zu besetzende Tätigkeiten identifizieren und dafür Zeit, Kosten, Fehler und Belastung messen. 4. Einen kleinen Pilotversuch starten. 5. Mitarbeiter von Beginn an einbeziehen. 6. Prozesswissen sichern und Betriebsgeheimnisse schützen. ### Meine Erkenntnisse aus den Beobachtungen und Gesprächen in Shenzhen, Zürich und Stuttgart: - Die größte Hürde wird vermutlich nicht die Technik sein, sondern die Akzeptanz im Unternehmen. - Deshalb sollte die Frage nicht lauten: Welchen Menschen können wir ersetzen? Sondern: Welche Arbeit soll die Maschine übernehmen, damit Menschen mehr Zeit für Erfahrung, Verantwortung, Kommunikation, Kreativität und Entscheidungen haben? Mehr Zeit für exzellenten Kunden- und Gäste-Service, die wirklich überraschen oder begeistern. - Vielleicht erleben wir bald einen ChatGPT-Moment der Robotik: einen Zeitpunkt, an dem die Technologie plötzlich einfach, leistbar und praktisch nutzbar wird. Wann das passiert, weiß ich nicht, und wahrscheinlich auch niemand aus der Techonologie-Szene. Aber es wir demnächst viel mehr passieren, als allgemein erwartet wird. - In unseren Breitengraden haben wir hohe Lohnkosten und begrenzte Personalressourcen, aber viel Spezialwissen und gut ausgebildete Menschen. Genau diese Kombination macht intelligente Robotik für unseren Standort interessant, wenn wir ernsthaft und kreativ die KI und die Robotik ausreizen um konkurrenzfähig zu bleiben. Die Frage ist nicht, ob das passiert, sondern ob wir uns früh genug damit beschäftigen. Früh genug ist jetzt! **Weitere Best-Practice-Beispiele** sowie ein Beitrag über ***„Die KI konsumtauglich machen“*** sind Inhalt der nächsten Ameikos. Wenn Du daran erinnert werden möchtest oder die nachhaltig wirkungsvollsten Ameikos seit 2014 lesen willst, abonniere den Blog, indem Du auf **„Impulse kostenlos abonnieren“** klickst. So long - Bleib neugierig und mach Dein Ding. Stefan Schranz ![](https://storage.ghost.io/c/e1/27/e1271408-a53a-4435-9ecd-46136b30ed10/content/images/2026/06/__Stefan-Untrsf_blau_trans.png) ... ### Mach es Deinen Kunden einfach, Geld auszugeben. #303 URL: https://ameikos.ghost.io/303/ Last updated: 2026-07-26T20:40:44.000Z Vor wenigen Tagen las ich eine Kolumne von Alois Schöpf in der Tiroler Tageszeitung. Darin schilderte er seine Erfahrung in einer Tiefgarage: Parken war möglich, bezahlen allerdings nur mit Kreditkarte und einem eigenen Konto, das zunächst auf einer Website angelegt werden musste – vorausgesetzt, die Internetverbindung in der Tiefgarage hätte überhaupt funktioniert. Wenn Du den Beitrag lieber hören willst - lass dir es von Julian erzählen... Mir ging es kürzlich in Stuttgart und schon früher an vielen Ladestationen für Elektroautos – mit Ausnahme der Tesla-Supercharger – ganz ähnlich. Umständlich, kompliziert und eine maßlose Strapaze, die man über sich ergehen lassen muss, wenn man Kunde werden oder einfach nur bezahlen möchte. Nun kann ich die Überlegungen der Parkplatzbetreiber durchaus nachvollziehen. Die Investition in Bargeldautomaten sowie deren Wartung und Betrieb sind im Vergleich zu digitalen Bezahlsystemen um ein Vielfaches aufwendiger sowie kosten- und personalintensiver. Weniger nachvollziehen kann ich als Babyboomer hingegen, dass viele der „alten Leute“ von heute vor 40 Jahren mitten im Leben standen und sich in den vergangenen Jahrzehnten durchaus an Kreditkarten und digitale Bezahlmöglichkeiten hätten gewöhnen können. Wo ich meinen Ärger mit Alois Schöpf teile, ist der Murks, der mittlerweile mancherorts um sich greift, wenn es um Bezahlvorgänge geht. Die Hürden, wie oben beschrieben, sind nicht selten der Grund, warum Kunden nie wiederkommen. Deshalb möchte ich den Entwicklern von Parkgaragen und Ladestationen einen Vorschlag machen: Besucht einmal meine „Eier-Frau“. Sie verkauft in ihrem Hofladen rund um die Uhr Eier. Produkt auswählen,Preis eintippen, Karte oder Smartwatch hinhalten. Fertig. Ach ja – dann fragt mich das kleine Terminal neben der Eier-Auslage noch, ob ich die Rechnung direkt aufs Handy oder per E-Mail erhalten möchte. Meine Eier-Frau ist damit der eigentliche Benchmark für Facility-Manager, Service-Entwickler von Parkgaragen und Ladestationen – und für viele andere Unternehmen, die ihre Kunden beim Bezahlen regelrecht **drangsalieren**. Egal, in welcher Branche Du tätig bist: Mach das Geldausgeben für Deine Kunden und Gäste einfach. Sonst musst Du viel mehr Geld für teure Werbung ausgeben, die das Versprechen von Convenience beim Bezahlen am Ende trotzdem nicht einlöst. Das Gebot der Stunde lautet daher: **„Keep it simple“** oder, wie ich gerne empfehle: **„Einfach ist einfacher.“** Servus, ciao und allegra. Bleib neugierig und mach Dein Ding. Stefan Schranz ![](https://storage.ghost.io/c/e1/27/e1271408-a53a-4435-9ecd-46136b30ed10/content/images/2026/06/__Stefan-Untrsf_blau_trans.png) Weitere **Best- und Worst-Practice-Beispiele** sowie konkrete Tipps sind Inhalt der nächsten Ameikos-Beiträge. Wenn du daran erinnert werden möchtest oder die best of seit 2014 lesen willst, abonniere den Blog – das geht ganz einfach indem Du auf **"Impulse kostenlos abonnieren"** klicks. ### Welche KI sollst Du verwenden? #302 URL: https://ameikos.ghost.io/302/ Last updated: 2026-06-28T16:03:09.000Z **In meinen Vorträgen werde ich oft gefragt, welche KI die beste ist.** Nun, es gibt mittlerweile weit über 100.000 KI-Anwendungen und -Angebote. Wie in vielen anderen Bereichen haben auch hier die großen Anbieter derzeit die Nase vorn. > Wenn du jetzt nicht weiterlesen willst, lass Dir das von Jessica erklären... **Bevor du unten eine Übersicht erhältst, hier mein persönlicher Tipp:** Verwende ChatGPT, Gemini, Claude - wenn´s mehr sein soll - auch Grok oder DeepSeek. Abonniere Deine bevorzugte KI als **Bezahlversion**, die anderen in der kostenlosen Variante. So kannst du den selben Prompt **parallel** in alle verwendete Systeme eingeben und die Ergebnisse direkt miteinander vergleichen. Dadurch erkennst du nicht nur, welche KI die beste Antwort liefert, sondern entwickelst auch ein Gefühl dafür, welche KI deine persönlichen oder beruflichen Anforderungen am besten erfüllt. So kannst du durch **Learning by Doing** Schritt für Schritt Erfahrungen sammeln und in die KI hineinwachsen. Wer KI gar nicht erst ausprobiert, empfindet ihre Entwicklung oft als bedrohlich. Nach meiner Beobachtung entsteht dadurch mehr Verwirrung als Verständnis und ein WirrWarr im Kopf, das nicht gut tut. **Mein Rat:** Nutze KI einfach. Eigene Erfahrungen sind der beste Weg, den Überblick zu gewinnen, Unsicherheiten abzubauen, die Vorteile zu erkennen und beruflich wie gesellschaftlich up to date zu bleiben. **Nun eine detailliertere Antwort, welche KIs führend sind - aus artificialanalysis.ai - mit Status 6\. Juni 2026\.** ![](https://storage.ghost.io/c/e1/27/e1271408-a53a-4435-9ecd-46136b30ed10/content/images/2026/06/Bildschirmfoto-2026-06-05-um-10.27.11.png) ![](https://storage.ghost.io/c/e1/27/e1271408-a53a-4435-9ecd-46136b30ed10/content/images/2026/06/Bildschirmfoto-2026-06-05-um-10.30.13.png) **Ein Prompt, den du kopieren und in deine KI einfügen kannst, um weitere aufschlussreiche Informationen speziell für** deine **Anforderungen zu erhalten:** > Schreib mir in einer Tabelle die Stärken und Schwächen der 3 bekanntesten KIs/AIs, um meine Anforderungen als **\[ deine Funktion, deine besonderen Interessen hier eintragen \]** zu erfüllen. Antwort-Auszug aus meinem Prompt für meine Funktion als KI-Referent: ![](https://storage.ghost.io/c/e1/27/e1271408-a53a-4435-9ecd-46136b30ed10/content/images/2026/06/image-2.png) --- **Und noch etwas Persönliches:** Heute, am 6.6.2026 wäre mein Vater 100 Jahre alt geworden. Er hat mir die Neugier beigebracht – die Neugier, Fragen zu stellen, Neues auszuprobieren und die Welt mit offenen Augen zu betrachten. Danke dafür. Dieser Beitrag ist ihm gewidmet. Servus, ciao und allegra. Bleib neugierig und mach dein Ding. ![](https://storage.ghost.io/c/e1/27/e1271408-a53a-4435-9ecd-46136b30ed10/content/images/2026/06/___Stefan-Untrsf_blau_trans-2.png) Weitere Best- und Worst-Practice-Beispiele sowie konkrete Tipps findest du in den nächsten Ameikos-Beiträgen. Wenn du daran erinnert werden möchtest oder die besten Beiträge seit 2014 lesen willst, abonniere den Blog – klicke jetzt einfach auf **„Impulse kostenlos abonnieren“**. ### So funktioniert der Ameikos-Blog bei dir... #301 URL: https://ameikos.ghost.io/301/ Last updated: 2026-09-14T20:02:45.000Z 1. Stell dir vor, du willst bei deinen Mitarbeiter:innen - jetzt vor Saisonsbeginn - die Bedeutung der **"Freundlichkeit"** betonen und ihnen einen guten Tipp dazu geben. Öffne www.ameikos.com und suche links oben mit der Lupe den Begriff "freundlich" - sehr wahrscheinlich scheinen zwei, drei Blog-Beiträge auf, die das Thema auf den Punkt bringen und dem Team vermittelt werden kann. Ich weiß, "Freundlichkeit" klingt irgendwie nicht trendy, aber ich will erwähnen, es hat ganz viel mit Achtsamkeit und Sozialkompetenz zu tun. Also ran an "Service excellence" - was viel mit Freundlichkeit zu tun hat - das im Marketing so großartig versprochen wird. 2. Stell dir vor, du **baust dein Haus** oder renovierst deine Firma. Öffne deine **KI** \- ChatGPT oder Geminietc - und schreib folgenden Prompt: *Suche mir in www.ameikos.com Beiträge mit direkten Links dazu, die mir Information über meine Baustelle geben.* Vielleicht gibt es in einem Abeiko (Blog) eine entscheidende Info, an die du vielleicht noch nicht gedacht hast. 3. Wenn du Ameikos.com abonnierst, bekommst du immer dann einen Blog-Beitrag, der im Moment auch für dich wichtig ist. Stell dir vor, du selbst brauchst neben dem Rauschen aller Informationen, die auf dich einprasseln eine starke **Inspiration, die dich motiviert,** das Beste aus deinem Potenzial zu machen. Just an diesem Tag kommt ein "Ameiko" (Blog-Beitrag) daher, der eine der stärksten Reden der letzten Jahre zeigt und dir gerade jetzt gut tut... > [https://ameikos.com/a15/](https://ameikos.com/a15/?ref=ameikos.ghost.io) Mein Tipp, horch "ihm" zu - besser als gute Kino. Darüber hinaus gibt es in ABEIKOS stets aktuelle Praxis-Informationen, wenn es um die KI und exzellente Service-Leistungen geht - oder um Bugatti-Momente und so weiter ... Abonniere AMEIKOS und erhalte wichtige Impulse - alles ist *for you - for free* So long – Servus, ciao und allegra. Bleib neugierig und mach dein Ding. ![](https://storage.ghost.io/c/e1/27/e1271408-a53a-4435-9ecd-46136b30ed10/content/images/2026/09/___Stefan-Untrsf_blau_trans-6.png) ### AMEIKOS open #300 URL: https://ameikos.ghost.io/300/ Last updated: 2026-06-03T15:26:26.000Z Seit 1\. Okt. 20214 schreibe ich Blog-Beiträge, mit denen ich vielen Leserinnen und Leser einen Impuls geben darf. Ein Denkanstoß, eine andere Perspektive und nicht selten mehr als Mainstreamoberfläche. Die ersten elf Jahre erschienen die Beiträge im schranz.blog, dann 15 Monate lang unter ServiceTipps.com - und jetzt gibt es ab dem Blog Nummer 300 eine Neuauflage unter AMEIKOS.com Warum? Die extrem schnelle Entwicklung auf vielen Ebenen - technisch (KI, Soziale Medien...), gesellschaftlich, ökonomisch und ökologisch erfordern ein offenes Format, um Relevantes unverzüglich einordnen zu können. Zum Kontext von AMEIKOS darf ich das Intro auf der Seite ["ÜBER"](https://ameikos.com/about/?ref=ameikos.ghost.io) sprechen lassen. ### [ÜBER](https://ameikos.com/about/?ref=ameikos.ghost.io) [![](https://storage.ghost.io/c/e1/27/e1271408-a53a-4435-9ecd-46136b30ed10/content/images/2026/06/Bildschirmfoto-2026-06-03-um-13.09.30.png)](https://ameikos.com/about/?ref=ameikos.ghost.io) ### Drei Features, die dir das Leben leichter machen #B159 URL: https://ameikos.ghost.io/b159/ Last updated: 2026-07-14T20:01:13.000Z ## Gib Amazon ein Foto, wenn du was Bestimmtes suchst Die klassische Suche nach einem Produkt auf Amazon funktioniert über die Eingabe oder das Diktieren eines Stichwortes. Bei speziellen Produkten kann diese Art der Suche jedoch manchmal langwierig sein. Hat man bereits ein Produkt oder ein Bild eines gewünschten Artikels, ist eine gezielte Suche mittels „Lens AI“ möglich. Wie? Gehe in die Suchzeile bei Amazon, klicke rechts in der Zeile auf das „Lens AI“-Zeichen, mache ein Foto des gewünschten Produktes – und du bekommst in der Regel eine große Auswahl gleicher oder ähnlicher Produkte angezeigt.. ![](https://storage.ghost.io/c/e1/27/e1271408-a53a-4435-9ecd-46136b30ed10/content/images/2026/05/Bildschirmfoto-2026-05-27-um-00.10.16.png) Alternativ dazu kannst du auch ChatGPT oder eine andere KI mittels Bild-Upload fragen, ob du ähnliche Produkte bei einem regionalen Händler finden kannst. ## Stelle Youtube eine Frage, nicht nur Stichworte Die klassische Suche auf YouTube funktioniert meist über einzelne Stichworte. Dadurch findet man oft viele Videos – aber nicht immer genau die Antwort, die man eigentlich sucht. YouTube versteht inzwischen auch ganze Fragen. Statt nur Schlagworte einzugeben, kannst du direkt eine konkrete Frage stellen. Zum Beispiel: - „Welche Kamera eignet sich für professionelle YouTube-Videos?“ - „Wie reinigt man eine Kaffeemaschine richtig ohne Spezialreiniger?“ - „Was sollte man vor der ersten Mountain-Bike-Tour in den Bergen beachten?“ So zum Beispiel ... Durch diese Arte der *Fragen-Suche* liefert YouTube oft passendere und gezieltere Ergebnisse. Besonders hilfreich ist das bei Tutorials, Erklärvideos oder speziellen Problemstellungen. ## Lass deine KI vorlesen Und ein dritter Tipp, bei dem auch die KI im Spiel ist, aber erstaunlicherweise nur von wenigen User verwendet wird. Egal ob in ChatGPT, in Gemini oder Claude - die Anworten der KIs müssen nicht gelesen werden, man kann sich die Texte mit einem Klick vorlesen lassen. Klicke dazu einfach am Ende des Textes auf die drei Punkte und sodann auf den Lautsprecher ... ![](https://storage.ghost.io/c/e1/27/e1271408-a53a-4435-9ecd-46136b30ed10/content/images/2026/05/Bildschirmfoto-2026-05-27-um-00.35.16.png) ## ServiceTipps.com goes www.ameikos.com 15 Monate wurden nun die ServiceTipps.com pupliziert. Einige Beiträge waren *for free*, andere Beiträge nur gegen Bezahlung eines Monatsabos erhältlich. Mit Anfang Juni 2026 bekommt das Portal ein neues Format und publiziert unter der Domain **www.ameikos.com,** wo sich die Abonnent:innen von ServiceTipps - nachdem sie das Abo in ServiceTipps.com kündigen - bei ameikos.com anmelden können und die Blog-Beiträge ab sofort **kostenlos** erhalten. Mehr Infos dazu **www.ameikos.ghost.io/about** So long – Servus, ciao und allegra. Bleib neugierig und mach dein Ding. ![](https://storage.ghost.io/c/e1/27/e1271408-a53a-4435-9ecd-46136b30ed10/content/images/2026/06/___Stefan-Untrsf_schwarz_trans-1.png) ### Quintessenz aus dem BTM-Event 2026 in Wien / Key takeaways from the BTM Event 2026 in Vienna. #158 URL: https://ameikos.ghost.io/quintessenz-aus-dem-btm-event-2026-in-wien-key-takeaways-from-the-btm-event-2026-in-vienna-158/ Last updated: 2026-07-08T21:48:01.000Z [![](https://storage.ghost.io/c/e1/27/e1271408-a53a-4435-9ecd-46136b30ed10/content/images/2026/07/_Engl_below_YT-Link-1.png)](https://youtu.be/xgMmraJPUs4?ref=ameikos.ghost.io) Große Business-Events mit vielen Vortragenden haben neben dem eigentlichen Content der Vorträge und dem Netzwerken einen weiteren **Nebeneffekt: Inspiration.** So habe ich alles, was ich auf dem BTM-Event in Wien gehört habe, und alles, was mich zwischen den Zeilen inspiriert hat, in Stichworten in meinen digitalen Notizblock geschrieben und daraus die drei folgenden Punkte geschmiedet. Ich hoffe, die Zeilen inspirieren dich – vor allem in dieser Zeit der schnellen technischen und gesellschaftlichen Veränderung, wie wir sie uns vor Jahren kaum vorstellen konnten. 1. **Fortschritt durch KI ist nur dann wertvoll, wenn er Zeit, Qualität und Menschlichkeit zurückbringt.** Mehr Umsatz, mehr Automatisierung und mehr Tempo sind nicht automatisch mehr Erfolg. Die entscheidende Frage lautet: Gewinnen wir dadurch mehr Zeit für Gäste, für Mitarbeiter, für Beziehungen und für uns selbst? KI darf nicht nur Arbeit billiger machen. Sie sollte der Arbeit, die von Menschen besser erledigt werden kann, mehr Zeit einräumen. Reich ist am Ende nicht nur, wer Vermögen hat. Reich ist auch, wer über Zeit verfügen kann. Ich meine damit Lebenszeit im Privaten. Und ein Betrieb, der durch KI effizienter wird, aber die gewonnene Zeit sofort wieder mit neuem Aktionismus zudeckt, läuft Gefahr, sich strategisch zu verzetteln. 1. **KI bringt noch viel mehr Nutzen, wenn wir nicht nur in Tools, sondern in Prozessen denken.** Sich auf die Welt der Künstlichen Intelligenz einzulassen, ist ein Anfang, der in den meisten Jobs und Lebenslagen unumgänglich ist. Denn ein Leben ohne KI wird künftig ähnlich sein wie ein Leben ohne Handy. Einzelne Prompts sind hilfreich, und die Ergebnisse, die KI „ausspuckt“, überraschen, sparen Zeit und im unternehmerischen Kontext oft viel Geld. KI hat Suchtpotenzial, aber die Fülle an Tools verzaubert oft die Erwartungen. Der nächste Schritt nach den ersten Erfahrungen sind jedoch nicht noch mehr Tools, sondern Prozesse, die sich wiederholen und von KI sicher erledigt werden können. Ein sauber gestalteter Prozess ist wertvoller als ein siebtes oder achtes Tool. Wer einen einzigen Prozess sauber zerlegt, mit KI testet und Schritt für Schritt verbessert, kann in Serie gehen. Das bedeutet: KI wird dann nicht mehr nur zur Antwortmaschine, sondern zum Mitarbeiter. Genau dort starten wir in meinem KI-Workshop – mit Prozessen, die bereits am nächsten Tag wirken können. Gleichzeitig warne ich davor, KI-Agenten in der aktuellen Phase blind zu vertrauen oder ihnen zu viel Verantwortung zu übertragen. 1. **Innovative Dienstleistungen und Produkte entstehen nicht durch KI und Ideenfülle, sondern durch Fokus, Mut und Umsetzung.** Wer neue Services oder Produkte schaffen will, verfällt oft der Masse an Ideen und den unzähligen Vorschlägen, die KI liefert. Die Folge: zu viele Richtungen, zu viele halbe Projekte und zu wenig klare Priorität. Mittelmaß entsteht dann nicht aus fehlender Begabung, sondern aus Halbherzigkeit: ein bisschen KI, ein bisschen Strategie, ein bisschen Veränderung – das wirkt nicht. Wirksam wird es erst, wenn jemand wirklich springt. Heißt konkret: einen Prototyp oder Pilotprozess bauen, testen, iterativ verbessern und anschließend in Serie gehen. Danach onboarden, das Team trainieren und die Kunden oder Gäste überraschen oder begeistern – frei nach dem SMS-Dienstleistungssystem. ## Unser Fokus die nächsten Tage - Wir nutzen KI-Prozesse nicht nur, damit alles schneller oder billiger läuft, sondern damit das Wesentliche wieder mehr Raum bekommt: Service Exzellenz. - Wir schaffen Zeit für Aufmerksamkeit, für echte Gespräche und Achtsamkeit – auch im Team – und für Face-to-Face-Qualität statt bloßer Erledigung. - Wir verstehen Effizienz nicht als Einladung zu neuem Aktionismus. Wir nutzen sie, um bewusster wahrzunehmen, was wirklich zählt. ## Unser Nutzen - Wir arbeiten nicht nur produktiver, sondern lebenswerter. - Wir gewinnen Zeit für Gäste, für Mitarbeiter, für Sorgfalt, für bessere Entscheidungen – und manchmal auch für Ruhe. - Wir stärken damit nicht nur unseren Betrieb, sondern auch seine menschliche Qualität. Denn wir wissen: Echter Erfolg zeigt sich nicht allein in Zahlen, sondern auch darin, ob Menschen am Ende eines Tages sagen können: Das war sinnvoll. Das war gut. Dafür hat sich die Zeit gelohnt. ## Zu guter Letzt Ich entwickle derzeit eine Keynote mit dem Titel: „KIgitales Leben – 7 Ansätze für ein besseres Leben mit KI, digitalen Werkzeugen und dem, was im Leben wirklich zählt.“ Mehr dazu auf: [KI8020.com](https://ki8020.com/?ref=ameikos.ghost.io) ## Nun noch drei Vorteile als YouTube-Abonnent oder Member von ServiceTipps: Wenn du keine weiteren ServiceTipp-Videos auf YouTube verpassen möchtest, abonniere den Kanal und leite dieses Video gerne an Mitarbeiter und Freunde weiter. Als Member von [ServiceTipps.com](https://servicetipps.com/?ref=ameikos.ghost.io) hast du vollen Zugriff auf alle Beiträge, die seit Anfang 2025 erstellt wurden – zur freien Nutzung für dein gesamtes Unternehmen. Zusätzlich erhältst du als Abonnent einen exklusiven Preisvorteil von 30 % auf meine KI-Vorträge und KI-Keynotes. So long – Servus, ciao und allegra. Bleib neugierig und mach dein Ding. ![](https://storage.ghost.io/c/e1/27/e1271408-a53a-4435-9ecd-46136b30ed10/content/images/2026/07/___Stefan-Untrsf_blau_trans-2.png) ![](https://storage.ghost.io/c/e1/27/e1271408-a53a-4435-9ecd-46136b30ed10/content/images/2026/07/_Flag-Engl_c.png) ![](https://storage.ghost.io/c/e1/27/e1271408-a53a-4435-9ecd-46136b30ed10/content/images/2026/07/Bildschirmfoto-2026-07-08-um-23.42.46.png) Large business events with many speakers have another side effect besides the actual content of the presentations and the **networking: inspiration.** So I wrote down everything I heard at the BTM event in Vienna — and everything that inspired me between the lines — as keywords in my digital notebook and shaped the following three thoughts from it. I hope these lines inspire you as well — especially in this time of rapid technological and social change, the kind we could hardly have imagined just a few years ago. 1. **Progress through AI is only valuable if it brings back time, quality, and humanity.** More revenue, more automation, and more speed do not automatically mean more success. The crucial question is: Does it give us more time for guests, employees, relationships, and ourselves? AI should not simply make work cheaper. It should create more time for the kind of work that humans do better. In the end, being rich is not only about wealth. It is also about having time. I mean lifetime in a personal sense. And a company that becomes more efficient through AI, but immediately fills the gained time with new activism and constant busyness, risks losing its strategic focus. 1. **AI creates far greater value when we think not only in tools, but in processes.** Opening ourselves to the world of artificial intelligence is a beginning that has become unavoidable in most jobs and areas of life. A life without AI will soon be similar to a life without a smartphone. Individual prompts are helpful, and the results AI “spits out” are often surprising, save time, and in business contexts often save a lot of money. AI has addictive potential, but the flood of tools can easily create unrealistic expectations. The next step after the first experiences, however, is not more tools — it is processes that repeat themselves and can reliably be handled by AI. A well-designed process is more valuable than a seventh or eighth tool. Anyone who carefully breaks down a single process, tests it with AI, and improves it step by step can scale it. That means AI is no longer just an answer machine — it becomes a team member. That is exactly where we start in my AI workshop: with processes that can already make an impact the very next day. At the same time, I warn against blindly trusting AI agents or handing over too much responsibility to them in the current stage of development. 1. **Innovative services and products are not created through AI and endless ideas, but through focus, courage, and execution.** Anyone who wants to create new services or products often gets lost in the mass of ideas and endless suggestions AI provides. The result: too many directions, too many half-finished projects, and too little clear priority. Mediocrity does not come from a lack of talent, but from half-heartedness: a little AI, a little strategy, a little change — that does not create real impact. Real impact only happens when someone truly commits. In practice, this means building a prototype or pilot process, testing it, improving it iteratively, and then scaling it. After that comes onboarding, training the team, and surprising or even delighting customers and guests — in the spirit of the SMS service system. ## Our focus for the coming days We do not use AI processes simply to make everything faster or cheaper, but to create more space again for what truly matters: service excellence. We create time for attention, for real conversations, and for mindfulness — also within the team — and for face-to-face quality instead of mere task completion. We do not see efficiency as an invitation for new activism. We use it to become more aware of what truly matters. ## Our benefit We do not just work more productively — we work in a more meaningful and livable way. We gain time for guests, for employees, for care, for better decisions — and sometimes even for peace and quiet. In doing so, we strengthen not only our business, but also its human quality. Because we know: real success is not measured only in numbers, but also in whether people can say at the end of the day: That was meaningful. That was good. That time was worth it. ## Last but not least I am currently developing a keynote titled: “KIgital Life – 7 Approaches for a Better Life with AI, Digital Tools, and What Truly Matters in Life.” More at: [KI8020.com](https://ki8020.com/?ref=ameikos.ghost.io) ## And finally, three benefits of becoming a YouTube subscriber or a member of ServiceTipps: If you do not want to miss any future ServiceTipps videos on YouTube, subscribe to the channel and feel free to share this video with your employees and friends. As a member of [ServiceTipps.com](https://servicetipps.com/?ref=ameikos.ghost.io) , you get full access to all contributions created since the beginning of 2025 — available for use throughout your entire company. In addition, subscribers receive an exclusive 30% discount on my AI talks and keynote presentations. So long – Servus, ciao and allegra. Stay curious. ![](https://storage.ghost.io/c/e1/27/e1271408-a53a-4435-9ecd-46136b30ed10/content/images/2026/07/___Stefan-Untrsf_blau_trans-3.png) ### Ohne Strom - beste Party / Without power – best party #B157 URL: https://ameikos.ghost.io/b157/ Last updated: 2026-07-08T17:36:04.000Z **Manchmal entsteht die beste Stimmung nicht durch perfekte Planung, sondern durch eine kleine Panne.** Ich war vorletztes Wochenende beim Gauderfest im Zillertal, einem der großen traditionellen Volksfeste in Tirol. Der Umzug war beeindruckend: Trachtengruppen, Musikkapellen, Vereine, schöne Trachten, viel ehrenamtliche Kraft und spürbare Freude an gelebter Kultur. Danach bin ich durch den großen Platz vor dem Festzelt gegangen. Familien, Kinder, Fahrgeschäfte, Lachen, Bewegung – ein Fest in bester Stimmung. Und die Sonne war der Veranstaltung gnädig. Auf einer Bühne wollte gerade die Band beginnen. Ich beobachtete die Musiker, die offensichtlich mit einer Strompanne kämpften. Nachdem das Problem nicht kurzfristige gelöst werden konnte, verließen sie die Bühne und spielten unverstärkt mitten im Publikum. Keine Boxen, kein dominanter Lärm, keine Distanz. Stattdessen Musik auf Augenhöhe. Echt, ehrlich, guat. Und plötzlich war da eine besondere Qualität. Die Menschen klatschten, lachten, hörten zu – und konnten sich trotzdem noch unterhalten. Die Musik war Teil des Festes, nicht der akustische Herrscher darüber. Genau darin liegt eine wichtige Service-Lektion. Ja. Service! Die richtige Lautstärke der Beschallung ist auf allen Veranstaltungen ein Kriterium für guten Service - auch wenn das kaum thematisiert wird. Auf vielen Festen, Hochzeiten und Veranstaltungen spielt Musik so laut, dass Gespräche kaum mehr möglich sind. Freunde müssen sich über den Tisch lehnen, um sich dem Gegenüber verständlich zu machen, sich anschreien, Familien verstummen, ältere Gäste ziehen sich zurück. Und trotzdem duldet man Lautstärke oft für Stimmung. Gute Musik belebt ein Fest. Zu viel Lautstärke ist penetrant und nervt. Entscheidend ist nicht, wie laut eine Band spielen kann, sondern was die Menschen in diesem Moment mögen. Manchmal wollen sie tanzen, manchmal mitsingen, manchmal einfach essen, reden und einander begegnen. Gute Veranstalter erkennen diesen Unterschied und steuern nicht nur Technik, sondern in erster Linie die Atmosphäre. Zur Lautstärke kommt noch ein zweiter Punkt: das Niveau. Platte Sprüche, zweideutige Witze oder politische *Gröhlerei* mögen einzelne anheizen und einem bestimmten Publikum gefallen – gute Kultur entsteht daraus nicht. Traditionelle Feste haben Würde. Sie leben von Musik, Gemeinschaft, Humor und Lebensfreude, aber nicht von akustischer Rücksichtslosigkeit, dummen Kommentaren oder billiger Stimmungsmache. Locker ja. Lebendig unbedingt. Aber bitte mit Maß, Respekt und Kultur. # Unser Fokus Vor Beginn der Sommersaison wäre es sinnvoll, bei jeder Veranstaltung, in der nicht ausschließlich die Musik Teil der Unterhaltung ist, drei einfache Fragen zu stellen: **Erstens:** Können sich Gäste während der Musik noch normal unterhalten? **Zweitens:** Passt die Lautstärke zur Uhrzeit, zum Publikum und zur Situation? **Drittens:** Entspricht der Humor dem Niveau, das wir als Gastgeber, Verein, Tourismusort oder Betrieb ausstrahlen wollen? Schwiegermutterwitze, derbe Zweideutigkeiten und flache Pointen, die andere abwerten, haben mit guter Festkultur wenig zu tun. Das klingt einfach. Aber genau darin liegt oft der Unterschied zwischen einer Veranstaltung, die nur laut war, und einer Veranstaltung, die positiv in Erinnerung bleibt. # Unser Nutzen - Wenn Musik richtig dosiert ist, bleiben Gäste länger. - Wenn der Sound nicht alles überschallt, entstehen bessere Gespräche. - Wenn Bands sich nicht nur selbst inszenieren, sondern das Publikum spüren, entsteht echte Verbindung. - Wenn Humor nicht billig ist, wirkt ein Fest wertiger. - Und wenn Veranstalter nicht nur Programm liefern, sondern Atmosphäre gestalten, dann entsteht *Service Excellence* im besten Sinn. # Zu guter Letzt Die kleine Strompanne beim Gauderfest war eine positive Panne. Sie war eine Erinnerung daran, dass gute Stimmung nicht aus den Boxen kommt, sondern aus der Begegnung zwischen Menschen. So long – Servus, ciao und allegra. Bleibt neugierig und mach dein Ding. ![](https://storage.ghost.io/c/e1/27/e1271408-a53a-4435-9ecd-46136b30ed10/content/images/2026/06/___Stefan-Untrsf_blau_trans.png) ![](https://storage.ghost.io/c/e1/27/e1271408-a53a-4435-9ecd-46136b30ed10/content/images/2026/06/_Flag-Engl_c-2.png) Sometimes the best atmosphere is not created by perfect planning, but by a small mishap. Two weekends ago, I visited the Gauderfest in the Zillertal, one of Tyrol’s great traditional folk festivals. The parade was impressive: traditional costume groups, brass bands, clubs, beautiful Trachten, enormous voluntary commitment, and a genuine joy in living culture. Afterwards, I walked across the large square in front of the festival tent. Families, children, rides, laughter, movement – the atmosphere was fantastic. And the weather was kind to the event. A band was just about to begin on stage. I watched the musicians obviously struggling with a power failure. Since the problem could not be solved quickly, they left the stage and started playing unplugged right in the middle of the crowd. No giant speakers, no overpowering noise, no distance. Instead: music at eye level. Real, authentic, guat. And suddenly, there was a different quality in the air. People clapped, laughed, listened – and could still talk to each other at the same time. The music became part of the festival, not its acoustic ruler. And that is an important service lesson. Yes, service! The right sound level at an event is part of good service – even though hardly anyone talks about it. At many festivals, weddings, and events, the music is so loud that conversations become nearly impossible. Friends lean across tables just to understand each other, people end up shouting, families go quiet, older guests withdraw. Yet loudness is often tolerated as “atmosphere.” Good music enriches a celebration. Too much volume becomes intrusive and exhausting. What matters is not how loud a band can play, but what people actually enjoy in that moment. Sometimes they want to dance, sometimes to sing along, and sometimes simply to eat, talk, laugh, and connect. Good organizers understand this difference and manage not only the technical setup, but above all the atmosphere. There is also a second issue besides volume: quality and level of humor. Cheap jokes, crude double entendres, or political chanting may excite some people and entertain certain audiences – but they do not create good culture. Traditional festivals have dignity. They thrive on music, community, humor, and joy of life, but not on acoustic recklessness, stupid comments, or cheap agitation. Relaxed? Yes. Lively? Absolutely. But always with balance, respect, and culture. # Our Focus Before the summer season begins, it would make sense to ask three simple questions at every event where music is not the only form of entertainment: First: Can guests still have a normal conversation while the music is playing? Second: Does the volume fit the time of day, the audience, and the situation? Third: Does the humor reflect the level and quality we as hosts, clubs, tourism destinations, or businesses want to represent? Mother-in-law jokes, crude innuendo, and flat punchlines that put others down have little to do with good festival culture. It sounds simple. But that is often exactly the difference between an event that was merely loud and one that people truly remember positively. # Our Benefit When music is properly balanced, guests stay longer. When the sound does not overpower everything, better conversations happen. When bands do not only perform for themselves but genuinely connect with the audience, real emotional connection emerges. When humor is not cheap, a festival feels more valuable. And when organizers create atmosphere instead of just delivering a program, service excellence happens in the best possible sense. # Last but not least The small power failure at the Gauderfest turned out to be a positive mishap. It reminded everyone that great atmosphere does not come from loudspeakers, but from human connection. So long – Servus, ciao and allegra. Stay curious and keep doing your thing. ![](https://storage.ghost.io/c/e1/27/e1271408-a53a-4435-9ecd-46136b30ed10/content/images/2026/06/___Stefan-Untrsf_blau_trans-1.png) ### KI: Wunderland oder Apokalypse / AI: Wonderland or Apocalypse #B156 URL: https://ameikos.ghost.io/b156/ Last updated: 2026-07-14T20:50:47.000Z ![](https://storage.ghost.io/c/e1/27/e1271408-a53a-4435-9ecd-46136b30ed10/content/images/2026/06/_Engl_below-1.png) Nach rund 20 KI-Veranstaltungen, die ich selbst besucht habe, und über 20 KI-Vorträgen und Workshops, die ich bis jetzt geleitet habe, destilliert sich ein Bild heraus, das sehr unterschiedliche Reaktionen hervorbringt. _This post is for subscribers only._ ### Corona hat Homeoffice in den Alltag katapultiert – und jetzt? / Covid catapulted home office into everyday life – now? #B155 URL: https://ameikos.ghost.io/b155/ Last updated: 2026-08-03T14:57:09.000Z Corona machte Homeoffice über Nacht zum gigantischen Live-Experiment. Sechs Jahre später ist klar: Es bringt Freiheit und Fokus, kostet aber Austausch, Kultur und spontane Ideen. Zeit für Homeoffice 2.0 – mit klaren Regeln statt Zufall. _This post is for subscribers only._ ### KI nicht verschlafen + 7 Beispiele. / Don’t overlook AI. 7 examples #B154 URL: https://ameikos.ghost.io/b154/ Last updated: 2026-07-08T21:56:39.000Z ![](https://storage.ghost.io/c/e1/27/e1271408-a53a-4435-9ecd-46136b30ed10/content/images/2026/07/_Engl_below.png) Aus manchem Munde klingt es, als sei die KI nun das Ende der Menschheit. Nur: Die letzten drei Apokalypsen haben wir ja recht gut überlebt. Also nur nicht nervös werden. Aber wachsam bleiben und sich nicht ausgeliefert fühlen, nur weil da die KI über Nacht um die Ecke gekommen ist und sich nun mitten in unserem Leben breitmacht. Vermeintliche Experten, die ihre Distanz zur KI gründlich pflegen oder kaum Erfahrung damit haben, sowie zahlreiche Leserbriefe und Kommentare in den sozialen Medien warnen eindringlich vor der Verwendung der KI. Ja, die KI ist gefährlich. Sie wird uns verblöden, wenn wir dieses Werkzeug falsch verwenden. Und wenn wir sie überhaupt nicht verwenden, uns dieser technologischen und somit auch gesellschaftlichen Revolution verschließen, werden wir in sehr vielen Lebens- und Wirtschaftsbereichen nicht mehr mithalten können. Alle, die sich ernsthaft damit auseinandersetzen, die KI in Schulen richtig anwenden, im Beruf und in Unternehmen produktiv implementieren und in so ziemlich allen Lebenslagen als Alltagswerkzeug verwenden, haben einen entscheidenden Vorteil, der durch herkömmliche Technik nicht kompensiert werden kann. All das braucht Know-how und die Bereitschaft, unumgänglich auf diesen Zug aufzuspringen. Alle – privat wie beruflich. Ganze Teams – von der Reinigungskraft bis zum Diplomingenieur, vom Haustechniker bis zum Chirurgen. Im Grunde ist die Zeit ein Déjà-vu der 80er- und 90er-Jahre, in denen der Personalcomputer und Windows Einzug hielten und die Schreibmaschine ihren Platz im Museum fand. Also rein in diese interessante Welt der KI – mit dem Vorsatz, dass wir mit unserer eigenen Intelligenz die KI ausreizen, ohne unser Denken und unsere Urteilskraft zu schwächen. Kurzum: Denken tun wir, verarbeiten kann die KI. Im Folgenden will ich lediglich sieben Beispiele aus meiner KI-Anwendung der letzten Tage anführen, um die Breite des praktischen Nutzens darzustellen: # FOKUS – BEISPIELE zum Nachmachen 1. **Während des Kochens** – im Dialog mit meiner KI auf dem iPhone – zwischen den Pfannen mal schnell gefragt: *„Wie karamellisiere ich Zwiebeln am besten, um eine dunkle, kräftige Basis für eine Sauce zu bekommen?“* 2. Fotos in die KI geladen und dann: *Meine Tochter wird 23\. Erstelle mir aus folgenden Fotos eine Pop-Art-Collage als *Geburtstagskarte* – mit dem Text: „Alles Guate zum 23\. Geburtstag, liebe Elisa.“* 3. *Erkläre mir die Lehre von *Carl Gustav Jung*, seine Erkenntnisse – kurz und bündig – sowie die Bedeutung in der Gesellschaft der sozialen Medien und in einer Welt der künstlichen Intelligenz.* 4. Die Verbrauchsanweisung für das **Parkettbodenpflegemittel** ist nur auf Italienisch abgedruckt. Was tun? In der KI-App die Kamera einschalten, in den Dialog gehen und live fragen, wie das Mittel verwendet werden soll. 5. Erstelle einen **QR-Code** für meine Website [www.ki8020.com](https://www.ki8020.com/?ref=ameikos.ghost.io) 6. Die KI-App „Manus“ kann auf deinem Computer **Fotos selektieren oder sortieren:** Prompt für einen Agenten in der KI-App „Manus“: *Finde alle Fotos im Ordner „Fotos-2024“, auf denen ein Snowboard erkennbar ist, und speichere diese in einem neuen Ordner „Snowboarding-2024“. Benenne die Dateien mit „Snowboarding\_“ + fortlaufender Nummer.* 7. Ich erstelle einen Screenshot der App der **Photovoltaikanlage**, lade dieses Foto in meine KI-App und stelle die Frage: *Erkläre mir die dargestellte Funktionsskizze und die Daten, die sich auf die letzten sechs Monate beziehen. Vergleiche die Höhe der Eigenstromversorgung mit bekannten Werten im Umkreis von 100 km.* Und noch einer als Draufgabe, weil ich gestern mit einem Humanoiden Bekanntschaft gemacht habe: ![](https://storage.ghost.io/c/e1/27/e1271408-a53a-4435-9ecd-46136b30ed10/content/images/2026/06/Bildschirmfoto-2026-06-17-um-23.54.42.png) # NUTZEN - Die KI übernimmt Fleißarbeit, nicht Urteilsarbeit. - Sie liefert Geschwindigkeit – du bringst Bewertung. - Sie liefert Breite – du bringst Tiefe. - Sie liefert Vorschläge – du triffst Entscheidungen. - Wenn du das sauber trennst, wirst du durch KI besser, nicht bequemer. So long – Servus, ciao und allegra. Bleibt neugierig und mach dein Ding. ![](https://storage.ghost.io/c/e1/27/e1271408-a53a-4435-9ecd-46136b30ed10/content/images/2026/07/___Stefan-Untrsf_blau_trans-4.png) ![](https://storage.ghost.io/c/e1/27/e1271408-a53a-4435-9ecd-46136b30ed10/content/images/2026/07/_Flag-Engl_c-1.png) ![](https://storage.ghost.io/c/e1/27/e1271408-a53a-4435-9ecd-46136b30ed10/content/images/2026/06/Bildschirmfoto-2026-06-17-um-23.54.51.png) From some voices, it sounds as if AI is now the end of humanity. But let’s be honest: we’ve survived the last three “apocalypses” quite well. So no need to panic. Stay alert, but don’t feel at the mercy of something that seemed to appear overnight and is now settling right into the middle of our lives. Self-proclaimed experts who carefully maintain their distance from AI — or have little real experience with it — along with countless letters to the editor and social media comments, strongly warn against using AI. Yes, AI is dangerous. It will make us dumber if we use it the wrong way. But if we don’t use it at all — if we shut ourselves off from this technological and therefore societal revolution — we simply won’t be able to keep up in many areas of life and business. Those who seriously engage with it, who apply AI properly in schools, implement it productively in their work and companies, and use it as an everyday tool across many situations, gain a decisive advantage that traditional technology simply cannot match. All of this requires know-how — and the willingness to jump on this train. Everyone. Privately and professionally. Entire teams — from cleaning staff to engineers, from facility technicians to surgeons. In many ways, this moment feels like a déjà vu of the 1980s and 1990s, when personal computers and Windows entered the scene and typewriters ended up in museums. So step into this fascinating world of AI — with the clear intention to push it using your own intelligence, without weakening your thinking or judgment. In short: we do the thinking, AI does the processing. Below are seven examples from my own use of AI over the past few days to illustrate the breadth of its practical value: # FOCUS – Examples to Follow 1. While **cooking** — in a quick exchange with my AI on the iPhone — between pans I asked: *“How do I best caramelize onions to create a dark, rich base for a sauce?”* 2. I uploaded photos into AI and then prompted: *“My daughter is turning 23\. Create a pop-art collage from these photos as a birthday card — with the text: *‘Happy 23rd Birthday,* dear Elisa.’”* 3. *“Explain the teachings of *Carl Gustav Jung* — his key insights — briefly and clearly, and their relevance in a world of social media and artificial intelligence.”* 4. **The instructions for a parquet floor** care product are only printed in Italian. What to do? Open the camera in the AI app, switch to dialogue mode, and ask live how to use the product. 5. “Create a **QR code** for my website [www.ki8020.com](https://www.ki8020.com/?ref=ameikos.ghost.io).” 6. The AI app “Manus” can select or **sort photos** on your computer: Prompt for an agent in the AI app “Manus”: “Find all photos in the folder ‘Photos-2024’ that contain a snowboard and save them in a new folder ‘Snowboarding-2024’. Rename the files as ‘Snowboarding\_’ plus a sequential number.” 7. I take a screenshot of my **photovoltaic** system app, upload it into my AI app, and ask: *“Explain the functional diagram shown and the data referring to the last six months. Compare the level of self-generated electricity with typical values within a 100 km radius.”* # VALUE AI takes over the busywork — not the judgment. It delivers speed — you provide evaluation. It delivers breadth — you provide depth. It delivers suggestions — you make decisions. If you separate these roles clearly, AI will make you better, not lazier. So long — servus, ciao, and allegra. Stay curious, and keep doing your thing. ![](https://storage.ghost.io/c/e1/27/e1271408-a53a-4435-9ecd-46136b30ed10/content/images/2026/07/___Stefan-Untrsf_blau_trans-5.png) ### Für dich ist das Reisen kein Luxus. Es ist Pflicht, weil ... / For you, traveling is not a luxury. It is a necessity, because … #B153 URL: https://ameikos.ghost.io/b153/ Last updated: 2026-07-08T22:03:23.000Z [![](https://storage.ghost.io/c/e1/27/e1271408-a53a-4435-9ecd-46136b30ed10/content/images/2026/07/_Engl_below_YT-Link-3.png)](https://youtu.be/N5Vmb%5FtiL-g?ref=ameikos.ghost.io) Du bist im Tourismus tätig. Hotelier, an der Rezeption oder für das Marketing zuständig. Vielleicht bietest du Dienstleistungen in einer ganz anderen Branche an? Wie auch immer. Wenn du nicht nur einen *Nine-to-five-Job* runterbiegst, sondern Profi in deiner Szene sein willst. Wenn du deinen Kunden mehr als nur durchschnittlichen Service versprichst. Wenn du Experte oder Expertin in deinem Fach sein willst, dann gilt es, nicht stehen zu bleiben und im Status zu verharren. Der Alltag, die Saison, Termine und „Business as usual“ lassen über die Routinearbeit hinaus jedoch wenig Luft für innovative Weiterentwicklung deines Angebots oder deiner Arbeit. Also, was tun, wenn innovative Weiterentwicklung geradezu gebraucht wird, um gefragt zu bleiben, Wert zu haben und Qualität für einen guten Preis platzieren zu dürfen, indem man sich ganz klar vom Mitbewerber – als Unternehmer oder als Mitarbeiter – abhebt? Meine Empfehlung ist ganz klar: Andere Länder, andere Regionen und andere Branchen beobachten. Andere Perspektiven zulassen. Denn über dem Tellerrand der eigenen Zunft entstehen oft die Impulse, die wirklich etwas Grundlegendes verändern. Unterwegssein in anderen „Welten“ ist also geradezu Pflicht, denn wer nur den nächsten Mitbewerber um die Ecke beobachtet, wird selten inspiriert und bleibt austauschbar. Es geht also um dieses Out-of-the-box-Mindset. Oder, um es mit Friedrich August von Hayek, der im 20\. Jahrhundert die Disziplinen Ökonomie mit Philosophie, Recht und Gesellschaft verband, zu sagen: „Wer nur ein guter Ökonom ist, kann kein wirklich guter Ökonom sein.“ Wenn du das auch so siehst, dann betrachte ab jetzt deine Reisen, deine Ausflüge oder deinen nächsten Urlaub nicht nur als Erholung, sondern bewusst auch als Inspirationsquelle für deine Karriere. # Dein FOKUS - Nutze die KI zur Vorbereitung deiner nächsten Reise: Finde bereits vor deiner Abreise besondere Orte, ungewöhnliche Konzepte, neue Perspektiven. - Vor Ort gilt dann: beobachten statt nur genießen. Fotos machen. Vielleicht wichtige Notizen erstellen und dir immer wieder diese eine Frage stellen: „Was davon ist auf mein eigenes Angebot übertragbar?“ Ganz gleich, ob direkt oder in abgewandelter Form. Völlig egal, wenn deine Idee noch nie von deinen Mitbewerbern umgesetzt wurde. - Und danach kommt der entscheidende Schritt: Reduziere deine Eindrücke auf wenige, umsetzbare Ideen. Passe diese an deine Gegebenheiten an. Integriere sie bewusst in dein Servicekonzept. Halte sie im Handbuch fest. Und stimme dein Team aktiv auf die neuen Services ein. Du weißt: „Onboarding“ – einige ServiceTipps habe ich darüber bereits geschrieben – ist in diesem Zusammenhang gefragt. Es sind oft keine großen Konzepte, die aus den Inspirationen der Reisen entstammen. Manchmal sind es nur kleine, feine Services, die Gäste überraschen oder begeistern und in Erinnerung bleiben. Und manchmal liegen darin bahnbrechende Impulse, durch die sich ganze Unternehmen neu erfinden und sich in einem unvorhergesehenen Höhenflug wiederfinden. Aber Achtung: In der Praxis fallen die neuen Ideen, mit denen wir meist begeistert aus dem Urlaub zurückkommen, oft dem Tagesgeschäft zum Opfer. Man ist wieder drin im Business, und mit jedem Tag, an dem keine unverzügliche Umsetzung stattfindet – auch wenn dies nur ein paar Stunden konzentrierter Arbeit bedürfte –, geraten die Vorsätze wieder in Vergessenheit. Also ran an das Werk. Machen ist angesagt, und du wirst dich mit hoher Wahrscheinlichkeit in einem Flow wiederfinden. # Dein NUTZEN - Du entwickelst ein geschärftes Auge für Qualität und Details. Für das Anderssein. - Du bringst frische Ideen in dein Angebot, die kaum austauschbar sind, sofern die Umsetzung gut vollzogen wird. - Du stärkst deine Position gegenüber Mitbewerbern und gibst deinem Team die Bühne, auf der sie Profis sein können und bei gutem Gelingen auch Stolz entwickeln und vor allem Teil eines guten Teams sein dürfen. - Du schaffst Erlebnisse, die Gäste weitererzählen. Über die auch in deinem Umfeld gesprochen wird und die der Presse Stoff bieten, um abseits des Üblichen über Außergewöhnliches zu berichten. ![](https://storage.ghost.io/c/e1/27/e1271408-a53a-4435-9ecd-46136b30ed10/content/images/2026/07/___Stefan-Untrsf_blau_trans-7.png) ![](https://storage.ghost.io/c/e1/27/e1271408-a53a-4435-9ecd-46136b30ed10/content/images/2026/07/_Flag-Engl_c-2.png) ![](https://storage.ghost.io/c/e1/27/e1271408-a53a-4435-9ecd-46136b30ed10/content/images/2026/06/Bildschirmfoto-2026-06-17-um-23.57.03.png) From some voices, it sounds as if AI is now the end of humanity. But let’s be honest: we’ve survived the last three “apocalypses” quite well. So no need to panic. Stay alert, but don’t feel at the mercy of something that seemed to appear overnight and is now settling right into the middle of our lives. Self-proclaimed experts who carefully maintain their distance from AI — or have little real experience with it — along with countless letters to the editor and social media comments, strongly warn against using AI. Yes, AI is dangerous. It will make us dumber if we use it the wrong way. But if we don’t use it at all — if we shut ourselves off from this technological and therefore societal revolution — we simply won’t be able to keep up in many areas of life and business. Those who seriously engage with it, who apply AI properly in schools, implement it productively in their work and companies, and use it as an everyday tool across many situations, gain a decisive advantage that traditional technology simply cannot match. All of this requires know-how — and the willingness to jump on this train. Everyone. Privately and professionally. Entire teams — from cleaning staff to engineers, from facility technicians to surgeons. In many ways, this moment feels like a déjà vu of the 1980s and 1990s, when personal computers and Windows entered the scene and typewriters ended up in museums. So step into this fascinating world of AI — with the clear intention to push it using your own intelligence, without weakening your thinking or judgment. In short: we do the thinking, AI does the processing. Below are seven examples from my own use of AI over the past few days to illustrate the breadth of its practical value: # FOCUS – Examples to Follow 1. While **cooking** — in a quick exchange with my AI on the iPhone — between pans I asked: *“How do I best caramelize onions to create a dark, rich base for a sauce?”* 2. I uploaded photos into AI and then prompted: *“My daughter is turning 23\. Create a pop-art collage from these photos as a birthday card — with the text: *‘Happy 23rd Birthday,* dear Elisa.’”* 3. *“Explain the teachings of *Carl Gustav Jung* — his key insights — briefly and clearly, and their relevance in a world of social media and artificial intelligence.”* 4. **The instructions for a parquet floor** care product are only printed in Italian. What to do? Open the camera in the AI app, switch to dialogue mode, and ask live how to use the product. 5. “Create a **QR code** for my website [www.ki8020.com](https://www.ki8020.com/?ref=ameikos.ghost.io).” 6. The AI app “Manus” can select or **sort photos** on your computer: Prompt for an agent in the AI app “Manus”: “Find all photos in the folder ‘Photos-2024’ that contain a snowboard and save them in a new folder ‘Snowboarding-2024’. Rename the files as ‘Snowboarding\_’ plus a sequential number.” 7. I take a screenshot of my **photovoltaic** system app, upload it into my AI app, and ask: *“Explain the functional diagram shown and the data referring to the last six months. Compare the level of self-generated electricity with typical values within a 100 km radius.”* # VALUE AI takes over the busywork — not the judgment. It delivers speed — you provide evaluation. It delivers breadth — you provide depth. It delivers suggestions — you make decisions. If you separate these roles clearly, AI will make you better, not lazier. And here are three additional benefits as a YouTube subscriber or a ServiceTipps member: If you don’t want to miss future ServiceTipps videos on YouTube, subscribe to the channel — and feel free to share this video with your team and friends. As a member of [ServiceTipps.com](https://servicetipps.com/?ref=ameikos.ghost.io), you get full access to all content created since early 2025, available for use across your entire company. In addition, subscribers receive an exclusive 30% discount on AI talks and keynotes. So long — servus, ciao, and allegra. Stay curious, and keep doing your thing. ![](https://storage.ghost.io/c/e1/27/e1271408-a53a-4435-9ecd-46136b30ed10/content/images/2026/07/___Stefan-Untrsf_blau_trans-6.png) ### 10 Prompts für Bau und Freizeit / 10 prompts for construction and leisure #B152 URL: https://ameikos.ghost.io/b152/ Last updated: 2026-07-08T22:12:27.000Z [![](https://storage.ghost.io/c/e1/27/e1271408-a53a-4435-9ecd-46136b30ed10/content/images/2026/07/_Engl_below_YT-Link-5.png)](https://youtu.be/8lGT2ekuvYY?ref=ameikos.ghost.io) Ostern und die Wintersaison sind vorbei, der richtige Sommer ist noch nicht da. Für viele Dienstleister ist das eine Übergangsphase, in der gebaut und renoviert wird, Updates entwickelt werden oder auch Zeit zum Verschnaufen und für Weiterbildung zur Verfügung steht. Alle diese Phasen kann die KI unterstützen. Mit diesem ServiceTipp biete ich dir zehn Prompts für Bau und Freizeit an, die du einfach in die Promptzeile kopieren kannst und sehr wahrscheinlich brauchbare, mitunter auch überraschende Antworten erhältst. # Dein FOKUS ## 5 Prompts – BAU / RENOVIERUNG / PROJEKT 1. **„Welche digitalen Tools oder KI-Anwendungen helfen mir konkret bei Planung, Bauüberwachung oder Kostenkontrolle?“** 2. **„Simuliere die Rolle eines erfahrenen Bauleiters und gib mir eine klare Schritt-für-Schritt-Anleitung für \[Projekt, z. B. Umbau Hotelrestaurant\].“** 3. **„Welche Fehler passieren am häufigsten bei Renovierungen in Hotels/Gastronomie – und wie vermeide ich sie konkret?“** 4. **„Welche nachhaltigen Materialien und Lösungen kann ich bei einer Renovierung einsetzen, die sich auch wirtschaftlich rechnen?“** 5. **„Erstelle mir eine Checkliste für eine Baustelle im laufenden Betrieb, damit Gäste möglichst wenig gestört werden.“** --- ## 5 Prompts – FREIZEIT / ERHOLUNG / WEITERBILDUNG - für alle, die nicht bauen... 1. **„Erstelle mir einen 7-Tage-Plan für eine sinnvolle Mischung aus Erholung, Bewegung und Weiterbildung in der Zwischensaison.“** 2. **„Welche 5 Weiterbildungen im Bereich KI bringen mir als Dienstleister aktuell den größten praktischen Nutzen?“** 3. **„Erstelle mir einen persönlichen Trainingsplan (körperlich + mental) für mehr Energie im kommenden Sommer.“** 4. **„Welche kleinen Routinen (max. 20 Minuten täglich) bringen mir langfristig den größten Effekt für Produktivität und Klarheit?“** 5. **„Wie kann ich meine freie Zeit jetzt nutzen, um im Sommer weniger Stress und mehr Struktur zu haben?“** # Dein NUTZEN - Die Antworten, die du von der KI erhältst, bieten dir einen massiven Zusatznutzen, der deine eigene Intelligenz ergänzt – nicht ersetzt. - Du sammelst Erfahrung mit KI und lernst, die Qualität der Antworten und Empfehlungen richtig einzuordnen. Zusatztipp dazu: Vergleiche die Antworten der KI, die du ständig verwendest - zum Beipsiel ChatGPT mit einer alternativen KI, zum Beispiel mit Gemini oder mit Claude. - Die alltägliche und systematische Anwendung der Künstlichen Intelligenz verschafft dir einen Vorsprung gegenüber all jenen, die sich noch weigern, KI als „Werkzeug des Alltags“ zu nutzen. So long – Servus, ciao und allegra. Bleibt neugierig und mach dein Ding ![](https://storage.ghost.io/c/e1/27/e1271408-a53a-4435-9ecd-46136b30ed10/content/images/2026/07/___Stefan-Untrsf_blau_trans-8.png) ![](https://storage.ghost.io/c/e1/27/e1271408-a53a-4435-9ecd-46136b30ed10/content/images/2026/07/_Flag-Engl_c-3.png) ![](https://storage.ghost.io/c/e1/27/e1271408-a53a-4435-9ecd-46136b30ed10/content/images/2026/06/Bildschirmfoto-2026-06-18-um-00.00.35.png) Easter and the winter season are over, but the real summer hasn’t arrived yet. For many service providers, this is a transition phase—a time for construction and renovations, developing updates, or simply catching your breath and investing in further education. AI can support you in all of these phases. With this ServiceTip, I’m offering you ten prompts for construction and leisure that you can simply copy into the prompt field—and very likely receive useful, sometimes even surprising answers. --- # Your FOCUS ## 5 Prompts – CONSTRUCTION / RENOVATION / PROJECT 1. “Which digital tools or AI applications can specifically help me with planning, construction monitoring, or cost control?” 2. “Simulate the role of an experienced construction manager and give me a clear step-by-step guide for \[project, e.g. renovation of a hotel restaurant\].” 3. “What are the most common mistakes in hotel/restaurant renovations—and how can I avoid them in practice?” 4. “Which sustainable materials and solutions can I use in a renovation that also make economic sense?” 5. “Create a checklist for a construction site during ongoing operations so that guests are disturbed as little as possible.” --- ## 5 Prompts – LEISURE / RECOVERY / FURTHER EDUCATION – for those who are not building... 1. “Create a 7-day plan for a meaningful mix of recovery, physical activity, and learning during the off-season.” 2. “Which 5 AI-related training programs currently offer the greatest practical benefit for service providers?” 3. “Create a personal training plan (physical + mental) for more energy in the coming summer.” 4. “Which small routines (max. 20 minutes daily) will have the greatest long-term impact on my productivity and clarity?” 5. “How can I use my free time now to have less stress and more structure during the summer?” --- # Your BENEFIT - The answers you receive from AI provide a significant added value that complements your own intelligence—not replaces it. - You gain experience with AI and learn to properly assess the quality of its answers and recommendations. Additional tip: Compare the outputs of the AI you use regularly—such as ChatGPT—with alternative AI tools like Gemini or Claude. - The consistent and systematic use of AI gives you an advantage over those who still refuse to use AI as an “everyday tool.” --- So long—Servus, ciao, and allegra. Stay curious and do your thing. ![](https://storage.ghost.io/c/e1/27/e1271408-a53a-4435-9ecd-46136b30ed10/content/images/2026/07/___Stefan-Untrsf_blau_trans-9.png) . ### Warum Vertrauen heute stärker wirkt als Reichweite #B151 URL: https://ameikos.ghost.io/b151/ Last updated: 2026-07-08T12:59:57.000Z Nutze KI bewusst – sie ist ein gigantisches Werkzeug, gewissermaßen vergleichbar mit der Erfindung des Telefons _This post is for subscribers only._ ### Ostern ist eure unterschätzte Bühne. / Easter is your underestimated stage. #B150 URL: https://ameikos.ghost.io/b150/ Last updated: 2026-07-08T22:16:30.000Z [![](https://storage.ghost.io/c/e1/27/e1271408-a53a-4435-9ecd-46136b30ed10/content/images/2026/07/_Engl_below_YT-Link-6.png)](https://youtu.be/D-feCZN4dK0?ref=ameikos.ghost.io) In diesem ServiceTipp geht es bewusst nicht um KI, sondern um Ostern – eine Gelegenheit, Service Excellence kreativ zu gestalten. Service als echtes Erlebnis für Kunden, Gäste und auch für das eigene Team durch echte Begegnung. Das, was wir selbst und unsere Gäste persönlich spüren und schätzen. Gleichzeitig bietet sich die Chance, sich klar vom Wettbewerb abzuheben und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter durch außergewöhnliche Leistung aus innerer Überzeugung heraus zu motivieren. Viele Betriebe machen ihren Job ordentlich. Abläufe funktionieren, das Angebot stimmt, Gäste sind zufrieden. Doch Zufriedenheit ist heute Standard und sehr oft nur gutes Mittelmaß. Aber echte Kunden-Begeisterung, das gibt es selten. Und genau hier wird Ostern oft unter den potenziellen Möglichkeiten von exzellenten Services genutzt – obwohl gerade darin die Chance liegt. Weihnachten trägt Emotion automatisch in sich. Der Sommer lebt von Natur, Bergen, Bewegung und Freiheit. Der Winter von Schnee, blauem Himmel und Après-Ski. Ostern ist anders. Weniger klar aufgeladen, mit weniger Vorstellungskraft verbunden. Gerade deshalb lässt sich Ostern aktiv gestalten – und kann stärker wirken, als viele glauben. ### LÖSUNG MIT REALISTISCHER LERNKURVE Nicht 20 Maßnahmen sind wichtig, sondern 3 klare Hebel: **Erstens:** - Ankommen emotionalisieren - zum Beispiel durch eine herzliche Begrüßung zu diesen Osterfeiertagen. - Eine kleine Überraschung im Zimmer. - Ein Detail, das zeigt: Ihr habt euch Gedanken gemacht, wie man Ostern anders gestalten kann. **Zweitens:** - Morgenmomente aufwerten. - Frühstück nicht nur als Buffet denken, sondern als Erlebnis. Ostereier, kleine süße Details, vielleicht ein Schokohase – einfach, aber bewusst inszeniert. - Hier ist eure Kreativität gefragt. Kurz mit Küche und Service abstimmen – und umsetzen. **Drittens:** - Mikro-Erlebnisse schaffen, also kleine, ungeplante Highlights. Nichts Großes – aber etwas, das hängen bleibt. Das ist kein Zusatzaufwand. Das ist bewusste Servicegestaltung. ### Zwei Beispiele dazu: **Beispiel 1** Im Skigebiet Serfaus-Fiss-Ladis werden zu Ostern kleine Osterkörbchen in die Gondeln gelegt: ein paar Schokoeier, etwas zum Knabbern, dekorativ gestaltet. Nach jeder Fahrt wird das Körbchen neu bestückt. Minimaler Aufwand, maximale Wirkung. Nicht das Geschäft steht im Mittelpunkt, sondern die Haltung: Menschen mögen. Momente schaffen, die Gäste überraschen. Also WoW und so weiter... **Beispiel 2** Das Hotel Albion – ein Beispielhotel aus meinem KI-Vortrag – entwickelt eine eigene Osterspeise, wie im Titelbild dieses ServiceTipps zu sehen. Wir nennen sie „Albionelle“. Entscheidend ist die klare Kommunikation rund um den Aufenthalt und die Konsequenz: Die Albionelle gibt es nur zwei Wochen zu Ostern im Hotel Albion – nicht 50 Wochen im Jahr. Das Rezept erhalten die Gäste bei der Abreise. Denn der letzte Eindruck bleibt – während der erste Eindruck beim Check-in durch den gesamten Aufenthalt wirkt. So entstehen Rituale, wie ich sie in vielen Service-Workshops gemeinsam mit Kunden entwickle. ### FOKUS – DISKUSSIONSIMPULSE Heute liegt der Fokus bei euch. Im Team. In eurer Diskussion. In eurer Kreativität. Was bleibt Gästen wirklich in Erinnerung? Denkt an eure eigenen Urlaube. Oder noch besser: an eure Kindheit zu Ostern. Was hat euch begeistert? Worüber sprecht ihr heute noch? Macht ein kleines „Retro“ daraus. Führt eure Gäste zurück in solche Momente. Welche ein oder zwei Erlebnisse könnt ihr gezielt inszenieren? ### NUTZEN - Wir schaffen emotionalere Gästebindung. - Wir steigern die Weiterempfehlung. - Wir erhöhen die Wertschöpfung – ohne große Investitionen. - Minimaler Aufwand. Maximale Wirkung. Es geht nicht ums Geschäft. Es geht um Mindset. Um Image. Um Motivation aus Schaffenskraft. Es geht darum, Menschen zu mögen – wie ich es bereits seit den 90er-Jahren bei Onboardings und Kick-offs mit meinen Kunden entwickeln darf. Und was zudem zählt, ist Momente zu schaffen, die mehr sind als Service, nämlich österlichen Frieden auszustrahlen. Das braucht die Welt. Abschließend grüße ich euch heute vom [Europäischen Trendtag](https://gdi.ch/events/konferenzen/22-europaeischer-trendtag/register?ref=ameikos.ghost.io) des GDI (Gottlieb Duttweiler Institut) am Zürichsee. Im Mittelpunkt stehen konkrete Ansätze, um im digitalen Lärm wieder echte Wirkung zu erzielen. Die wichtigsten Impulse dazu erhaltet ihr im nächsten ServiceTipp sowie in meinen KI-Vorträgen – praxisnah und direkt umsetzbar. So long – Servus, ciao und allegra. Bleibt neugierig und mach dein Ding. ![](https://storage.ghost.io/c/e1/27/e1271408-a53a-4435-9ecd-46136b30ed10/content/images/2026/07/___Stefan-Untrsf_blau_trans-10.png) ![](https://storage.ghost.io/c/e1/27/e1271408-a53a-4435-9ecd-46136b30ed10/content/images/2026/06/Bildschirmfoto-2026-06-18-um-00.04.08.png) In this ServiceTip, we are deliberately not focusing on AI, but on Easter – an opportunity to creatively shape Service Excellence. Service as a genuine experience for customers, guests, and your own team through authentic human encounters. The kind of experiences that both we and our guests truly feel and appreciate. At the same time, it is a chance to clearly differentiate yourself from competitors and to inspire employees through exceptional performance driven by genuine conviction. Many businesses do a solid job. Processes work smoothly, the offer is good, and guests are satisfied. But satisfaction has become the standard and, in many cases, simply represents good average performance. Genuine customer delight, however, is rare. And this is exactly where Easter is often underutilized in terms of its potential for outstanding service – even though this is where the real opportunity lies. Christmas naturally carries emotion. Summer thrives on nature, mountains, movement, and freedom. Winter is all about snow, blue skies, and après-ski. Easter is different. It is less emotionally defined and leaves more room for imagination. Precisely for that reason, Easter can be actively shaped – and can have a greater impact than many people realize. **SOLUTION WITH A REALISTIC LEARNING CURVE** What matters is not twenty different initiatives, but three clear levers. **First:** Create an emotional arrival. Welcome your guests warmly during the Easter holidays. Prepare a small surprise in their room. Offer a thoughtful detail that shows you have considered how to make Easter feel different and memorable. **Second:** Enhance the morning experience. Think of breakfast not simply as a buffet, but as an experience. Decorate with Easter eggs, small sweet treats, perhaps a chocolate bunny – simple ideas, but presented with intention. This is where your creativity comes into play. Coordinate briefly with your kitchen and service teams – then make it happen. **Third:** Create micro-experiences – small, unexpected highlights. Nothing spectacular, but something guests will remember. This is not extra work. It is conscious service design. Here are two examples: **Example 1** In the Serfaus-Fiss-Ladis ski region, small Easter baskets are placed inside the gondolas: a few chocolate eggs, some small snacks, and attractive decorations. After every ride, the basket is replenished. Minimal effort. Maximum impact. The focus is not on business, but on attitude: enjoying people, creating moments that surprise guests, creating genuine "Wow" experiences. **Example 2** Hotel Albion – the example hotel featured in my AI presentations – creates its own Easter specialty, as shown on the cover image of this ServiceTip. We call it the "Albionelle." The key lies in consistent communication throughout the guest journey and in exclusivity: the Albionelle is available only during the two weeks of Easter at Hotel Albion – not all year round. Guests receive the recipe when they check out. The final impression lasts, while the first impression at check-in shapes the entire stay. This is how traditions are created – the kind of rituals I have been developing together with clients in Service Workshops for many years. ### FOCUS – DISCUSSION POINTS Today, the focus is on you. On your team. On your discussion. On your creativity. What do guests truly remember? Think back to your own holidays. Or even better: remember Easter as a child. What fascinated you? What do you still talk about today? Turn this into a small retrospective exercise. Bring your guests back to those kinds of moments. Which one or two memorable experiences could you intentionally create? ### BENEFITS We create stronger emotional guest loyalty. We increase recommendations and word-of-mouth. We improve value creation without major investments. Minimal effort. Maximum impact. This is not primarily about business. It is about mindset. About image. About motivation through the joy of creating something meaningful. Above all, it is about genuinely liking people – something I have been helping organizations develop since the 1990s through onboarding programs and kick-off workshops. And perhaps most importantly, it is about creating moments that go beyond service by spreading the peaceful spirit of Easter. Our world could certainly use more of that. Today, I am sending my greetings from the European Trend Day at the GDI (Gottlieb Duttweiler Institute) on the shores of Lake Zurich. The conference focuses on practical ways to create genuine impact again in an increasingly noisy digital world. I will share the most valuable insights in my next ServiceTip as well as in my AI presentations – practical, relevant, and immediately applicable. Finally, three benefits of becoming a YouTube subscriber or a ServiceTipps member: If you do not want to miss any future ServiceTip videos on YouTube, subscribe to the channel and feel free to share this video with your colleagues, employees, and friends. As a member of ServiceTipps.com, you receive full access to all articles and resources published since the beginning of 2025, available for use throughout your entire company. In addition, subscribers receive an exclusive 30% discount on my AI presentations and AI keynote speeches. So long – Servus, ciao, and allegra. Stay curious, and keep doing your thing. ![](https://storage.ghost.io/c/e1/27/e1271408-a53a-4435-9ecd-46136b30ed10/content/images/2026/07/___Stefan-Untrsf_blau_trans-11.png) ### Wie 30% weniger Arbeit 40% mehr Erfolg bringt. / How 30% less work leads to 40% more success. #B149 URL: https://ameikos.ghost.io/b149/ Last updated: 2026-08-03T08:48:24.000Z [![](https://storage.ghost.io/c/e1/27/e1271408-a53a-4435-9ecd-46136b30ed10/content/images/2026/08/Bildschirmfoto-2026-08-03-um-10.46.25.png)](https://www.youtube.com/watch?v=mMDO5l7u1dc&feature=youtu.be&ref=ameikos.ghost.io) Wir leben in einer Zeit, in der volle Kalender, viele Meetings, ständige Erreichbarkeit und hektische Betriebsamkeit oft mit Leistung verwechselt werden. Genau hier beginnt das Problem. Denn Produktivität ist nicht die Menge dessen, was wir tun, sondern das Verhältnis von Input zu Output. Oder einfacher gesagt: Was kommt hinten raus im Verhältnis zu dem, was wir vorne an Zeit, Geld und Mühe investieren? Diese Prozentspielerei in der Headline mag variabel sein. Manchmal sind es vielleicht (nur) 20 Prozent weniger Einsatz für 20 Prozent mehr Erfolg. Manchmal ist das Verhältnis aber deutlicher. Entscheidend ist nicht die Zahl, sondern die Richtung. Wer lernt, Unwichtiges wegzulassen, gewinnt Kraft für das, was zählt. Gerade in komplexen, vernetzten und hektischen Arbeitswelten wird Fokus nicht unwichtiger, sondern wichtiger. Viele Menschen und Teams verzetteln sich, weil sie zu viel gleichzeitig anpacken. Zehn Aufgaben beginnen, fünf Ideen gleichzeitig verfolgen, dauernd auf neue Reize reagieren – und wundern sich, warum trotz großem Einsatz zu wenig Erfolg entsteht. Hier kommt übrigens auch die KI ins Spiel. Richtig eingesetzt, ist sie ein massiver Produktivitätshebel: Sie übernimmt Routinen, strukturiert Gedanken und beschleunigt Ergebnisse. Falsch eingesetzt, verstärkt sie jedoch genau das Problem: noch mehr Ideen, noch mehr Input, noch mehr Parallelität. Dann wird KI nicht zur Lösung, sondern zur perfekten Verzettelungsmaschine. Das ist kein Fleißproblem. Das ist ein Führungs-, Organisations- und Fokusproblem. Wer Resultate will, muss lernen, vieles bewusst nicht zu tun. Nicht jede Idee verdient sofort Aufmerksamkeit. Nicht jede Unterbrechung ist wichtig. Nicht jede Aktivität ist ein Beitrag zum Erfolg. Zwei Aufgaben an einem Tag sauber und gründlich abzuschließen, ist in der Regel wirkungsvoller als zehn halbfertige Baustellen auf morgen zu verschieben. Halberledigte Arbeit kostet doppelt soviel Zeit: in der Organisation und im Kopf. Die Lösung ist nicht mehr Druck. Die Lösung ist Klarheit. Und genau hier entscheidet sich auch, ob eine gute Organisation, klare Kommunikation und KI nützt. Führung heißt, Prioritäten zu setzen, Unterbrechungen zu reduzieren und neue Vorschläge – ob von Menschen oder von KI – konsequent mit Strategie und Ziel abzugleichen. Wer Fokus will, muss Rahmenbedingungen schaffen, in denen konzentriertes Arbeiten möglich ist. ### UNSER FOKUS - Wir fragen uns jeden Tag neu: Was ist heute wirklich wesentlich? - Wir fördern Klarheit statt Dauerablenkung. - Wir schützen Mitarbeiter vor unnötigen Unterbrechungen. - Wir nutzen KI gezielt für klare Aufgaben – nicht als Dauerbeschallung für neue Ideen. - Wir prüfen neue Impulse anhand unserer Strategie. - Wir akzeptieren: Weglassen ist Professionalität. ### UNSER NUTZEN - Mehr Resultat statt mehr Aktivität. - Höhere Produktivität durch Konzentration. - KI als Verstärker von Qualität – nicht von Chaos. - Mehr Motivation durch sichtbare Fortschritte. - Klarere Teams und bessere Prozesse. - Mehr Ruhe im Kopf und bessere Qualität in der Umsetzung. Vielleicht ist genau das heute eine der wichtigsten Führungsfragen überhaupt: Was lassen wir bewusst weg, damit das Wesentliche wieder Kraft bekommt? Denn stark ist nicht der, der auf allen Hochzeiten tanzt. Stark ist der, der an den wenigen entscheidenden Stellen Wirkung erzeugt. Und vielleicht lohnt sich genau hier ein einfacher Blick: Wenn **Kinder spielen,** wie man auf den Tipp-Bild sieht, zeigen sie uns die Disziplin der erfolgreichen Menschen. Sie sind ganz bei einer Sache. Ohne Ablenkung. Ohne Nebenbei. Genau darin liegt ihre Stärke – und genau darin liegt unsere Chance. So long – Servus, ciao und allegra. Bleibt neugierig und mach dein Ding. ![](https://storage.ghost.io/c/e1/27/e1271408-a53a-4435-9ecd-46136b30ed10/content/images/2026/07/___Stefan-Untrsf_blau_trans-15.png) ![](https://storage.ghost.io/c/e1/27/e1271408-a53a-4435-9ecd-46136b30ed10/content/images/2026/07/_Flag-Engl_c-5.png) ![](https://storage.ghost.io/c/e1/27/e1271408-a53a-4435-9ecd-46136b30ed10/content/images/2026/07/Bildschirmfoto-2026-07-09-um-00.32.26.png) We live in a time where full calendars, countless meetings, constant availability, and hectic busyness are often mistaken for performance. That’s exactly where the problem begins. Because productivity is not about how much we do, but about the relationship between input and output. Or more simply: what comes out compared to what we invest in time, money, and effort? This percentage game in headlines may vary. Sometimes it’s (only) 20 percent less effort for 20 percent more success. Sometimes the ratio is even more significant. What matters is not the number, but the direction. Those who learn to eliminate the unimportant gain strength for what truly matters. Especially in complex, connected, and fast-paced work environments, focus does not become less important—it becomes more important. Many people and teams lose themselves because they try to do too many things at once. Starting ten tasks, pursuing five ideas simultaneously, constantly reacting to new stimuli—and then wondering why, despite great effort, too little success is achieved. This is also where AI comes into play. Used correctly, it is a massive productivity lever: it takes over routines, structures thinking, and accelerates results. Used incorrectly, however, it amplifies the problem: more ideas, more input, more parallel activity. Then AI is no longer a solution, but the perfect machine for distraction. This is not a diligence problem. It is a leadership, organizational, and focus problem. Anyone who wants results must learn to consciously not do many things. Not every idea deserves immediate attention. Not every interruption is important. Not every activity contributes to success. Completing two tasks thoroughly in one day is usually far more effective than leaving ten half-finished jobs for tomorrow. Half-finished work costs double the time: in the organization and in the mind. The solution is not more pressure. The solution is clarity. And this is exactly where it becomes clear whether good organization, clear communication, and AI are useful. Leadership means setting priorities, reducing interruptions, and consistently aligning new proposals—whether from people or from AI—with strategy and goals. Those who want focus must create conditions that enable concentrated work. ### FOCUS - We ask ourselves every day: what truly matters today? - We promote clarity instead of constant distraction. - We protect employees from unnecessary interruptions. - We use AI selectively for clear tasks—not as a constant stream of new ideas. - We evaluate new impulses based on our strategy. - We accept that letting go is professionalism. ### BENEFIT - More results instead of more activity. - Higher productivity through concentration. - AI as a driver of quality—not chaos. - More motivation through visible progress. - Clearer teams and better processes. - More mental clarity and higher quality in execution. Perhaps this is one of the most important leadership questions today: What do we deliberately leave out so that what truly matters regains its strength? Because strength does not lie in dancing at every opportunity, but in creating impact at the few decisive points. And perhaps it’s worth a simple observation: when children play—as you can see in the visual—they show us the discipline of successful people. They are fully focused on one thing. No distractions. No multitasking. That is their strength—and that is our opportunity. So long – servus, ciao, and allegra. Stay curious and do your thing. ![](https://storage.ghost.io/c/e1/27/e1271408-a53a-4435-9ecd-46136b30ed10/content/images/2026/08/___Stefan-Untrsf_blau_trans-1.png) ### ITB Berlin: KI und Krieg. ITB Berlin: AI and war. #B148 URL: https://ameikos.ghost.io/b148/ Last updated: 2026-07-16T08:08:34.000Z [![](https://storage.ghost.io/c/e1/27/e1271408-a53a-4435-9ecd-46136b30ed10/content/images/2026/07/_Engl_below_YT-Link-9.png)](https://youtu.be/0fAXxRWspKY?ref=ameikos.ghost.io) Die internationale Tourismusmesse ITB in Berlin war ursprünglich klar ausgerichtet: Digitalisierung, künstliche Intelligenz, neue Geschäftsmodelle und die Zukunft des Reisens. Doch der geopolitische Schwachsinn verändert die Zukunft, wie sie angedacht war. Statt über KI sprachen viele Aussteller und Veranstalter plötzlich über den Krieg im Nahen Osten, über Sicherheitsrisiken im östlichen Mittelmeer und über sinkende Reisebereitschaft in östliche Regionen, USA inklusive. Kreuzfahrtgäste sitzen fest, Drohnen werden abgefangen, die Emirate versuchen, ihr Image als sicherer Hafen aufrechtzuerhalten, und Fluggesellschaften kämpfen mit Rückflügen, um die Gäste nach Hause zu bringen. Nach Hause, wie ich hinzufügen darf, in das gute alte Europa – zumindest wenn es darum geht, dass unsere abendländische Kultur immer noch den Rahmen bietet, der von freiheitsliebenden Menschen bevorzugt und geschätzt wird. **Was heißt das nun für den Tourismus?** Für die Tourismusbranche entsteht aus dem Mix aus Trump & Co. und dem Krieg im Iran mit betroffenen und beteiligten Ländern die Situation, dass Gäste unsichere Regionen meiden und nach Alternativen Ausschau halten. Politisch stabile, kulturell attraktive, sichere und sportliche Regionen, die einen großartigen Lifestyle bieten, gewinnen an Bedeutung. Die Alpen gehören genau in dieses Raster. Das bedeutet, dass die Nachfrage steigen KANN und daraus neue Anforderungen entstehen. ### FOKUS-EMPFEHLUNGEN Die aktuelle geopolitische Lage verändert die touristischen Ströme. Daraus entsteht für alpine Regionen keine automatische Erfolgsstory – sondern eine strategische Aufgabe. Vier Entscheidungen sind jetzt besonders wichtig. 1. **Kommunikation neu justieren** Das Wording und die Bildsprache sollten Sicherheit, Verlässlichkeit und Lebensqualität stärker betonen. Nicht laut, sondern subtil: Natur, Freiheit, Ruhe, Bewegung, Kultur und alpine Authentizität. 2. **Preisstrategie mit Augenmaß gestalten** Steigende Nachfrage darf nicht reflexartig zu aggressiven Preissteigerungen führen. Moderate, nachvollziehbare Anpassungen sichern langfristig Vertrauen und vermeiden Imageschäden. 3. **Servicequalität stabil halten** Mehr Gäste bedeuten höhere Belastung für Teams und Infrastruktur. Gerade dann entscheidet sich, ob ein Betrieb Service wirklich lebt oder nur darüber spricht. 4. **Authentizität schützen** Die Alpen werden nicht wegen Luxus allein gewählt, sondern wegen ihrer kulturellen Glaubwürdigkeit. Je stärker die Nachfrage wächst, desto wichtiger wird es, diese Identität sichtbar zu bewahren und die authentische Freundlichkeit noch systematischer zu kultivieren. **Dazu ein KI-Tipp (Prompt), wie ich ihn in solchen Situationen in meinen Vorträgen und Seminaren über KI empfehle:** **To do:** Kopiere den gesamten Text dieses ServiceTipps in deine Promptzeile. Dann füge folgenden Prompt hinzu: **Prompt:** *Erstelle mir aufgrund dieses Textes ein abgestimmtes Wording (Stichworte oder Sätze), Bildvorschläge und eventuell ganze Textvorschläge für unseren Betrieb. Die Informationen dazu findest du unter der Website ( deine Website hier einfügen....). Betone dazu auch die Bedeutung des Alpenraumes als großartiges Reiseziel. Erwähne zwischen den Zeilen auch, dass „good old Europe“ in vielen Belangen viel bedeutender ist, als medial kommuniziert wird.* **Erfahrung:** Ich habe diesen Testlauf soeben durchgeführt. Das Ergebnis ist extrem gut! Probier es also! ### NUTZEN Wer in dieser Phase klug handelt, erreicht mehrere Effekte. - **Stabilere Nachfrage** Wenn unsichere Regionen gemieden werden, verlagern sich Reiseentscheidungen stärker in politisch stabile Destinationen. Alpenregionen profitieren dadurch von einer tendenziell stabileren und planbareren Nachfrage. - **Höhere Zahlungsbereitschaft** Sichere, gut organisierte und qualitativ hochwertige Destinationen werden in Krisenzeiten stärker geschätzt. Gäste akzeptieren eher nachvollziehbare Preise, wenn sie Sicherheit, Servicequalität und Verlässlichkeit erhalten. - **Stärkere Positionierung der Alpen** Die Kombination aus Natur, Sicherheit, Sport und Lebensqualität wird geopolitisch aufgewertet. Alpine Regionen können sich international klarer als „sicherer Lifestyle-Raum“ positionieren. - **Differenzierung über Authentizität** Destinationen, die ihre kulturelle Identität und Glaubwürdigkeit bewahren, heben sich stärker vom global austauschbaren Massentourismus ab. Authentizität wird damit zum echten Wettbewerbsvorteil. - **Chance für Qualitätsstrategie** Steigende Nachfrage erlaubt es Betrieben, stärker auf Qualität, Service und Gästeerlebnis zu setzen, statt ausschließlich auf Volumen und Preisdruck. So long – Servus, ciao und allegra. Bleibt neugierig und mach dein Ding. ![](https://storage.ghost.io/c/e1/27/e1271408-a53a-4435-9ecd-46136b30ed10/content/images/2026/07/___Stefan-Untrsf_blau_trans-26.png) ![](https://storage.ghost.io/c/e1/27/e1271408-a53a-4435-9ecd-46136b30ed10/content/images/2026/07/_Flag-Engl_c-8.png) The international tourism trade fair ITB in Berlin was originally clearly focused on digitalization, artificial intelligence, new business models, and the future of travel. However, geopolitical turmoil is changing the future as it had been envisioned. Instead of talking about AI, many exhibitors and organizers suddenly found themselves discussing the war in the Middle East, security risks in the eastern Mediterranean, and declining willingness to travel to eastern regions, including the United States. Cruise passengers are stranded, drones are being intercepted, the Emirates are trying to maintain their image as a safe haven, and airlines are struggling with return flights to bring guests back home. Back home, as I would like to add, to good old Europe – at least when it comes to the fact that our Western culture still provides the framework that freedom-loving people prefer and value. **So what does this mean for tourism?** For the tourism industry, the mix of Trump & Co. and the war in Iran, with affected and involved countries, creates a situation in which guests avoid insecure regions and start looking for alternatives. Politically stable, culturally attractive, safe, and sporty regions that offer a great lifestyle are gaining importance. The Alps fit exactly into this category. This means that demand CAN increase – and that new requirements may arise from it. ### FOCUS RECOMMENDATIONS The current geopolitical situation is changing tourism flows. For alpine regions, this does not automatically create a success story – but rather a strategic task. Four decisions are particularly important now. 1. **Recalibrate communication** The wording and visual language should emphasize security, reliability, and quality of life more strongly. Not loudly, but subtly: nature, freedom, tranquility, movement, culture, and alpine authenticity. 2. **Design pricing strategy with a sense of proportion** Increasing demand should not automatically lead to aggressive price increases. Moderate and understandable adjustments build long-term trust and prevent damage to the destination’s image. 3. **Maintain service quality** More guests mean greater pressure on teams and infrastructure. This is precisely when it becomes clear whether a company truly lives service excellence or merely talks about it. 4. **Protect authenticity** The Alps are not chosen solely for luxury, but for their cultural credibility. The stronger the demand grows, the more important it becomes to visibly preserve this identity. **In this context, here is an AI tip (prompt) that I recommend in such situations in my lectures and seminars about AI:** **To do:** Copy the entire text of this ServiceTip into your prompt line. Then add the following prompt: **Prompt:** Based on this text, create a coordinated wording (keywords or short sentences), image suggestions, and possibly complete text proposals for our business. You can find the relevant information on our website (insert your website here…). Also emphasize the importance of the Alpine region as an outstanding travel destination. Between the lines, mention that “good old Europe” is far more significant in many respects than it is portrayed in the media. Experience: I have just conducted this test run. The result is extremely good. Give it a try! ### BENEFITS Those who act wisely in this phase can achieve several effects. - **More stable demand** When insecure regions are avoided, travel decisions shift more strongly toward politically stable destinations. Alpine regions benefit from a tendency toward more stable and predictable demand. - **Higher willingness to pay** Safe, well-organized, and high-quality destinations are valued more strongly in times of crisis. Guests are more willing to accept reasonable prices when they receive security, service quality, and reliability. - **Stronger positioning of the Alps** The combination of nature, safety, sport, and quality of life is geopolitically gaining value. Alpine regions can position themselves internationally more clearly as a “safe lifestyle region.” - **Differentiation through authenticity** Destinations that preserve their cultural identity and credibility stand out more clearly from globally interchangeable mass tourism. Authenticity thus becomes a genuine competitive advantage. - **Opportunity for a quality strategy** Rising demand allows businesses to focus more strongly on quality, service, and guest experience instead of focusing exclusively on volume and price pressure. So long – Servus, ciao and allegra. Stay curious and do your thing. ![](https://storage.ghost.io/c/e1/27/e1271408-a53a-4435-9ecd-46136b30ed10/content/images/2026/07/___Stefan-Untrsf_blau_trans-27.png) . ### Onboarding, Respekt und klare Führung: Das echte System in hervorragenden Unternehmen #B147 URL: https://ameikos.ghost.io/b147/ Last updated: 2026-07-16T08:11:41.000Z [![](https://storage.ghost.io/c/e1/27/e1271408-a53a-4435-9ecd-46136b30ed10/content/images/2026/07/_Engl_below_YT-Link-10.png)](https://youtu.be/SGC3LEimNYk?ref=ameikos.ghost.io) Wenn die Autoren der *"Tiroler Tageszeitung"* vom 1\. März im Artikel *"Spitzengastro zwischen Glanz und Gewalt"* fragen, ob sich *"hinter der schicken Fassade der Spitzengastronomie ganz grundsätzlich eine düstere Realität verbirgt",* wirkt das, wie ein kollektiver Generalverdacht gegenüber der ganzen Hotellerie. Und wenn ein Sprecher der Gewerkschaft in *Tirol heute* vom 18\. Februar den Touristikern mitteilt, Zitat: "Prinzipiell ist der Tourismus natürlich eine heikle Branche, wir wissen die Arbeitsumstände, wir wissen wie es da zugeht ... ", dann darf vermutet werden, dass diese Damen und Herren eine einigermaßen gründliche Recherche vernachlässigt haben. Sexuelle Belästigung, Erniedrigung von Lerhlingen sowie Machtmissbrauch sind absolut inakzeptabel. In jeder Branche, in jedem Unternehmen, das versteht sich von selbst. Aus einem Skandal in einer Küche eines Luxushotels und darüber hinaus aus einigen Einzelfällen gleich eine ganze Branche zu verurteilen, greift allerdings zu kurz. Darin ein System zu sehen, das Menschen aufreibt, ist gleichermaßen eine Unterstellung, die der Realität nicht standhält. Fünftagewoche, Mitarbeitersuiten, Essen, Fitnessangebote und Team-Cards für besondere Benefits sind mittlerweile in vielen Tourismusbetrieben gang und gebe. Michelin-Sterne und Gault-Millaut-Hauben sind gut, aber nur Teil des Ganzen. Die Profis in der guten Hotellerie wissen das und haben deshalb Management-Systeme, die über den Tellerrand der besonders gustativen Kochkünste hinausreichen. Sie wissen, dass professionelles Fördern und Fordern und respektvoller Umgang, um Spitzenleistungen im Tourismus zu ermöglichen, zum Repertoire gehören, das der Tourismusbranche überhaupt erst eine wettbewerbsfähige, nachhaltige und lukrative Zukunft ermögicht. Wer das beherzigt, weiß auch, dass die Jungen, die das Potenzial für exzellente Services haben, kommen, bleiben und Karriere machen. Mehr noch, auch die cleveren Mitarbeiter erkennen, wie sie mit Kollegen und auch mit einigen Gästen ein Netzwerk schmieden, das internationale Türen öffnet, wie dies nur in wenigen Berufen möglich ist. ### UNSER FOKUS Onboarding ist kein administrativer Akt – es ist ein strategischer Führungsprozess. Und zwar nicht nur für neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, sondern auch für jene, die Verantwortung übernehmen und in eine Führungsrolle hineinwachsen. Gerade hier entscheidet sich Kultur. Im Onboarding muss klar und verbindlich thematisiert werden, wie Lehrlinge, Kollegen und Mitarbeitende behandelt werden. Respekt ist keine weiche Kategorie, sondern eine Führungsleistung. Was nicht schriftlich definiert ist, bleibt Interpretationssache. Wer die Regeln, Werte und Erwartungen eines Unternehmens klar formuliert, schafft Orientierung. Wer sie konsequent vorlebt, motiviert, reduziert Fluktuation und Fehlverhalten. Kultur entsteht nicht zufällig – sie wird geführt. Ein professionelles Onboarding richtet sich daher auch an erfahrene Fachkräfte, sobald sie in eine Führungsfunktion aufsteigen. Fachliche Exzellenz ersetzt keine Führungskompetenz. Philosophie, Strategie, Führungsgrundsätze und eine konstruktive Fehlerkultur gehören in ein verbindliches Handbuch. Dieses Dokument ist kein Ordner für die Schublade, sondern ein Referenzrahmen für Entscheidungen. Man kann es durchaus die „Bibel des Unternehmens" nennen – nicht dogmatisch, sondern richtungsweisend. ### UNSER NUTZEN - Mitarbeiter, die langfristig bleiben - Teams mit innerer Motivation - Loyalität, die über den Vertrag hinausgeht - Deutlich geringere Fluktuation - Spürbar bessere Servicequalität - Gäste, die echte Professionalität erleben und positiv überrascht werden ### Und ein zusätzlicher Hebel kommt dazu: Künstliche Intelligenz kann heute genau in diesen Fokus-Bereichen unterstützen – bei Struktur, Dokumentation, Trainingskonzepten und kontinuierlicher Weiterentwicklung. Wer sie klug integriert, macht die „Bibel des Unternehmens“ zu einem dynamischen Arbeitsinstrument statt zu einem statischen Dokument. So entsteht Führung mit Substanz – und Qualität mit Haltung. So long – Servus, ciao und allegra. Bleibt neugierig und mach dein Ding. ![](https://storage.ghost.io/c/e1/27/e1271408-a53a-4435-9ecd-46136b30ed10/content/images/2026/07/___Stefan-Untrsf_blau_trans-28.png) ![](https://storage.ghost.io/c/e1/27/e1271408-a53a-4435-9ecd-46136b30ed10/content/images/2026/07/_Flag-Engl_c-9.png) If the authors in the article “Top Gastronomy Between Glamour and Violence” in the Tiroler Tageszeitung of March 1 ask whether “behind the stylish façade of top gastronomy there is fundamentally a dark reality,” this comes across as a collective suspicion directed at the entire hospitality industry. And when a spokesperson of the trade union in Tyrol informed tourism professionals on February 18, stating: “In principle, tourism is of course a delicate industry; we know the working conditions, we know what goes on there …,” one may assume that these ladies and gentlemen neglected a reasonably thorough investigation. Sexual harassment, the humiliation of apprentices, and abuse of power are absolutely unacceptable. In every industry, in every company—that goes without saying. However, to condemn an entire industry on the basis of a scandal in the kitchen of a luxury hotel and a few so-called isolated cases falls short. To portray this as a system that wears people down is equally an allegation that does not stand up to reality. A five-day workweek, staff suites, meals, fitness programs, and team cards offering special benefits have meanwhile become common practice in many tourism businesses. Michelin stars and Gault & Millau toques are commendable—but they are only part of the whole. Professionals in high-quality hospitality understand this and therefore implement management systems that extend far beyond culinary excellence alone. They know that professional support and challenge, combined with respectful interaction, are essential to enable top performance in tourism. This is part of the repertoire that gives the industry a competitive, sustainable, and profitable future in the first place. Those who embrace this understand that young talents with the potential for excellent service will come, stay, and build their careers. Moreover, capable employees recognize how to build networks with colleagues and even guests that open international doors—something only a few professions can offer. ### OUR FOCUS Onboarding is not an administrative act—it is a strategic leadership process. And not only for new employees, but also for those who take on responsibility and grow into leadership roles. This is where culture is shaped. Onboarding must clearly and bindingly address how apprentices, colleagues, and team members are treated. Respect is not a soft factor; it is a leadership performance. What is not defined in writing remains open to interpretation. Those who clearly formulate the rules, values, and expectations of a company create orientation. Those who consistently live them out motivate, reduce turnover, and prevent misconduct. Culture does not emerge by chance—it is led. Professional onboarding must therefore also target experienced professionals when they step into leadership positions. Technical excellence does not replace leadership competence. Philosophy, strategy, leadership principles, and a constructive error culture belong in a binding handbook. This document is not a folder for a drawer but a reference framework for decisions. One may indeed call it the “Bible” of the company—not dogmatic, but directional. ### OUR BENEFIT Employees who stay long term Teams with intrinsic motivation Loyalty that goes beyond the contract Significantly lower turnover Noticeably better service quality Guests who experience true professionalism and are positively surprised ### And there is an additional lever: Artificial intelligence can now support precisely these focus areas—structure, documentation, training concepts, and continuous development. Those who integrate it intelligently turn the company “Bible” into a dynamic working instrument instead of a static document. This is how leadership with substance—and quality with attitude—emerges. So long – Servus, ciao and allegra. Stay curious and keep doing your thing. ![](https://storage.ghost.io/c/e1/27/e1271408-a53a-4435-9ecd-46136b30ed10/content/images/2026/07/___Stefan-Untrsf_blau_trans-29.png) . ### Sound ist Teil der Serviceleistung / Sound is part of the service experience. #B146 URL: https://ameikos.ghost.io/b146/ Last updated: 2026-07-16T08:19:37.000Z [![](https://storage.ghost.io/c/e1/27/e1271408-a53a-4435-9ecd-46136b30ed10/content/images/2026/07/_Engl_below_YT-Link-11.png)](https://www.youtube.com/watch?v=KLwvQhYoPxw&ref=ameikos.ghost.io) Jetzt ist Hochsaison in den Tourismuszentren. Ein Grund zum Feiern – für Gäste genauso wie – gewissermaßen – für Gastgeber. Neben Sport und Kulinarik ist ein dritter Faktor entscheidend: die akustische Unterhaltung. Die jüngsten Leserbriefe in der *Tiroler Tageszeitung* zeigen deutlich, dass Beschallung zunehmend kritisch wahrgenommen wird. Nicht nur in öffentlichen Zonen, wo Dauerbeschallung grundsätzlich hinterfragt werden darf, sondern auch in Hotels, Restaurants und Shops, denn Sound prägt die Wahrnehmung der Dienstleistung. Manchmal hat man den Eindruck, dass alles stimmig ist, die Beschallung zum Anlass passt und bewusst abgestimmt wird. Mir fällt das dann immer auf, weil ich mich an den Gastronomen Accursio Craparo in Sizilien erinnere, der uns in einer wunderbaren Unterhaltung verriet, dass er als Koch auf seinen Weltreisen im Osten und im Westen erfuhr, „… dass Hintergrundmusik große Bedeutung beim Essen hat. … Keine Dissonanz zwischen den fünf Sinnen, kein Widerspruch zwischen Hören und Geschmack, zwischen dem Anblick und Geruch, nur harmonische Synthese.“ Sehr oft beobachte ich jedoch, dass die Professionalität der Gastgeber und die Erwartungshaltung von Seiten vieler Gäste eher im unteren Durchschnitt angesiedelt ist. Mir scheint, der falsche Krawall fällt nicht auf, man schluckt ihn nicht selten gleich unbedacht wie das Essen. Schade, denn das ist gewissermaßen eine Respektlosigkeit gegenüber der Küche, sofern sie ehrlich und gut ist, und gegenüber der Unternehmensführung, vorausgesetzt, sie legt vollumfänglich einen Fokus auf echte Servicequalität. **Nun, die Geschmäcker in Sachen Sound gehen natürlich auseinander. Das ist normal. Trotzdem gibt es Grundgedanken, die unabhängig vom Musikstil bedacht werden sollen:** - Gäste zählen. Die Stimmung, die aufgrund von Versprechen, Positionierung und Preis erwartet werden darf, soll akustisch unterstützt werden. - Beschallung darf nicht nach den Vorlieben der Mitarbeiter erfolgen. Was intern motivierend wirkt, kann für Gäste irritierend oder störend sein. - Playlists sind heute gestaltbar. Sie können vorbereitet, getestet und bereits jetzt von KI sinnvoll vorgeschlagen werden – ein klar formulierter Prompt, der Gästeprofil, Ort und Situation beschreibt, reicht oft aus. - Der nächste digitale Entwicklungsschritt ist absehbar: KI-Agenten, die den Sound automatisch steuern – angepasst an Gästeaufkommen, Tages- und Saisonzeit, Wetter und vielleicht sogar an die von der Künstlichen Intelligenz wahrgenommene Stimmung in einem Raum. Das ist keine Vision mehr, sondern eine Frage der Zeit, wenn man die Entwicklung der letzten Wochen verfolgt – Stichwort: openClaw des Oberösterreichers Peter Steinberger, der mit seiner Homeoffice-Innovation derzeit die KI-Welt überrascht und auch eine von KI-Agenten gesteuerte Playlist abspielt. - Und schließlich eine selten gestellte, aber wichtige Frage: Braucht es wirklich überall Beschallung? Gerade bei privaten wie öffentlichen Feiern und natürlich auch in der Gastro zeigt sich immer wieder, dass Gespräche, Nähe und Atmosphäre oft besser ohne akustische Dauerbeschallung funktionieren. **Ein paar reale Beobachtungen verdeutlichen, warum Sounddesign kein Nebenthema sein darf.** - Unlängst irgendwo in Tirol: ein Eislaufplatz am Abend, visuell großartig, stimmungsvolles Licht, Winteratmosphäre und viele Eisläufer. Aus den großen Lautsprechern dröhnen Weltnachrichten. Das Radio verkündete die Gräueltaten Putins, den Stumpfsinn, den Donald Trump tagtäglich verzapft, und Klimakrisen – das kommt richtig gut, um das großartige Ambiente gründlich zu vermurksen. Akustisch wird damit ein eigentlich starkes Erlebnis komplett entwertet. Schade. - Ein weiteres Beispiel sind gesellschaftliche Feste, bei denen sich Bands als Mittelpunkt wichtig machen. Unsensibler Soundmix, zu hohe Lautstärke und dazu unpassende Witze zwischen den Songs. Gespräche an den Tischen werden permanent unterbrochen. Aus Begegnung wird Beschallung, aus Gastfreundschaft Selbstdarstellung. - Und ja: Après-Ski ist eine eigene Welt. Dort gehört Partymusik dazu, dort funktioniert sie, weil Erwartung, Angebot und Kontext zusammenpassen. Die Betreiber verstehen ihr Entertainment-Business. Problematisch wird es erst, wenn dieses Konzept und die menschenerzeugten Nebengeräusche wahllos auf jede Ecke, jedes Lokal und jeden öffentlichen Raum übertragen wird. Daraus können wir ableiten, dass Sounddesign bewusst entwickelt werden muss. In Anlehnung an die Positionierung des Unternehmens, an das Markenversprechen und an die Erwartung der Gäste. Parallel dazu gilt es, sich jetzt mit KI auseinanderzusetzen: nicht als Spielerei, sondern als Werkzeug, das künftig einen relevanten Teil dieser Aufgabe übernehmen kann. Wer heute experimentiert, versteht morgen besser, wie automatisierte Systeme sinnvoll eingesetzt werden können. ### Unser Fokus Welche Stimmung versprechen wir? Was unterstützt Gespräche und Nähe? Wo ist Stille ein Qualitätsmerkmal? ### Unser Nutzen Bewusste Beschallung stärkt Image und Kultur. Sie erhöht Aufenthaltsqualität und Glaubwürdigkeit. Sie reduziert Reibung, statt sie zu erzeugen. Sie macht Haltung hörbar. Also, liebe Leser aus den Reihen von Tourismus, Handel und Entertainment: Erlebnis beginnt auch im Ohr, und ich freu mich, dass wir uns wieder hören. So long – Servus, ciao und allegra. Bleibt neugierig und macht euer Ding. ![](https://storage.ghost.io/c/e1/27/e1271408-a53a-4435-9ecd-46136b30ed10/content/images/2026/07/___Stefan-Untrsf_blau_trans-31.png) ![](https://storage.ghost.io/c/e1/27/e1271408-a53a-4435-9ecd-46136b30ed10/content/images/2026/07/_Flag-Engl_c-11.png) It is now peak season in the tourism centers. A reason to celebrate – for guests just as much as – in a way – for hosts. Alongside sport and cuisine, a third factor is decisive: acoustic entertainment. Recent letters to the editor in the *Tiroler Tageszeitung* clearly show that sound and background music are increasingly perceived critically. Not only in public spaces, where permanent sound exposure may rightfully be questioned, but also in hotels, restaurants, and shops, because sound shapes how a service is perceived. Sometimes you get the impression that everything fits, that the sound matches the occasion and is deliberately coordinated. I always notice this because it reminds me of the Sicilian restaurateur Accursio Craparo, who once told us in a wonderful conversation that, during his travels as a chef in both East and West, he learned “… that background music plays an important role when eating. … No dissonance between the five senses, no contradiction between hearing and taste, between sight and smell – only a harmonious synthesis.” Very often, however, I observe that both the professionalism of hosts and the expectations of many guests tend to sit at a rather low average level. It seems to me that the wrong kind of noise often goes unnoticed; it is swallowed just as thoughtlessly as the food. A pity, because this is, in a way, a form of disrespect toward the kitchen – provided it is honest and good – and toward management, assuming it places a comprehensive focus on genuine service quality. **Now, tastes in sound naturally differ. That is normal. Still, there are fundamental ideas that should be considered regardless of musical style:** - Guests matter. The atmosphere that may be expected based on promise, positioning, and price should be acoustically supported. - Sound should not follow the preferences of staff. What may be motivating internally can be irritating or disturbing for guests. - Playlists are configurable today. They can be prepared, tested, and already meaningfully suggested by AI – a clearly formulated prompt describing guest profile, location, and situation is often sufficient. - The next step in digital development is foreseeable: AI agents that automatically control sound – adapted to guest volume, time of day and season, weather, and perhaps even to the mood in a room as perceived by artificial intelligence. This is no longer a vision, but a question of time if one follows developments of recent weeks. - And finally, a rarely asked but important question: Do we really need sound everywhere? Especially at private and public celebrations – and of course in gastronomy – it repeatedly becomes clear that conversation, closeness, and atmosphere often work better without permanent acoustic background noise. **A few real-life observations illustrate why sound design must not be treated as a side issue.** Recently somewhere in Tyrol: an ice-skating rink in the evening – visually impressive, atmospheric lighting, winter mood, many skaters. From the large loudspeakers, world news blares out. The radio reports on Putin’s atrocities, the nonsense Donald Trump produces daily, and climate crises – a perfect way to thoroughly ruin a great atmosphere. Acoustically, what could have been a strong experience is completely devalued. A shame. Another example is social events where bands place themselves at the center of attention. Insensitive sound mixing, excessive volume, and inappropriate jokes between songs. Conversations at the tables are constantly interrupted. Encounters turn into noise, hospitality into self-promotion. And yes: après-ski is its own world. Party music belongs there, it works there, because expectation, offer, and context align. Operators understand their entertainment business. The problem arises only when this concept is indiscriminately transferred to every corner, every venue, and every public space – regardless of whether it fits the situation or not. From this we can conclude that sound design must be developed consciously – in line with the company’s positioning, its brand promise, and guest expectations. At the same time, it is important to engage with AI now: not as a gimmick, but as a tool that will take over a relevant part of this task in the future. Those who experiment today will better understand tomorrow how automated systems can be used meaningfully. ### Our focus What atmosphere do we promise? What supports conversation and closeness? Where is silence a mark of quality? ### Our benefit Conscious sound design strengthens image and culture. It increases quality of stay and credibility. It reduces friction instead of creating it. It makes attitude audible. So, dear readers from tourism, retail, and entertainment: experiences also begin in the ear – and I look forward to hearing from you again. ![](https://storage.ghost.io/c/e1/27/e1271408-a53a-4435-9ecd-46136b30ed10/content/images/2026/07/___Stefan-Untrsf_blau_trans-32.png) ### . ### Warum weniger Kontakte oft mehr bewirken / Why fewer contacts often achieve more. B145 URL: https://ameikos.ghost.io/b145/ Last updated: 2026-07-16T08:16:41.000Z Netzwerke gelten als Schlüssel zur Karriere, zur Kundengewinnung und als Mittel, um als Person Bedeutung zu haben, denn wer sichtbar ist, scheint relevant zu sein. Viele Menschen investieren enorm viel Zeit, Energie und auch Geld, um dabei zu sein, gesehen zu werden und dazuzugehören. Für manche Personen, bestimmte Lebensphasen und in einigen Branchen sind große Netzwerke unumgänglich und machen Sinn. _This post is for subscribers only._ ### High-Speed-Transformation: mitmachen, aber mit Sicherheitsgurt. / High-Speed Transformation: Join the Ride – But Buckle Up. B144 URL: https://ameikos.ghost.io/b144/ Last updated: 2026-07-16T08:40:14.000Z ![](https://storage.ghost.io/c/e1/27/e1271408-a53a-4435-9ecd-46136b30ed10/content/images/2026/07/_Engl_below-1.png) **Shenzhen 2026:** Taxi ohne Fahrer. Drohnen-Food. Und eine Skyline, die atemberaubend ist. Und hinter den Glasfassaden passiert Silicon Valley 2.0 - nur noch schneller. Das fühlt sich an wie Science-Fiction, die schon Realität geworden ist. **Hongkong** wirkt daneben fast nostalgisch. Die engen Gassen riechen süßlich, die Luft schwer, die Skyline anders, aber auch gewaltig – mancherorts irgendwie „gestern“. Abends strömen Millionen Menschen emotionslos nach Hause. Kaum ein Lächeln. Kaum Augenkontakt. Stattdessen: gefühlte 1.000.000 Menschen mit krummem Buckel über ihrem Smartphone. Ich habe einen einzigen Menschen mit einem Buch gesehen. Kontext eben. Daneben viel zu viel seichte Headlines oder „stupid Games“ auf den Handys. **Macau** – 50 Minuten durch die längste Brücke der Welt von Hongkong entfernt, das ist wieder eine andere Welt. 27 Jahre nach der Übergabe an China spürt man Portugal noch in vielen Ecken – vor allem in den alten Fassaden und den Pastel-de-Nata-Läden. Und die Casinos in Macau, der einzigen Stadt in China, in der Glücksspiele erlaubt sind? Die machen achtmal mehr Umsatz als alle Casinos von Las Vegas zusammen. **Aber zurück zu Shenzhen.** Hinter den Glasfassaden passiert gerade das, was bei Google, OpenAI und Meta im Land des narzistischen Königs oder bei Mistral drüben in Europa abläuft. Und dazu die Meldung, die viele nicht erwartet hatten: Apple baut die nächste Generation seiner ***Apple Intelligence* auf Googles Gemini**\-Modellen auf. Das heißt, dass Gemini in Siri auf iOS noch in diesem Jahr kommen soll. Meines Erachtens wird das der KI einen markanten Schub geben, Apple möglicherweise vor einem Absturz retten und der Transformation einen Turbo verleihen. Gleichzeitig ist ***OpenClaw*** in diesen Tagen das am meisten gehypte Open-Source-KI-Projekt weltweit – entwickelt vom Österreicher Peter Steinberger. Es ist der erste echte KI-Agent, der lokal läuft und autonom Aufgaben erledigt (Mails, Browser, Kalender, Reisen planen...), statt nur zu chatten. Alle reden davon, weil es revolutionär wirkt – gleichzeitig halten viele es für die „gefährlichste Software der Welt“ wegen der tiefen Systemzugriffe und massiven Security-Risiken. Währenddessen rollt **China seine Auto-Offensive** nach Europa an. Die Frachtschiffe vor den Häfen sind vielleicht ein sichtbares Vorspiel. **Und mittendrin stelle ich mir nach ein paar Tagen in China eine Frage, die mich nicht mehr loslässt: Was macht das mit uns Menschen eigentlich?** **Ich habe keine fertige Antwort. Nur zwei Vermutungen:** - Wir stehen am Anfang einer Transformation, die sich kaum jemand richtig vorstellen kann. Nur: Sie ist extrem schnell und sie wird viele von uns überfordern und die Gesellschaft sowie die Businesswelt massiv verändern. - Wir müssen das **Schulsystem** der Herausforderung gemäß überdenken – Wissen ganz bewusst nachhaltig und praxistauglich vermitteln, denn kontextuelles Wissen ist nicht das, was man mal schnell googeln kann oder von der KI schreiben lässt. Wissen ist, was im Kopf ist, nicht das, was für ein paar Minuten über den Monitor flimmert. Wissen ist der Sicherheitsgurt ohne den wir den sozialen Crash und einen persönlichen Frust vermeiden können. - Wir müssen den **Kindern und Jugendlichen** ein Werkzeug in ihr Denken verpflanzen, das den digitalen Schrott systematisch eliminiert, bevor er die Synapsen verschwenderisch strapaziert. - Wir müssen alles Digitale sowie KI konsequent als **Werkzeug** begreifen, statt uns zu Werkzeugen unserer eigenen Werkzeuge zu machen. - Wir dürfen unsere eigene **Kreativität** und zwischenmenschliche Wärme nicht opfern – stattdessen echte Begegnungen, analoge Momente und regionale Identität bewusst stärken, bevor Algorithmen und Effizienzwahn alles gleichförmig und seelenlos machen, weil Flow und große Erlebnisse nur ganz selten auf den Bildschirmen stattfinden. Im **Tourismus** und in den Dienstleistungsunternehmen dürfen wir digitale Technik nicht nur als Personalkosten-Killer missbrauchen. Wenn wir Empathie, Authentizität und echtes regionales Flair zugunsten eines schnelleren Chatbots oder einer allwissenden KI als Gäste-Infoquelle opfern, dann haben wir den Geist des Reisens und der qualitätsvollen Urlaubswoche längst verkauft. Tourismus lebt von echten Begegnungen, von Geschichten und von menschlicher Wärme – nicht von mehr Bildschirmen und weniger Menschen. So long – Servus, ciao und allegra. Bleibt neugierig und mach dein Ding. ![](https://c10.patreonusercontent.com/4/patreon-media/p/post/141364201/bf0b0f0a1962415f92c266eb26ac1f4e/eyJhIjoxLCJ3Ijo4MjB9/1.png?token-hash=AWCk6fmIp4I4HNOdZEXMd2kgSluVKdPDcaXEZYlSkJI%3D&token-time=1785456000) ![](https://storage.ghost.io/c/e1/27/e1271408-a53a-4435-9ecd-46136b30ed10/content/images/2026/07/_Flag-Engl_c-12.png) **Shenzhen 2026:** Driverless taxis. Drone food delivery. And a skyline that's breathtaking. And behind the glass facades, Silicon Valley 2.0 is happening — only even faster. It feels like science fiction that has already become reality. **By comparison, Hong Kong** **feels almost nostalgic.** The narrow alleys smell sweetly, the air is heavy, the skyline is different but also immense — in some places somehow "yesterday." In the evenings, millions of people stream home emotionlessly. Hardly a smile. Hardly any eye contact. Instead: what feels like 1,000,000 people hunched over their smartphones. I saw exactly one person with a book. Context matters. Alongside that, far too many shallow headlines or "stupid games" on the phones. **Macau** — 50 minutes away via the world's longest bridge from Hong Kong — is a completely different world again. 27 years after the handover to China, you can still sense Portugal in many corners — especially in the old facades and the pastel de nata shops. And the casinos in Macau, the only city in China where gambling is allowed? They generate **eight times** more revenue than all the casinos in Las Vegas combined. **But back to Shenzhen.** Behind the glass facades, what's happening right now is what’s going on at Google, OpenAI, and Meta in the land of the narcissistic king, or at Mistral over in Europe. And then came the news that many didn't expect: Apple is building the next generation of its Apple Intelligence on Google's Gemini models. That means Gemini is coming to Siri on iOS still this year. In my view, this will give AI a significant boost, possibly save Apple from a crash, and turbocharge the transformation. Meanwhile, China is rolling out its auto offensive toward Europe. The freighters waiting off the ports might just be a visible prelude. **And right in the middle of it all, after a few days in China, I find myself with a question that won't let go: What is this actually doing to us as humans?** **I don't have a finished answer. Just two hunches:** - We are at the beginning of a transformation that hardly anyone can really imagine. The only thing is: it's extremely fast, and it will overwhelm many of us and massively change society as well as the business world. - Nevertheless, we should participate — but not blindly run along, not dumb ourselves down, and certainly not idolize AI. **That's why we should focus on the following points:** - We need to rethink the school system in line with these challenges — deliberately imparting knowledge in a sustainable and practical way, because contextual knowledge is not something you can just quickly Google or have an AI write for you. Knowledge is what’s in your head, not what flickers across the screen for a few minutes. Knowledge is the seatbelt that helps us avoid a social crash and personal frustration. - We need to implant in children and young people a tool for their thinking that systematically eliminates digital junk before it wastefully strains the synapses. - We must consistently view all digital technology and AI as tools, instead of turning ourselves into tools of our own tools. - We must not sacrifice our own creativity and human warmth — instead, consciously strengthen real encounters, analog moments, and regional identity before algorithms and efficiency mania make everything uniform and soulless, because flow and great experiences rarely happen on screens. - In tourism and service businesses, we must not misuse digital technology merely as a staff-cost killer. If we sacrifice empathy, authenticity, and genuine regional flair in favor of a faster chatbot or an all-knowing AI as a guest info source, then we've already sold the spirit of travel and the quality vacation week. Tourism lives from real encounters, from stories, and from human warmth — not from more screens and fewer people. ### Now, three benefits as a YouTube subscriber or ServiceTipps member: If you don't want to miss any more ServiceTipp videos on YouTube, subscribe to the channel and forward this video right away to your employees and friends. As a [ServiceTipps.com](https://servicetipps.com/?ref=ameikos.ghost.io) member, you get full access to all posts created since early 2025 for free use throughout your entire company. Plus, as a subscriber, you receive an exclusive 30% discount on my AI lectures and AI keynotes. So long — Servus, ciao, and allegra. Stay curious and do your thing. ![](https://c10.patreonusercontent.com/4/patreon-media/p/post/141364201/349f31a26de7421a96bbf5e836053fcd/eyJhIjoxLCJ3Ijo4MjB9/1.png?token-hash=iDRx1B5qB4ONmh9PVgOd6LcNQs7rEDNkHZA_qv8Aq_A%3D&token-time=1785456000) ### Warum Work-Life-Balance dich eher bremst als glücklich macht / Why work-life balance slows you down rather than makes you happy #B143 URL: https://ameikos.ghost.io/b143/ Last updated: 2026-07-08T17:20:03.000Z Work-Life-Balance gilt heute als Heilsversprechen für Zufriedenheit und Glück. Die Idee ist, dass man alles gleichmäßig ausbalanciert, dass man Arbeit und Leben sauber trennt und dass Stressmomente um alles in der Welt vermieden werden sollen. Nun, das klingt vorerst einigermaßen vernünftig, bleibt aber oft abstrakt. Denn reale Arbeit verläuft in sehr vielen Branchen nicht linear. Die Nachfrage aus Kunden- oder Gastseite sowie die Aufträge im Gewerbe kommen nicht gleichmäßig. Wenn Arbeitnehmervertreter einfordern, dass die Unternehmen den Ausgleich schaffen sollen, ja sogar Saisonzeiten in Ganzjahresarbeitszeiten verwandeln sollen, ist das vorerst nachvollziehbar, aber in der Praxis nur ein frommer Wunsch, der so nicht generell umgesetzt werden kann. ### Die Alternative zu Work-Life-Balance ist Work-Life-Fokus. Ich darf dazu folgende Gedanken anbieten: - Arbeit und Freizeit sind keine Gegensätze, sondern Phasen unterschiedlicher Intensität. - Es gibt Zeiten, in denen 12 oder mehr Stunden Arbeit sinnvoll, notwendig und erfüllend sein können – weil Projekte, Kunden oder Chancen es verlangen. - Und es gibt Zeiten, in denen bewusste Freizeit erst echte Qualität und hohen Genuss entfaltet, weil vorher etwas geschaffen wurde, auf das man stolz sein kann. - Dauerhafte Freizeit ohne Leistung führt nicht zu Zufriedenheit, sondern zu Leere. Und fokussierte Leistung ohne Erfolg, ohne monetär faire Gegenleistung und ohne Erholung führt zu Verschleiß. - Der Schlüssel liegt also nicht in der Balance, sondern in der bewussten Steuerung der Arbeitsintensität. Fokussiertes Arbeiten, Konzentration auf die Aufgabe, ohne sich ständig ablenken zu lassen, und gegebenenfalls in Flow zu „versinken“, ist ein alternatives Gegen-Modell zum Work-Life-Balance. Eben Work-Life-Fokus. Sich nicht zum Streber machen zu lassen, wenn man mal ein paar Wochen heftig „ackert“, und sich nicht zum Privatier stempeln zu lassen, wenn man ausgedehnte Freizeitphasen genießt, während andere sich von ihrer Balance diktieren lassen, bedarf der Sichtweise von Work-Life-Fokus. Voraussetzung für dieses Modell ist stets, dass die Rahmenbedingungen dies zulassen. Eine gesetzliche Balance über alle Branchen zu stülpen hingegen ist fernab jeglicher Realität. Der frühe Feierabend – wie ihn unlängst die FAZ thematisiert hat – darf kein ideologisches Ziel sein, sondern das Resultat produktiver, klar strukturierter Arbeit. Nicht weniger Arbeit, sondern bessere Arbeit, dann kann Freizeit intensiv und ohne schlechtes Gewissen genossen werden. ### Unser FOKUS - Work-Life-Fokus als Alternative zu Work-Life-Balance in der Dienstplanung und als Mitarbeiter testen. Nicht Zeit schreiben sondern Leistung messen. Nicht Freizeit haben sondern Freizeit genießen und aktiv gestalten. - Arbeit nach Bedarf, nicht nach Uhr. - Freizeitgenuss als Ergebnis von Leistung. ### Unser NUTZEN - Mehr Sinn in der Arbeit. Stichwort "Logotherapie" by Victor Frankl. - Höhere Produktivität ohne Dauerstress. - Ausgleich, Erholung und Flow in der Freizeit. - Zufriedenheit durch geschaffene Substanz Meinen Beobachtungen zufolge sind viele balanceorientierte Menschen eher langweilig, während Mitarbeiter mit Fokus auf ihren Job, auf Professionalität, als Experten gelten, die zudem interessante Stories erzählen und von Neugier und Innovationsgeist getrieben werden. Kurzum: Fokus schlägt Balance. ### Nun noch drei Vorteile als YouTube-Abonnent oder Member of ServiceTipps: Wenn du keine weiteren ServiceTipp-Videos auf YouTube verpassen möchtest, abonniere den Kanal und leite dieses Video gleich an deine Mitarbeiter und Freunde weiter. Als Member of [ServiceTipps.com](https://servicetipps.com/?ref=ameikos.ghost.io) hast du den vollen Zugriff auf alle Beiträge, die seit Anfang 2025 erstellt wurden, zur freien Nutzung für dein gesamtes Unternehmen. Weiters erhältst du als Abonnent einen exklusiven Preisvorteil von 30 % auf meine KI-Vorträge und die KI-Keynotes. So long – Servus, ciao und allegra. Bleibt neugierig und mach dein Ding. ![](https://storage.ghost.io/c/e1/27/e1271408-a53a-4435-9ecd-46136b30ed10/content/images/2026/07/___Stefan-Untrsf_blau_trans-1.png) ![](https://storage.ghost.io/c/e1/27/e1271408-a53a-4435-9ecd-46136b30ed10/content/images/2026/07/Bildschirmfoto-2026-07-04-um-00.40.50.png) Work-life balance is often seen as a promise of happiness and satisfaction. The idea is to balance everything evenly, to clearly separate work and life, and to avoid stress at all costs. At first glance, this sounds reasonable—but in reality it often remains abstract. Real work in many industries is not linear. Demand from customers or guests, as well as orders in trades and services, does not arrive evenly. When employee representatives demand that companies should create balance—or even convert seasonal work into year-round employment—that may be understandable in principle, but in practice it is often a pious wish that cannot be implemented across the board. ### The alternative to work-life balance is **work-life focus**. Let me offer a few thoughts on this: Work and leisure are not opposites, but phases of different intensity. There are times when working 12 hours or more a day can be meaningful, necessary, and fulfilling—because projects, customers, or opportunities demand it. And there are times when conscious leisure only unfolds real quality and deep enjoyment because something meaningful was created beforehand—something one can be proud of. Permanent leisure without achievement does not lead to satisfaction, but to emptiness. And focused performance without success, without fair financial compensation, and without recovery leads to burnout. The key, therefore, is not balance, but the conscious management of work intensity. Focused work, concentration on the task, avoiding constant distraction, and occasionally “immersing” oneself in flow is an alternative counter-model to work-life balance: work-life focus. Not being labeled a workaholic when you push hard for a few weeks—and not being dismissed as a leisure-seeker when you enjoy extended breaks while others let balance dictate their lives—requires the mindset of work-life focus. A prerequisite for this model is always that the framework conditions allow it. Imposing a legally enforced balance across all industries, on the other hand, is far removed from reality. An early end to the workday—as recently discussed by the *FAZ*—must not be an ideological goal, but the result of productive, clearly structured work. Not less work, but better work. Only then can leisure be enjoyed intensely and without guilt. ### Our FOCUS - Work-life focus as an alternative to work-life balance in workforce planning and in working with employees. Do not track hours—measure performance. Do not just have free time—enjoy it and actively shape it. - Work based on demand, not on the clock. - Leisure as the result of performance. ### Our BENEFITS - More meaning in work. Keyword: *logotherapy* by Viktor Frankl. - Higher productivity without permanent stress. - Balance, recovery, and flow in leisure time. - Satisfaction through created substance. From my observations, many balance-oriented people tend to be rather boring, while employees who focus on their work and professionalism are seen as experts—people with interesting stories, driven by curiosity and a spirit of innovation. In short: focus beats balance. Finally, three benefits for YouTube subscribers or Members of ServiceTipps: If you don’t want to miss any future ServiceTipps videos on YouTube, subscribe to the channel and share this video with your employees and friends. As a member of [ServiceTipps.com](https://servicetipps.com/?ref=ameikos.ghost.io), you get full access to all contributions created since the beginning of 2025, free to use across your entire organization. In addition, subscribers receive an exclusive 30% discount on my AI talks and AI keynotes. So long—servus, ciao, and allegra. Stay curious and do your thing. ![](https://storage.ghost.io/c/e1/27/e1271408-a53a-4435-9ecd-46136b30ed10/content/images/2026/07/___Stefan-Untrsf_blau_trans.png) ### Die Welt kippt. / The world is tipping. B142 URL: https://ameikos.ghost.io/b142/ Last updated: 2026-07-17T20:49:48.000Z [![](https://storage.ghost.io/c/e1/27/e1271408-a53a-4435-9ecd-46136b30ed10/content/images/2026/07/_Engl_below_YT-Link-12.png)](https://youtu.be/HVJ3lrdpzqk?ref=ameikos.ghost.io) Wir, und viele unserer Freunde, haben Kinder. Wir, sie und die Kinder unserer Kinder werden in einer Welt leben, die maßgeblich in den nächsten Monaten von geopolitischen Entscheidungen geprägt wird. In Anbetracht der Abkehr von einer *regelbasierten Welt* findet derzeit ein radikaler Wechsel hin zu einer *gewaltbasierten Welt* statt. Das heißt im Worst Case: Krieg. Die zentralen Akteure sind bekannt. Die jüngsten Ereignisse waren jedoch vor nur einem Jahr nicht nur nicht bekannt, nein, es war unvorstellbar, dass eine derartige Entwicklung um sich greift und offensichtlich auch in unseren Reihen der Politiker und der Wähler mehr Anhänger findet, als eine kultivierte Welt im abendländischen Sinne aushält. Nun, wir haben keinen Einfluss auf geopolitische Verwerfungen. Aber die Innenpolitik, die Wirkung auf die Geopolitik hat, können wir durch unsere Wahlen beeinflussen, um unsere Regierung zu beauftragen, dass „die Mächtigen“ nicht gesellschaftsverachtende Willkür zum Programm machen. Es liegt jetzt also an uns, nicht den Radikalen von rechts und den Radikalen von links auf den Leim zu gehen. Sie sind nur laut, antagonistisch, und sie haben keine nachhaltige Lösung parat. Punkt! Und nur weil der eine oder andere Vorschlag, den sie von sich geben, einen Lösungsansatz bietet, ist das bei Gott kein Argument, diese Leute in die Parlamente zu hieven. Um diesen Kontext zu erläutern und eine realistische Chance auf eine lebenswerte Zukunft in Aussicht zu stellen, empfehle ich eindringlich, die Davos-Rede von *Mark Carney* – Premierminister von Kanada – anzuhören, weil wir vieles darin auch auf die Innenpolitik übertragen können und sich somit gestalten lässt, wie wir in Zukunft leben. Und, um konkret zu werden: Diese oder eben eine andere Zukunft kann in den nächsten Monaten bereits tägliches Leben sein. Carney erklärte, die alte regelbasierte internationale Ordnung sei zerbrochen, nicht im Übergang.Carneys große Rede wird meines Erachtens die beste Rede 2026 gewesen sein, obwohl wir erst das Ende des ersten Monats 2026 schreiben. Ich wünschte mir, seine Rede wäre eine Pflichtstunde in den höheren Schulen, in den Unternehmen, an allen Stammtischen und vor allem auch bei Freunden, die den Radikalen etwas abgewinnen können. Aber ganz besonders in den Entscheidungsgremien unserer Regierungen. Dort ist diese Rede absolutes Pflichtfach! Die ganze Rede von Carney, übersetzt durch KI, findest du unter der Suche „[Carney Davos deutsch“ auf YouTube](https://www.youtube.com/watch?v=oWTtasHK7FU&ref=ameikos.ghost.io). Wer wenig Zeit hat: Hier die meines Erachtens wichtigsten fünf Minuten. Sie sind abrufbar von Minute 8–10 sowie von Minute 15–18. ### In Zehn Punkten – der Kern der Rede aus dem Video: 1. Carney erklärte, dass die alte regelbasierte internationale Ordnung zusammengebrochen sei – nicht, dass sie sich lediglich im Übergang befinde. 2. Er betonte, dass wir in einer „brutalen Realität“ intensiver Großmachtrivalität leben. 3. Die Starken tun, was sie können, die Schwachen leiden – und Anpassung bietet keinen Schutz mehr. 4. Carney forderte Ehrlichkeit über die Welt, so wie sie tatsächlich ist. 5. Er richtete einen Appell an „Mittelmächte“ wie Kanada, gemeinsam zu handeln statt isoliert. 6. Staaten sollten strategisch autonomer werden und Abhängigkeiten reduzieren. 7. Werte wie Menschenrechte, Nachhaltigkeit und Souveränität müssten wieder die Grundlage bilden. 8. Carney schlug flexible Koalitionen rund um gemeinsame Interessen vor. 9. Die Botschaft ist klar: Nostalgie hilft nicht – Realismus und Kooperation schon. 10. Seine Rede erhielt seltenen Applaus und wurde weithin als Weckruf verstanden. ### UNSER FOKUS - Carney anhören. Alle! - Weitererzählen, darüber diskutieren. - Die Chance für eine friedliche Welt wählen. Alle! ### UNSER NUTZEN Kein Krieg. Keine Überwachung bis in die Privaträume. Keine Angst auf der Straße. Stattdessen Freiheit. Überall. Im Denken. Im Tun. Freiheit, frei nach Immanuel Kant, die so weit reicht, wie sie die Freiheit der anderen nicht einschränkt. ### Last but not least Politik ist an sich kein primäres Thema in den ServiceTipps. In Anbetracht der Lage will und kann ich diese Situation nicht unerwähnt lassen, weil sie unsere und die Zukunft aller bestimmt. So long – Servus, ciao und allegra. Bleibt neugierig und macht euer Ding. ![](https://storage.ghost.io/c/e1/27/e1271408-a53a-4435-9ecd-46136b30ed10/content/images/2026/07/_Flag-Engl_c-13.png) We, and many of our friends, have children. We, they, and the children of our children will live in a world that will be decisively shaped in the coming months by geopolitical decisions. In light of the departure from a rules-based world order, we are currently witnessing a radical shift toward a world based on force. In the worst case, this means: war. The central actors are known. Yet the recent events were not only unknown just a year ago—no, it was unimaginable that such a development would take hold and, quite evidently, find more supporters even among our politicians and voters than a cultivated world in the Western sense can bear. Now, we have no influence over geopolitical upheavals. But we can influence domestic politics—which in turn affects geopolitics—through our votes, by mandating our governments to ensure that “the powerful” do not turn contempt for society into a political program. It is therefore up to us not to fall for the radicals on the right or the radicals on the left. They are merely loud, antagonistic, and they have no sustainable solutions to offer. Period. And just because one or another proposal they put forward may contain a possible approach to a solution is, by no means, an argument for lifting these people into parliaments. To explain this context and to outline a realistic chance for a livable future, I strongly recommend listening to the Davos speech by Mark Carney—Prime Minister of Canada—because much of it can be applied to domestic politics as well, and thus help shape how we will live in the future. And to be very concrete: this future—or a different one—may already become everyday reality in the coming months. In my view, Carney’s major speech will turn out to be the best speech of 2026, even though we are only at the end of the first month of 2026\. I wish his speech were a mandatory lesson in upper secondary schools, in companies, at every regulars’ table, and especially among friends who find something appealing in radical positions. But above all, it should be compulsory in the decision-making bodies of our governments. There, this speech is an absolute must. The full speech by Carney, translated by AI, can be found on YouTube by searching for “Carney Davos deutsch.” For those with little time, here are what I consider the most important five minutes: from minute 8–10 and from minute 15–18. ### In ten points—the core of the speech from the video: 1. Carney stated that the old rules-based international order has collapsed, not that it is merely in transition. 2. He emphasized that we are living in a “brutal reality” of intense great-power rivalry. 3. The strong do what they can; the weak suffer—and compliance no longer offers protection. 4. Carney called for honesty about the world as it really is. 5. He appealed to “middle powers” such as Canada to act together rather than in isolation. 6. Countries should become more strategically autonomous and reduce dependencies. 7. Values such as human rights, sustainability, and sovereignty must once again form the foundation. 8. Carney proposed flexible coalitions around shared interests. 9. The message is clear: nostalgia does not help—realism and cooperation do. 10. His speech received rare applause and was widely read as a wake-up call. ### OUR FOCUS - Listen to Carney. All of us. - Share it, talk about it. - Choose the chance for a peaceful world. All of us. ### OUR BENEFIT No war. No surveillance reaching into private spaces. No fear on the streets. Instead: freedom. Everywhere. In thinking. In action. Freedom—following Immanuel Kant—as far as it extends without infringing on the freedom of others. ### Last but not least Politics is not, in itself, a primary topic of the ServiceTips. Given the current situation, however, I want to—and must—not leave this unmentioned, because it determines our future and the future of everyone. So long—servus, ciao, and allegra. Stay curious and do your thing. ### Wie du ein Image-Video mit KI erstellst. / How to create an image video with AI. #B140 URL: https://ameikos.ghost.io/b140/ Last updated: 2026-09-26T17:20:52.000Z Die erste Phase der KI war das Kennenlernen: einordnen, verstehen, Möglichkeiten sehen. Im letzten Jahr habe ich viele Vorträge dazu gehalten. Rund tausend Teilnehmerinnen und Teilnehmer durfte ich dabei durch das Thema führen. Das Ziel war klar: Orientierung geben, Ängste nehmen, Potenziale realistisch einordnen. Diese Phase war notwendig. Aber jetzt geht es in die zweite Runde – für alle, die KI bereits anwenden. Jetzt zählt nicht mehr das Staunen, sondern der Effekt: Zeitgewinn, Kostengewinn, Qualitätsgewinn. Viele KI-Vorträge bleiben auf einer abstrakten Ebene. Gute Geschichten. Beeindruckende Beispiele. Große Versprechen. Was oft fehlt, ist die Antwort auf eine einfache Frage: Wo genau bringt KI im Alltag messbaren Nutzen? Nicht als Spielerei. Nicht als Image-Gag. Sondern dort, wo jeden Tag gearbeitet wird. **Ein konkretes Beispiel dazu kommt aus der Image-Kommunikation.** Ich habe dafür so etwas wie eine kurze „Video-Diashow“ entwickelt, die du so - oder so ähnlich - auch für dein Unternehmen umsetzen kannst: Wenig Bilder, keine Stockfotos, nicht im Stil der üblichen Promo. Dazu ein sehr kurzer Text – aber in sieben Sprachen – und das Ganze verpackt in ein Lied. So können sich die Betrachter auf den Text einlassen, sich dabei unterhalten, ohne von schnellen Bildfolgen gestört zu werden. In nur acht Zeilen bringt das Video eine dörflich-gesellschaftliche und zugleich touristische Positionierung auf den Punkt – wenn man genau zuhört und auch zwischen den Zeilen die Message herausdestilliert: Ein Dorf mit Geschichte und Zukunft, für Locals und Gäste, für Genuss und Schaffenskraft – mit Stil. Eine Antwort auf die Frage: "Was zählt wirklich?" **Und genau hier beginnt KI sinnvoll zu arbeiten.** Den Text, den du im folgenden Video hörst, ist „Handarbeit“ in Kombination mit ChatGPT. Die KI hat die Zeilen zusätzlich in sechs weitere Sprachen übersetzt: schnell, präzise, konsistent – und immer kontrolliert. Mit diesen Texten ging es weiter in die KI-App von Songer. Dort entstand aus dem Text ein Lied in allen Sprachen. Nach meinen iPhone-Fotos, dem Text in ChatGPT und Songer kam Camtasia zum Einsatz: eine Video-App, mit der du deutlich mehr machen kannst als mit den meisten Handy-Apps, die nur kurze Filmchen produzieren. In Camtasia werden Bilder (das könnten genauso gut kurze Videos sein), Text und Musik sauber zusammengeführt. Das Ergebnis ist kein KI-Gimmick, sondern eine stimmige Imagekommunikation zum Zurücklehnen – für euch selbst, für Gäste und für Kunden. Dieses Beispiel zeigt: Echter Nutzen entsteht durch das sinnvolle Zusammenspiel mehrerer Tools – nicht durch eine einzelne App oder einen schnellen KI-Prompt. ### **ZIEL und FOKUS** Überlege, ob für dein Unternehmen ein kurzes Imagevideo Sinn macht – oder ein Video für ein Event oder ein spezielles Angebot. Entscheide, wo du es einsetzt: zum Beispiel in Social Media, im Hotel- oder Shop-TV und natürlich auf der Website. Dazu biete ich firmeninterne Workshops an: nicht allgemein, nicht theoretisch, nicht abstrakt. Sondern Umsetzung – aufbauend auf deinen ersten Erfahrungen. Nach dem ersten Workshop, in dem wir gemeinsam dein Video entwickeln, kannst du weitere Videos inhouse produzieren: schnell, treffsicher und so, wie es zum Stil deines Unternehmens passt. ### **DEIN NUTZEN** - Kosten sinken drastisch. - Dein Unternehmen bleibt technologisch up to date. - Du kopierst die Konkurrenz nicht – du überholst sie, weil du - oder dein Marketingmitarbeiter - einen eigenen kreativen Stil entwickelst. - Und junge Mitarbeitende erleben eine Organisation, die up to date ist - Eben Employer Branding in der Praxis ### **Nun noch drei Vorteile als YoutubeAbonnent oder Member of ServiceTipps:** Wenn du keine weiteren [**ServiceTipp-Videos auf YouTube**](https://www.youtube.com/@ServiceTipps?ref=ameikos.ghost.io) verpassen möchtest, abonniere den Kanal und leite dieses Video gleich an deine Mitarbeiter und Freunde weiter. Als [**Member of** ](http://www.servicetipps.com/?ref=ameikos.ghost.io)[**ServiceTipps.com**](https://servicetipps.com/?ref=ameikos.ghost.io) hast du den vollen **Zugriff auf alle Beiträge**, die seit Anfang 2025 erstellt wurden zur freien Nutzung für dein gesamtes Unternehmen. Weiters erhältst du als Abonnent einen exklusiven Preisvorteil von 30 % auf meine KI-Vorträge und die KI-Keynotes. So long – Servus, ciao und allegra. Bleibt neugierig und mach dein Ding. ![](https://storage.ghost.io/c/e1/27/e1271408-a53a-4435-9ecd-46136b30ed10/content/images/2026/09/Bildschirmfoto-2026-08-02-um-18.14.32-2.png) ### Neujahrsbrief 2026 von Stefan Schranz / New Year’s Letter 2026 by Stefan Schranz B138 URL: https://ameikos.ghost.io/b138/ Last updated: 2026-07-16T12:27:16.000Z [![](https://storage.ghost.io/c/e1/27/e1271408-a53a-4435-9ecd-46136b30ed10/content/images/2026/07/_Engl_below_YT-Link-7.png)](https://youtu.be/SAr1qDwryiM?ref=ameikos.ghost.io) Dieser 12\. Neujahrsbrief schließt an die Briefe von schranz.blog an. Ab heute wird der Blog durch dieses Portal ServiceTipps weitergeführt. \_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_ **2026** wird in einigen Bereichen mehr verändern, als wir uns vorstellen können. Andererseits werden vorausgesagte Ereignisse nicht oder anders eintreten, als wir erwarten. Wir werden in diesem neuen Jahr Überraschungen und Enttäuschungen erleben. Manches kippt schneller, als unsere Modelle es „erlauben“. Anderes bleibt erstaunlich stabil, obwohl es laut Prognosen längst hätte passieren müssen. Wer nur auf vermeintlich kluge Vorhersagen und unüberlegte Schlagzeilen setzt, wird irritiert sein. Wer beobachtet, interessiert ist, ausprobiert und vor allem nachjustiert, bleibt handlungsfähig. Wie bereits in der Vergangenheit wird die Veränderung aber nicht dramatisch wahrgenommen. Wir werden in eine neue Welt hineinwachsen und sollten dabei aufpassen, dass wir uns nicht unkritisch verlaufen und dann dort aufwachen, wo wir nicht sein wollen. Ein Vorsatz gegen Ungewolltes könnte sein, dass wir Situationen stets aus mindestens zwei Perspektiven betrachten. Also Fokus 2026: immer zwei Perspektiven! ### 2026 & KI Die KI hat mittlerweile ihren Tipping Point überschritten. Das heißt: KI ist im Alltag selbstverständlich und unumkehrbar. Sie ist kein Zukunftsthema mehr, sondern alltägliche Realität. Im Job, privat, überall. Innovative Menschen und jene, die dem Neuen nicht grundsätzlich skeptisch gegenüberstehen, nutzen Künstliche Intelligenz aktiv. Die anderen „konsumieren“ passiv viele Ergebnisse, die aus KI stammen, ohne es zu wissen: Wetterberichte, medizinische Diagnosen, Google-Suchergebnisse, Verkehrsnachrichten, Spotify-Playlists, Amazon-Vorschläge, Übersetzungen, Werbetexte und Erklärvideos, Tests und Schularbeiten, Aktienberatung und Produktrezensionen. Das – und viel, viel mehr – generiert KI, weil dieses künstliche Werkzeug enorme Vorteile bietet und gekommen ist, um zu bleiben. 2026 gilt der aktiven Anwendung der KI. Alles andere ist wie ein Leben ohne Smartphone. Deshalb gibt es ab Februar zu meinen KI-Vorträgen Workshops, die die konkrete Implementierung von KI im geschäftlichen, beruflichen und privaten Alltag erklären. Aus- und Weiterbildung, Unternehmensführung, Verwaltung sowie die Organisation des Alltagslebens werden zudem einen KI-Schub erleben, der noch vor wenigen Jahren unvorstellbar war und im günstigsten Fall erst für die nächste Generation erwartet wurde. ### 2026 & Technik Das Aus für das Verbrenner-Aus – auch ein Synonym für andere Bereiche – ist ein Erfolg von Lobbyisten, die damit die Innovationskraft ihrer eigenen Auftraggeber bremsen. Es könnte sein, dass diese politische Verirrung in fünf Jahren dazu führt, dass Steuergelder angezapft werden müssen, um das Überleben einiger Diesel-Autobauer zu sichern. Uns als Konsumenten trifft das doppelt. Dass sich Technologie-Meinungen mancher Konzern-CEOs wechseln wie das Wetter, mag an Shareholder-Orientierung oder Bonusverträgen liegen, die zumindest ihren privatesten Interessen dienen. Mehr nicht. Und schon gar nicht einer zeitgemäßen Weiterentwicklung zukunftsorientierter Technik. Ich schreibe diese Zeilen, nachdem ich letzte Woche den 200.000sten Elektrokilometer abgespult habe: 200.000 km, ein einziger größerer Service, kein Motorenkrawall und ein Drittel der Energiekosten. Reichen diese Argumente für ein Vorwärts in die Zukunft? ### 2026 & Architektur Architektur und Design – mein besonderes Interesse – umgeben uns nicht nur visuell. Beides beeinflusst auch unser Wohlbefinden und unsere Wahrnehmung für Schönes. Das lernt man besonders dann zu schätzen, wenn man durch das Land fährt und dabei mitunter architektonische Hässlichkeiten und ziemlich misslungene Bauten ertragen muss. Von manchem maßlos übertriebenem Weihnachtsgeblinke und ähnlichen Lichtspielen ganz zu schweigen. **Drei Projekte, die genannt werden müssen, um den Sinn für gelungene Architektur hervorzuheben.** Das Bildungszentrum „**Fissikus** – Raum für Bildung und Begegnung“ in meiner Heimat Fiss wird ab Herbst 2026 der beste Ort sein, um bereits Kinder für Design, Ensemble und Architektur zu sensibilisieren. Mir scheint das enorm wichtig, um künftige Entscheidungen ohne Maß, Kontext und Haltung zu vermeiden. "Fissikus" – auch wenn über diese Bezeichnung diskutiert werden darf – ist ein großes Werk, das Geschichte in die Zukunft transformiert und unser Dorf ein authentisches Dorf bleiben lässt, in dem sich Gesellschaft, Wirtschaft und Kultur auf Basis guter Bildung weiterentwickeln können. ![](https://storage.ghost.io/c/e1/27/e1271408-a53a-4435-9ecd-46136b30ed10/content/images/2026/07/Bildschirmfoto-2026-07-09-um-00.21.53.png) \_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_ Das **Steirerschlössl** der „Red Bull Gruppe“ Tauroa am Spielberg zeigt: Es muss nicht immer alles neu gemacht werden, und schon gar nicht penetrant sein. Leise, echte Schönheit genügt, um nachhaltig *Excellenz* zu bewahren. Dort ein paar Tage verbracht zu haben, vermittelte mir ein besonderes Wohlgefühl. ![](https://storage.ghost.io/c/e1/27/e1271408-a53a-4435-9ecd-46136b30ed10/content/images/2026/07/Bildschirmfoto-2026-07-09-um-00.21.59.png) \_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_ Und last but not least: Wer selbst am Planen ist, darf sich von [**Urlaubsarchitektur**](https://www.urlaubsarchitektur.de/de/haeuser/?ref=ameikos.ghost.io) inspirieren lassen, die Einblick in außergewöhnliche Häuser und Räume bietet. Orte, in denen man bleiben möchte, nachdem man sie zum ersten Mal betreten hat. ### 2026 & Service Excellence [ServiceTipps.com](https://servicetipps.com/?ref=ameikos.ghost.io) wurde 2025 aus der Taufe gehoben. Die Digitalisierung von Micro-Trainings und Onboardings, die ich bereits in den 1980er-Jahren in meinem Sportgeschäft analog kultiviert habe, kann dank Internet nun skaliert werden und meiner Leserschaft mittwochs um 6 Uhr früh als Motivation und Aufruf zu fokussierter Teamarbeit zur Verfügung stehen. Service Excellence kann nicht durch KI ersetzt werden. Im Gegenteil: Kundinnen, Kunden und Gäste durch echte Empathie und menschliche Interaktion zu überraschen oder zu begeistern, wird durch KI sogar noch relevanter. Gleichzeitig verdienen gefühlt nur 5 % aller Dienstleistungen das Prädikat „Excellence“. Warum das so ist? Ganz einfach: Service Excellence braucht ein System, Kontinuität und das richtige Mindset der Führungskräfte. Wer über diese drei Voraussetzungen verfügt, ist auch motiviert und mutig genug, ungewöhnlich exzellente Services auszuprobieren und sich dadurch vom mittelmäßigen Mainstream abzuheben. Über diese jahrzehntelangen Erfahrungen zu sprechen, ist mir nach wie vor ein besonderes Vergnügen. ### 2026 & Politik Dass man im Tagestakt von einigen der mächtigsten Politiker durch Brutalität und Dummheit überrascht wird, scheint zum „neuen Normal“ zu werden. Daran dürfen wir uns jedoch nicht gewöhnen – weder im Großen noch im Kleinen. Radikale Populisten lügen, bieten Lösungen an, die nicht funktionieren, und verführen, wie wir es aus den 1930er-Jahren des letzten Jahrhunderts kennen sollten. Gleichzeitig gilt es, das System der liberalen Demokratie an eine der größten Transformationen anzupassen, die bereits auf Hochtouren läuft. Vier bescheidene Vorschläge aus meiner letzten Sitzreihe – fußfrei – möchte ich loswerden: **Erstens:** **Wahlversprechen** **müssen in einen neuen Kontext gestellt werden.** Politik funktioniert zwar nicht wie ein Unternehmen. Was sich jedoch aus der Unternehmensführung übertragen lässt, ist „Management by Objectives“ – also Zielvereinbarungen, die klar mit Wahlversprechen korrelieren. Wird ein definiertes Mindestmaß nicht erfüllt, muss das eine unmissverständliche und exekutierbare Konsequenz haben. Das hätte auch zur Folge, dass Politikerinnen und Politiker ihrem Wahlvolk in Wahlzeiten wieder mehr Wahrheit zumuten. **Zweitens:** **KI und soziale Medien brauchen rasch gute** **Regeln**. Nicht alles verbieten, aber gesellschaftliche und persönliche Kollateralschäden vermeiden. Das ist ein klarer Auftrag an die Politik. Mein eigener Beitrag dazu ist ein Gedankenmodell, das verhindert, dass der digitale Bullshit an uns andockt – ein zentrales Kapitel meines KI-Vortrags. **Drittens:** **Ein bedingungsloser Sozialstaat ist langfristig unfinanzierbar** und würde in kollektive Lethargie führen. Leistung und Eigenverantwortung sind alte Tugenden, aber deshalb keineswegs überholt. Im Gegenteil: Sie sind sinnvoll und schützen vor Dekadenz. **Viertens:** **China und die USA** ringen um die globale Vormachtstellung. **Europa**, der „alte Kontinent“, sei dem Untergang geweiht. Wer jedoch hier lebt, weiß, dass Europa besser ist, als es die Schlagzeilen vermuten lassen. Europa verzeichnet die höchste Zahl internationaler Ankünfte weltweit. In Bezug auf Kultur, Sozialsysteme und Sicherheit liegt Europa ganz vorne. Und der politische Wahnsinn scheint – mit wenigen Ausnahmen – hierzulande (noch) nicht den bewährten Frieden zu zerstören. Innovationen in Technik, Investitionen in Start-ups und die Reorganisation der Verwaltung müssen allerdings deutlich an Geschwindigkeit aufnehmen. Andernfalls ist auch all das gefährdet, was in Europa heute noch besser funktioniert. **In diesem Sinne wünsche ich dir ein aufmerksames und gelungenes Jahr 2026** ![](https://storage.ghost.io/c/e1/27/e1271408-a53a-4435-9ecd-46136b30ed10/content/images/2026/07/___Stefan-Untrsf_blau_trans-13.png) ![](https://storage.ghost.io/c/e1/27/e1271408-a53a-4435-9ecd-46136b30ed10/content/images/2026/07/_Flag-Engl_c-4.png) ![](https://storage.ghost.io/c/e1/27/e1271408-a53a-4435-9ecd-46136b30ed10/content/images/2026/07/Bildschirmfoto-2026-07-09-um-00.23.22.png) This 12th New Year’s letter follows on from the letters on schranz.blog. From today on, the blog will be continued via the ServiceTipps portal. In some areas, 2026 will change more than we can imagine. At the same time, predicted events will not happen at all, or will happen differently than expected. In this new year, we will experience surprises as well as disappointments. Some things will tip faster than our models “allow.” Others will remain surprisingly stable, even though, according to forecasts, they should have happened long ago. Those who rely only on supposedly smart predictions and unconsidered headlines will be irritated. Those who observe, stay curious, experiment and, above all, adjust, remain capable of acting. As in the past, change will not be perceived as dramatic. We will grow into a new world, and we should be careful not to lose our way uncritically and then wake up somewhere we never wanted to be. One resolution against unwanted outcomes could be to always look at situations from at least two perspectives. So the focus for 2026: always two perspectives. ### 2026 & AI AI has now passed its tipping point. That means AI is a natural, irreversible part of everyday life. It is no longer a future topic, but a daily reality. At work, in private life, everywhere. Innovative people and those who are not fundamentally skeptical about new developments actively use artificial intelligence. Others “consume” many AI-generated results passively, without even realizing it: weather forecasts, medical diagnoses, Google search results, traffic reports, Spotify playlists, Amazon recommendations, translations, advertising copy and explainer videos, tests and school assignments, stock advice and product reviews. All of this – and much more – is generated by AI because this artificial tool offers enormous advantages and is here to stay. 2026 is about the active use of AI. Anything else is like living without a smartphone. That is why, starting in February, I will be offering my expanded AI keynote – primarily B2B – which explains the concrete implementation of AI in business, professional and private everyday life. Education and training, corporate management, administration, as well as the organization of daily life will experience an AI boost that would have been unthinkable just a few years ago and, at best, was expected only for the next generation. ### 2026 & Technology The end of the ban on combustion engines – also a synonym for other areas – is a success for lobbyists who are thereby slowing down the innovative power of their own clients. It is quite possible that this political misstep will lead, in five years’ time, to taxpayers’ money being used to secure the survival of some diesel car manufacturers. As consumers, we are hit twice. That the technology positions of some corporate CEOs change like the weather may be due to shareholder orientation or bonus contracts that at least serve their most private interests. Nothing more. And certainly not the timely advancement of future-oriented technology. I am writing these lines after having clocked up my 200,000th electric kilometer last week: 200,000 km, one single major service, no engine noise, and only a third of the energy costs. Are these arguments enough for a step forward into the future? ### 2026 & Architecture Architecture and design – a particular interest of mine – do not only surround us visually. Both also influence our well-being and our perception of beauty. You especially learn to appreciate this when traveling through the country and being confronted with architectural ugliness and rather failed buildings. Not to mention some excessively exaggerated Christmas lighting and similar light spectacles. **Three projects deserve mention to highlight what successful architecture can mean.** The education center “**Fissikus** – Space for Education and Encounter” in my hometown of Fiss will, from autumn 2026 onwards, become an outstanding place to sensitize children at an early age to design, ensemble, and architecture. This seems crucial to me in order to avoid future decisions lacking proportion, context, and attitude. Fissikus – even if the brand itself may be debated – is a major achievement that transforms history into the future and allows our village to remain authentic, a place where society, economy, and culture can continue to develop on the basis of strong education. ![](https://storage.ghost.io/c/e1/27/e1271408-a53a-4435-9ecd-46136b30ed10/content/images/2026/07/Bildschirmfoto-2026-07-09-um-00.21.53-1.png) \_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_ The **Steirerschlössl** of the “Red Bull Group” Tauroa at Spielberg demonstrates that not everything always has to be new, and certainly not intrusive. Quiet, genuine beauty is enough to preserve excellence sustainably. Spending a few days there gave me a very special sense of well-being. ![](https://storage.ghost.io/c/e1/27/e1271408-a53a-4435-9ecd-46136b30ed10/content/images/2026/07/Bildschirmfoto-2026-07-09-um-00.21.59-1.png) \_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_ And last but not least: Anyone currently planning a project may draw inspiration from [**holiday architecture**](https://www.urlaubsarchitektur.de/de/haeuser/?ref=ameikos.ghost.io) that offers insight into extraordinary houses and spaces – places where you want to stay from the very first moment you enter them. ### 2026 & Service Excellence [**ServiceTipps.com**](https://servicetipps.com/?ref=ameikos.ghost.io) was launched in 2025\. The digitization of micro-trainings and onboarding formats that I had already cultivated in analog form in my sports shop back in the 1980s can now, thanks to the internet, be scaled and delivered to my readership every Wednesday at 6 a.m. as motivation and a call for focused teamwork. Service excellence cannot be replaced by AI. On the contrary: surprising or delighting customers and guests through genuine empathy and human interaction becomes even more relevant in the age of AI. At the same time, only an estimated 5% of services truly deserve the label “excellence.” Why is that? Quite simply: service excellence requires a system, continuity, and the right leadership mindset. Those who combine these three elements are also motivated and courageous enough to experiment with unusually excellent services and thereby stand out from mediocre mainstream offerings. Sharing these decades of experience remains a genuine pleasure for me. ### 2026 & Politics Being surprised on a daily basis by the brutality and stupidity of some of the world’s most powerful politicians seems to be becoming the “new normal.” We must not get used to this – neither on a global scale nor in everyday life. Radical populists lie, offer solutions that do not work, and seduce people in ways that should be familiar to us from the 1930s of the last century. At the same time, liberal democracy must be adapted to one of the greatest transformations already running at full speed. Four modest proposals from my back-row seat – with plenty of legroom – may be shared: **First:** **Election promises must be placed in a new context.** Politics does not function like a company, but one concept from corporate leadership can be transferred: management by objectives. Clear target agreements linked directly to election promises. If a defined minimum target is not met, this must have a clear and enforceable consequence. This would also allow politicians to tell voters more of the truth during election campaigns. **Second: AI and social media urgently need sound rules.** Not blanket bans, but frameworks that prevent social and personal collateral damage. This is a responsibility of politics. My own contribution lies in a mental model that prevents online nonsense from docking with us – a central chapter of my AI keynote. **Third: An unconditional welfare state is financially unsustainable and would lead to collective lethargy.** Performance and personal responsibility may be old virtues, but that does not make them obsolete. On the contrary, they remain meaningful and protect societies from decadence. **Fourth: China and the United States** are competing for global dominance. **Europe**, the “old continent,” is said to be in decline. Yet anyone living in Europe knows that the reality is far better than the headlines suggest. Europe records the highest number of international arrivals worldwide. In terms of culture, social systems, and safety, Europe remains at the forefront. And political madness – with few exceptions – has not yet destroyed the long-standing peace here. However, innovation in technology, investment in start-ups, and the reorganization of public administration must accelerate significantly. Otherwise, even the many things that still work better in Europe today are at risk. **With that in mind, I wish you an attentive and successful year 2026.** ![](https://storage.ghost.io/c/e1/27/e1271408-a53a-4435-9ecd-46136b30ed10/content/images/2026/07/___Stefan-Untrsf_blau_trans-14.png) ### KI kann viel – aber Sinn bleibt Handarbeit! / AI can do a lot – but meaning remains handmade! #B130 URL: https://ameikos.ghost.io/b130/ Last updated: 2026-09-26T17:21:28.000Z **ENGLISH BELOW** Ab Mitte der 70er-Jahre hat es **elf Jahre** gedauert, bis eine Million Menschen einen Computer verwendeten. Stefan Schranz war dabei. Der Preis war so hoch wie der eines VW Polo. Ab dem 30\. November 2022 dauerte es jedoch nur **fünf Tage**, bis eine Million User die KI von ChatGPT nutzten. Und die Entwicklung geht weiter – immer schneller, immer komplexer. Wir leben im Hochgeschwindigkeitszeitalter, das in den kommenden Monaten für viele Menschen und Unternehmen die Spielregeln verändert. ### Deshalb ist jetzt wichtig: 1. Sich nicht verrückt machen lassen! 2. ... stattdessen die Grundlagen der KI erlernen und Erfahrungen sammeln, um nicht morgen schon einer von gestern zu sein. Ohne KI-Kompetenz werden viele Bewerbungsschreiben und Strategieplanungen künftig im Müll landen, bevor sie zu Ende gelesen werden. 3. Wir alle werden in nahezu jedem beruflichen und privaten Bereich die KI zu unserem Vorteil nutzen können, wenn wir die richtigen Fähigkeiten erwerben. So wie wir heute selbstverständlich unsere Smartphones verwenden, wird auch die KI unseren Alltag begleiten und die Gesellschaft verändern. Das wird uns fordern – vor allem dann, wenn wir diese Technologie bewusst zur Verbesserung unserer Lebensqualität einsetzen wollen. Wer sie jedoch falsch nutzt, läuft Gefahr, in einer quasi poströmischen Dekadenz zu verblöden. Stefan hat als „gelernter Optimist“ durchaus Bedenken, was die gesellschaftliche Entwicklung in Verbindung mit der KI betrifft, wie er in seinen Vorträgen und Keynotes zur Künstlichen Intelligenz immer wieder betont. ### Aber wo soll man anfangen? Was sind die entscheidenden Skills? - KI-Kompetenz bedeutet weit mehr, als nur ChatGPT oder eine Alternative zu bedienen. Man verwendet ja auch nicht ausschließlich Excel oder ein Mailprogramm, um die Arbeit zu erledigen. Profis arbeiten mit mehreren Tools – aber vor allem mit den richtigen, statt sich in einem Tool-Tourismus in 30 Apps zu verlieren, die man alle nur oberflächlich beherrscht. - In der KI geht es daher um die Anwendung und das Zusammenspiel verschiedener Werkzeuge. Stefans Empfehlung: drei bis vier bekannte KI-Tools kennenlernen, die grundsätzlich unterschiedliche Aufgaben erfüllen – und diese erproben, um im kommenden Jahr „unhektisch“, aber entschlossen, eine stufenweise Implementierung voranzutreiben. - Das gilt für Führungskräfte ebenso wie für Assistentinnen, für Bauern, Köche, Investmentberaterinnen oder Notare. Und auch Eltern, die die KI gezielt nutzen, um ihren Kindern beim Lernen einen zusätzlichen Schub zu geben, sparen viel Zeit, wenn sie wissen, wie es funktioniert. ### **Regeln für alle in der aktuellen Transformationsphase** 1. Der wichtigste Prompt an die eigene Intelligenz lautet: „Kann die KI das, was ich gerade tue, besser – also schneller und gründlicher – erledigen. 2. Wenn ja, gilt: richtig prompten. Wer dauerhaft falsch promptet, wird auch falsch weitermachen. Dann wird KI zur Falle. Die bekannte KI-Regel „Shit in, Shit out“ wird zuschlagen. 3. Man kann mit KI fast alles machen. Man kann mit KI aber auch fast alles falsch machen. Man **SOLL** mit KI aber nicht alles machen, denn sie ist keine "Eierlegende Wollmilchsau". 4. Vor allem darf man die Meta-Ebene, also den Überblick, nicht der KI überlassen. Der Kontext, in dem wir KI einsetzen, muss in unserer Verantwortung bleiben.Ein Beispiel: In der Strategieplanung oder Positionierung eines Unternehmens kann KI hervorragend unterstützen – aber die Leitplanken setzen wir. Gleiches gilt im HR-Bereich: Wer von der KI die besten Führungs-Tipps erhält, wird dadurch noch lange kein guter Leader. Dazu braucht es Erfahrung, Haltung und Menschenkenntnis. Wer also von seinem Fach nichts versteht, wird mit der KI Schiffbruch erleiden. **Zusammengefasst heißt das: KI ist ein Hilfsmittel, kein Managementsystem.** Wer jetzt zögert, lernt zu spät. Also: nicht verrückt machen lassen, aber wach bleiben. Die Grundlagen lernen, ausprobieren, Fehler machen, weitermachen – **learn to learn** und **learning by doing**. KI ist kein Hype, sondern ein Paradigmenwechsel in Echtzeit. Früher waren technologische Fortschritte nur Experten vorbehalten – heute sind Innovationen wie KI für alle zugänglich. Also hinein in dieses Abenteuer – beruflich wie privat. Nichts tun heißt stehen bleiben. Falsch tun heißt verlieren. Richtig handeln heißt: dabei sein, führen, im State of the Art leben. ### **Drei Vorteile für YouTube-Abonnenten und Mitglieder von** [**ServiceTipps.com**](https://servicetipps.com/?ref=ameikos.ghost.io) Wenn du keine weiteren ServiceTipp-Videos auf **YouTube** verpassen möchtest, abonniere den **Kanal** von ServiceTipps und leite dieses Video an dein Team oder Freunde weiter. Als Abonnent erhältst du zu vielen Beiträgen zusätzlich einen Prompt, der deine KI-Kompetenz erweitert. Wenn du dich als **Member von** [**ServiceTipps.com**](https://servicetipps.com/?ref=ameikos.ghost.io) anmeldest, hast du und dein gesamtes Team vollen Zugriff auf alle Beiträge seit Anfang 2025 zur freien Nutzung. Als Member erhältst du im Jahr 2026 außerdem einen exklusiven Preisvorteil von 30 % auf KI-Vorträge und Keynotes. ### **Und jetzt noch ein Prompt zu diesem ServiceTipp:** > „KI, du bist jetzt eine Philosophin und Soziologin, die Künstliche Intelligenz täglich und mit Leidenschaft verwendet. Beschreibe aus deiner Sicht, welche Bedeutung Empathie und Authentizität im Tourismus und in unserem Betrieb des Jahres 2030 haben werden – in einer Zeit, in der vieles automatisiert und digitalisiert ist.“ Lass dich überraschen, was daraus entsteht, und beziehe es auf dein Unternehmen. Denn Zukunft braucht ein hohes Maß an Sensibilität – um Entscheidungen aus Perspektiven zu treffen, die viele deiner Kollegen (noch) nicht im Blick haben. **So long – Servus, ciao und allegra.** Bleib neugierig – und mach dein Ding. ![](https://storage.ghost.io/c/e1/27/e1271408-a53a-4435-9ecd-46136b30ed10/content/images/2026/07/Bildschirmfoto-2026-07-18-um-17.25.19.png) ![](https://storage.ghost.io/c/e1/27/e1271408-a53a-4435-9ecd-46136b30ed10/content/images/2026/07/_Flag-Engl_c-14.png) From the mid-1970s, it took eleven years for one million people to start using computers. Stefan Schranz was among them. The price back then was roughly equivalent to that of a VW Polo. By contrast, from November 30, 2022, it took only five days for one million users to adopt ChatGPT’s AI. And the pace keeps accelerating—faster, more complex, more transformative. We now live in a high-speed era that will rewrite the rules for many people and businesses in the coming months. ### That’s why one thing matters above all: 1. Don’t lose your mind! 2. Instead, learn the fundamentals of AI and gain experience—otherwise you’ll soon be one of yesterday’s people. Without AI competence, many job applications and strategic plans will end up in the trash before they’re even read. 3. We’ll all be able to use AI to our advantage in nearly every professional and personal field—if we build the right skills. Just as we all use our smartphones today, AI will become part of our daily lives and reshape society. This will challenge us—especially when we strive to apply the technology consciously to improve our quality of life. But if we use it carelessly, we risk descending into a kind of post-Roman decadence of mindless complacency. As a “trained optimist,” Stefan admits he’s concerned about where society is heading—a theme he often emphasizes in his lectures and keynotes on Artificial Intelligence. ### So where to begin? What are the key skills? - AI competence means far more than just knowing how to use ChatGPT or some alternative. After all, nobody completes their work using only Excel or an email client. True professionals master multiple tools—but more importantly, the *right* ones—instead of getting lost in “tool tourism” across thirty apps they only half understand. - In AI, the real power lies in application and integration—how different tools work together. Stefan’s advice: get to know three or four AI tools that serve distinctly different purposes, and start experimenting. Move forward in stages—calmly but decisively—throughout the coming year. - This applies to executives and assistants alike—to farmers, chefs, investment advisors, notaries, and even parents who want to use AI to give their children a learning boost. Once you understand how it works, you’ll save time and gain insight. ### **Rules for everyone in today’s transformation phase** 1. The key prompt for your own intelligence is: “Can AI do what I’m doing right now—better, faster, and more thoroughly—without compromising our corporate identity?” 2. If yes, then prompt correctly. Because poor prompting leads to poor outcomes. The old rule still applies: *garbage in, garbage out.* 3. You can do almost anything with AI. But you can also do almost everything *wrong* with AI. You shouldn’t try to do everything—AI is no “silver bullet.” And above all, don’t outsource the *meta-level*—the overview—to AI. Context and responsibility must remain human. Take strategy and positioning: AI can be an excellent sparring partner, but *we* set the boundaries. The same goes for HR—AI can provide great leadership advice, but that doesn’t make anyone a true leader. Leadership still requires experience, integrity, and emotional intelligence. In short: AI is a tool, not a management system. Those who hesitate now will learn too late. So don’t panic—but stay awake. Learn the basics, experiment, make mistakes, keep going. *Learn to learn.* AI isn’t a hype—it’s a real-time paradigm shift. Technological progress used to be reserved for experts—today innovations like AI are accessible to everyone. So step into the adventure—professionally and personally. Doing nothing means standing still. Doing it wrong means losing. Doing it right means leading—living *state of the art.* ### **Three advantages for YouTube subscribers and** [**ServiceTipps.com**](https://servicetipps.com/?ref=ameikos.ghost.io) **members** If you don’t want to miss future ServiceTipp videos, subscribe to the ServiceTipps channel and share this video with your team or friends. Subscribers also receive a prompt with many episodes to deepen their AI competence. As a member of [ServiceTipps.com](https://servicetipps.com/?ref=ameikos.ghost.io), you and your team get full access to all posts since early 2025 for free use. Members will also receive an exclusive 30% discount on AI lectures and keynotes in 2026. ### And here’s a prompt for this ServiceTipp: > “AI, you are now a philosopher and sociologist who uses artificial intelligence every day with passion. Describe from your perspective the importance of empathy and authenticity in tourism and in our company in 2030—a time when much is automated and digitized.” See what emerges—and relate it to your organization. Because the future demands sensitivity: the ability to make decisions from perspectives that many of your peers haven’t yet considered. So long—servus, ciao, and *allegra.* Stay curious—and do your thing. ![](https://storage.ghost.io/c/e1/27/e1271408-a53a-4435-9ecd-46136b30ed10/content/images/2026/07/Bildschirmfoto-2026-07-18-um-17.25.19-1.png) ### Nicht unfreundlich ist noch lange nicht freundlich #B128 URL: https://ameikos.ghost.io/b128/ Last updated: 2026-07-15T13:08:58.000Z Ich erinnere mich an eine Nacht in einem Businesshotel, irgendwo zwischen zwei langen Reisetagen. Ich musste noch dreißig Kopien eines Dokuments machen lassen – Handouts für eine Präsentation am nächsten Morgen. Es war spät, kurz vor 22 Uhr, und ich ging an die Rezeption und bat um Hilfe. Die junge Frau dort war korrekt, einigermaßen professionell, sogar leicht bemüht höflich. Doch irgendetwas fehlte: kein echtes Interesse, kein ehrlicher Blick, keine Freude am Problemlösen. Sie tat, was nötig war – und genau das, nicht mehr. Als ich die frisch kopierten Blätter entgegennahm und dann in der Hotellounge noch meine Präsentationsfolien durchklickte, viel mir eine Formel ein, die einen subtilen Unterschied beschreibt: ***Nicht unfreundlich ist noch lange nicht freundlich.*** Ja, denk mal genau darüber nacht, was das bedeutet. Für mich besagt diese Formel, wie dünn die Linie zwischen Dienstleistung und echter Servicekultur sein kann – ein unscheinbarer Unterschied, der alles verändert. Freundlichkeit beginnt nicht mit einem gespielten Lächeln auf den Lippen, sondern mit einer Haltung im Kopf. Freundlichkeit ist vorerst eine Entscheidung – nämlich ein Profi in Service Excellence sein zu wollen. Doch Freundlichkeit zeigt sich auch im ganz Konkreten – in einem ehrlichen **Gruß**, einem authentischem **Lächeln**, einem offenen **Augenkontakt**, einer aufrichtigen **Geisteshaltung** und, wenn es passt, in einem kurzen, respektvollen **Händedruck**. Diese kleinen Zeichen sind keine Nebensache. Sie sind die Sprache der Wertschätzung – und der erste Schritt von bloßer Dienstleistung zu echter Verbindung. ### **Nur ein Lächeln – und die Welt verändert sich ...** Udo Jürgens hat es in seinem Lied wunderbar auf den Punkt gebracht: *„Nur ein Lächeln, und ein Fremder wird zum Freund.* *Nur ein Lächeln für den alten Mann im Park.“* Dieses „nur ein Lächeln“ ist kein oberflächliches Accessoire, sondern ein Ausdruck echter Achtung – vorausgesetzt, das richtige Mindset begleitet es. Es ist dieser kurze Moment, in dem wir einem Menschen das Gefühl geben: *Ich sehe dich. Du zählst in diesem Moment.* Im Alltag der Dienstleistung – egal ob Hotel, Restaurant oder Geschäft, ob Praxis, Gemeindeamt oder Werkstatt – entscheiden solche Sekunden über das, was man später Atmosphäre nennt. Sie sind der feine Unterschied zwischen „in Ordnung“ und „herzlich“. Zwischen Routine und Resonanz. Zwischen Service und Begeisterung. ### **Die Geisteshaltung hinter dem Lächeln** Echte Freundlichkeit ist kein Schauspiel. Sie entsteht, wenn wir in Gedanken etwas Gutes wünschen: „Ich hoffe, dein Tag wird leicht.“ „Ich wünsche dir Glück.“ „Ich freu mich, dass du da bist.“ Dieser Gedanke verändert unseren Tonfall, unsere Mimik, unsere Energie. Man spürt sie, bevor man sie hört. Und genau deshalb funktioniert Freundlichkeit auch dann, wenn wir gestresst sind, wenn viel los ist, wenn wir uns müde fühlen. Denn sie ist kein Aufwand. Sie ist eine Entscheidung. ### **Freundlichkeit als Energiequelle** Viele glauben, Freundlichkeit koste Kraft. Das Gegenteil ist wahr: Wer freundlich ist, bekommt Energie zurück. Ein echtes Lächeln, ein aufrichtiger Gruß, ein kurzer Moment der Aufmerksamkeit – das sind keine Gefälligkeiten. Das sind kleine Kreisläufe des Lebens. Freundlichkeit wirkt wie frische Luft im Miteinander. Sie öffnet Räume, in denen Vertrauen wächst. Und das gilt nicht nur gegenüber Gästen oder Kunden. Es gilt im Team. Unter Kolleginnen und Freunden. Es gilt auch dann, wenn wir selbst einmal Kunde, Gast oder Patient sind. Freundlichkeit ist keine Einbahnstraße. Sie ist ein Netzwerk. ### **Wenn Service zur Seele wird** In exzellenten Dienstleistungsunternehmen ist Freundlichkeit keine Abteilung, sondern eine Konstante. Sie ist der rote Faden, der alles zusammenhält: von der Begrüßung bis zur Verabschiedung, vom Frühstücksservice bis zur Buchhaltung. Ein wirklich freundlicher Mensch bleibt freundlich, auch wenn es niemand sieht. Weil Freundlichkeit nicht gespielt werden kann. Sie entsteht aus der Freude, etwas Positives zu bewirken – und sie verwandelt Routine in Begegnung. ### **Die kleine Übung** Probier heute ein kleines Ritual: Begegne jedem – ob Kollegin, Lieferant, Gast oder Nachbar – mit einem ehrlichen Gedanken wie *„Ich wünsche dir einen guten Tag.“* Freundlichkeit zeigt sich genau darin: in einem echten Gruß, einem offenen Blick, einem aufrichtigen Lächeln, einer klaren Geisteshaltung und, wenn es passt, in einem respektvollen Händedruck. Schon nach wenigen Tagen wirst du spüren, wie sich der Alltag verändert. Du wirst merken: Die "Welt" antwortet. Menschen reagieren anders, Türen öffnen sich leichter, Gespräche beginnen wärmer. Und du selbst wirst ruhiger. Denn wer freundlich denkt, hat weniger Widerstände. Er gleitet leichter durchs Leben. ### **Der Luxus, der nichts kostet** Freundlichkeit ist ein Luxus, den man verschenken kann, ohne dass er Geld kostet. Sie verwandelt Sekunden in Momente, Menschen in Begegnungen – und Arbeit in Sinn. So entsteht das, was Service Excellence wirklich bedeutet: Nicht Perfektion. Sondern gelebte Menschlichkeit. ### **Ein Gedanke zum Schluss** Freundlichkeit ist kein Trend, sondern ein altes, ehrliches Handwerk. Wer sie pflegt, hat verstanden, worum es im Service wirklich geht: um Menschen, um echte Begegnung – und um diese leise, beständige Freude an Achtsamkeit. Wenn du zu diesem Thema die besten Videos auf [**YouTube**](https://www.youtube.com/@schranz%5Fcom?ref=ameikos.ghost.io) nicht verpassen möchtest, abonniere den Kanal und leite dieses Video gleich an deine Mitarbeiter und Freunde weiter. So long – Servus, ciao und allegra. Bleibt neugierig und mach dein Ding. ### ![](https://storage.ghost.io/c/e1/27/e1271408-a53a-4435-9ecd-46136b30ed10/content/images/2026/07/___Stefan-Untrsf_blau_trans-16.png) ### "10 80 10" lautet die wichtigste PROMPT-Regel. Paul Simon bestätigt. #B127 URL: https://ameikos.ghost.io/b127/ Last updated: 2026-07-22T14:31:20.000Z [![](https://storage.ghost.io/c/e1/27/e1271408-a53a-4435-9ecd-46136b30ed10/content/images/2026/07/_Engl_below_YT-Link-8.png)](https://www.youtube.com/watch?v=7EuAjBc-fuM&ref=ameikos.ghost.io) Heute geht’s vorerst um einen Musiker, der Pate steht für Stefans Prompting-Grundsatz Nummer 1, der **"10 80 10"** lautet. Der Musiker ist kein geringerer als **Paul Simon**. Ja, genau – der, der mit 23 *The Sound of Silence* geschrieben hat. Als er gefragt wurde, woher der Song stammt, sagte er: „Nun, das ist die erste Zeile. Ich habe immer daran geglaubt, dass man eine ehrliche erste Zeile braucht, um in ein Lied zu starten. Man muss etwas emotional Wahres sagen, bevor man seine Vorstellungskraft treiben lassen kann.“ Und genau das ist der Punkt, der heute im Zusammenhang mit der KI noch viel wichtiger erscheint. Ob du einen Song schreibst oder einen Prompt tippst – der Anfang entscheidet. Ohne durchdachte erste Zeile bleibt’s belanglos. Ohne gründlichen Gedanken führt der Prompt zu einer weiteren Prompt-Regel, nämlich "Shit in, Shit out". Das ist übrigens nicht vulgär, sondern in der Welt der Künstlichen Intelligenz ein Fachterminus. Paul Simon hatte Gefühl, Tiefe, Wahrheit. Viele KI-Nutzer dagegen haben: Tempo. Schnell tippen, schnellen Output. Doch was kommt raus? „More of the boring same“, von dem Stefan in seinem KI-Vortrag ausdrücklich warnt. Also dieselben Inhalte, dieselbe Sprache, dieselbe Oberflächlichkeit. Deshalb gilt für den ersten Prompt-Grundsatz "**10 80 10"** folgendes: Die ersten 10 Prozent sind Nachdenken. Zielorientiert. Differenziert und fokussiert. Tief. Menschlich. Und vor allem nicht an der Tastatur! Dann kommen 80 Prozent Arbeit für und mit der KI – also Struktur, Ideen, Umsetzung. Und die letzten 10 Prozent sind wieder Mensch: Feinschliff, Gefühl, Korrektur. Und, um die chronische Selbstüberschätzung der KI zu relativieren: Das menschliche Gehirn hat etwa **100 Trillionen Datenpunkte**, ChatGPT gerade mal **175 Milliarden** – das sind **0,00175 Promille** im Verhältnis zum Gehirn. Das heißt: Du bist potenziell rund **570-mal intelligenter** als ChatGPT – jedenfalls, wenn du dein Hirn nutzt, bevor du promptest. - Also bitte – bevor du tippst: denk nach. - Was willst du wirklich sagen? - Welche Emotion willst du wecken? - Was ist die corporate Identity deines Unternehmens und das CI von dir selbst. - Was ist dein Wording, dein Stil? - Welches Ziel verfolgst du mit dem Prompt? Wenn du das weißt, wird die KI zu deinem Verstärker. Dann entsteht Content, der dich repräsentiert – nicht nur wiederholt oder einen austauschbaren Mix aus dir oder deinem Unternehmen macht. Denn die großen Texte, Songs, Kunstwerke, Promotions, Innovationen – die kommen nicht aus Maschinen. Sie kommen von Menschen, die ehrlich und gründlich denken – und dann präzise formulieren. Ich sag’s also in Paul-Simon-Manier: Fang mit deiner ehrlichen ersten Zeile an. Mit einer gründlichen Überlegung. Dann kann auch deine KI klingen – und nicht nur rauschen. Nun darf ich dir einen langen Prompt, der aus einer gründlichen ersten Überlegung übermitteln. Die "erste Zeile, der Urgedanke" des folgenden Prompts lautet: "Maßnamen, um mit Exzellenten Services vom ersten Tag der Saison unsere Gäste und Kunden zu begeistern. Wirklich zu begeistern. Nicht nur in der Bla-Bla-Werbung." > Prompt (einfach kopieren und in ChatGPT oder zum Beispiel in Gemini einfügen - Enter und los geht´s): > > *Erstelle mir drei konkrete, praxisnahe Tipps für Hoteliers, Bergbahnen oder Tourismusbetriebe, wie sie die Zwischensaison produktiv nutzen können – insbesondere in folgenden Bereichen:* > *\- Aktualisierung und Modernisierung des Firmenhandbuchs* > *\- Update für Prozesse und Standards für die Wintersaison 25/26* > *\- Erstellung klarer und motivierender Onboarding-Dokumente für neue Mitarbeiter.* > *Die Tipps sollen umsetzbar, klar strukturiert und motivierend formuliert sein – im Stil einer professionellen, erfahrenen Branchenberatung. Verwende eine Tonalität, die zum Handeln anregt, nicht belehrt. Schließe mit einem kompakten Fazit, das die Bedeutung dieser ruhigen Wochen als Investition in die kommende Wintersaison hervorhebt.* Eine kleine Anmerkung: Diesen Prompt hat Stefan aufgrund einiger Stichworte von ChatGPT schreiben lassen. Das ist der "Trick" mit "prompt a Prompt". Wenn du keine weiteren [**ServiceTipp-Videos auf YouTube**](https://www.youtube.com/@ServiceTipps?ref=ameikos.ghost.io) verpassen möchtest, abonniere den Kanal und leite dieses Video gleich an deine Mitarbeiter und Freunde weiter. Als [**Member of** ](http://www.servicetipps.com/?ref=ameikos.ghost.io)[**ServiceTipps.com**](https://servicetipps.com/?ref=ameikos.ghost.io) hast du den vollen Zugriff auf alle Beiträge, die seit Anfang 2025 erstellt wurden – zur freien Nutzung für dein gesamtes Unternehmen. Und vor allem dann, wenn du für ein wichtiges Gespräch einen Tipp brauchst. So long – Servus, ciao und allegra. Bleibt neugierig und mach dein Ding. ![](https://storage.ghost.io/c/e1/27/e1271408-a53a-4435-9ecd-46136b30ed10/content/images/2026/07/___Stefan-Untrsf_blau_trans-25.png) ![](https://storage.ghost.io/c/e1/27/e1271408-a53a-4435-9ecd-46136b30ed10/content/images/2026/07/_Flag-Engl_c-7.png) Hello everyone, Today’s topic is a musician who stands as a role model for Stefan’s Prompting Principle No. 1 — the “10-80-10 Rule.” The musician is none other than **Paul Simon**. Yes, the one who wrote *The Sound of Silence* at age 23. When asked where the song came from, he said: *“Well, that’s the first line. I’ve always believed you need an honest first line to start a song. You have to say something emotionally true before you can let your imagination run.”* That’s exactly the point — and it’s even more relevant in the age of AI. Whether you’re writing a song or crafting a prompt, the beginning decides everything. Without a thoughtful first line, it’s meaningless. Without a clear first thought, your prompt falls into another rule: *“Shit in, shit out.”* Not vulgar — a technical term in the world of artificial intelligence. Paul Simon had **feeling, depth, truth**. Many AI users, by contrast, have **speed**. Quick typing, quick output. But what comes out? “More of the boring same,” as Stefan warns in his AI lecture — the same content, the same tone, the same superficiality. That’s why the first Prompting Principle — **10-80-10** — goes like this: The first **10 %** is *thinking*. Purposeful. Focused. Deep. Human. And most importantly — *away from the keyboard*. The next **80 %** is *work with and through the AI*: structure, ideas, execution. The final **10 %** is human again: *refinement, emotion, correction*. And to put the AI hype into perspective: The human brain has about **100 trillion data points**, ChatGPT around **175 billion** — that’s **0.00175 ‰** in comparison. In other words: you’re potentially **570 times more intelligent than ChatGPT** — if you use your brain *before* you prompt. So please — before you type, **think**. - What do you really want to say? - What emotion do you want to evoke? - What is your company’s *corporate identity* — and yours? - What’s your wording, your tone? - What goal are you pursuing with your prompt? If you know that, the AI becomes your **amplifier**. Then the content represents you — it doesn’t just repeat or remix you. Because great texts, songs, artworks, campaigns, and innovations don’t come from machines. They come from people who think deeply and honestly — and then express it precisely. So, in Paul Simon’s spirit: Start with your **honest first line**. With a clear, thoughtful beginning. Then your AI can *sing* — not just *make noise*. Now here’s a longer prompt born from exactly such a thoughtful first idea. The “first line” or “core thought” of this prompt is: **“Measures to deliver excellent service from the very first day of the season — to truly inspire guests and customers, not just in marketing talk.”** **Prompt (just copy and paste into ChatGPT or Gemini – hit Enter and go):** *Create three concrete, practical tips for hoteliers, mountain railways, or tourism businesses on how to use the off-season productively – specifically in the following areas:* *– Updating and modernizing the company handbook* *– Revising processes and standards for the 2025/26 winter season* *– Creating clear and motivating onboarding documents for new employees.* *The tips should be actionable, clearly structured, and motivating – written in the tone of a professional, experienced industry consultancy. Use a style that encourages action, not lecturing. End with a brief conclusion highlighting how these quiet weeks are an investment in the coming winter season.* A small note: Stefan had ChatGPT write this prompt based on a few keywords. That’s the trick behind **“prompt a prompt.”** If you don’t want to miss new **ServiceTipps** or videos on the **YouTube channel** [**ServiceTipps.com**](https://servicetipps.com/?ref=ameikos.ghost.io), subscribe now or sign up at [www.ServiceTipps.com](https://www.servicetipps.com/?ref=ameikos.ghost.io) As a member, you have full access to all posts created since early 2025 — for free use across your entire company. Especially handy when you need a quick idea for an important conversation. So long — servus, ciao, and allegra. Stay curious and keep doing your thing.. ![](https://c10.patreonusercontent.com/4/patreon-media/p/post/124929770/fd978569d6314c609937d186951d07d5/eyJhIjoxLCJ3Ijo4MjB9/1.png?token-hash=Fg1bKzs7CLV5ao2ydqVQVbJfViaiLiRY6cAgEkCoSPo%3D&token-time=1781481600) ### ### Von FOMO zu JOMO: Warum Fokus auf "weniger ist mehr" viel mehr Lebensqualität bringt #B115 URL: https://ameikos.ghost.io/b115/ Last updated: 2026-08-27T18:23:37.000Z Ich schätze Dorffeste, bei denen man die Einheimischen trifft, genauso wie die pulsierende DJ-Techno-Szene. Auch Business-Events gehören fix ins Programm – vorausgesetzt, sie verblöden nicht mit naiven Erfolgsmärchen. ABER: Ein oder zwei starke Formate pro Woche oder Monat genügen in der Regel; fünf Highlight-Hochzeiten zwischen Freitag und Sonntag hingegen verwässern die Wirkung und ermüden, wirken am Schluss inflationär. Deshalb sollten wir **„FOMO – Fear of Missing Out“** vermeiden. Das ist der Drang, überall dabeisein zu wollen, ja nichts vermeintlich Wichtiges zu versäumen. Wer dem Drang von FOMO unterliegt, verliert Klarheit, Ruhe und die Zeit, in sich zu verweilen. Das rastlose Wichtigseinmüssen ist zudem nicht nur anstrengend, bei manchen Personen wirkt das auf mich auch mehr oder weniger penetrant. Die Alternative heißt **JOMO – „Joy of Missing Out“:** die bewusste Freude am „Nicht-dabeisein-Genießen“. Nicht Masse zählt, sondern das, was wirklich nährt und bleibt. Das kann ein Vortrag mit echter Substanz oder z. B. ein grandios einfaches Essen vom Besten mit speziellen Freunden sein. Nicht mehr von noch mehr. Von weniger die Essenz ist eine ganz andere Kategorie. ### UNSER FOKUS HEUTE Wir richten den Blick weg vom ewigen Hinterherlaufen und hin zu bewusst gewählten Momenten, Events und Veranstaltungen. Wir entscheiden, ob ein Abend voller Menschen uns wirklich stärkt – oder ob ein Morgenspaziergang durch den Regenwald, ein gutes Buch oder intensive Zeit mit wenigen, wichtigen Menschen mehr Substanz geben. ### **UNSER NUTZEN** Wir gewinnen Klarheit, Ruhe und echte Erinnerungen. Statt von der Angst getrieben zu sein, etwas zu verpassen, bestimmen wir selbst, was uns erfüllt. Weniger Termine, weniger Show, weniger, aber besseres Networking – dafür mehr Tiefe, mehr Freude, mehr Kraft für das, was wirklich zählt. ### **One more thing von TippCreator Stefan Schranz.** Interessierte Menschen sind interessante Menschen. Sie antworten nicht nur auf nicht gestellte Fragen, stattdessen stellen sie Fragen, interessieren sich für andere Welten. Sie lassen sich ein – vielleicht auf eine unpopuläre Mitternachtsruhe in den Cinque Terre, nachdem die Reisekarawane weitergezogen ist, wie hier in Manarola... ![](https://storage.ghost.io/c/e1/27/e1271408-a53a-4435-9ecd-46136b30ed10/content/images/2026/08/Bildschirmfoto-2026-08-27-um-21.19.07-1.png) ![](https://storage.ghost.io/c/e1/27/e1271408-a53a-4435-9ecd-46136b30ed10/content/images/2026/08/Bildschirmfoto-2026-08-27-um-21.23.07.png) I appreciate village festivals where you meet the locals just as much as the pulsating DJ techno scene. Business events are also a fixed part of the program – provided they don’t dumb down with naïve success stories. BUT: One or two strong formats per week or per month are usually enough; five highlight weddings between Friday and Sunday, on the other hand, dilute the impact and tire people out, ultimately coming across as inflationary. Therefore, we should avoid **"FOMO – Fear of Missing Out."** It is the urge to be everywhere and to miss nothing that seems important. Those who succumb to FOMO lose clarity, peace, and the time to pause within themselves. This restless need to be important is not only exhausting; in some people, it also comes across to me as more or less pushy. The alternative is **JOMO – “Joy of Missing Out”**: the conscious delight in “enjoying not being there.” It’s not quantity that counts, but what truly nourishes and endures. That could be a lecture with real substance or, for example, a grand yet simple meal of the best quality shared with special friends. Not more of more. From less, the essence is a whole different category. ### **OUR FOCUS TODAY** We turn our attention away from constant chasing and toward consciously chosen moments, events, and gatherings. We decide whether an evening full of people truly strengthens us – or whether a morning walk through the rainforest, a good book, or quality time with a few important people provides more substance. ### OUR BENEFIT We gain clarity, calmness, and genuine memories. Instead of being driven by the fear of missing out, we decide for ourselves what fulfills us. Fewer appointments, fewer shows, less but better networking – and in return, more depth, more joy, more strength for what really matters. ### One more thing from TippCreator Stefan Schranz. Interested people are interesting people. They don’t just answer unasked questions; instead, they ask questions and take an interest in other worlds. They engage – perhaps in an unpopular midnight silence in the Cinque Terre, after the travel caravan has already moved on, like here in Manarola… ![](https://storage.ghost.io/c/e1/27/e1271408-a53a-4435-9ecd-46136b30ed10/content/images/2026/08/Bildschirmfoto-2026-08-27-um-21.19.07.png) ## . ### Stille schenkt uns Klarheit / Silence gives us clarity. #B100 URL: https://ameikos.ghost.io/b100/ Last updated: 2026-10-03T11:39:22.000Z **ENGLISH BELOW** Ich habe meine Bibliothek von 500 auf 200 **Bücher** reduziert. Die **besten**. In den geschätzten 50.000 Seiten gibt es einen Satz auf Seite 69 in einem kleinen Buch: ***„Eine meiner Töchter hat es während ihrer Sommerferien zu meiner Freude so erklärt: Stille ist das einzige Bedürfnis, das diejenigen, die ständig auf der Jagd nach was Neuem sind, niemals erfahren werden.“*** Am Cover dieses Buches von Erling Kagge – Anwalt, Extremwanderer und Philosoph – steht nur **„Stille“.** Wir leben und arbeiten in einer **interessanten Welt,** die selten leise ist. Termine, Gespräche, Infos, Medien – ein Dauerfeuer, das leicht zur inneren **Unruhe** führt. Um klarer zu sehen, tiefer zu denken und besser zu handeln, brauchen wir **Räume der Stille.** *Stille* ist für Vielbeschäftigte gleich **bedeutend** wie für Eltern, Schüler – ja, für junge Menschen. Oder für jene, die mehr Orientierung in sich wünschen. Um freier zu sein. Ein Skill in diesem Kontext ist auch, mitten im Trubel die *Stille* in den Gedanken zu entdecken. Ich darf hinzufügen: Das geht auch im sozialen Mediendschungel, weil *Stille* **nicht** zwangsläufig die **Abwesenheit von Geräusch** sein muss. Vielmehr ist *Stille* ein Mindset, Fokus. Eine Entscheidung. Eine Haltung. Und *Stille* kann auch **Gamechanger** im Tourismus sein, wenn die Dauerbespielung zeitweilig durch aktive *Stille* unterbrochen wird. Voraussetzung dafür ist, die Funktion der Positionierung zu kapieren. Kopieren reicht dazu nicht aus. *Stille* muss man kapieren. ### **UNSER FOKUS HEUTE** - Heute nehmen wir uns vor, bewusste stille Momente in unseren Arbeitsalltag zu integrieren. Fünf Minuten zwischen zwei Meetings. Kein Handy beim Kaffee. Nix. Nur Stille. - Oder ein kurzer Spaziergang ohne Podcast in den Ohren, ohne Unterhaltung. Wir konzentrieren uns bewusst auf solche Zwischenräume – weil genau dort neue Gedanken entstehen können. Auch unter der Dusche findet Stille statt. Und aus dieser Stille quellen plötzliche unerwartet neue Ideen. Also: Inkubationsmomente for free. - Wir praktizieren *Stille* als Kulturtechnik. ### **UNSER NUTZEN** Indem wir der *Stille* Raum geben, schärfen wir unseren Blick für das Wesentliche. Wir treffen bessere Entscheidungen, erkennen Zusammenhänge früher und hören einander aufmerksamer zu. *Stille* macht uns nicht langsamer – sie macht uns klarer. Und Klarheit ist in komplexen Zeiten ein Wettbewerbsvorteil. ### **Last but not least... *one more thing von TippCreator Stefan Schranz*** *Es gibt diese Tage im Jahr, die unter die Oberfläche der Routine zu blicken motivieren. Ich mag das. Und freu mich, dass ich heute in der Wiener U-Bahn Stille gefunden habe. Mit einem leisen "piano" im Ohr. Auch das kann Stille sein. Zwischen fremden Menschen, denen ich unbekannterweise diesen Luxus der besonderen Stille wünsche.* ![](https://storage.ghost.io/c/e1/27/e1271408-a53a-4435-9ecd-46136b30ed10/content/images/2026/07/___Stefan-Untrsf_blau_trans-23.png) ![](https://storage.ghost.io/c/e1/27/e1271408-a53a-4435-9ecd-46136b30ed10/content/images/2026/06/_Flag-Engl_c-4.png) I’ve reduced my library from 500 to 200 books. The best ones. Among an estimated 50,000 pages, there is one sentence on page 69 of a small book that stands out: ***“One of my daughters explained it during her summer holidays, much to my delight: Silence is the only need that those who are constantly chasing something new will never experience.”*** On the cover of this book by Erling Kagge – lawyer, extreme explorer, and philosopher – there is just one word: **"Silence."** We live and work in a fascinating world that is rarely quiet. Appointments, conversations, information, media – a constant barrage that easily leads to inner restlessness. To see more clearly, think more deeply, and act more wisely, we need spaces of silence. Silence is just as important for busy professionals as it is for parents, students – yes, for young people. Or for those who seek more inner direction. To be more free. One key skill in this context is the ability to discover silence in one’s thoughts – even amidst the noise. I’d like to add: this is also possible in the jungle of social media, because silence is not necessarily the absence of sound. Silence is much more a mindset. A focus. A decision. An attitude. And silence can be a game changer in tourism as well – when constant stimulation is occasionally interrupted by deliberate silence. But this requires understanding the function of positioning. Copying alone won’t do the trick. ### **OUR FOCUS TODAY** Today, we set the intention to consciously integrate quiet moments into our workday. Five minutes between two meetings. No phone during a coffee break. Or a short walk without a podcast in our ears. We focus deliberately on the in-between spaces – because that's exactly where new thoughts can emerge. These minutes are, for me, right next to the shower, spontaneous moments of incubation. We practice silence as a cultural technique. ### **OUR BENEFIT** By making space for silence, we sharpen our focus on what truly matters. We make better decisions, recognize connections earlier, and listen to each other more attentively. Silence doesn't slow us down – it makes us clearer. And in complex times, clarity is a competitive advantage. ### **Last but not least ... one more thing from TipCreator Stefan Schranz** *There are days in the year that inspire us to look beneath the surface of routine.I like that.And I’m delighted when I find silence today – on the Vienna subway.Perhaps with a soft piano tune in my ears.That too can be silence.* *Among strangers to whom, unknowingly, I wish this same luxury:the gift of a special kind of stillness.* ![](https://storage.ghost.io/c/e1/27/e1271408-a53a-4435-9ecd-46136b30ed10/content/images/2026/07/___Stefan-Untrsf_blau_trans-24.png) ### Der Medienkompass: Digitale Kompetenz als neuer Schlüssel-Skill / The Media Compass: Digital Competence as the New Key Skill #B91 URL: https://ameikos.ghost.io/b91/ Last updated: 2026-09-26T17:22:00.000Z ENGLISH BELOW Diesen Beitrag kannst du auch auf Youtube hören... Heute sind die digitalen Medien allgegenwärtig, penetrant und sie machen süchtig. Ich weiß: Das klingt abgedroschen und inflationär. Aber noch einmal: **SIE MACHEN SÜCHTIG!** Und das **verändert** unsere Gesellschaft, unsere **Beziehungen**, unsere Familien und unsere Freundschaften auf eine Weise, die man rückblickend kaum je so gewollt haben wird, wenn wir heute "dieses Monster" nicht selbst im Griff haben. Der **Ursprung** dieser Sucht liegt tief in unserer Biologie: schnelle Belohnungen, ein kurzer **Dopamin-Kick** – und schon ist die Aufmerksamkeit weg vom echten Leben. **Spoiler:** Es gibt bessere Dopamin-Kicks – Sport, Musik, ein *deep talk,* Flow im Job, Natur, Kunst, Ästhetik ... Doch was macht dieses „Billig-Dopamin“ aus einer Überdosis von Likes und Reels mit einem **jungen Gehirn,** dessen **präfrontaler Kortex** – zuständig für Impulskontrolle und langfristiges Denken – noch gar **nicht ausgereift** ist? **Konzentration, Fokus** und **Flow** können sich kaum – oder gar nicht – entwickeln. **Selbstwirksamkeit** und echte **Zufriedenheit** bleiben auf der Strecke. **Vielleicht ein Leben lang.** Kling vorerst nicht **dramatisch**. Ist es aber! ### UNSER FOKUS HEUTE Wir schaffen **Bedingungen**, die wir nicht an die TEC-Oligarchen, an die Autoren und Content-Creator stellen, sondern an **unseren** eigenen **Medienkonsum**. Diese Bedingungen – an uns, an unsere Kinder, wenn möglich auch an unsere Mitarbeiter:innen – müssen wir **gründlich definieren,** weil dieGeschwindigkeit und Quantität der Content-Produktion auf Kosten der Qualität massiv zunimmt. Es geht um **Selektion**, um **„weniger ist mehr“** und um die Essenz dessen, was **Sinn** macht. **Ich habe vor einigen Jahren für meinen Medienkonsum drei Fragen definiert, die ich hier als Orientierung vorschlagen darf:** - **Informiert uns der Content?** Mehr Wissen, mehr Perspektiven, mehr Informationen zu einem Sachverhalt. Differenziertes Denken. Kritisches Hinterfragen. - **Unterhält uns der Content?** Ich meine gute Unterhaltung: qualitätsvoller Humor, gute Musik, große Kunst. - **Nützt uns der Content?** Bringt uns der Content beruflich, gesellschaftlich oder privat weiter? Anm. Nicht dass ich mittlerweile Meister in dieser Disziplin bin. Aber den big-Content-Sh.t, den habe ich weitgehend eliminiert. ### **Unser Nutzen** - Wir fördern **Medienkompetenz** statt Medienkonsum. - Wir schaffen ein Umfeld, in dem wir nicht süchtig, sondern **stark** werden – ein Umfeld, in dem wir erleben, dass **echtes Glück** selten auf dem Display liegt, sondern im echten **Leben**: beim Sport, in der Arbeit, beim Helfen, Ausprobieren – und vielleicht auch beim (erfolgreich) Scheitern. - Wir helfen Kindern und Jugendlichen, **Selbstkontrolle zu entwickeln** – nicht durch Verbote, sondern durch plausible Regeln und durch Vorleben. - Wir stärken die Fähigkeit, uns auf das Wesentliche zu fokussieren, auf diesen 1% im Digitalen Dschungel, der wirklich wichtig ist und Sinn macht. Wenn uns der gelingt, dann sind die Sozialen Medien und die KI ein großartiges Ding. ### Last but not least***... one more thing von TippCreator Stefan Schranz*** **Nun, KEIN Paradoxon:*Ab Mitte Juli biete ich einen *Impulsvortrag zur Anwendung von Künstlicher Intelligenz* an.Mehr dazu >* [*www.schranz.com/ki*](https://www.schranz.com/ki?ref=ameikos.ghost.io)*Nicht zuletzt deshalb bin ich derzeit ziemlich tief im Thema dieses Service-Tipps.* *Ich freue mich, wenn dir die geschriebenen Zeilen zusagen, die dich, vielleicht deine Kinder und deine Nächsten zur *systematischen Selektion* des Medienkonsums motivieren.* ![](https://storage.ghost.io/c/e1/27/e1271408-a53a-4435-9ecd-46136b30ed10/content/images/2026/09/___Stefan-Untrsf_blau_trans-3.png) ![](https://storage.ghost.io/c/e1/27/e1271408-a53a-4435-9ecd-46136b30ed10/content/images/2026/09/_Flag-Engl_c-2.png) **On Youtube >** [**https://youtu.be/Wyg4A9rg-mU**](https://youtu.be/Wyg4A9rg-mU?ref=ameikos.ghost.io) Let’s be clear right from the start: it’s not just young people who drift away from real life into digital media. We older generations do it too – consuming content that once came in print, then on TV, and now digitally – stealing hours of our lives with shallow stuff. ![](https://storage.ghost.io/c/e1/27/e1271408-a53a-4435-9ecd-46136b30ed10/content/images/2026/09/Bildschirmfoto-2026-09-11-um-00.03.20-1.png) **Today, however, digital media are omnipresent, intrusive – and addictive.** I know, it sounds worn-out and overused. But let me say it again: **THEY ARE ADDICTIVE!** And they are changing our society, our relationships, our families, and our friendships in ways we’ll one day look back on and realize: *This is not what we would have wanted* – unless we manage to keep **this monster** under control today. The root of this addiction lies deep in our biology: instant rewards, a quick dopamine hit – and just like that, our attention is pulled away from real life. Spoiler: there are better dopamine kicks – sports, music, a deep talk, flow at work, nature, art, aesthetics ... But what does this "cheap dopamine" – an overdose of likes and reels – do to a young brain whose prefrontal cortex (responsible for impulse control and long-term thinking) isn’t even fully developed yet? Concentration, focus, and flow hardly stand a chance – or never develop at all. Self-efficacy and genuine satisfaction fall by the wayside. Maybe for life. Doesn’t sound dramatic? Well – it is. ### **OUR FOCUS TODAY** We set standards not for the tech oligarchs, the authors or content creators – but for our own media consumption. These standards – for ourselves, our children, and ideally also our employees – must be defined thoroughly, because the speed and volume of content production are increasingly compromising quality. It’s about selection, about *less is more*, and about focusing on what truly makes sense. Some years ago, I defined three questions for my own media use, which I’d like to share here as a guideline: - **Does the content inform us?** More knowledge, more perspective, more facts. Differentiated thinking. Critical reflection. - **Does the content entertain us?** I mean *quality* entertainment: good humor, great music, real art. - **Does the content benefit us?** Does it help us grow – professionally, socially, or personally? *(Note: I’m far from being a master in this discipline – but I’ve managed to eliminate most of the big-content BS.)* ### **OUR BENEFIT** We promote media literacy – not media consumption. We create an environment where we don’t grow addicted, but strong – where we experience that real happiness rarely shows up on a screen, but in real life: through sports, work, helping others, trying new things – and sometimes even through (successful) failure. We support children and teens in developing self-control – not through bans, but through reasonable rules and by leading by example. We strengthen our ability to focus on what truly matters – that 1% that really counts. ### **Last but not least ...*one more thing by TippCreator Stefan Schranz*** *Well, it’s no paradox:Starting mid-July, I’ll be offering an impulse talk on the use of Artificial Intelligence.More at >* [*www.schranz.com/ki*](https://www.schranz.com/ki?ref=ameikos.ghost.io) *That’s also why I’m currently so deeply immersed in this topic.* *I hope these words resonate with you – and maybe even inspire you (and your children) to* systematic *rethink your own media consumption.* ![](https://storage.ghost.io/c/e1/27/e1271408-a53a-4435-9ecd-46136b30ed10/content/images/2026/09/___Stefan-Untrsf_blau_trans-4.png) ### Glasfassade trifft Klimakrise / Glass façade meets climate crisis #B90 URL: https://ameikos.ghost.io/b90/ Last updated: 2026-10-04T18:27:24.000Z ENGLISH BELOW Vergangene Woche dominierte ein Thema die Nachrichten: **Hitze in den Schulen**. Doch nicht nur Klassenzimmer geraten an ihre Grenzen – auch viele Verwaltungsgebäude und Wohnblöcke, die sich mit ihrem gläsernen Design in Architekturmagazinen präsentieren, kommen im Klimawandel ins Schwitzen. Und wenn nicht, dann nur dank **kostspieliger Zusatztechnologien**, die regelmäßig gewartet werden müssen. Auch atemschwache **Betonbauten** mit tonnenweise **Dämmung** kämpfen mit Nebenwirkungen. Und über öffentliche Plätze, die man *entbaumt* und stattdessen mit **Wassersprühlanzen** *be(pf)lanzt*, ganz zu schweigen. Vielleicht ist es Zeit, sich wieder auf Bauweisen zu besinnen, die schon einmal funktioniert haben – bevor wir uns in Glas und Styropor verliebt haben. **Dicke Ziegelwände**, kleinere Fensterflächen, keine Dämmorgien. Weniger ist manchmal mehr – vor allem, wenn es um Wohlbefinden geht. Und ganz ehrlich: Ob gläserne **Wohnräume** wirklich „**hygge**“ sind, wie die Dänen sagen? Zweifel sind erlaubt. Im Alltag sieht man oft nicht viel mehr als die Rückwand einer Couch – oder geschlossene Jalousien, Tag und Nacht. Und in manchen **Bürogebäuden** besteht das Bild von Außen nicht selten aus **Papiereimern** unter den Schreibtischen und den **Beinen** der Sekretärinnen. ### UNSER FOKUS HEUTE - Als **Führungskräfte** tragen wir Verantwortung – **auch in frühen Planungsphasen**. Wir reden mit. Wir denken mit. Und wir gestalten mit. - **Architekten** dürfen den architektonischen **Mainstream** **kritisch hinterfragen** – vor allem, wenn Funktion, Klima und Alltag auf der Strecke bleiben. - Und als **Laien** – beruflich wie privat – dürfen wir den Mut haben, **nicht alles, was als innovativ oder modern empfohlen wird**, auch als beste Lösung zu akzeptieren. Ich habe diesen Mut aufgebracht und festgestellt, dass Bauphysiker oft anders denken als erfahrene Baumeister oder Architekten - zum Beispiel im **Engadin** oder in **Südtirol**, die Altbewährtes nicht plattmachen und Aquarien draufstellen. ### UNSER NUTZEN - Wir bauen **nachhaltig**. - Wir bauen, wie es für unseren **Alltag** passt. - Wir bauen so, dass **Funktion und Design** per du sind. - Wir fragen, wie einfach oder **wie smart ein Haus** sein soll. Ein Zitat, das mir dazu einfällt: "Nur dumme Häuser brauchen viel Smarthome". ### Last but not least from TippCreator Stefan Schranz … *one more thing* *Das Neue ist schnell groß. Vor allem, wenn es laut vermarktete wird. Wie gut, dass es Ausnahmen gibt, die das Moderne vorerst mal kritisch hinterfragen und zugleich aber technologieoffen bleiben.* ![](https://storage.ghost.io/c/e1/27/e1271408-a53a-4435-9ecd-46136b30ed10/content/images/2026/07/___Stefan-Untrsf_schwarz_trans.png) ![](https://storage.ghost.io/c/e1/27/e1271408-a53a-4435-9ecd-46136b30ed10/content/images/2026/07/_Flag-Engl_c-6.png) ![](https://storage.ghost.io/c/e1/27/e1271408-a53a-4435-9ecd-46136b30ed10/content/images/2026/07/Bildschirmfoto-2026-07-12-um-13.06.49.png) Last week, one topic dominated the headlines: **heat in schools.** But it’s not just classrooms that are reaching their limits – many **administrative buildings** and residential blocks, proudly featured in architecture magazines for their glassy designs, are sweating through the climate crisis. And if they aren’t, it’s often only thanks to expensive add-on technologies that require constant maintenance. **Breathless concrete** structures packed with insulation are also struggling with side effects. **And public squares** – once shaded by trees but now “planted” with water misters – deserve a mention of their own. Maybe it’s time to revisit building methods that once worked – before we fell in love with glass and Styrofoam. **Thick** brick **walls**, **smaller windows,** no insulation mania. Less is sometimes more – especially when it comes to comfort and well-being. And honestly: Are glass living spaces really as **“hygge”** as the Danes say? One may doubt it. In everyday life, you often see little more than the back of a couch – or closed blinds, day and night. And in some office buildings, the exterior view is often reduced to **trash** **bins** under desks and the **legs** of **administrative assistants.** **OUR FOCUS TODAY** **As leaders,** we carry responsibility – even in early planning stages. We speak up. We think along. We help shape the outcome. **As architects,** we must be willing to question the architectural mainstream – especially when functionality, climate, and daily life are compromised. **And as non-experts** – both professionally and privately – we’re allowed to have the courage not to accept every so-called innovative or modern idea as the best solution. I’ve found that courage – and discovered that building physicists often think differently than seasoned builders or architects. Just look at places like **Engadin** or **South Tyrol,** where proven methods aren’t demolished and replaced with aquariums. ### **OUR BENEFIT** We build **sustainably**. We build in ways that suit our **daily lives.** We build so that **function and design** go hand in hand. We ask ourselves: How simple or how smart should a house be? A quote that comes to mind: *“Only dumb houses need lots of smart home tech.”* ### Last but not least from TippCreator Stefan Schranz … *one more thing* The new rises quickly – especially when it’s loudly marketed. Thankfully, there are exceptions – those who question modernity critically while staying open to technology. ![](https://storage.ghost.io/c/e1/27/e1271408-a53a-4435-9ecd-46136b30ed10/content/images/2026/07/___Stefan-Untrsf_schwarz_trans-1.png) ### Orte mit Seele und Stil / Places with Soul and Style #B71 URL: https://ameikos.ghost.io/b71/ Last updated: 2026-07-01T07:39:43.000Z ![](https://storage.ghost.io/c/e1/27/e1271408-a53a-4435-9ecd-46136b30ed10/content/images/2026/06/_Engl_below-2.png) "Dieser Zustand des ***Alles-zugleich-haben-wollens-und-das-sofort*** bildet sich in der Landschaft ab: ungeplant, achtlos, verschwendend – eine **Wegwerfarchitektur**, die unsere Umgebung schlicht verunstaltet." So zu lesen in **„Wo leben wir denn“** von Tarek Leitner (2015). Kurzum: Es gibt viel **Murks in der Architektur**, der weder schön ist noch Funktion und Innovation ernst nimmt. Und dann gibt es die **Ausnahmen**. **Großartige Häuser,** Wohnungen und Gärten, Hotels und Restaurants, in denen man drei Stunden frühstückt, nicht zuletzt wegen des Interieurs. All das ist für das sensible Auge stets eine „Liebe auf den ersten Blick“. So habe ich das im vergangenen Wochenende in **Spielberg** und in **Wien** erlebt. Im **Steirerschlössl**, Dietrich Mateschitz sei’s gedankt, wird die Eleganz des Jugendstils, die steirische Gastlichkeit mit subtilen Luxus zur Symbiose. Und im **Guest House** im Zentrum von Wien haben die Londoner Architekten unter Tim Bowder-Ridger in Zusammenarbeit mit Wiener Werkstätten einen Ort zum länger Bleiben realisiert. Hinzu kommt, dass für den Chef Manfred Stallmajer ***The Guesthouse*** ein Teil seiner **Seele** ist. ![](https://storage.ghost.io/c/e1/27/e1271408-a53a-4435-9ecd-46136b30ed10/content/images/2026/06/Bildschirmfoto-2026-06-30-um-09.50.59.png) > Fotoquelle: Steirerschlössl und The Guest House ### Unser FOKUS HEUTE - Wenn demnächst ein **Bau ansteht** – egal ob Firma oder privat – tut man gut daran, wenn wir **nicht *Alles-zugleich-haben-wollen-und-das-sofort.*** Also: länger planen und erst dann schneller und besser umsetzen. - Wir **googeln**, chatten und reisen – alles **Inspirationen** zum Nulltarif. - Wir beauftragen vor der Planung **drei** voneinander unabhängige **Konzepte**. - Wir **mischen uns ein**, hinterfragen die Spezialisten und mixen unsere Anforderungen in die Vorschläge. - Wir besuchen auf **Instagram** zwei großartig inspirierende Seiten: **@urlaubsarchitektur** und **@silent\_\_living**. ### Unser NUTZEN - Wir **ersparen** uns **Husch-Wusch**\-Lösungen, wenn wir nicht unter Zeitdruck planen. - Wir treffen **bessere Entscheidungen,** weil im Laufe der längeren Planungszeit immer wieder neue **Optionen** entstehen und alternative **Perspektiven** die Entscheidungsbasis bereichern. - Wir beachten: Wenn wir **falsch anfangen**, können wir **nicht richtig weitermachen**. ### **TippCreator – Stefan Schranz … *and one more thing …*** *Die Erfahrung aus eigenem Hause zeigt das *solide Experiment* mit einer anderen *Belichtung* der Fensterlaibungen, die Kombination von spanischen *Fliesen* und einem alten *Stiegenhaus* aus Holz sowie *Raumteilung* mittels Mailänder Glasdesign.* ![](https://storage.ghost.io/c/e1/27/e1271408-a53a-4435-9ecd-46136b30ed10/content/images/2026/06/Bildschirmfoto-2026-06-30-um-09.50.50.png) *... und noch ein Gedanke dazu: Setze bis zum Einzug etwa 90 % der geplanten Maßnahmen um. Die verbleibenden 10 % kannst du beim Wohnen oder im laufenden Betrieb aus der praktischen Erfahrung heraus weiterentwickeln. Ich wette, dieses letzte Zehntel wird besser als ursprünglich geplant – und verbessert zugleich das gesamte Projekt.* ![](https://storage.ghost.io/c/e1/27/e1271408-a53a-4435-9ecd-46136b30ed10/content/images/2026/06/___Stefan-Untrsf_blau_trans-14.png) ![](https://storage.ghost.io/c/e1/27/e1271408-a53a-4435-9ecd-46136b30ed10/content/images/2026/06/_Flag-Engl_c-6.png) ![](https://storage.ghost.io/c/e1/27/e1271408-a53a-4435-9ecd-46136b30ed10/content/images/2026/06/Bildschirmfoto-2026-06-30-um-09.53.04.png) **"This condition of wanting to have everything at once—and immediately—manifests itself in the landscape: unplanned, careless, wasteful—a throwaway architecture that simply disfigures our environment."** This is what is written in *"Where Do We Live, Anyway"* by Tarek Leitner (2015). In short: There is a lot of mess in architecture that is neither beautiful nor takes function and innovation seriously. And then there are the exceptions. **Great houses,** apartments, gardens, hotels, and restaurants where you can have breakfast for three hours, not least because of the interior design. All of this is, for the discerning eye, always "love at first sight." I experienced this last weekend in **Spielberg** and **Vienna**. At the **Steirerschlössl**, thanks to Dietrich Mateschitz, the elegance of the Jugendstil, Styrian hospitality, and subtle luxury come together in a symbiosis. And at **The Guesthouse** in the center of Vienna, the London architects under Tim Bowder-Ridger, in collaboration with Wiener Werkstätten, have created a place for staying longer. Moreover, for the owner Manfred Stallmajer, **The Guesthouse** is a part of his soul. ![](https://storage.ghost.io/c/e1/27/e1271408-a53a-4435-9ecd-46136b30ed10/content/images/2026/06/Bildschirmfoto-2026-06-30-um-09.50.59-1.png) > Fotoquelle: Steirerschlössl und The Guest House ### Our FOCUS TODAY - When a construction project is coming up—whether for a company or privately—it’s a good idea not to want to have everything at once and immediately. In other words: **plan longer**, and only then execute faster and better. - We **Google**, chat, and travel—all **inspirations** at no cost. - We commission **three** independent **concepts** before planning. - **We get involved,** question the specialists, and mix our requirements into the proposals. - We visit two highly inspiring **Instagram** pages: **@urlaubsarchitektur** and **@silent\_\_living**. ### Our BENEFIT - We avoid **rushed quick-fix solutions** when we plan without time pressure. - We make **better decisions** because, over the course of a longer planning period, new **options** arise, and alternative **perspectives** enrich the decision-making process. - We note: If we **start wrong, we can’t continue right**—vice versa. ### **TippCreator – Stefan Schranz … *and one more thing …*** *The experience from our own home shows the solid experiment of *different lighting* of the window reveals, the combination of *Spanish tiles* with an old *wooden staircase*, and the spatial division using *Milanese glass design.** ![](https://storage.ghost.io/c/e1/27/e1271408-a53a-4435-9ecd-46136b30ed10/content/images/2026/06/Bildschirmfoto-2026-06-30-um-09.50.50-1.png) *…and one more thought: Complete about 90% of what’s planned before moving in. The remaining 10% can be refined through practical experience while living in or operating the space. I bet that final tenth will turn out even better than originally planned – and enhance the entire project.* ![](https://storage.ghost.io/c/e1/27/e1271408-a53a-4435-9ecd-46136b30ed10/content/images/2026/06/___Stefan-Untrsf_blau_trans-13.png) ### Der Bugatti-Moment / The Bugatti Moment #B63 URL: https://ameikos.ghost.io/b63/ Last updated: 2026-07-08T17:24:40.000Z **ENGLISH BELOW** Youtube-Short aus rechtlichen Gründen hier nicht möglich, deshalb die kurze Story: *Ein Junge fasst sich ein Herz und fragt ganz schüchtern und eine attraktive Bugatti-Besitzerin, ob er sich für einen Moment in ihren Wagen setzen darf. Sie willigt sofort ein, hält seinen Rucksack, freut sich über sein Staunen und bietet ihm überraschend an, ein Erinnerungsfoto von ihm im Chiron zu machen. Der Junge ist total überwältigt vom Auto und von der Besitzerin, die geduldig auf ihn wartet, während er das ganze Interieur bestaunt.* *Es ist nur eine kleine Geste der Freundlichkeit, die ihm einen magischen Moment beschert, der ihm ein Leben lang in Erinnerung bleiben wird.* ![](https://storage.ghost.io/c/e1/27/e1271408-a53a-4435-9ecd-46136b30ed10/content/images/2026/06/Bildschirmfoto-2026-06-20-um-23.09.52.png) ### Mein FOKUS HEUTE Bestimmt habe ich am **Wochenende einige Begegnungen** mit Freunden oder fremden Menschen, mit denen ich zum ersten Mal im Kontakt bin. Wahrscheinlich werde ich öfters die Möglichkeiten haben jemanden **unerwartet zu überraschen.** **Ich mach es!** ... und bin gespannt, was passiert. Man muß ja **keinen Bugatti** haben, es geht vielleicht auch einfach mit einem **Augenkontakt** und einem guten **Gespräch**. Die **Vorfahrt** geben oder einer Familie ein **Foto** machen, wenn vom Papa die Arme für eine Familien-Selfie zu kurz sind - funktioniert immer ;-) ### Mein NUTZEN? Egal, wenn kein direkter Nutzen daraus entspringt. **Muss nicht immer..**. Und trotzdem, es kommt was zurück. ### **TippCreator – Stefan Schranz** ... ***and one more thing...*** *Meine Erfahrung ist, dass man sich manchmal überwinden muß, weil man nicht weiß, wie es ankommt. Gefühlt kommen *99%* der Überraschungen im besten Sinne des Wortes an. Es macht Spaß.* > **Die ServiceTipps starten mit heute in das vierte Monat.** Ich hoffe, dass die Mitglieder und meine Leser:innen einige Tipps umsetzten können und die 3x3 Minuten pro Woche sinnvoll investiert sind. > > **Im Zuge der praktischen Erfahrung gibt es nun an allen drei Tagen einen tendenziellen Schwerpunkt:**Jeden **Montag** ein ServiceTipp für **professionelles Arbeiten** im gesamten **Team**Jeden **Mittwoch** ein ServiceTipp für **Führungskräfte** und **karrierebewusste Mitarbeiter:innen**Jeden **Freitag** ein Tipp für **alle** – zu Themen wie **Selbstmanagement**, Job, Freizeit und Gesundheit ![](https://storage.ghost.io/c/e1/27/e1271408-a53a-4435-9ecd-46136b30ed10/content/images/2026/06/_Flag-Engl_c.png) For legal reasons, I cannot show the video here, so here is the short story: *A young boy gathers his courage and asks the owner of a Bugatti if he may sit in her car for a few photos. She immediately agrees, even holds his backpack, and then surprises him by offering to take a souvenir photo of him sitting in the Chiron. It is a small act of kindness, but one that creates a magical moment for the boy — a memory he will likely cherish for the rest of his life.* ![](https://c10.patreonusercontent.com/4/patreon-media/p/post/127807557/4acf0897cd3d44aaa6ad31c49e1864aa/eyJhIjoxLCJ3Ijo4MjB9/1.png?token-hash=5hwmFSiJVmd2lfBOtfzZtjhaPJOih8z2ifrr2-38uB8%3D&token-time=1781740800) ### **My FOCUS TODAY** I’m sure I’ll have **some encounters this weekend** with friends or strangers I’m meeting for the first time. I’ll probably often have the **opportunity** to unexpectedly surprise someone. I’ll do it! ... and I’m curious to see what happens. You don’t need a Bugatti for that; maybe it’s as simple as **eye contact** and a good conversation. Letting someone in or taking a **family photo** when the dad’s arms are too short for a family selfie – always works ;-) ### **My BENEFIT?** It doesn’t matter if there’s no direct benefit. **It’s not always necessary...** Yet, something always comes back. ### **TipCreator – Stefan Schranz ... *and one more thing...*** *From my experience, sometimes you need to push yourself because you don’t know how it will be received. I feel like *99%* of surprises are *received* in the best possible way. It’s fun.* > **The ServiceTips start today in their fourth month.** > I hope that the members and my readers will be able to implement some of the tips and that the 3x3 minutes per week are a worthwhile investment. > > **As part of the practical experience, there will now be a thematic focus on all three days:**Every **Monday**, a ServiceTip for **professional** work within the entire **team.**Every **Wednesday**, a ServiceTip for **leaders** and career-conscious e**mployees**. Every **Friday**, a tip for **everyone** – on topics like **self-management**, work, leisure, and health. ![](https://c10.patreonusercontent.com/4/patreon-media/p/post/124929770/fd978569d6314c609937d186951d07d5/eyJhIjoxLCJ3Ijo4MjB9/1.png?token-hash=xH2AH2m6mP_gp_jW6H-JAY3P63hnnLRtK4jEcWMU45g%3D&token-time=1781740800) ### ### Kopf auf, Schublade zu! / Head up, drawer closed! #B60 URL: https://ameikos.ghost.io/b60/ Last updated: 2026-09-26T17:22:46.000Z **ENGLISH BELOW** "DIE Jugend" gibt es nicht. Auch nicht DIE Generation Z, DIE Baby Boomer oder DIE Alten. DIE Amerikaner und DIE Reichen gibt es genauso wenig, wie DIE Autofahrer:innen, DIE Urbanen vs. "Provinzler" ect ... Spätestens jetzt ist mir ein leiser **Shitstorm vieler Soziologen** sicher. Was soll´s? Im Kontext der Diskussionen über ein **tendenzielles** **Verhalten** einer Gruppe verstehe ich diese Kategorisierungen. Im Zusammenhang einer **differenzierten Beurteilung** von Menschen in einem bestimmten Alter oder einer Gruppe, die in einer bestimmten Region leben etc. ist diese **kollektive Be- und Verurteilung KONTRA**, weil man zB 20jährige kategorisch als faul bezeichnet, während die Alten fleißig, vernünftig und sparsam sind, Stätdler als besonders fortschrittlich ansieht und Leute mit Ferrari für reich und sportlich empfunden werden... Das ist Schwachsinn! Kapito? Also... ### Unser FOKUS HEUTE **Wir**, egal ob Jung oder Alt, ob Chef oder Lehrling, Studentin oder Aufsichtsratsvorsitzender, **differenzieren** und hören auf mit stumpfen Kategorisierungen, die Menschen ihres Alters oder ihrer Herkunft wegen in eine vorgebastelte Schublade stecken. Wir müssen uns angewöhnen aktiv zu differenzieren. Das **eröffnet** eine ganze Menge von **Chancen**. Beruflich und privat. Im Recruting genauso wie als junger Mitarbeiter, der sich in seinem ersten Arbeitsjahr bereits Chancen verbaut, wenn seine Welt aus ein paar wenigen Schubladen besteht. ### Unser NUTZEN? Vielleicht verbringen wir das Wochenende mit vielen **großartigen Jugendlichen.** Mit vielen der Alten, die **mit 80** noch voll **open Mind** sind. Wir werden Menschen erreichen - ganz Junge und Alte, Leute von Anderswo und Branchenfremde - die unser Unternehmen und unser Denken bereichern. Unserem Privatleben ein Vielfalt schenken. Unser differenziertes Denken bereichert und **verändert** auch die eine oder andere **Beziehung** zwischen einigen Kolleg:innen in unserem Team. Und unsere neue Nachbarschaft passt vielleicht nicht in unser Vorurteilsschema. Deshalb: **"Kopf auf, Schublade zu".** Außerdem zeigt uns das DailyFocus-Bild, dass es zwischen schwarz und weiß noch 10.000 bunte unerwartete Töne gibt, die nicht in eine Schublade passen. ### **TippCreator – Stefan Schranz** ... ***and one more thing...*** *Ich *widme* diesen DailyFocus *meiner Mama,* die heute ihren 98sten Geburtstag hätte. Im Nachruf vor 10 Jahren war zu hören: "... es war richtig schön, deine Faszination für das Neue zu beobachten und dein Interesse und deine Offenheit bis zuletzt mitzuerleben."Anmerkung: Mamas Einstellung war in vielen Dingen bis ins hohe Alter erstaunlich jugendlich.* Weitere **Best-Practice-Beispiele** sowie ein Beitrag über ***"................ spannende Headline eines nächsten Amaiko einfügen............"*** sind Inhalt der nächsten Ameikos. Wenn Du daran erinnert werden möchtest oder die nachhaltig wirkungsvollsten Ameikos seit 2014 lesen willst, abonniere den Blog indem Du auf **"Impulse kostenlos abonnieren"** klickst. Servus, ciao und allegra. Bleib neugierig und mach Dein Ding. Stefan Schranz ![](https://storage.ghost.io/c/e1/27/e1271408-a53a-4435-9ecd-46136b30ed10/content/images/2026/06/__Stefan-Untrsf_blau_trans.png) ![](https://storage.ghost.io/c/e1/27/e1271408-a53a-4435-9ecd-46136b30ed10/content/images/2026/07/Bildschirmfoto-2026-07-12-um-13.23.39.png) There is no such thing as *THE* youth. Just like there’s no such thing as *THE* Gen Z, *THE* Baby Boomers, or *THE* elderly. *THE* Americans and *THE* rich don’t really exist either—just as little as *THE* drivers, *THE* urbanites vs. *“the folks from the sticks”*, etc. By now, I'm almost certain to face a quiet **shitstorm from many sociologists.** Oh well. In the context of discussing tendencies within a group, I understand these categorizations. But when it comes to a nuanced assessment of people—based on age, geography, or lifestyle—this collective labeling becomes **COUNTERproductive**. Like calling all 20-year-olds lazy, while the elderly are supposedly diligent, sensible, and thrifty. Or assuming city dwellers are inherently progressive, or that someone with a Ferrari is rich and athletic… That’s nonsense! Got it? So… ### **Our FOCUS TODAY** Regardless of whether we’re young or old, CEO or apprentice, student or board chair—we stop the blunt categorization of people based on age, origin, or lifestyle. Let’s make a habit of **active differentiation.** It **opens** up so many **opportunities**—professionally and personally. In recruiting, and as a young employee, who might already close doors in the first year by relying on a worldview limited to a few stereotypes. ### **Our BENEFIT** Maybe we’ll spend this weekend with amazing young people. And with older folks, still full of curiosity and open-mindedness at 80\. We’ll connect with people—young and old, from different places or industries—who will enrich our company and way of thinking. And bring diversity into our private lives. This nuanced thinking will also transform some of the dynamics between team colleagues. And perhaps our new neighbors don’t quite fit into our tidy prejudice box. So: “Open mind, close drawer.” Today’s **DailyFocus** image reminds us that between black and white lie 10,000 colorful, unexpected shades—none of which belong in a box. ### **TippCreator – Stefan Schranz … and one more thing…** *I *dedicate* this DailyFocus to *my mother,* who would have turned 98 today.In her obituary ten years ago, someone said: “… it was truly beautiful to witness your fascination with the new, your curiosity and openness, right up to the end.”Note: In many ways, Mom’s attitude remained surprisingly youthful well into old age.* ![](https://storage.ghost.io/c/e1/27/e1271408-a53a-4435-9ecd-46136b30ed10/content/images/2026/07/___Stefan-Untrsf_schwarz_trans-2.png) ### Ohne Seele ist KI nur TEC / Without a soul, AI is just tech B48 URL: https://ameikos.ghost.io/b48/ Last updated: 2026-09-21T09:32:08.000Z **ENGLISH BELOW** Unlängst hatte ich eine Einladung von Onsight Ventures. Charly Kleissner, ein gebürtiger Tiroler, der mit Steve Jobs zusammengearbeitet hat, und Dr. Mariana Bozesan von AQAL Capital – beide Mitglieder des Club of Rome – haben über Gott, KI und die Welt diskutiert. **Conclusio von Charly Kleissner:** „AI or die!“ Und er fügt zu meiner Überraschung hinzu: - Ich führe ein spirituelles Leben. - Ich führe ein ganzheitlich nachhaltiges und regeneratives Leben, ein Leben im Einklang mit der Natur. - Ich führe ein Leben in Gemeinschaft mit anderen und bleibe in engem Kontakt mit meinen Lieben und mit Menschen, die eine tiefe Wirkung erzielen möchten. ### **Unser FOKUS HEUTE** Wenn wir von den neuen technischen Entwicklungen begeistert sind, liegt das an unserer Neugierde und Offenheit. Dennoch sollten wir uns davon nicht vereinnahmen lassen. Wir dürfen nicht zum Werkzeug unserer (digitalen) Werkzeuge werden. Stattdessen sollten wir innehalten – so wie Charly Kleissner es tut. Wir gehen hinaus, entdecken Horizonte in der Natur und erleben emotionale Begegnungen, die keine KI ersetzen kann. ### **Unser NUTZEN?** Wir profitieren durch Differenzierung. Wenn wir verschiedene Perspektiven – technische, menschliche, ökonomische sowie ökologische – einbeziehen, bereichert dies unsere pluralistische Welt, unser Denken, unser Handeln und letztlich unser gesamtes Dasein. ### TippCreator: Stefan Schranz ... ***and one more thing...*** *Teile diesen ServiceTipp, wenn du Freunde hast, die genau diesen DailyFocus jetzt am Wochenende zu schätzen wissen. Danke dafür und alles Gute draußen in der Natur.* ![](https://storage.ghost.io/c/e1/27/e1271408-a53a-4435-9ecd-46136b30ed10/content/images/2026/09/___Stefan-Untrsf_blau_trans-1.png) ![](https://storage.ghost.io/c/e1/27/e1271408-a53a-4435-9ecd-46136b30ed10/content/images/2026/09/_Flag-Engl_c-1.png) ## Without a soul, AI is just tech b48 The weekend is here. And for those who spend a lot of time at the computer during the week, googling or increasingly using AI in surprising ways, the weekend calls for: NATURE, social interaction, face-to-face moments – everything away from the screens into which we invest hours of concentration. Recently, I received an invitation from Onsight Ventures. Charly Kleissner, a native of Tyrol who worked with Steve Jobs, and Dr. Mariana Bozesan from AQAL Capital – both members of the Club of Rome – discussed God, AI, and the world. **Charly Kleissner’s conclusion:** *"AI or die!"* And to my surprise, he adds: - I live a spiritual life. - I lead a holistically sustainable and regenerative life, in harmony with nature. - I live in community with others and stay closely connected with my loved ones and with people who strive to create deep impact. ### Our FOCUS TODAY If we are excited about new technological developments, it is due to our curiosity and openness. However, we should not let them take over. We must not become mere tools of our (digital) tools. Instead, we should pause – just as Charly Kleissner does. We step outside, explore horizons in nature, and experience emotional encounters that no AI can replace. ### Our BENEFIT? We benefit from differentiation. When we incorporate diverse perspectives—technical, human, economic, and ecological—it enriches our pluralistic world, our thinking, our actions, and ultimately our entire existence. ### **TippCreator – Stefan Schranz** ... ***and one more thing...*** *Share this service tip if you have friends who would truly appreciate this *Daily Focus* over the weekend. Thanks for that, and all the best out in nature!* ![](https://storage.ghost.io/c/e1/27/e1271408-a53a-4435-9ecd-46136b30ed10/content/images/2026/09/___Stefan-Untrsf_blau_trans.png) . ### Postmann. HausMEISTER. Concierge. STAR! #B32 URL: https://ameikos.ghost.io/b32/ Last updated: 2026-06-20T21:08:37.000Z **ENGLISH BELOW** Nicolas war über 40 Jahre lang eine prägende Persönlichkeit im InterContinental Genève. Seine Karriere begann 1985 als **Postbote**; durch seine Hingabe und Leidenschaft stieg er zum **Concierge** auf. Als Mitglied der renommierten Vereinigung Les Clefs d'Or® International verkörperte er die **Essenz der Gastfreundschaft** und machte jeden Aufenthalt für die Gäste unvergesslich. Im Dezember 2024 verabschiedete sich das InterContinental Genève von Nicolas in den wohlverdienten Ruhestand. Ein zu diesem Anlass veröffentlichtes Video erzielte über 5 Millionen Aufrufe, was seinen tiefgreifenden **Einfluss auf Gäste und Kollegen** weltweit unterstreicht. Das Video zeigt: Authentizität und Ausstrahlung durch Passion und Leidenschaft in dem, was man tut. 0:00 /1:21 1× ## Unser FOKUS HEUTE Wir verbessern kontinuierlich unser Schaffen, indem wir mutig **kreative** Dienstleistungen entwickeln, Arbeitsabläufe **optimieren** und unsere Kunden durch nicht alltägliche kleine Überraschungen begeistern. **Leidenschaft** ist die Ursache, Ausstrahlung die Wirkung, die dein Mindset beflügelt. ### Unser Nutzen - **Persönliche Weiterentwicklung** – Reflexion führt zu Wachstum – sowohl auf individueller als auch auf unternehmerischer Ebene. - **Authentizität & Vertrauen** – Wer seinen Anspruch lebt und anpasst, gewinnt das Vertrauen von Kunden und Gästen. - **Selbstreflexion macht uns besser –** für uns selbst und für die, die wir begeistern wollen. ### Link [https://www.tagesanzeiger.ch/hotel-intercontinental-genf-concierge-ueber-wuensche-der-vips-155697281578](https://www.tagesanzeiger.ch/hotel-intercontinental-genf-concierge-ueber-wuensche-der-vips-155697281578?ref=ameikos.ghost.io) (Image-source) [geneva.intercontinental.com](https://geneva.intercontinental.com/?ref=ameikos.ghost.io) (Video source - Instagram) ![](https://storage.ghost.io/c/e1/27/e1271408-a53a-4435-9ecd-46136b30ed10/content/images/2026/06/___Stefan-Untrsf_blau_trans-10.png) ![](https://storage.ghost.io/c/e1/27/e1271408-a53a-4435-9ecd-46136b30ed10/content/images/2026/06/_Flag-Engl_c-3.png) ### **TippCreator – Stefan Schranz *... and one more thing*** *Cher Monsieur Nicolas – nous, les TippCreators, inclinons la tête.* > *Ich widme diesen ServiceTipp zwei Herren, die für Leidenschaft und exzellenten Service an Kunden und Gäste stehen. Zwei, die der Gesellschaft von Nicolas würdig sind.* > > **Benny Pregenzer,* ein unermüdlicher Kreativer und langjähriger Leiter der Skischule Fiss-Ladis sowie bis 2023 CEO der Fisser Bergbahnen.* > > **Sepp Kaschutnig*, 50 Jahre in der Gastro, 25 Jahre Chef der Fisser Bergbahnen-Gastronomie.* > *Das Video Eigentum von InterContinental Genève.Die Veröffentlichung in ServiceTipps wurde 20250311 genehmigt.* ### Career is when you inspire your working life with PASSION Nicolas was a defining personality at InterContinental Genève for over 40 years. His career began in 1985 as a **mail carrier**; through his dedication and passion, he rose to the position of **Concierge**. As a member of the prestigious Les Clefs d'Or® International, he embodied the **essence of hospitality,** making every guest’s stay unforgettable. In December 2024, the InterContinental Genève bid farewell to Nicolas as he retired after a well-deserved career. A video published on this occasion garnered over 5 million views, highlighting his profound **impact on guests and colleagues** worldwide. The video showcases authenticity and charisma through passion and dedication in what one does. ### **OUR FOCUS TODAY** We continuously improve our work by boldly developing creative services, optimizing workflows, and delighting our customers with unique, unexpected surprises. **Passion is the cause, charisma is the effect that fuels your mindset.** ### **OUR BENEFIT** - **Personal development** – Reflection leads to growth, both on an individual and corporate level. - **Authenticity & trust** – Those who live and adapt their standards gain the trust of customers and guests. - **Self-reflection** makes us better – for ourselves and for those we aim to inspire. ### Link [https://www.tagesanzeiger.ch/hotel-intercontinental-genf-concierge-ueber-wuensche-der-vips-155697281578](https://www.tagesanzeiger.ch/hotel-intercontinental-genf-concierge-ueber-wuensche-der-vips-155697281578?ref=ameikos.ghost.io) (Image-source) [geneva.intercontinental.com](https://geneva.intercontinental.com/?ref=ameikos.ghost.io) (Video source - Instagram) ### **TippCreator – Stefan Schranz *... and one more thing*** *Cher Monsieur Nicolas – nous, les TippCreators, inclinons la tête.* > *I dedicate this service tip to two gentlemen who represent passion and excellent service to customers and guests—two who are truly worthy of Nicolas' company.* > > **Benny Pregenzer,* an tireless creative and longtime director of the Fiss-Ladis ski school, as well as CEO of the Fisser Bergbahnen until 2023.* > > **Sepp Kaschutnig,* with 50 years in the hospitality industry, and 25 years as the head of the Fisser Bergbahnen gastronomy.* > *The video is the property of InterContinental Genève.Publication in ServiceTips has been approved on 20250311.* ### Dem Produkt Wert geben / Give value to the product. #B14 URL: https://ameikos.ghost.io/dem-produkt-wert-geben-give-value-to-the-product-b14/ Last updated: 2026-09-26T17:41:54.000Z Der dritte Punkt in dieser 3er-Serie für Profis als Verkäufer, Berater und Dienstleister setzt voraus, dass man konzentriert HIN-HÖRT und daraus den individuellen MEHR-WERT betont. Erst dann kommt Cash in´s Spiel. **3 wichtige Punkte einer professionellen Verkaufsberatung:** 1\. Kundenorientierte Kommunikation - in Tipp #12 2\. Expertenwissen und Transparenz - in Tipp #13 **3\. Personalisierung und Mehrwert bieten - in Tipp #14** ### **Unser FOKUS HEUTE** - Nachdem eine (Vor)Entscheidung für ein bestimmtes Produkt gefallen ist, heben wir den besonderen Vorteil für den Kunden hervor. Der individuelle, persönliche Zusatznutzen soll ohne weiteres zwei, drei Mal erwähnt werden, so zB: "Der Laufschuh passt sehr gut zu ihrem Sportdress..." - Wir gehen gezielt auf persönliche Präferenzen oder Problemlösungen ein: „Ich denke, dieses Produkt passt hervorragend zu ihnen, weil ...“ - Auch eine Draufgabe, wie zB zusätzliche Informationen in Form eines Handouts oder eines Links über die Anwendung oder die Wartung des Produktes bieten Mehrwert und können die Kunden überraschen. ### **Unser NUTZEN** Wenn wir gezielt Mehrwerte bieten oder kommunizieren, relativiert sich der Preis in der Wahrnehmung der Kunden. Die Diskussionen über Rabatte oder andere Nachlässe werden tendenziell reduziert. Der Verkaufsabschluss beschleunigt. ### TippCreator: Stefan Schranz - [www.schranz.com](https://www.schranz.com/?ref=ameikos.ghost.io) ![](https://storage.ghost.io/c/e1/27/e1271408-a53a-4435-9ecd-46136b30ed10/content/images/2026/09/__Bildschirmfoto-2025-03-23-um-23.20.10-Kopie.png) ### Beratung - Expertise / Consulting - expertise #B13 URL: https://ameikos.ghost.io/b13/ Last updated: 2026-09-26T17:39:56.000Z Die Aneignung von Fachwissen darf auf keinen Fall nach der Ausbildung enden. Da fängt es eigentlich erst richtig an! Die Besten der Branche verfügen über aktuelles Know-how, lesen Fachliteratur, saugen auf, wenn es etwas Neues gibt und sind dadurch in der Lage, sich zum Star in der Branche zu machen. **3 wichtige Punkte einer professionellen Verkaufsberatung:** 1\. Kundenorientierte Kommunikation - in Tipp #112 **2\. Expertenwissen und Transparenz - in Tipp #13** 3\. Personalisierung und Mehrwert bieten - in Tipp #14 ### **Unser FOKUS HEUTE** **EXPERTENWISSEN und TRANSPARENZ** - Wir kennen die Eigenschaften, Vor- und Nachteile der Produkte sowie die der Konkurrenz-Produkte. - Wir erwähnen auch mögliche Einschränkungen eines Produkts, damit bauen wir Vertrauen auf: zB „Dieses Modell hat viele Vorteile, aber wenn Sie X benötigen, könnte Y besser passen.“ - Wir aktualisieren regelmäßig unser Fachwissen und beachten die Trends und die Entwicklungen von neuen Produkten. Wir verwenden oder probieren die Produkte selber aus. Wir lesen Fachliteratur auf speziellen Seiten im Internet sowie in Fachpublikationen. Wir tauschen unsere Erfahrungen aktiv mit Kollegen und mit Kunden aus. ### **Unser NUTZEN** Mangelhaftes Fachwissen kratzt täglich am Selbstbewußtsein und an der Motivation all jener, die in irgendeiner Form Kunden-, Gast- oder zB Patientengespräche führen. Das könnte schnell dazu führen, das wir "keinen Bock" mehr auf unseren Job haben. "Null Bock = langweiliges Leben!" Vice versa ist Selbstvertrauen, Ausstrahlung und Image als Profi im Verkauf oder als Dienstleister in der Beratung von großem beruflichen und zugleich privatem Nutzen. ### TippCreator – Stefan Schranz … *and one more thing...* *15 Jahre Computerbusiness war mein zweites "Berufsleben". Nach jahrzehntelanger Erfahrung im Handel weiß ich, dass Fachwissen eine Holschuld und zugleich ein Baustein intrinsischer Motivation ist.* ![](https://storage.ghost.io/c/e1/27/e1271408-a53a-4435-9ecd-46136b30ed10/content/images/2026/09/Bildschirmfoto-2026-08-02-um-18.14.38-1.png) ### Beratung - Kommunikation / Consulting - communication #12 URL: https://ameikos.ghost.io/beratung-kommunikation-consulting-communication-12/ Last updated: 2026-09-26T17:37:30.000Z "Hardselling ist tot". Der schnelle Verkaufsabschluss, den einige Trainer immer noch propagieren, hat ausgedient. Kunden erwarten heute eine maßgeschneiderte Beratung, die gezielt auf ihre Bedürfnisse eingeht. Nur echte Profis beherrschen diese Kunst, die dem Onlinehandel und dem Kauf-Frust die Stirn bieten kann. **3 wichtige Punkte einer professionellen Verkaufsberatung:** **1\. Kundenorientierte Kommunikation - in Tipp #12** 2\. Expertenwissen und Transparenz - in Tipp #13 3\. Personalisierung und Mehrwert bieten - in Tipp #14 ### **Unser FOKUS HEUTE** **Die KUNDENORIENTIERTE KOMMUNIKATION** - Wir hören aktiv zu, halten öfters direkten Blickkontakt und stellen offene W-Fragen wie: „Was ist Ihnen bei diesem Produkt \[ nenne Produktbezeichnung, zB einen Laufschuh... \] besonders wichtig?“ "Wo laufen sie vorwiegend? (zB weiche oder harte Böden... ?" "Wieviel Erfahrung haben Sie bereits mit ähnlichen Produkten gemacht?" - Wir wiederholen oder fassen zusammen, was der Kunde sagt, um Verständnis zu zeigen: „Wenn ich Sie richtig verstehe, suchen Sie ein \[ nenne Produktbezeichnung, zB einen Laufschuh... \], das/der folgende Kriterien erfüllt ...“ - Wir passen unsere Sprache dem Kunden an. Lautstärke, Geschwindigkeit und Vokabular. Bezüglich Vokabular bauen wir einige Schlüsselworte in das Gespräch ein, die der Kunde öfters wiederholt hat, zB "stabiler Laufschuh oder wasserabweisendes Matrial ..." ### **Unser NUTZEN** Wenn wir kundenorientiert kommunizieren bauen wir sehr schnell gute Beziehung auf und verhalten uns automatisch empathisch. Außerdem finden wir schneller das richtige Produkt für den Kunden und werden als Experte wahrgenommen und weiterempfohlen. ### TippCreator – Stefan Schranz … *and one more thing...* *Ich war 20 Jahre im Sporthandel tätig und weiß, dass die kundenorientierte Kommunikation eine besondere Fähigkeit ist, die nur mit Übung, Übung und Übung erlernt werden kann. Also: druckt diese 3 Punkte aus, hängt das Ding auf, wo alle Mitarbeiter daran vorbeilaufen und macht das heute 20 Mal. So simpel geht lernen!* ### Montag-Flow / monday-Flow #B11 URL: https://ameikos.ghost.io/b11/ Last updated: 2026-09-26T17:35:40.000Z Montag-Blues oder Montag-Flow? ### **Unser FOKUS HEUTE** Wir starten die Woche mit drei Erwartungen an die nächsten Tage, die uns diese Woche taugen könnten. Sei es ein besonderer Kunde oder Gast, ein gutes Meeting oder einfach ein Lieblingskaffee mit Kolleg:innen am Morgen. ### **Unser NUTZEN** Wie wir den Montag beginnen, bestimmt oft den Flow der ganzen Woche. "Flow-Menschen" sind interessanter. Definitiv! ### TippCreator: Stefan Schranz - [www.schranz.com](https://www.schranz.com/?ref=ameikos.ghost.io) Jammern über die Personalsituation hat nichts mit Mitarbeiterführung zu tun. Stattdessen sollte die Energie in proaktives Handeln investiert werden. Das folgende Video zeigt eine Alternative, die zumindest die HR-Herausforderungen aus einer anderen Perspektive betrachtet. Bereits in den 80er Jahren veranstaltete ich Kick-Offs für ein Team von rund 40 Mitarbeiter:innen. Das war damals eher eine Ausnahme als die Regel. Doch die Wirkung war dieselbe wie heute. ### Laufen - dranbleiben / running - staying on #B10 URL: https://ameikos.ghost.io/b10/ Last updated: 2026-09-26T17:33:17.000Z Ein willkommener SonntagsTipp... ### **Unser FOKUS HEUTE** Wir akzeptieren unsere eigene Geschwindigkeit. Im Sport, im Beruf oder in der eigenen Entwicklung. Wir arbeiten kontinuierlich an beruflichen und privaten Zielen. Wir setzen auf Disziplin statt auf Ausreden und erinnern uns daran, dass kleine Fortschritte den größten Unterschied machen. ### **Unser NUTZEN?** Egal, wie langsam wir vorankommen – jeder Schritt bringt uns weiter als Stillstand. Wer sich bewegt, gewinnt! Und: Es muss ja nicht Joggen sein. Skilaufen, Schwimmen oder ein (Shopping)Spaziergang funktioniert ja auch, wenn dir diese Lauferei zu mühsam ist ;-) ### TippCreator: Thomas Humer - [www.o-c-t.com](http://www.o-c-t.com/?ref=ameikos.ghost.io) Mein persönliches Lebens-Motto: Bewegung ist Leben. Leben ist Bewegung. ### Tourismus, Bühne / Tourism, stage #B8 URL: https://ameikos.ghost.io/b8/ Last updated: 2026-09-26T17:30:40.000Z **Aktuelle Info:*Die stärksten Saisonswochen in den Wintertourismusregionen stehen bevor. Einige DailyTipps der letzten Tage sind jetzt für alle Mitarbeiter:innen besonders wichtig. Deshalb gilt es nun, die relevanten Tipps mit dem Team zu besprechen, die Mitarbeiter zu fördern und eine professionelle Umsetzung einzufordern.Ich weiß, das klingt nach „Old School“ – aber ich weiß auch, dass es funktioniert! Viel Erfolg!* ### **Fokus HEUTE** Wir bedienen heute unsere Gäste und Kunden so, als wären es unsere Freunde. Das ist gewissermaßen ein Mindset-Trick. Diese Haltung hilft uns, mit Empathie und SOZIALER KOMPETENZ zu agieren. ### **Unser NUTZEN?** Tourismus ist eine Branche, in der SOZIALE KOMPETENZ und Achtsamkeit jeden Tag ein Erlebnis werden kann und zugleich uns selbst intrinsisch motiviert. ### TippCreator: Stefan Schranz ([www.schranz.com](https://www.schranz.com/?ref=ameikos.ghost.io)) ![](https://storage.ghost.io/c/e1/27/e1271408-a53a-4435-9ecd-46136b30ed10/content/images/2026/09/Bildschirmfoto-2026-08-02-um-18.14.32-5.png) ### Das Kaffeeprinzip / The Coffee Principle #B6 URL: https://ameikos.ghost.io/b6/ Last updated: 2026-09-26T17:28:31.000Z **Auch auf Youtube >** [**https://youtube.com/shorts/1MNEQzlbMrE?feature=share**](https://youtube.com/shorts/1MNEQzlbMrE?feature=share&ref=ameikos.ghost.io) Ob im beruflichen Alltag oder im privaten Umfeld – **herausfordernde Gespräche** sind unvermeidlich. Doch wie wir sie führen, entscheidet darüber, ob sie uns belasten oder bereichern. Stefan Schranz hat für sich vor vielen Jahren einen "mentalen Anker" geschaffen, um schwierige Dialoge mit einer neuen inneren Haltung zu begegnen. ### Fokus HEUTE Wir schalten auf ***Kaffee-Stimmung*** im Kopf, wenn ein schwieriges Gespräch mit Kunden, Kollegen oder auch privat stattfindet. Wir sprechen mit dem Gegenüber so, dass wir nach dem Gespräch immer noch gemeinsam einen Kaffee trinken könnten. Dieses geistige Bild, Respekt und Achtsamkeit verändert den Ton – und sehr oft auch das Ergebnis. Nur in seltenen Fällen gelingt es nicht und muß bedauerlicherweise **"geschluckt"** werden. ### Unser NUTZEN Schlechte Gespräche und Eskalationen sind **toxisch**, vergiften unsere **Stimmung** und verderben den ganzen **Tag**, der nicht selten in die **Nacht** hineinreicht. Durch Übung mit dem Kaffeeprinzip können wir das Gespräch in eine **positive Richtung lenken** und anstatt Ärger selbstbewußter Meister der geführten Kommunikation werden. ### **TippCreator – Stefan Schranz … *and one more thing …*** *Früher reagierte ich oft zu schnell – und bereute es schon wenige Minuten später. Danach kreisten meine Gedanken stundenlang um das Gesagte.Dabei hätten drei bewusste Atemzüge meist gereicht, um mit Ruhe statt Reiz zu antworten.Heute passiert mir das nur noch selten – denn mein *inneres Kaffee-Bild* erinnert mich daran: *erst atmen … dann sprechen.** ![](https://storage.ghost.io/c/e1/27/e1271408-a53a-4435-9ecd-46136b30ed10/content/images/2026/09/Bildschirmfoto-2026-08-02-um-18.14.32-4.png) ### Anders / different #B5 URL: https://ameikos.ghost.io/b5/ Last updated: 2026-09-26T17:26:14.000Z ### **Fokus HEUTE** "Differentiate or die", frei übersetzt: "Sei anders oder stirb". Das hat Jack Trout, der bekannte Marketingstratege, in einem seiner Bestseller beschrieben. Wir besinnen uns auf unsere Positionierung. Alle im Team sollten wissen, wer wir als Unternehmen sind. Was unsere Stärken sind, uns auszeichnet und inwieweit wir anders als andere Firmen sind. ### **Unser NUTZEN?** Wendelin Wiedeking, der Ex-Porsche-Chef hat in seinem Buch "Anders ist besser", die Differenzierung hervorragend auf den Punkt gebracht. Unser Nutzen ist besser zu sein. Als Unternehmen, als Team, und nicht zuletzt können wir persönlich als Teil eines erfolgreichen Teams wachsen und uns in einem gut positionierten Unternehmen weiterentwickeln. Wer besser ist, hat mehr Chancen. Wer anders ist, ist interessanter. ### TippCreator: Stefan Schranz ([www.schranz.com](https://www.schranz.com/?ref=ameikos.ghost.io)) ### Oliviero Toscani #B4 URL: https://ameikos.ghost.io/b4/ Last updated: 2026-09-26T17:18:48.000Z Wir erinnern uns an den großen Werbefotografen Oliviero Toscani. Er war ein mutiger Meister der Werbefotografie und hat durch sein Schaffen eine neue Perspektive der Werbefotografie und der Kommunikation "ausprobiert". Ich war in Mailand zu Besuch in seiner Ausstellung. Wer im Marketing bzw. im Kreativbereich des Unternehmens tätig ist, sollte Toscani heute im Netz oder, wenn möglich, in einer seiner Ausstellungen besuchen. ### Fokus HEUTE: Wir lassen uns von Oliviero Toscani inspirieren und haben den Mut, außerhalb des Marketing-Mainstreams neue Versionen der Kommunikation auszuprobieren, ohne dadurch unseren Stil und unsere Werte außer Acht zu lassen. ### Unser NUTZEN: Den Außerordentlichen über die Schulter zu schauen macht unser Schaffen als Kreative und Creators spannender. Toscani baut uns eine Brücke - raus aus dem Alltag und rein in das, was Aufmerksamkeit erregt. do it ![](https://storage.ghost.io/c/e1/27/e1271408-a53a-4435-9ecd-46136b30ed10/content/images/2026/09/Bildschirmfoto-2026-09-26-um-19.13.39.png) Oliviero Toscani \*1942 +13.1.2025 ### TippCreator: Stefan Schranz ([www.schranz.com](https://www.schranz.com/?ref=ameikos.ghost.io)) ### Stolz / pride #B3 URL: https://ameikos.ghost.io/b3/ Last updated: 2026-09-26T17:20:03.000Z ### **Fokus HEUTE** Nach der Fertigstellung unseres Gewerkes - egal ob Holz-Handwerk, Installtionen oder Bauarbeit - zeigen wir mit bescheidenem STOLZ dem Auftraggeber das Produkt. Zusätzliche Informationen über die Dienstleistung, das Produkt, die Handhabung und die Wartung gehören zu unserem professionellen Service. ### **Unser NUTZEN?** Diese kleine "Extrameile" - vielleicht für ein paar Minuten - macht bei den meisten Kunden großen Eindruck, weil das nicht üblich ist. Es ist eine USP ("Unique Selling Proposition" oder auch "Unsere SPezialität"), zugleich Werbung und Grund zur Weiterempfehlung. Es verleiht unserer Arbeit Mehrwert, uns selbst Respekt und am Ende dürfen wir auch ein bisschen STOLZ auf unsere Arbeit sein und Anerkennung erhalten. ### TippCreator: Stefan Schranz ([www.schranz.com](https://www.schranz.com/?ref=ameikos.ghost.io)) ![](https://storage.ghost.io/c/e1/27/e1271408-a53a-4435-9ecd-46136b30ed10/content/images/2026/09/Bildschirmfoto-2026-08-02-um-18.14.32-3.png) ### Die Magie des Augenkontakts / The Magic of Eye Contact #B2 URL: https://ameikos.ghost.io/b2/ Last updated: 2026-09-29T11:59:02.000Z **ENGLISH BELOW** In einer Welt voller Ablenkungen kann ein einziger, **intensiver Blick** mehr bewirken als tausend Worte – der Augenkontakt ist die **geheimnisvolle Sprache**, die jeder versteht. Deshalb wird dieser Service-Tipp in vielen weiteren Beiträgen wiederholt, um seinen großartigen Effekt zur Routine zu machen. ### **Fokus HEUTE:** Wir halten heute mit unseren Gesprächspartner:innen, Kunden oder Gästen **bewußt Augenkontakt.** Der direkt Augenkontakt oder der Blick zwischen die Augen - öfters während des Gespräches für ein paar Sekunden - hat **starke Wirkung** in der Kommunikation: - Augenkontakt signalisiert Offenheit und **Glaubwürdigkeit**, wodurch Vertrauen aufgebaut und Ehrlichkeit signalisiert wird. - Augenkontakt zeigt, dass man dem Gegenüber **zuhört** und am Gespräch **interessiert** ist. Auch das Gegenüber wird **aufmerksamer** zuhören und konzentrierter am Gespräch teilnehmen. - Augenkontakt schafft eine **emotionale Verbindung,** die Empathie und Verständnis fördert. - Wer direkten Augenkontakt hält, wirkt **selbstbewusst** und authentisch. vice versa (umgekehrt genauso, in der gleichen Weise zutreffend): Wer selbstbewußt und authentisch ist, **wirkt** durch bewusste Augenkontakte noch **kraftvoller** und stärkt seine **Ausstrahlung.** - Augenkontakt hilft, nonverbale **Signale zu senden** und zu empfangen, was den Kommunikationsfluss massiv fördert. Allerdings sollte Augenkontakt natürlich und **nicht starr** wirken, um das Gespräch angenehm zu gestalten. ### **Unser NUTZEN:** Viele gute Gespräche - egal ob beruflich oder privat - machen uns zu beliebte Kommunikationspartner. Berufliche **Kompetenz** und persönliche **Ausstrahlung**, Kundengespräche und Führungsqualitäten werden ständig besser. Und immer spielt der gekonnte Augenkontakt dabei eine zentrale Rolle. ### **TippCreator – Stefan Schranz** ... ***and one more thing...*** *Ich habe die Bedeutung des Augenkontaktes insbesonders in der "Scandinavian Service School" gelernt.* *Palle Thomson war unser Referent für Service Excellence.* *Lange nach diesem Beitrag erschien ein großartiges Video - "I see you" - das sehr gut zu "Augenkontakt" passt:* *Gerne darf ich dir eine Buchempfehlung zum Thema "Augenkontakt" übermitteln:* ![](https://storage.ghost.io/c/e1/27/e1271408-a53a-4435-9ecd-46136b30ed10/content/images/2026/09/image-1.png) ![](https://storage.ghost.io/c/e1/27/e1271408-a53a-4435-9ecd-46136b30ed10/content/images/2026/09/___Stefan-Untrsf_blau_trans-7.png) ![](https://storage.ghost.io/c/e1/27/e1271408-a53a-4435-9ecd-46136b30ed10/content/images/2026/09/Bildschirmfoto-2026-09-20-um-14.23.09.png) In a world full of distractions, a single, **intense look** can say more than a thousand words - eye contact is the mysterious language that everyone understands. That's why this service tip will be repeated in many more posts to make its great effect a routine. ### Our FOCUS TODAY Today, we consciously maintain eye contact with our conversation partners, clients, or guests. Direct eye contact – or looking between the eyes – for a few seconds throughout the conversation has a powerful impact on communication: - Eye contact signals **openness and credibility**, helping to build trust and convey honesty. - Eye contact shows that **you're listening** and genuinely **interested** in the conversation. In turn, the other person will also listen more attentively and participate more focused. - Eye contact creates an **emotional connection**, which fosters empathy and understanding. - Those who maintain direct eye contact appear **confident and authentic.** *Vice versa*: those who are confident and authentic can further enhance their presence and impact through intentional eye contact. - Eye contact helps send and receive **nonverbal signals**, which significantly improves the flow of communication. However, eye contact should feel natural and not intense or fixed in order to keep the conversation comfortable. ### Our BENEFIT Many good conversations - whether professional or private - make us popular communication partners. Professional **competence** and personal **charisma**, customer conversations and leadership qualities are constantly improving. And skillful EYE CONTACT always plays a central role. ### TippCreator: Stefan Schranz ([www.schranz.com](https://www.schranz.com/?ref=ameikos.ghost.io)) *I learned about the importance of eye contact especially at the "Scandinavian Service School." Palle Thomson was our lecturer for Service Excellence.* *I'd be happy to share a book recommendation with you on the topic of "eye contact":* ![](https://storage.ghost.io/c/e1/27/e1271408-a53a-4435-9ecd-46136b30ed10/content/images/2026/09/___Stefan-Untrsf_blau_trans-8.png) ### Neujahrsbrief 2025 von Stefan Schranz. A137 URL: https://ameikos.ghost.io/a137/ Last updated: 2026-07-16T12:26:29.000Z 1 KÜNSTLICHE INTELLIGENZ 2 TOURISMUS 3 DIENSTLEISTUNG 4 POLITIK 5 EINFACHHEIT **1** – **KÜNSTLICHE INTELLIGENZ** **Bereits 2025 kann uns die KI täglich begeistern und/oder „um die Ohren fliegen“** **Chancen** und **Gefahren** oder Fluch und Segen sind Geschwisterpaare. So ist es auch mit der KI. **ChatGPT** ist gerade mal rund **750 Tage alt** und schon durchdringt dieses KI-Tool, neben derzeit ca. **2000** weiteren **KI-Werkzeugen** unseren Alltag. Mir bietet dieses „Google+++“ jeden Tag neue Erfahrungen. Ich bin **überwältigt**, was KI kann. Und ich bin zugleich überrascht, welche Fakten und Infos mitunter ausgespuckt werden. 92.000.000.000 (92 Milliarden) **Nächtigungen** soll Tirol im Jahr **2023** gehabt haben. Erst beim zweiten Versuch war die Zahl mit 48,4 Mio. richtig. Und wenn ein Werbetext für **Ischgl** und **Innervillgraten** beinahe gleich klingt oder KI-geschriebene News-Letters **„arschlangweiliges“ Markenting-bla-bla** enthalten, dann ist Skepsis angesagt. Wer **Fachwissen aus der KI** abruft, sollte bedenken, dass die generierten Informationen oft an individuelle Erwartungen angepasst sind – sozusagen „geschmackvoll“ auf die Nutzer abgestimmt. Dies kann jedoch dazu führen, dass durch die zugrunde liegenden Algorithmen eine Art **„Wissens-Inzucht“** entsteht, bei der bestehende Denkmuster verstärkt und alternative Perspektiven ausgeblendet werden. Aktuelles **Fachwissen aus einem Buch** hingegen ist in der Regel stabil, verifiziert und damit vertrauenswürdiger. Um KI-generiertes Fachwissen bewerten und sinnvoll nutzen zu können, ist daher ein solides **Fundament an Fachwissen unerlässlich**. Ergo, **Vorsicht** ist angesagt. Aber sich **nicht** mit der **KI** zu beschäftigen verursacht mit Sicherheit ein **Steckenbleiben** in der Gegenwart. Wenn du noch **nichts mit KI** auf dem Hut hast, rufe [www.chatgpt.com](http://www.chatgpt.com/?ref=ameikos.ghost.io) auf und **schreibe zB folgende Prompts (Fragen, Aufträge) als Nachricht an ChatGPT:** ![](https://i0.wp.com/schranz.blog/wp-content/uploads/2025/01/Bildschirmfoto-2024-12-29-um-21.03.30.png?resize=676%2C621&ssl=1) … das Rezept mit detaillierten Zutatenhinweisen war umfangreich. Ich hab´s gekocht, und es hat hervorragend gemundet. Voll „analog“, gustativ – mit Wein und so ;-) **Ein paar weitere Prompt-Beispiele:** **Prompt (Auftrag) an ChatGPT zum Titelbild dieses Blogs:** Mal mir ein Bild über: *Künstliche Intelligenz. next Tourism Quality!? Profis lernen täglich. Populisten nicht auf den Leim gehen und anspruchsvolle Einfachheit* **Prompt:** Schreib mir eine Zusammenfassung des Buches **„Das Haus“** aus dem der gleichnamige Thriller, in dem Tobias Moretti die Hauptrolle gespielt hat, auf 15 Zeilen. **Prompt:** Suche für mich einen **Rabattcode** für eine Bahnfahrt nach Paris **Prompt:** Welche **Skimodelle** gibt es für: Körpergröße 171cm, 66kg, sportlicher Skiläufer – mehr Genuss als Speed. Setpreis 1000-1400 Euro. Bei meinem Skikauf kurz vor Weihnachten hat ChatGPT einen zweckdienlichen Input geliefert. **Meine Empfehlungen hinsichtlich KI für das bevorstehende Jahr 2025:** 1. Wir sollten **„radikale Selektion“** dessen lernen, welche Informationen wir einfordern oder verarbeiten und welche gefühlten 99% von vornherein ignoriert werden sollen. 2. Wir sollten uns Grundkenntnisse über **„Flow“** und **„deep work“** aneignen … **MUSS Pflichtliteratur** in der Schule werden, um die **Konzentrationskompetenz** nicht völlig degenerieren zu lassen! Ich trainiere derzeit auch, mich für bestimmte Stunden auserhalb des „Magnetfeldes“ der Tastatur und des Smartphones aufzuhalten, um Recherche für den Vortrag „Die Work-Life-Balance-Falle“ (Arbeitstitel) durchzuackern. 3. Wir sollten uns eine neue **Goldgräbermentalität** aneignen. Wie? Indem wir eine **Liste** mit den besten **Links** und **Prompts** anlegen, die unsere Lebensqualität befruchtet und nicht uns unserer Lebenszeit beraubt. Grabe nach „Gold“, also nach den besten Contents im Web. Diese Empfehlungen gelten im Übrigen auch für die **Sozialen-Medien**. Zum Schluss dieses ersten Punktes, sagt Yuval Noah **Harari** in „Nexus, 2024“: **„Neuartige Technologien** enden oft in historischen **Katastrophen**, nicht weil die Technologie von Natur aus schlecht ist, sondern weil die Menschen erst mit der Zeit **lernen sie vernünftig zu nutzen“**. --- **2 – TOURISMUS** – **next Tourism Quality!?** „Komplettes Alkoholverbot am Malle-Strand“ (Bild, Mai 2024) „Miami Beach will Party-Tourist:innen loswerden“. (ZIB März 2024) „50 Euro Strafe – Oben-ohne-Verbot sorgt für erhitzte Gemüter bei Gästen. Eine strenge Regelung bringt Urlauber auf die Palme (Grado August 2024) Diese Liste könnte weitergeführt werden. Von Ibiza bis in die Zentren einiger Apres-Ski-Destinationen. Das Problem **„Suff-Tourismus“** betrifft viele Orte. Drei Überlegungen dazu: 1. Wegen gefühlten **1% Suff-Touristen** (auch einige einheimische Gäste zählen dazu) wird ein großer Rest der Bevölkerung und der Gäste belästigt. 2. Es braucht konsequente und exekutierbare **Regeln**, die von Gemeinde, Tourismusverband und Verursacher gemeinsam erstellt werden müssen. So zB eine Einbehaltung einer Reinigungs- und Belästigungs-Entschädigung, sofern gegen die Regeln verstoßen wird. Die Regel kann einfach lauten: „saufen, kotzen, brunzen und grölen im öffentlichen Raum ist nicht erlaubt“. 3. Mut zur **Positionierung**. Anfang der 2000er Jahre hat Jack Trout ein großartiges Buch über „Positionierung“ geschrieben. Der Titel: **„Differentiate or die“**. Es ging neben der strategischen Differenzierung auch um die Zielkunden, die man ansprechen und gewinnen will. Heute, 20 Jahre später, muss ein Kapitel hinzugefügt werden. Nämlich explizit Zielkunden zu benennen und dies in der Promotion zu kommunizieren, die man **NICHT** als Kunde oder Gast **will**! Das braucht Mut zu einer unmissverständlichen Strategie. Die Gewinner werden jene sein, die auf 1% der Suff-Touristen verzichten und den Rest zu begeistern in der Lage sind. Das gelingt im übrigen auch mit gutem Aprés Ski, mit Bikepartys und vielen anderen geselligen Lustbarkeiten, die uns großartig unterhalten können. Wir müssen „Tourismus 5.0“ bzw. „next Tourism Quality“ thematisieren. Diskutieren über die **Qualität**, die ideale **Quantität** und den nächsten **Quantensprung**, der in einer Zeit wie dieser schneller initiiert werden muss, als wir gewohnt sind. --- ## **3 – DIENSTLEISTUNG** – Profis lernen täglich **Personalmangel** und erhebliche **Fluktuationen**, die für Unternehmen und jene Mitarbeiter:innen, die unter Hochdruck fehlende **(Wo)manPower kompensieren** müssen, sind eine der größten Herausforderungen der Gegenwart. Hinzu kommt die **Work-Life-Balance-Mentalität,** die, wie mir scheint, unreflektiert in Stein gemeißelt wurde. Dabei impliziert das Wort *Balance* geradezu eine Langeweile, die wenig Abwechslung zulässt und schon gar nicht die privaten (monetären) und beruflichen Anforderungen berücksichtig. **Licht am Ende des Tunnels** wird es im bevorstehenden Jahre **kaum geben**. Die Politik ist in der Schuld vieler ehemaliger Wahlversprechen. Und der demographische Wandel verstärk diese Problematik. Ausgeliefert ist man trotzdem nicht, denn intern kann der unternehmerische Einfluss in kurzer Zeit große Wirkung hervorbringen. Dafür findet am 1\. Februar der Rollout von „**ServiceTipp.com**“ statt. Die APP liefert täglich einen 3-Minuten-Input zur Verbesserung der Arbeit in den Unternehmen. Detailinfo und Anmeldung zum kostenlosen Bezug der ServiceTipps für 3 Monate gibt es ganz einfach durch die Voranmeldung in > [www.servicetipp.com](http://www.servicetipp.com/?ref=ameikos.ghost.io) --- **4 – POLITIK** – **Populisten nicht auf den Leim gehen** Kara Swisher, geboren 1962 in New York, ist eine der einflussreichsten Stimmen im Tech-Journalismus. Sie ist eine scharfsinnige Beobachterin der aufstrebenden Technologiebranche und titelt im Handelsblatt-Interview von Felix Holtermann am 16\. Sept. 2024: **„Elon Musk muss in Therapie, ganz einfach“** Meines Erachtens eine gute Idee. Am besten mit Trump. Ob´s was nützen würde bezweifle ich, denn die Hardliner unter den Libertären sind radikal. Und dann gibt es noch Xi Jinping, die Iraner, Putin, Orban und ähnliche Konsorten in den nationalen Strukturen, als Achse der Diktatoren oder Autokraten, die mit ihrer Dynamik die EU geradezu provozieren, sich besser aufzustellen, selbstbewußter aufzutreten und die liberale Demokratie zu verteidigen. Die EU, der wir in Österreich seit genau 30 Jahren angehören, hat Schwächen, ist überbürokratisiert und nicht selten den Lobbyisten ausgeliefert. Der Hut brennt an vielen Ecken. Nur: was wäre ein Europa der vielen Nationalstaaten, die kaum einen gemeinsamen Nenner hätten? Warum ist Europa ein *place to be*, vor allem für viele Korrupten dieser Welt, die in ihren Ländern dem eigenen Volk wenig Perspektiven bieten? Nun, was hat das, im Wissen, dass wir keinen Einfluss darauf haben, mit diesem Blogbeitrag zu tun? Die Radikalen dieser Welt erheben destruktive und subversive Politik zum neuen *State of the Art.* Im Großen wie im Kleinen – wenn **die da oben** …. dann tun viele von **denen da unten** auch ein bisschen so. Im Kleinen haben wir einen Einfluss. Deshalb müssen wir uns für Politik interessieren, unsere Meinung sagen und jenen Bürger:innen, die sich ständig rühmen, dass sie keine Nachrichten schauen, gleichzeitig aber die besten Lösungen zu haben scheinen, sagen, dass sie zumindest **nicht den Populisten auf den Leim** gehen sollen, um allenfalls einen Öxit/Dexit zu verhindern oder gar Teil einer Achse zu werden, die dem Lebensstil einer freien Gesellschaft einen linken oder rechten Haken verpasst. --- **5 – EINFACHHEIT** **– genauer: Anspruchsvolle Einfachheit** Wie im letzten Neujahrsbrief vom Jänner 2024 angekündigt – ein paar Worte zu **„Einfachheit“** im Design, im Web und in der Sprache. In Sachen **Einfachheit** im Web ist nach wie vor Amazon das bekannteste Beispiel, wenngleich Amazon bestimmt keinen Designwettbewerb gewinnen würde. Hinsichtlich **Design** gibt es mittlerweile viele Content-Management-Systeme inklusive 1000de Templates mit hervorragenden Designs. Vorsicht sei angebracht, wenn Websites ohne spezielle Ansprüche overdesigned werden und im Zuge der *kreativen Verwirrung* diese Werke dann auch noch 30.000 Euros und mehr kosten. *AirBnB* und *UBER*, sowie das Grafikprogramm *Canvas* für den einfachen KMU- oder Privat-Gebrauch sind Weltmeister in Sachen **Usability** und somit Blaupausen für alle, die mit ihren Websites ähnliche **Kundenerwartungen im Web erfüllen** wollen. Und gibt´s auch etwas aus **Europa?** Viel, jedoch weniger prominente APPs/Portale. So sind zB [www.pixabay.com](http://www.pixabay.com/?ref=ameikos.ghost.io) (kostenlose Bilder), [www.easyparkgroup.com](http://www.easyparkgroup.com/?ref=ameikos.ghost.io) oder [www.arivo.co](http://www.arivo.co/?ref=ameikos.ghost.io) (die als Parkplatz- oder Garagenbetreiber Parkgebühren verwalten und kassieren lassen oder Kunden ermöglichen mit dem Handy zu bezahlen) und [www.evehome.com](http://www.evehome.com/?ref=ameikos.ghost.io) (Smarthome) beispielgebende APPs, die ich ständig verwende und deshalb aus Erfahrung empfehlen darf. Uuuups, dieser Neujahrsbrief war wohl dem Magnetfeld der Tastatur ausgeliefert. Ich freu mich, wenn du für dich ein paar interessante Infos daraus in das neue Jahr mitnimmst. Ich wünsche dir, deiner Familie und Freunden von Herzen alles Gute und ein gewissermaßen *neugieriges*, zufriedenes und glückliches Jahr 2025. ![](https://storage.ghost.io/c/e1/27/e1271408-a53a-4435-9ecd-46136b30ed10/content/images/2026/06/Bildschirmfoto-2024-12-23-um-23.28.07.png) ![](https://storage.ghost.io/c/e1/27/e1271408-a53a-4435-9ecd-46136b30ed10/content/images/2026/06/Untersr-Stefan_01-1.jpg) ### Neujahrsbrief 2024 von Stefan Schranz A134 URL: https://ameikos.ghost.io/a134/ Last updated: 2026-07-16T12:26:36.000Z Neujahrsbrief, der 10te. 2023 war gewissermaßen ein **Sabbatical**\-Jahr für mich. Allerdings war das keine Auszeit mit Weltreise oder gar eine 365-Tages-Insichschau mit Selbstreflexion und so… Stattdessen hatte ich Arbeit auf dem **Bau**. Als Arbeiter und Bauleiter für die Sanierung und Renovierung meines 70-jahrealten Elternhauses bin ich für ein Jahr lang weitgehend ausgestiegen aus meinem gewohnten Berufsalltag. Das Bauprojekt ist abgeschlossen. Ich bin ziemlich fit aber müde, 61kg und zufrieden. Vier Monate intensive Planung und acht Monate Bau mit richtig dicken Steinmauern und bautechnischen Überraschungen. An manchen Tagen wußte ich beim Frühstück nicht, was sich bis Mittags ereignen wird. Aber sei´s drum. Alles ist unfallfrei und gut verlaufen und **gelernt** habe ich, dass **„Einfachheit“** beim Bauen und in der nicht selten spontanen Entscheidungsfindung sowie in der Kommunikation mit den Bauarbeitern von großer Bedeutung ist. Mein **Wort des Jahres**, das ich mit in das neue Jahr zu nehmen vorschlage, ist **„Einfachheit“**. **Einfachheit beim Bauen** Was macht man mit 60cm dicken Steinmauern, deren Steine mein Vater nach seinen Kriegsjahren, zurück in der Heimat, händisch am Berg gebrochen und Anfang der 50iger Jahre als unser Elternhaus verbaut hat? Drei Spezialisten empfahlen Dämmung, Dämmung, Dämmung. Der Architekt Gian Reto **Reinalter** aus dem Engadin hat mich vom Gegenteil überzeugt. Hat er doch Erfahrung mit seinem 1000jahrealten Steinhaus am Comer See. Und Florian **Nagler**, Zimmermann, Architekt in München und Professor, sagt über die übliche Bauweise der Außenwände, dass die Mauern „hochkomplexe Maschinen“ mit zahlreichen Schichten und großem Konfliktpotenzial sind. Er empfiehlt nach Möglichkeit sortenreinen Aufbau, wenig Schichten und sparsam mit Fensteröffnungen umzugehen. Ähnlich „out of mainstream“ geht *einfach bauen* auch im Bereich der Heizungstechnik und der Smarthome-Steuerung sowie der Lichtinstallationen. Letztere sind ja nicht selten außen wie innen unangenehm penetrant und mit unzulänglicher Farbwiedergabequalität, wie unser Lichtplaner Franz **Stark** sagt. Also: „einfach ist einfacher“. Und sehr oft ist *einfacher* auch nicht extrem teuer aber besser. Und wenn du beim Planen bist: 1\. **Florian Nagler auf Youtube** suchen und seine Erkenntnisse mit einfließen lassen. 2\. Hol dir verschiedene Meinungen ein und **entscheide** am Ende **selbst**, wie du baust, wieviel an Technik du wirklich verwenden willst und welche Interieurs zu dir passen. Orientiere dich nicht am Mainstream oder an den Wohnmagazinen und hinterfrage auch die Empfehlungen der Experten. 3\. Lass die letzten **10%** des Interieurs **wachsen**, **nachdem** du **eingezogen** bist. **Einfachheit bei der Organisation deines Unternehmens** **oder deiner Projekte** Ich komme wieder, wie bei meinem letzten Neujahrsbrief, auf die modernen Management-Speaker zu sprechen, die immer öfter über alle nur möglichen Kanäle und Formate naive Unternehmens- und Erfolgsromantik versprühen. Sofern deren Inhalte überhaupt Substanz haben, muß man sich fragen, ob Show, ein paar Videos und große Sprüche reichen, um ein Unternehmen gründlich, kompakt und praxisorientiert zu organisieren. Ich rate die **Organisation eines Unternehmens** und der Mitarbeiter ***einfach*** und **ohne bla-bla** zu **entwickeln.** Einhergehend mit dieser organisatorischen Einfachheit geht auch die **Prozessqualität von Dienstleistungen** im Allgemeinen und der **Beratung** im Speziellen. In beinahe allen Branchen, egal ob Tourismus, Bau(neben)gewerbe oder Handel, hat professionelle Beratung noch Optimierungspotenzial. Beides funktioniert mit verhältnismäßig wenig Aufwand und in kurzer Zeit. Vielleicht sprechen wir im neuen Jahr darüber, wenn Bedarf für die Optimierung der Beratung oder der Services für deine Kunden oder Gäste besteht und die perfekten Onboardings für deine Mitarbeiter/innen einer der Neujahrsvorsätze sind. **Buchtipp dazu: „Konsequent einfach“** Das Buch von Dieter Brandes, ehemals langjähriger Geschäftsführer und Mitglied des Verwaltungsrates bei Aldi/Hofer, gibt Einblick in die Unternehmenskultur, die Struktur und Strategien der erfolgreichen Lebensmittelkette. Die Erstauflage des Buches war 1999\. Deshalb hat es aber wenig an Bedeutung verloren, auch wenn seitdem sehr viel digitalisiert wurde und selbst ChatGPT, so sehr ich es mit Vorsicht anwende, keine gute Organisation hervorzaubern kann. **Über „Einfachheit“ im Design, im Web, in der Sprache … werde ich im Neujahrsbrief 2025 ein paar Zeilen schreiben.** Wenn du eine eMail als Erinnerung dazu wünschst, melde dich hier dazu an > [klick](https://www.schranz.com/newsletter/?ref=ameikos.ghost.io). **Einfachheit beim Essen** Wenn ich über gutes Essen in meinem Sinne ein paar Zeilen schreibe, liegt es möglicherweise an den Marketingslogans, die den puren **Genuss** versprechen – und folglich an meiner Erwartung, dass diese Versprechen auch eingelöst werden. Gut, wenn das gelingt. Allerdings braucht „Genuss“ auch Mindset und die Bereitschaft sich auf ein gustatives Erlebnis einzulassen. Sich Zeit zu nehmen. Geschmäcker auf sich wirken zu lassen. Gute Lebens-Mittel zu wertschätzen. Ob das gelingt, wenn in einem Achtgangmenü bis zu 20 verschiedene Lebensmittel in den Mund gestopft werden, mag ich zu bezweifeln? Erinnerst du dich an **das Beste, was deine Mutter gekocht** hat? Es war mit hoher Wahrscheinlichkeit das Gegenteil dessen, was die „Monstermenüs“ anbieten. Ich, auf jeden Fall, bin leidenschaftlicher Genießer des klassischen **Dreigangmenüs**, weil vom *Einfachen das Beste* einfach besser schmeckt. **Einfachheit in dem, was du tust** Egal, worüber man hinsichtlich „Einfachheit“ nachdenkt. Mit Sicherheit hast du in deinem Alltag auch viele Möglichkeiten zu vereinfachen – frei nach **Lothar Seiwerts „simplify your life“** oder im Sinne der kleinen **Marie Kondo** aus Japan. Seiwerts Buch ist allerdings auch schon 20 Jahre alt. Aber gewissermaßen ein Grundlagenwerk der Vereinfachung. **Und einfach aber ausdrucksstark, wenn man zwischen die Zeilen hineinhört, ist auch Westernhagens „Wieder hier“.** Soll dieses „Wieder hier“, in welchem Zusammenhang auch immer, für dich im neuen Jahr vielleicht ein besonderes Ereignis ankündigen. Für mich ist es das Lied der Lieder zum Start von 2024. Ich wünsche dir, deiner Familie und Freunden von Herzen alles Gute und ein gewissermaßen *einfaches*, zufriedenes und glückliches neues Jahr. Wenn du zu diesem Thema die besten Videos auf [**YouTube**](https://www.youtube.com/@schranz%5Fcom?ref=ameikos.ghost.io) nicht verpassen möchtest, abonniere den Kanal und leite dieses Video gleich an deine Mitarbeiter und Freunde weiter. So long – Servus, ciao und allegra. Bleibt neugierig und mach dein Ding. ![](https://i0.wp.com/schranz.blog/wp-content/uploads/2022/12/20221108_hotelkit-Barcamp_Sbg-Rauchmuehle_08003-Kopie_b-Kopie.jpg?resize=676%2C621&ssl=1) [](https://facebook.com/sharer/sharer.php?u=https%3A%2F%2Fschranz.blog%2F%3Fp%3D51670u0026title=G%C3%A4ste-%20%26%20Kunden-Feedbacks%20-%20intern%20oder%20%C3%B6ffentlich%3F%20Kurz%20oder%20lang%3F%20Was%20ist%20besser%3F%20%23111) ![](https://storage.ghost.io/c/e1/27/e1271408-a53a-4435-9ecd-46136b30ed10/content/images/2026/05/Bildschirmfoto-2025-03-23-um-23.20.10-Kopie.png) ### ChatGPT taugt (noch) NICHT als Werbetexter. A129 URL: https://ameikos.ghost.io/a129/ Last updated: 2026-09-26T17:14:45.000Z ChatGPT ist in aller Munde. Die Einen sagen, es sei ein Wunderding. Die Anderen sehen es skeptisch. Aber was ist es eigentlich? Die einfachste Erklärung für ChatGPT (Generative Pre-trained Transformer) ist „Super-Google“. Auf fast alle Fragen werden nicht nur Links sondern ausführliche Antworten geliefert, die gibt´s jedoch nur als Text. Keine Bilder, keine Videos. Aber extrem verständlich und leicht lesbarer Text. Folgende Beispiele zeigen, wie mächtig dieses KI-Tool von OpenAI, in das Microsoft dieser Tage Milliarden Dollars investiert hat, bereits in der Anfangsphase arbeitet. ![](https://storage.ghost.io/c/e1/27/e1271408-a53a-4435-9ecd-46136b30ed10/content/images/2026/09/Bildschirmfoto-2026-09-26-um-18.46.43.png) Lässt man jedoch zB Werbetexte von GPT schreiben, wie es einige Agenturen empfehlen, so zeigen folgende Beispiele, dass GPT (noch) **nicht in der Lage ist die Positionierung** verschiedener Regionen deutlich **zum Ausdruck** zu bringen. ![](https://storage.ghost.io/c/e1/27/e1271408-a53a-4435-9ecd-46136b30ed10/content/images/2026/09/Bildschirmfoto-2026-09-26-um-18.47.29.png) Mein Tipp ist: testen Sie das Tool, probieren Sie Ihre dringlichen Fragestellungen aus und entwickeln Sie ein Gefühl dafür, welchen Nutzen das Tool Ihnen über den aktuellen Hype hinaus wirklich liefert. Bleiben Sie dran. GPT ist bestimmt ein Game-Changer und wird in Kombination mit ***bing***, der Suchmaschine von Microsoft, näher an Google heranrücken. Und bleiben Sie gleichzeitig kritisch und maßen Sie GPT nicht an, dass es für alles die besten Ergebnisse bietet. Drei Jobs sollten Sie mE bis auf weiteres unbedingt selbst erledigen: 1. Lassen Sie Ihre **Intuition und Ihren Intellekt walten**, **bevor** Sie sich von **GPT** mittelmäßige bis langweilige Werbetexte anbieten lassen. 2. Schreiben Sie die **Kapitel für exzellenten Kundenservice** im Handbuch für Ihre Mitarbeiter **selbst**. Das ist der Individualität geschuldet. Und einen langweiligen Mix von „more of the same“ ist und bleibt eben langweilig und strahlt nicht den Charme Ihres Unternehmens an die Kunden/Gäste aus. Privat: Schreiben Sie kein Liebes-WhatsAPP mit GPT. Das hat, sofern Sie sich in eine/n großartige/n PartnerIn verliebt haben, einen grandiosen Korb zur Folge. (… und Liebesbriefe gib es idR sowieso nicht mehr. Also: GPT ist ein grandioser Sprung in der Anwendung der KI. Trotzdem sollte man das Denken nicht outsourcen, auch wenn es mitunter besser wäre, dass GPT das erledigt. **Anmelden** und loslegen können Sie über diesen Link > [**https://chat.openai.com**](https://chat.openai.com/?ref=ameikos.ghost.io) **Und zwei der „alten IT-Rivalen“ der 80er Jahre über GPT …** Bill Gates sagt über GPT: „Ich bin ziemlich beeindruckt davon, wie sich die künstlichen Intelligenzen verbessert haben. Ich denke, sie werden **einen enormen Einfluss** haben“. „ChatGPT gebe einen **Ausblick** auf das, was noch kommen wird. Ich bin beeindruckt von diesem ganzen Ansatz und der Innovationstempo.“ ![](https://storage.ghost.io/c/e1/27/e1271408-a53a-4435-9ecd-46136b30ed10/content/images/2026/09/Bildschirmfoto-2026-09-26-um-18.39.26-1.png) ### Neujahrsbrief 2023 von Stefan Schranz. A128 URL: https://ameikos.ghost.io/a128/ Last updated: 2026-07-22T09:15:30.000Z **Was zählt? Wirklich?** Die Frage ist alt. Corona hat sie nur stärker an die Oberfläche gespült. Und die Antworten gab es bereits vor dem 15\. März 2020\. Deshalb darf ich folgende Zeilen aus meinem Neujahrsbrief von 2016 wiederholen: - Es geht um das, was zwischen den Menschen passiert. Gute **Momente**, die so nachhaltig beeindrucken, dass man sie Monate später noch erzählt. Emotionen und Stimmungen, die kein Algorithmus in der Feinheit wie viele Menschen sie schaffen, zu erzeugen vermag. - Es geht um das, was uns **umgibt**. Ästhetik, auch im Sinne von „reduce to the max“. Echtheit, Qualität. Das, was wir sehen, angreifen, essen, tragen. - Es geht um mutige, große oder auch kleine **Innovationen**. Technik, Abläufe, Vereinfachungen, Deregulierungen, die, bevor sie von digitalen Maschinen unterstützt werden, erst von Menschen erdacht werden müssen. Es geht also um Menschen. Deren Gedankenvielfalt. Deren Kreativität. … nicht nur privat, auch mit Bezug auf die Services, die zwischen Kunden, Gästen und den MitarbeiterInnen geboten werden. **Genuss** Über den Genuss und das Genießen wird viel gesprochen. Genuss ist ein Schlagwort in der Werbung. Deko für unverbindliche Angebote, deren Versprechen nicht immer die Erwartungen erfüllen. Repräsentativ für den Genuss im Allgemeinen möchte ich mit folgenden Zeilen den kulinarischen Genuss im Speziellen als Referenz auch für den Genuss am Leben, den Genuss in der Natur oder auch den Genuss an schönem Design, Architektur, guter Technik und Mode bemühen: *In unserer Kultur bemerken viele Menschen trotz des plötzlichen Auflebens der Gourmetküche kaum, was sie sich in den Mund schieben, und versäumen daher viele Möglichkeiten, sich zu freuen. Um die biologische Notwendigkeit der *Nahrungsaufnahme zu einer flow-Erfahrung* zu machen, muß man damit beginnen, dem Aufmerksamkeit zu schenken, was man ißt. Es ist erstaunlich – und entmutigend -, wenn Gäste liebevoll zubereitetes Essen ohne ein Zeichen der Anerkennung hinunterschlingen. Was für eine Mißachtung vielleicht neuer Erfahrungen, welche Unsensibilität! Um einen feinen Gaumen zu entwickeln, muß man wie bei allen anderen Kenntnissen psychische Energie einsetzen. Doch die so verbrauchte Energie wird mehrfach durch eine komplexere Erfahrung wieder wettgemacht.* (Quelle: Flow, das Geheimnis des Glücks. S. 156) **Die Feinde der offenen Gesellschaft** Sie mehren sich, die **Autokraten**, die die liberale Demokratie systematisch verhindern, niederschlagen oder aushebeln. Am Balkan. Am Bosporus. Von Washington der letzen Jahre ganz zu schweigen. Über Rom der nächsten Monate hängt noch ein Damokles-Schwert – lange hält das Bündnis wahrscheinlich nicht. So auch in Jerusalem. London hat´s selbst verbockt. Und der Kreml, Kabul und Teheran scheinen ohnehin nur die Mittel der brutalen Gewalt zu beherrschen. Das ist für uns *Geopolitik*, die nur bis zur Mattscheibe reicht. Sie erreicht aber auch einige Politiker ganz rechts und ganz links in unseren Politreihen, gewissermaßen als **Blaupause**, wie´s auch im Kleinen funktionieren kann. Vorerst beruhigt mich, dass der „radikale Zyniker“, der *Austria great again* machen wollte, bei der Bundespräsidentschaftswahl mit 5,6% von seinem imaginären Thron – fernab jeglicher Realität – gestoßen wurde. Demnächst wird wichtig sein, dass bei den künftigen Wahlen die Seinesgleichen und jene, auf der gegenüberliegenden Sphäre mit ihren populistischen Versprechen nicht an die Macht kommen. Also: wehret den Anfängen! Und: Freunde der offenen Gesellschaft, der liberalen Demokratie, die sich an vernünftige rechtsstaatliche Regeln halten, sprecht darüber! **Buchtipp** Ich mag sie, die Bücher, die auf 200 Seiten das unterbringen, wofür andere AutorInnen 600 Seiten verschwenden. Rolf Dobelli, Gründer von Zürich.Minds, hat mehrere dieser kleinen Werke mit großer Wirkung geschrieben. **„Die Kunst des klugen Handelns“** ist eines davon, das ich dir für das neue Jahr gerne empfehle. Darin schreibt er zB auf drei kurzen Seiten: *Warum auffällig nicht gleich wichtig ist.* Oder: *Das Boot, in dem du sitzt, zählt mehr als die Kraft, mit der du ruderst*. Übrigens: die kurzen Kapitel eignen sich für das „analoge Einschlafen“, das ich mir zur Gewohnheit gemacht habe. **Zum Schluss – einfach zum Nachdenken** - ***Einfach ist einfacher*,** aber zu einfach funktioniert auch nicht. So verhält sich das auch mit ***weniger ist mehr***, denn zu wenig ist nicht sexy. - Bei 40 Stunden **Work**, 2 Stunden täglich für Haushalt und 6 Stunden Schlaf haben wir immer noch 72 Stunden für **Life**. In dieser Zeit könnte man zB jede Woche mit dem Fahrrad von Bregenz nach Wien und retour fahren, 2000 Seiten lesen und eine Menge Freundschaften pflegen. Ich finde, das ist eine gute **Balance**. - Sind viele der **großen Speaker** dieser Zeit nicht irgendwie wie die **Hofnarren** des 17\. Jahrhunderts? Unterhalter und Märchenerzähler? Substanz für den echten Alltag gibt es selten auf diesen Showbühnen der Selbstdarsteller. Mehr davon bekommen wir, wenn wir unserem Hausverstand und unserer Intuition folgen. Dir wünsch ich für das neue Jahr, dass du dein Potenzial in all dem, was für dich wirklich zählt, entfalten kannst. Dass du eintauchst in neue Tiefen des Genusses. Und dass du der offenen Gesellschaft das Wort sprichst. ![](https://storage.ghost.io/c/e1/27/e1271408-a53a-4435-9ecd-46136b30ed10/content/images/2026/07/Bildschirmfoto-2026-07-16-um-14.30.52.png) ![](https://storage.ghost.io/c/e1/27/e1271408-a53a-4435-9ecd-46136b30ed10/content/images/2026/07/___Stefan-Untrsf_blau_trans-37.png) ### Weihnachten wie immer. Oder noch besser. #A127 URL: https://ameikos.ghost.io/a127/ Last updated: 2026-09-26T17:20:27.000Z Letztes Jahr zu Weihnachten, in diesem Blog, habe ich über „Weihnachten wie immer“ von [Wolfgang Ambros](https://schranz.blog/xmas21?ref=ameikos.ghost.io) ein paar Zeilen notiert. Jetzt haben wir es wieder, wie immer, quasi nach dem Spuk der Pandemie. Vielleicht ist dieses Weihnachten aber bei vielen unter uns gerade deswegen anders. Oder noch besser. Wieder mit der ganzen Familie, den Freunden und neuen Bekanntschaften in der Runde. ![](https://storage.ghost.io/c/e1/27/e1271408-a53a-4435-9ecd-46136b30ed10/content/images/2026/09/Bildschirmfoto-2026-09-26-um-18.42.29.png) ### Bestes Tourismus-Interview das Jahres 22. A125 URL: https://ameikos.ghost.io/a125/ Last updated: 2026-09-26T17:14:16.000Z *Hotelier João und sein Haus-Architekt Manuel Aires Mateus im Santa Clara 1728\. Joao – im Hauptberuf eigentlich Pilot bei TAP Portugal – begann im Jahr 2010 mit einem Ferienhaus-Ensemble in Comporta, das Aires Mateus entwarf und das auf der Biennale in Venedig gezeigt wurde. Später kamen die Ferienhütten Cabanas no Rio, das Ferienhaus Casa no Tempo und das Hotel Santa Clara 1728 mit nur 6 Suiten in Lissabon hinzu.* # Hotelier João Rodrigues, über …Gastfreundschaft Gastbeitrag – Quelle pretty-hotels ![](https://storage.ghost.io/c/e1/27/e1271408-a53a-4435-9ecd-46136b30ed10/content/images/2026/09/Bildschirmfoto-2026-09-26-um-18.36.19.png) Magisch: Ein Morgen im Lissaboner Hotel Santa Clara 1728, das zum Imperium von João Rodrigues gehört. ### „Das Glück besteht darin, einfache Aufgaben gut zu erledigen.“ … sagt João Rodrigues, der in Portugal vier wunderschöne Anwesen für Gäste führt. Wie er mit der schwierigen Situation umgeht und welche Rolle dabei sein Großvater spielt, beschreibt er in den folgenden Zeilen. Ich möchte zunächst eine kleine Geschichte über meine Urgroßeltern erzählen: Mein Urgroßvater war ein Unternehmer in einem kleinen Dorf in Nordportugal. Eines Tages reiste er nach Deutschland, um einen Generator zu kaufen. Er wollte das ganze Dorf elektrifizieren. Und als er zurückkam, begann er, den Strom und die Energie an alle Dorfbewohner zu verkaufen. Und für alle, die es sich nicht leisten konnten, bot er ihnen den Strom gratis an, weil er sie für die Entwicklung der Region für sehr wichtig hielt. So glaubte er an die Zukunft. Er dachte: Wenn ich den Menschen helfe, werden wir alle davon profitieren. Meine Urgrossmutter, sie – nunja, sie hatte ein grosses Haus im Zentrum des Dorfes in der Nähe der Kirche – sie hatte zehn Kinder. Sie öffnete jeden Tag das Erdgeschoss ihres Hauses, um jeden aufzunehmen, der vorbeikam, der in Not war, um zu bleiben. Damals liefen die Menschen drei, vier, fünf Tage lang von einem Ort zum anderen. Sie kümmerte sich um sie und ihre Wunden, und alle Leute, die mit ihr in dem großen Haus arbeiteten, kochten auch für diese Besucher. Dann, wenn diese Leute wieder fit waren, ließ sie sie gehen. Das ist in der Tat Hospitality. Ich glaube, die Leute vergessen, dass Hospitality vom Wort „Hospiz“ abstammt. Man nimmt Menschen in Not auf, man kümmert sich um sie, und wenn es ihnen besser geht, werden sie ihrem Weg folgen. Jedes Mal also, wenn Menschen mit mir über Gastfreundschaft sprechen und über „die Standards von Hospitality“ sprechen wollen, frage ich zurück: „Was bedeutet Gastfreundschaft für Sie? Ich verstehe, dass es beim Tourismus nicht nur um Gastfreundschaft geht, aber diejenigen, die das anders betrachten, sollten sich selbst als eine andere Art von Tourismus betrachten. Was sie anbieten, ist ein Zimmer mit Aussicht oder ein Zimmer, das keine Aussicht hat, oder etwas anderes. Es ist aber nicht das, was wir tun. Hotelier João und sein Haus-Architekt Manuel Aires Mateus im Santa Clara 1728\. Joao – im Hauptberuf eigentlich Pilot bei TAP Portugal – begann im Jahr 2010 mit einem Ferienhaus-Ensemble in Comporta, das Aires Mateus entwarf und das auf der Biennale in Venedig gezeigt wurde. Später kamen die Ferienhütten Cabanas no Rio, das Ferienhaus Casa no Tempo und das Hotel Santa Clara 1728 mit nur 6 Suiten in Lissabon hinzu. In Portugal haben wir diese Tradition, vor allem in älteren Familien: Wenn jemand zum ersten Mal in Ihr Haus kommt, zeigen Sie ihm das ganze Haus – was, wie ich weiß, wirklich seltsam ist! Ich habe in Schottland studiert und meine Ausbildung zum Piloten in Schottland absolviert, und ich habe englische Freunde – ich kenne sie seit über 20 Jahren – und immer, wenn ich zu ihrem Haus komme, bleiben wir entweder im Esszimmer oder im Wohnzimmer. Manchmal, wenn ich meinen Teller in die Küche bringen will, sagen sie zu mir: „Oh, nein, João, bitte! Wir machen das.“ Wenn Sie in Portugal zu jemandem nach Hause kommen, egal ob Sie über Nacht bleiben oder nur zum Essen oder zum Kaffee kommen, werden Ihnen die Leute alles zeigen! Sie werden Sie durch das ganze Haus führen: „Also hier ist die Küche, und hier‘ – sie öffnen die Schränke und zeigen Ihnen, was sie drin haben – ‚dann ist hier der Kühlschrank, wenn Sie etwas möchten, bedienen Sie sich einfach selbst,‘ dann gehen sie in ihre Zimmer und Badezimmer, sie zeigen Ihnen die Aussicht aus den Badezimmern und vom Balkon, und… es ist eine Führung durch das ganze Haus! Ich begann zu verstehen, dass das Haus eine Art finale Destination ist. Und ich denke, das ist etwas wunderschönes. Eines Tages versuchte ich zu verstehen, warum wir Portugiesen das in unserer Kultur verankert haben? Mir wurde klar, dass wir es tun, damit sich die Menschen zu Hause fühlen. Man möchte seinen Freunden zeigen, wie man lebt, und dies mit ihnen teilen; man möchte nichts vor ihnen verbergen. Es ist diese Idee, dass das, was mein ist, auch dein ist. Wenn Sie Lust haben, noch eine Flasche Wein zu öffnen, wissen Sie, wo sie ist, gehen Sie zum Kühlschrank und öffnen Sie die Flasche. Was wir hier also tun, wenn neue Gäste in eines unserer Häuser kommen, stellen wir sie dem ganzen Team vor. Wir gehen in die Küche, und wenn der Koch dort arbeitet, sagen wir: „Das ist David, er macht dies und das zum Frühstück“, und David fragt vielleicht: „Übrigens, haben Sie irgendwelche Lebensmittelallergien?“ Und da in der Küche findet ein Gespräch statt. Dann sagen wir: „Das ist Sokhemra. Sie kommt aus Kambodscha, und sie macht eine unglaubliche Massage und bietet auch viel positive Energie.“ Die erste Massage wird immer auf Kosten des Hauses angeboten, also zögern Sie nicht, sie kennen zu lernen. Dann Nuno: „Er fährt unseren schönen Rolls Royce aus den 70er Jahren. Er wird Sie zum Flughafen bringen. Er ist auch ein Teil der Familie.“ Wir möchten, dass Sie das Gefühl haben, bei Freunden zu wohnen. Natürlich respektieren wir die Privatsphäre und den Freiraum der Menschen, aber das geschieht auf sehr natürliche Weise. Wir arbeiten immer daran, wie man keinen Tourismus macht, wie man den Menschen nicht das Gefühl gibt, Touristen zu sein. Stattdessen basiert unsere Idee auf dieser Beziehung von: Wie sollen wir unsere Gäste willkommen heißen? Wie können wir uns mit ihnen verbinden? Was sind die Bedürfnisse der Menschen? ![](https://storage.ghost.io/c/e1/27/e1271408-a53a-4435-9ecd-46136b30ed10/content/images/2026/09/Bildschirmfoto-2026-09-26-um-18.36.42.png) Der Frühstücksraum im Santa Clara 1728 liegt im Erdgeschoss. Es gibt nur einen Tisch, an dem alle Gäste sitzen. ## GERÜCHE Wir haben Santa Clara 1724 vor drei Jahren hier in Lissabon eröffnet. Eines Tages unterhielt ich mich mit meinem Team darüber, wie wichtig die verschiedenen Gerüche im Haus sind. Wenn man nachmittags ankommt und es riecht nach einem Kuchen, der gebacken wird, und man erinnert sich an die Nachmittage, die man nach der Schule bei seiner Großmutter verbracht hat, oder was auch immer es war, und alles fällt einem ein und gibt einem dieses schöne Gefühl. Wir haben darüber gesprochen und darüber, was wir tun könnten. Dann, eine Woche später, laufe ich die Treppe hinunter, um zu einem Meeting zu kommen, und sehe José im ersten Stock. Er steht da mit seiner Pfanne und bewegt die Pfanne langsam hin und her. Ich sage: „He! José! Was machst du hier mit dieser Pfanne in der Mitte der Treppe? Er sagt: „Weißt du was, João, es ist fast 10 Uhr morgens. Ist das sehr seltsam? Es ist noch niemand unten zum Frühstück? Ich wecke sie nur mit dem Geruch auf, weißt du?“ An jenem Morgen machte er diese Erdbeermarmelade, die so schön duftete, und hier verbreitete er den Geruch im ganzen Haus, damit die Leute den Geruch spüren und aufwachen und vielleicht zum Frühstück gefahren werden konnten! José‘, sagte ich. „Du bist wirklich etwas Besonderes. Und dann umarmte ich ihn.“ ## ROUTINEN Wir haben auch festgestellt, dass Routinen im Leben der Menschen sehr wichtig sind. Das kam nicht erst jetzt mit der Quarantäne – wir reden schon seit mehr als zwei Jahren darüber. Wir haben das Gefühl, dass viele Menschen einige der sehr grundlegenden familiären Routinen in ihrem täglichen Leben verloren haben. Wenn also Gäste bei uns wohnen, versuchen wir, diese Routinen wieder zurückzubringen. Wir sagen ihnen das nie! Es ist sehr subtil und sie müssen es wahrnehmen. Einige verstehen es auf die eine Art, andere auf eine andere. Wenn ich von Routinen spreche, meine ich damit, dass man sich zum Beispiel morgens im Bett streckt, wenn man aufwacht. Man öffnet die Fenster und lässt die frische Luft herein, zieht die Bettlaken zurück und sieht sich an diesem Tag zum ersten Mal im Spiegel. Ihr Zimmer dem Geruch des Frühstücks zu überlassen, das gerade zubereitet wird, herunterzukommen und an diesem langen, gemeinsamen Tisch zu sitzen und das Frühstück mit anderen Menschen zu teilen – und wirklich eine Stunde am Frühstück zu verbringen, anstatt 15 Minuten irgendwas zu essen und hinauszugehen. Ich finde, dass alles, was wir tun, mit einem Kompass gemacht werden sollte. Alles sollte einen Rhythmus haben. Zum Beispiel auch, wenn es darum geht, einen Brief zu schreiben. Okay, sage ich, geben wir ihnen den schönsten Schreibtisch, das schönste Papier, einen wirklich schönen Stift, mit dem sie gerne schreiben, und das richtige Licht. Lassen Sie uns daran arbeiten. Wenn es um das Frühstück geht, arbeiten wir am Frühstück. Wenn es in den Garten geht, lasst es uns auch zu etwas Besonderem machen. Alle Dinge, alles. Schenken wir diesen kleinen Details Aufmerksamkeit. Wenn die Leute, die mit mir arbeiten, etwas Vertrauen zu mir haben und es eine gute Beziehung gibt, werden sie, wahrscheinlich alle dasselbe über mich sagen. Und zwar: „João, du bist nie mit irgendetwas zufrieden.“ Und ich sage ihnen immer: „Ja! So fühle ich mich!“ „Wir haben es so gemacht, und jetzt willst du es anders machen?“ – „Ich glaube schon, ja, denn jetzt habe ich einen noch besseren Weg entdeckt, es zu tun. Wahrscheinlich hat es ein wenig mit Perfektionismus zu tun, aber es hat auch mit diesem Willen zu tun, andere Menschen glücklich zu machen. ![](https://storage.ghost.io/c/e1/27/e1271408-a53a-4435-9ecd-46136b30ed10/content/images/2026/09/Bildschirmfoto-2026-09-26-um-18.37.15.png) Immer, wenn ich eine Idee habe, sage ich: „Ich möchte mich in drei Tagen mit euch treffen und ich möchte das diskutieren. Also treffen wir uns und alle haben gleich viele Stimmen. Wir haben alle unabhängig voneinander eine Stimme, wir stimmen alle gleich ab. Wir müssen nur unsere Ideen vortragen, sie und unsere Überzeugungen zum Ausdruck bringen, und normalerweise kommen wir zu einem Ergebnis. Nachdem wir zu dieser Schlussfolgerung gelangt sind, war es im Allgemeinen sehr einfach, sie in die Praxis umzusetzen, denn diese Schlussfolgerung kam aus einem Argument heraus, aus einer Diskussion. Es heißt nie: „João will jetzt, dass alle (dies) tun“. Stattdessen versteht es jeder. Ich denke, das ist sehr wichtig. Wir schaffen die Veränderungen auf eine sehr faire Art und Weise. Wir fragen die Gäste oft, ob sie uns einen Vorschlag machen können, auch wenn sie ihn nicht aufschreiben – wenn er informell ist, mündlich. In unserem Team sagen wir immer: „Das ist keine Regel!“ Aber versuchen wir, sie umzusetzen. Wenn es funktioniert, lasst es uns verbessern. Wenn es nicht klappt, vergessen wir es! Wenn also ein Gast einen Vorschlag für uns hinterlässt, diskutieren wir ihn immer, und je nachdem, um welchen Vorschlag es sich handelt, stelle ich ein kleines Team um mich herum zusammen, das an den Vorschlägen arbeitet. Wir setzen es um, wir machen Fotos, wir passen es an. Dann schreibe ich unseren Gästen zurück und sage: „Dank Ihres Vorschlags servieren wir jetzt das Frühstück im Garten. Die Menschen, die zu uns kommen und bei uns bleiben, lieben es. Ich danke Ihnen dafür. Wenn Sie das nächste Mal wiederkommen, können Sie Ihr Frühstück auch im Garten einnehmen. – Oder was auch immer es sein mag. Die Wirkung ist unglaublich, weil die Menschen nicht daran gewöhnt sind, dass jemand das tut, was sie vorgeschlagen haben! Sie schreiben zurück und sagen: „João, das ist unglaublich! Warum machen Sie das? Warum antworten Sie uns? Für mich liegt es daran, dass es immer um Menschen geht. Es sind unsere Gäste, Leute, die eingeladen sind, am Tisch sitzen, Freunde. Es sind immer die Menschen, die im Mittelpunkt stehen. Und jeder Tag ist anders, und jeder Gast, den wir empfangen, ist anders. Wir haben die Größe eines kleinen Labors, in dem wir Dinge ausprobieren können. Wenn Sie das Ritz oder das Four Seasons sind, wäre es schwierig für die, eine solche Strategie umzusetzen, denn es wäre ein großes Risiko, wenn sie nicht funktionieren würde. Aber es hat keine großen, negativen Auswirkungen auf uns. Wir haben diesen großen Vorteil: Wir sind klein. ![](https://storage.ghost.io/c/e1/27/e1271408-a53a-4435-9ecd-46136b30ed10/content/images/2026/09/Bildschirmfoto-2026-09-26-um-18.37.38.png) Der Treppenaufgang zu den Suiten. Architekt Manuel Aires Mateus will, dass man die Geschichte des Hauses sieht. Meine Großeltern feierten ihren Geburtstag gewöhnlich gemeinsam am selben Tag, weil ihre Geburtsdaten nur einen Tag voneinander entfernt waren. Sie gaben immer eine Party in der Mitte dieser beiden Daten und luden alle zu sich nach Hause ein. Der Gärtner, der früher mit seiner Familie dort arbeitete, saß einem Bankpräsidenten gegenüber, der neben meinem Großvater saß, gegenüber dem Verteidigungsminister. Sie saßen alle am selben Tisch, plauderten miteinander und fühlten sich genau gleich. Das hat mich immer inspiriert. Ob es nun der Zimmermann oder der Präsident oder der CEO eines großen Unternehmens ist, ich hatte nie diese Barriere, mit wem ich sprechen sollte oder nicht. Ein Freund von mir, nun ja, die Art und Weise, wie ich ihn kennen gelernt habe, war: Eines Tages beobachtete ich einen der Leute hier, der die Strassen reinigt, (einige von ihnen kommen nur mit einem Besen). Ich hielt meinen Wagen an und schaute ihm zu, wie er die Straße reinigt. Er würde nicht ein winziges Blatt zurücklassen! Es war fast so, als würde er sein Haus reinigen, auf eine so schöne Art und Weise. Und seine Uniform war sehr sauber, sein Besen war der schönste, den es gab. Und ich sprach mit ihm. Und plötzlich versteht man, dass er sich so glücklich und so stolz fühlt, was er tut. Die Straßen für andere Menschen zu reinigen. Auf der anderen Seite bin ich mit CEOs großer Unternehmen befreundet, und sie sagen mir oft: „Ich habe den schlimmsten Job der Welt. Das ist schrecklich, ich hasse das. Ich muss (das) tun, dann habe ich eine Besprechung, dann muss ich (das) tun…“ Es geht also nicht darum, was man tut, sondern wie man es tut. Es geht nicht einmal darum, wie viel Sie verdienen – natürlich sollten Sie für das, was Sie tun, etwas bekommen, um das, was Sie tun, zu kompensieren. Das ist sehr wichtig, denn es ist auch eine Art der Anerkennung. Aber es ist viel mehr als das. Liebe und Glück entstehen, wenn man kleine Aufgaben sehr gut erledigt. Wenn Sie das tun, werden Sie sich von alleine glücklich fühlen. Sie sind der Sonnenschein! Und Sie brauchen niemanden, der Ihnen sagt: „Sie sind großartig in der Gästebetreuung“, zum Beispiel. Sie haben wirklich eine unglaubliche Arbeit geleistet, um diese Menschen während ihres Aufenthalts zu betreuen. Denn Sie wissen, was Sie tun, und Sie spüren es. Sie sehen in die Augen der Gäste, ihr Lächeln und ihre Gesichter, und das sagt Ihnen alles. Es geht um Leidenschaft. Die Dinge gut zu machen und sich um andere zu kümmern, mit dem Herz am rechten Fleck. ![](https://storage.ghost.io/c/e1/27/e1271408-a53a-4435-9ecd-46136b30ed10/content/images/2026/09/Bildschirmfoto-2026-09-26-um-18.38.03.png) Ein Bett in einer der nur 6 Suiten. Aires Mateus sagt: „Das einzige, was zählt, ist Qualität.“ Wenn wir neue Mitarbeiter rekrutieren, kommen diese Leute in der Regel aus dem Tourismus und sie kommen mit vielen vorgefertigten Meinungen an – und dann ist eines der ersten Dinge, die ich tun muss: Sie erst einmal zurück zu holen! Ich denke, wenn wir statt der Leute aus der Hotellerie Krankenschwestern hier hätten, die mit uns arbeiten, würde es genauso gut funktionieren. Es ist sehr interessant. Denn wenn jemand neu ins Team kommt, der nicht wirklich passt, wird er oder sie im Allgemeinen darum bitten, das Team zu verlassen. Ich muss ihn oder sie nicht wegschicken. Ich glaube, es liegt daran, dass andere Leute bereits mehr oder weniger auf diese Philosophie eingestimmt sind, und sie lieben, was sie tun. Es macht ihnen Spass, sich auf ganz natürliche Weise um die Gäste zu kümmern. Also passt es entweder ganz natürlich oder es passt nicht. Es ist ein schwieriges Geschäft – Mitarbeiter zu führen, denn es ist ein Geschäft mit Menschen, für Menschen. Wir hatten hier sehr professionelle Leute mit viel Erfahrung im Tourismus, aber es passte einfach nicht. Wenn sie an die Tür gingen, um sich von den Gästen zu verabschieden, wollten sie, dass sie gehen! Während wir – oder ich insbesondere – ja wollen, dass sie zurückkommen. Und wir eigentlich traurig sind, dass sie gehen. Und das ist sehr schwer. Dafür braucht man eine gewisse Persönlichkeit. Deshalb haben alle unsere Häuser nie mehr als vier bis sechs Zimmer – sie müssen alle diese Größe behalten, sonst verlieren wir dieses hohe Gut. Und da muss ich sehr streng sein. Man muss sich da treu bleiben. Und nie den Überblick zu verlieren. ![](https://storage.ghost.io/c/e1/27/e1271408-a53a-4435-9ecd-46136b30ed10/content/images/2026/09/Bildschirmfoto-2026-09-26-um-18.38.24.png) Wohnzimmer-Ecke in den Casas na Areia nahe Comporta: Man wohnt in Strohhütten und badet seine Füße in feinem Sand. Es gibt natürlich Dinge, die mir in unserem Geschäft sehr schwer fallen. Ich kümmere mich um mein Team und sorge dafür, dass es motiviert bleibt und geschätzt wird; das ist fast alles, was ich gerade tue. Die Instandhaltung aufrechtzuerhalten. Es gibt zum Beispiel eine Tür, die beschädigt wurde, aber wir werden nicht den Schreiner anrufen, nur um eine winzige Sache an der Tür zu reparieren. Okay, aber dann sieht es nicht perfekt aus. Was sollen wir jetzt tun? Ich denke, wenn wir noch zwei bis drei Häuser hätten, dann könnte jemand komplett für uns arbeiten und sich um die Häuser kümmern, wie man sich um ein kleines Baby kümmert. Das wäre großartig. Aber bis dahin bleibt es schwierig. Ein weiterer wichtiger Punkt, über den ich sprechen möchte, ist die Konstanz. Das war schon vor fast einem Jahr eines meiner Ziele. Es ist schwierig, weil man es nur mit viel Training und durch die Nähe zu den Menschen schaffen kann, aber wenn man – wie ich – auf einen Flug gehen muss und vier oder fünf Tage weg ist, wenn man zurückkommt, ist vieles schon wieder weg. Man braucht also wirklich verantwortliche Leute in dem, was sie tun. Sie müssen wissen, dass es nicht nur darum geht, anderen zu gefallen. Es geht darum, sich wirklich mit dem Haus zu verbinden. Es geht um diese sehr dünne und zerbrechliche Verbindung zu den Menschen. Sie basiert auf den Erfahrungen der Gäste und berührt ihre Herzen zutiefst. Sie basiert auf dieser Leidenschaft, andere willkommen zu heißen. Wenn dies der Fall ist, dann werden sich alle im Team sehr glücklich fühlen. Hoffentlich sind die Menschen, die mit unseren Gästen interagieren, Menschen, die dieses echte Gefühl haben, andere willkommen zu heißen. Deshalb ist der Service in jedem unserer Häuser völlig unterschiedlich. Hier in Lissabon zum Beispiel dauert das Frühstück eine Stunde. Es ist super detailliert mit vielen verschiedenen Dingen, man schneidet das Brot vor Ihnen, alles ist hausgemacht. Während man im Casa no Tempo ist, ist es ein einfaches Frühstück wie auf einem Bauernhof. Und wenn man in den Casas na Areia nahe am Meer geht, ist es eine Art Strandfrühstück. Alle Häuser sind so konzipiert, dass sie dort stehen, wo sie sind. Man kann kein Haus aus Südfrankreich importieren und es hier aufstellen, denn dieses Haus gehört in diese Gegend, in diese Region, zu diesen etwas anderen Menschen. ![](https://storage.ghost.io/c/e1/27/e1271408-a53a-4435-9ecd-46136b30ed10/content/images/2026/09/Bildschirmfoto-2026-09-26-um-18.38.46.png) Casas na Areia-Schlafzimmer-Haus und Innenhof. Mein Vater hat mir beigebracht, dass wir, wenn jemand zu uns kommt, ihm den besten Fisch geben, den wir haben, und wir geben ihm den besten Wein, und der muss wirklich kalt und frisch sein, und die Temperatur muss genau richtig sein. Es ist diese aufrichtige Art und Weise zu wissen, dass unser Glück dadurch entsteht, dass wir andere Menschen glücklich machen, und all die Schönheit um uns herum. Genau das ist es. Da ist nicht viel dran. Gestern haben wir uns in unserem Team unterhalten (denn auch jetzt während dieser Pandemie unterhalten wir uns am Ende jedes Tages eine Stunde lang), und wir wählen immer ein Thema für ein Brainstorming aus. Es wurde gestern angesprochen, um über Einnahmen zu sprechen. Ich wartete auf den Beginn des Gesprächs, aber nach der Hälfte der Zeit hatte ich das Gefühl, sagen zu müssen: „Hey, es hat nicht wirklich etwas mit den Einnahmen oder Geld zu tun. Es hat damit zu tun, wie wir uns verbessern können?“ Und wie können wir dafür sorgen, dass sich die Menschen wohl fühlen? Wir bieten zum Beispiel immer eine Massage an, wenn Leute bei uns wohnen. Es ist eine schöne Massage. Es ist eine volle Stunde mit einer der besten Therapeutin, die ich bisher getroffen habe. Also sagte ich: „Wenn wir eine Massage anbieten, müssen wir das Beste bieten, was wir haben! Lasst uns etwas anbieten, das wir auch für uns selbst möchten. Bieten wir stattdessen keine 10-minütige Fussmassage an, denn darum geht es nicht…‘ Klar, die Zahlen müssen stimmen, die Projekte müssen belohnt werden, auch die Investitionen – alles muss stabil sein – aber mein Hauptargument sind nicht die Einnahmen. Wenn man es gut macht, dann sind die Einnahmen da. Konzentrieren Sie sich nicht nur auf das Ergebnis, sondern auch auf den Prozess. Neulich hatten wir ein Meeting darüber, wie wir unsere Gäste behandeln sollten – sollen wir sie mit „Herr (sein Nachname)“ ansprechen oder sollen wir sie mit „Beverly“ oder „Mark“ ansprechen? Es war eine recht interessante Diskussion! Am Ende haben wir es so gemacht, wie wir es bereits tun, was die natürlichste Art und Weise ist: Menschen mit ihrem Vornamen anzusprechen (das ist von Land zu Land aber verscheiden). Es hat nichts damit zu tun, Respekt zu zeigen, denn man zeigt Respekt und verdient sich ihr Vertrauen, wenn man die Dinge gut macht – wenn man sich um sie kümmert, als wären sie Ihre besten Freunde in der Stadt und sie kämen zum ersten Mal; wenn man auf ihre E-Mails antwortet, ist es, als würde man eine E-Mail an einen guten Freund von Ihnen beantworten. Das wichtigste für mich ist: Was ich immer versuche, an mein Team weiterzugeben, ist, dass unser Glück darin besteht, einfache Aufgaben gut zu erledigen. Wenn wir diese einfachen Aufgaben gut erledigen, werden wir uns erfüllt fühlen. Am Ende hat man hat das Gefühl, dass man seinen Tag nicht besser hätte gestalten können, als man es getan hat. Und es ist sehr bequem. Es ist so gut. Es ist eigentlich wunderschön. – © João Rodrigues, Lissabon / Mai 2020. Eine ungekürzte Version des Textes gibt es (in englischer Version) im wunderschönen Blog [Fields in Fields](https://www.fieldsinfields.com/features/2020/05/11/homecoming?ref=ameikos.ghost.io). ## FOTOS © Pretty Hotels, Syvona Askayo, Renée Kemps & Tim Reed. ## KONTAKT Silent Living c/o Santa Clara 1728 Campo de Santa Clara 128 RC 1100-473 Lissabon Portugal [Silent Living](https://www.silentliving.pt/?ref=ameikos.ghost.io) Ich wünsche allen Touristiker/innen für die Unternehmens-Planung des nächsten Jahres eine gute Hand und freu mich, wenn dieser Blog ein wenig inspiriert. ![](https://storage.ghost.io/c/e1/27/e1271408-a53a-4435-9ecd-46136b30ed10/content/images/2026/09/Bildschirmfoto-2026-09-26-um-18.39.26.png) ### Neujahrsbrief 2022 von Stefan Schranz A115 URL: https://ameikos.ghost.io/a115/ Last updated: 2026-07-16T12:30:03.000Z **EINS** **Fliegen**, Synonym des Reisens. Unterwegs sein können hat durch den zeitweiligen Verzicht eine neue Qualität bekommen. Es ist wichtig, dass wir reisen! Mit dem Auto, auf dem Bike, in einem Wohnmobil oder mit dem Zug. Vielleicht fliegen, wenn es keine bessere Alternative gibt. Oder in Bälde als beste Alternative elektrisch fliegen. Egal, ob wir selbst die Gäste oder die Reiseanbieter sind – zu wissen, dass das **Reisen** und **Urlauben** viel mehr ist als nur ein Freizeitmodus, beflügelt auf jeden Fall die Innovationen, die auch **neue** **Dienstleistungen** hervorbringen. Um mit Johanna Wagner-Katzera in „Zwischen den Zeilen reisen“ zu sprechen: **Services** *, die das Sammeln immaterieller Momente viel leichter machen, aber wesentlich schwerer wiegen … denn das Substanzlose erschwert den Rucksack nicht, aber bereichert die Seele.* Reisen, auch im Wissen, dass ein örtlicher Standpunktwechsel stets neue Perspektiven eröffnet und dadurch neue oder andere Optionen an der Oberfläche unserer Gedanken auftauchen. Eben neue Ideen, die uns hoffentlich gut durch dieses neue 22er Jahr bringen. **ZWEI** **Mihaly Csikszentmihalyi**, der gebürtige Kroate aus Kalifornien, der **FLOW** „erfunden“ hat, hat im Oktober des vergangenen Jahres seine letzte Reise angetreten. Seit nahezu 30 Jahren ist *Dienstleistungs-Management* und **Service excellence** zentraler Content meiner Vorträge und Entwicklungen für die Firmen meiner Kunden. Und genau so lange ist *Flow* das „Tool“, mit dem sich viele Menschen intrinsisch zu [Spitzenleistungen im Kundenservice](https://www.schranz.com/dlm?ref=ameikos.ghost.io) motivieren. Im Zeitalter, in dem **gute MitarbeiterInnen** gesucht werden wie Gold, ist die Kenntnis über *Flow* für die Führungskräfte unabdingbar. **DREI** Im Neujahrsbrief 2017 habe ich geschrieben: „Das Digitale kommt noch in viel größerem Ausmaß, als wir vor zwei oder drei Jahren zu vermuten wagten.“ Das hat sich bestätigt und die Pandemie hat dieser Entwicklung einen zusätzlichen Schub verliehen. Mitunter auch zum Nachteil der AnwenderInnen. Die Fülle der digitalen Tools verwirrt und die Daten darin verursachen Chaos auf vielen Computern und Handys. **KonMari**, die Aufräum-Methode der kleinen Japanerin Marie Kondo, lässt sich wunderbar in deine digitale Welt übertragen: 1\. APPs, Tools und Daten **ausmisten**. Frei nach den Grundsätzen von Kondo, die Selbiges in der analogen Welt vorpraktiziert und dabei alles verschmeißt, was nicht wirklich gebraucht wird. 2\. Bevor man dann Daten, Fotos oder Notizen auf irgendeinem Device, in irgendwelchen APPs, irgendwo speichert und sodann ständig auf der Suche ist, gilt es, in kurzer Zeit, in einem Durchgang eine klare **Struktur** zu schaffen, um das Wirr-Warr, das deinen Kopf stresst und dir die Zeit stiehlt, aufzulösen. Beruflich gleich, wie privat. In Firmen und im Teamwork unabdingbar. 3\. Tools und **Daten mögen**. Klingt einfach. [Ist einfach](http://www.stagile.org/?ref=ameikos.ghost.io). **VIER** Ich hadere mit **Immanuel Kant**: *„Die *Freiheit* des Einzelnen endet dort, wo die Freiheit des Anderen *beginnt*.“* Das hieße, dass es keine Überschneidung zweier Freiheiten gäbe. Für meinen persönlichen Gebrauch – und vielleicht auch für dich – lautet mein Update-Vorschlag: *„Die Freiheit des Einzelnen endet dort, wo das Leben des Anderen *beeinträchtigt* wird.“* Ich vermute, dass dieses Update insbesondere im Kontext der Pandemie angebracht ist. Und ich freue mich, wenn ich meine Freiheiten mit jenen der Anderen gemeinsam erleben darf. **FÜNF** Meine Buchempfehlung für 2022: Man muß sie suchen, die Bücher, die Seriosität, Substanz und ein Reichtum an Perspektiven bieten. Das Buch **„Die Kunst des richtigen Maßes“** klingt so unaufdringlich wie die Erscheinung des Autors **Johannes Huber**, wenn man ihn live beobachtet. Wer bereit ist, ihm genau zuzuhören bzw. sein Buch konzentriert zu lesen, findet darin Gold für Körper, Geist und Seele aus der Welt der Medizin und Philosophie. ![](https://storage.ghost.io/c/e1/27/e1271408-a53a-4435-9ecd-46136b30ed10/content/images/2026/07/Bildschirmfoto-2026-07-16-um-14.28.27.png) ![](https://storage.ghost.io/c/e1/27/e1271408-a53a-4435-9ecd-46136b30ed10/content/images/2026/07/___Stefan-Untrsf_blau_trans-36.png) ### Länder wie Österreich sind eine Rarität. #A111 URL: https://ameikos.ghost.io/a111/ Last updated: 2026-07-08T13:04:09.000Z Wie wollen wir miteinander leben, diskutieren und auch streiten? Ein paar Gedanken über Respekt, Meinungsfreiheit, Vertrauen – und darüber, warum wir trotz aller Probleme ziemlich viel Grund zur Zuversicht haben. _This post is for subscribers only._ ### Digitalisierung – (NUR) der 3. Erfolgsfaktor für die Zukunft. A109 URL: https://ameikos.ghost.io/a109/ Last updated: 2026-09-26T16:31:06.000Z Klar, Digitalisierung ist derzeit, inmitten der Corona-Pandemie, das noch größere Thema, als vor 2020\. Viele Jobs können schneller, gründlicher und bedeutend kostengünstiger verarbeitet werden. Vieles wird automatisch erledigt und vor allem macht es idR keinen Unterschied, ob vom Homeoffice aus, in einem Großraumbüro oder von Unterwegs aus gearbeitet wird. Was in Zeiten derartiger „Technologie-(Akzeptanz)-Schübe“ allerdings nicht selten passiert, ist, dass andere Erfolgsfaktoren im Hintergrund verschwinden, jedoch nicht weniger wichtig bleiben. **Positionierung** und **Fokussierung** sind, branchenunabhängig, nach wie vor die zwei Erfolgsfaktoren, die in der Welle der Digitalisierung keinesfalls außer Acht gelassen werden dürfen. Ergo: 1\. Positionierung. 2\. Fokussierung und **erst dann** spielt die Digitalisierung als Erfolgsfaktor eine große Rolle. Der Live-Talk über [Digitalisierung & Innovation…](https://youtu.be/MjMxzUND0LQ?ref=ameikos.ghost.io) mit Dr. Severin Schwan und Dr. Andreas Altmann im Rahmen der Reihe „Distinguished Guest“ by MCI zeigt in beeindruckender Weise die Power der Digitalisierung am Beispiel von Roche. Was für einen Pharmakonzern gilt, kann in vielen Bereichen auch auf KMUs übertragen werden. Viel Vergnügen beim Hineinhorchen und Herausdestillieren einiger Erkenntnisse für dein Unternehmen oder deine Abteilung. Und nicht zuletzt auch für dich privat. MCI | Distinguished Guest Live Talk | Severin Schwan Wenn du eine kurze Präsentation über die Digitalisierung meiner Kunden, die ich hinsichtlich Organisations- und Service-Entwicklung beraten darf, wünschst, melde dich einfach für ein kostenloses Gespräch an > [www.schranz.com/termin](https://www.schranz.com/termin?ref=ameikos.ghost.io) oder vereinbare einfach unter +43 6641323374 einen Zoom-Termin. Ich grüße dich, gsund bleiben und selektiv aber gründlich digitalisieren ![](https://storage.ghost.io/c/e1/27/e1271408-a53a-4435-9ecd-46136b30ed10/content/images/2026/09/Bildschirmfoto-2026-09-26-um-18.29.24.png) ### Neujahrsbrief 2021 von Stefan Schranz. A106 URL: https://ameikos.ghost.io/a106/ Last updated: 2026-07-16T12:23:54.000Z Nicht alles, aber mehr, als wir uns vor einem Jahr vorstellen konnten, bleibt anders. *Phase 1* war ein „Schwarzer Schwan“, ein Ereignis, das wir für unmöglich hielten. *Phase 2* ein Sommer, der, was den Tourismus und die Freiheit betrifft, unerwartet gut war. Das lässt uns optimistisch in die Zukunft blicken, weil die Menschen reisen wollen. Unstillbar die Lust auf Abwechslung und Natur, auf Berge, Wasser und Erlebnisse. Auf die magic places deiner Zeit. Und der Mon-Chéri-Effekt könnte die gut positionierten Urlaubsregionen beflügeln. Nun, mitten in der *Phase 3*, der wir mit Geduld und Respekt entgegnen müssen, bleibt uns der Blick nach vorne. Ich habe seit März bei rund 100 Onlineveranstaltungen mitgemacht. Bei der größten, in der ich einen Beitrag als Referent leisten durfte, waren 780 Teilnehmer/innen. Von Hamburg bis Bozen, und alle saßen zu Hause und verfolgten, was wir mitzuteilen hatten. Wir haben [gelernt Meetings und Vorträge online zu professionalisieren](https://elopage.com/s/Schranz-Management/16%5Fablauf-checklist-fuer-den-online-talk-mit-gaesten-und-kunden-lite-version?ref=ameikos.ghost.io) – Zoom, Teams und andere Plattformen haben uns viel Zeit geschenkt und viele Kilometer erspart, aber auch echte Begegnungen verwehrt. In Sachen Digital hat sich in einem halben Jahr mehr ereignet, als wir in einem halben Jahrzehnt erreicht hätten, wenn Corona uns nicht über Nacht überrollt hätte. ***Viel mehr Digital* bleibt ab jetzt Alltag.** Zugleich hat sich die Qualität von zahlreichen **persönlichen Begegnungen** massiv gesteigert. Vielleicht, weil wir mehr Zeit hatten. Oder war es die Werteskala, die jede/r für sich – durch eine Reise nach innen – einem Update unterzogen hat? Deshalb schließe ich auch nicht aus, dass nach Corona die Sehnsucht nach *more of Soul-Service* in den Vordergrund tritt. Service, der von innen kommt, intrinsisch und authentisch ist, und uns plötzlich erfahren lässt, dass es gut ist, wenn wir achtsam miteinander umgehen. Meine Erfahrung seit mittlerweile 40 Jahren als Dienstleister ist, dass exzellente Services an die Mitarbeiter zu transferieren eine ständige Aufgabe ist. Und ich weiß, dass das gelingt, wenn man die Sache gründlich und auch mit den richtigen Werkzeugen umsetzt. Das ist mehr Handwerk als Philosophie. Und besser konkret als abstrakt. Einige unter uns haben in der *Corona-Phase 1*, die keine Zwangsentschleunigung, sondern eher ein Vollbremser war, das **Hamsterrad** zum ersten Mal von außen betrachtet. Dieser Perspektivenwechsel hat irgendwie einen neuen Luxus eröffnet, den wir weitgehend beibehalten sollten, indem wir uns durch klare Führungsstrukturen in Kombination mit digitalen Kollaboration-Tools neuen Freiraum schaffen. Den Luxus, den wir benötigen, um kreative Lösungen für die *neue Normalität* zu schaffen. Dieses neue Jahr startet im Lockdown. Viele Menschen fühlen sich in ihrer Freiheit massiv eingeschränkt. Das mag mitunter zutreffen, leider. Besonders interessant zu beobachten ist, dass einige der vermeintlichen (Hobby)Virologen und Krisenmanager zugleich die größten Masken- und Impfgegner sind. Ich erlaube mir diesen Leuten drei Fakten zu übermitteln. 1\. Weltweit müssen zwei Drittel der Menschen auf eine Impfung voraussichtlich noch bis 2024 warten. (Quelle: Süddeutsche Zeitung) 2\. In Kriegs- und Konfliktgebieten könnten laut SZ 60 Millionen Menschen gar nicht geimpft werden. 3\. **Impfen wirkt**, wenngleich ich gegen eine Impfpflicht, stattdessen jedoch für ein klares Reglement bin, das die Nichtgeimpften schützt. Impfen wirkt, Pocken zeigt’s! (Quelle – [FAZ](https://www.faz.net/?ref=ameikos.ghost.io)) ![](https://storage.ghost.io/c/e1/27/e1271408-a53a-4435-9ecd-46136b30ed10/content/images/2026/07/Bildschirmfoto-2026-07-16-um-14.20.26.png) Und noch drei **Stichworte aus meiner Literatur** – einfach so zum Nachdenken: - „Hygge“ – soll man googeln und die Bilder dazu wirken lassen. - Für Papst Franziskus ist Corona ein Reset-Schalter. Anm: Bevor wir wieder booten, sollten wir einige Bugs in unseren Köpfen beseitigen. - *Digital* wirkt am effektivsten, wenn es Werkzeug und nicht Ideologie ist. ABER: Wir dürfen uns nicht zum Werkzeug unserer Werkzeuge machen. Ich wünsche dir, deiner Familie, deinen Kollegen und Freunden ein gutes neues Jahr, in dem wir *das neue Normal* lebenswert zu gestalten versuchen. ![](https://storage.ghost.io/c/e1/27/e1271408-a53a-4435-9ecd-46136b30ed10/content/images/2026/07/___Stefan-Untrsf_blau_trans-35.png) ![](https://storage.ghost.io/c/e1/27/e1271408-a53a-4435-9ecd-46136b30ed10/content/images/2026/07/Bildschirmfoto-2026-07-16-um-14.23.23.png) ### Pusht Corona uns in den 4. Digital-Schub? A104 URL: https://ameikos.ghost.io/a104/ Last updated: 2026-09-26T16:30:48.000Z Seit Mitte der 80er Jahre ist die IT fixes Tool meines Alltages. Privat wie beruflich. Kurz nachdem die schweren Schreibmaschinen durch elektronische Wunderwerke der selben Gattung, zehn programmierbare Textbausteine inklusive, ersetzt wurden, hielten die Ataris und Commodores Einzug in den Alltag einiger early adopters. Und 1984, der Macintosh – mit Maus, WOW. 1985 Windows 1.0, eine Revolution nach MS-DOS. In meiner Erinnerung ereignete sich in diesen Mittachtzigern der **erste** große **Digitalisierungsschub**, der in der Gesellschaft angekommen ist. Die Thesen von Bill Gates und Steve Jobs waren damals bereits ein, zwei Jahrzehnte voraus. Rund 10 Jahre später, der **zweite Schub – eMail** und **Internet** für jedermann. Und um die Jahrtausendwende klingelten dann die **Smartphones** an allen Enden und Ecken. Dieser **dritte Schub**, der sich langsam und vorhersehbar ankündigte, scheint heute, 20 Jahre später, nichts an Dynamik verloren zu haben. Unvorhergesehen, nicht angekündigt und über Nacht schleuderte uns ein kleiner Virus in den **Digitalisierungsschub Nummer vier**. Die Assoziation zu dieser Phase ist kein Hardwareteil, auch keine bestimmte Software. Es ist in erster Linie eine Frage der Bereitschaft mitzumachen und auszuloten, wie inmitten einer Pandemie vieles, was bisher *im Digital* erfunden wurde, verwendet werden kann, wenn man durch Lockdowns mehr oder weniger in seinen vier Wänden eingesperrt ist. Gäste und Kunden ausgesperrt bleiben und wahrscheinlich bestimmte Firmen für immer zusperren. **Wie sieht dieser vierte Digitalisierungsschub durch Covid 19 aus?** Allem voran: sehr unterschiedlich. Und der Schub beim Absatz des Toilettenpapieres war auf jeden Fall beim ersten Lockdown offensichtlich bedeutend größer als der Schub in der Digitalisierung. ![](https://storage.ghost.io/c/e1/27/e1271408-a53a-4435-9ecd-46136b30ed10/content/images/2026/09/Bildschirmfoto-2026-09-26-um-18.24.55.png) Trotzdem: Die meisten **Unternehmen**, die durchwegs über einen hohen Digitalisierungsgrad aufweisen, reizen nach meiner Beobachtung die gängige Technik aus. Responsive Websites, Newsletter, Portale und Branchensoftware, so wie gute Hardware sind State of the Art. Aber nur gefühlte 20 Prozent der Unternehmen, die in der Regel auch in ihrer Kernkompetenz innovativ sind, blicken über diesen Tellerrand hinaus und googeln nach Digital-Tools, die den Komfort und die Produktivität in der Arbeit steigern. Durch den coronabedingten Stillstand war das Aufräumen am Plan. Unter anderem kamen auch die vollen E-Mail-Posteingänge unter die Lupe. 1000, 2000 und mehr Mails, vielleicht verarbeitet, vielleicht noch offen, von intern oder von Kunden, wer weiß schon, was da unverrichteter Dinge liegen blieb. Dieser Zustand führte dazu, dass in einigen Unternehmen **Kollaborations-Programme** bzw. Intranets samt Organisations-Setup zum Zwecke effizienter interner Kommunikation und funktionierender Prozesse – vom Handbuch, über das Onboarding bis zu den delegierten Aufgaben – eingeführt wurden. Auch Homeoffice- und Mitarbeiter, die dezentral unterwegs sind, haben gewissermaßen ihr Dashboard auf dem Handy. Die Anwender der Software *teamkit* (für Gewerbe- und Dienstleistungsbetriebe), *medikit* und von *hotelkit* aus „Silicon Salzburg“ haben in dieser Phase die wahren Vorteile eines funktionierenden Intranets ausgereizt und noch mehr als in Tagen von *business as usual* zu schätzen gelernt. Die signifikanteste Steigerung in der Corona-Zeit erlebten die **Video-Konfrenzprogramme**. So verzeichnete die Plattform ZOOM im Dezember 2019 rund 10 Millionen Nutzer, im März 2020 über 200 Millionen monatliche Nutzer. Faktor 20! Das hinterlässt große Spuren, die für manche Branchen bitter sind, für viele Unternehmen allerdings gigantische Kosten- und Effizienzsteigerungen sowie Speed in der Kommunikation ermöglichen. So haben wir unseren Hotel- und Dienstleistungs-Kunden sogenannte „Sponlinetalks“ empfohlen. Spontane Onlineunterhaltungen mit Stammgästen und Kunden oder Interessenten. Vielleicht sind in Zukunft Telefonate, eMails und normale Newsletter zweitrangig. Was zählt, ist das **persönliche Gespräch**, in dem man sich in die Augen schauen kann, und wenn´s nur von Monitor zu Monitor ist. Für meine Leser/innen, eine Checklist zum Download dazu > [klick](https://elopage.com/s/Schranz-Management/16%5Fablauf-checklist-fuer-den-online-talk-mit-gaesten-und-kunden-lite-version?ref=ameikos.ghost.io). Eine massive Veränderung – insbesonders in der Hotellerie-, Gastro- und Tourismuswelt – fand und findet in den **Sozialen Medien** statt. Nach der ersten Schockstarre im März dominierten zwei Themen die Kommunikation mit den Gästen. Erstens wurden zwangsläufig die Stornobedingungen gemildert oder gar vom Tisch gewischt. Und zweitens war allseits der gegenseitige und nicht selten sehr emotional beschriebene Wunsch, gesund zu bleiben, im Mittelpunkt. Jetzt, im Herbst 2020 – Lockdown zwei, ungewiss, was die nächsten Wochen an Hiobsbotschaften liefern – ist fix, dass die schnelle Information auf vielen verschiedenen Kanälen an Relevanz gewinnt und vor allem gut organisiert werden muss. Inwieweit dies den vierten Digitalisierungsschub beflügeln wird, kann noch nicht quantifiziert werden. Fix ist allerdings, dass es kein back *before corona* geben wird. Das neue Normal, vielleicht schon ab Mitte 2021, wird viel digitalisierter sein, als wir alle noch 2019 zu vermuten gewagt hätten. Und das bedarf einer guten Story- und Channel-Planung in den Sozialen Medien. Dazu gibt es günstige und gute Software von der Stange, die die Arbeit „in diesem Wirr-Warr“ ermöglichen. Corona hat wahrscheinlich in fünf Monaten einen größeren Digitalisierungsschub verursacht, als unter normalen Bedingungen in fünf Jahren erreicht worden wäre. Allerdings nicht flächendeckend, sondern dort, wo die Bereitschaft am größten ist, sich auf neue Rahmenbedingungen einzustellen und innovative Lösungen zu entwickeln. Einige Unternehmen werden auch ohne Digitalisierungsschub erfolgreich bleiben, sofern das die Branche zulässt und die Kunden bis auf weiteres akzeptieren. Und andere Unternehmen werden wahrscheinlich im Status von 2019 verharren und eines Morgens aufwachen und bemerken, dass sie alt geworden sind. Gruß und gsund bleiben. Stefan ![](https://storage.ghost.io/c/e1/27/e1271408-a53a-4435-9ecd-46136b30ed10/content/images/2026/09/Bildschirmfoto-2026-09-26-um-18.25.28.png) ### Firmenkultur kann man nicht kaufen. #A98 URL: https://ameikos.ghost.io/a98/ Last updated: 2026-09-26T16:33:42.000Z Eine Strategie kann man entwickeln. Stärken/Schwächen, Chancen/Gefahren und Zielkunden etc. können analysiert und Entscheidungen daraus abgeleitet werden. Auch Organisationsstrukturen, Arbeitsabläufe und exzellente Service-Prozesse können geplant werden. Letztere sind meine Passion. Aber **Firmenkultur** bewegt sich in einer völlig anderen Dimension. Kultur ist ein Resultat von allem und auch ein Output von oben genannten Entwicklungen. *Kultur* per se kann nicht entwickelt werden. Nicht mit viel Geld gekauft werden. Nicht von Unternehmensberatern implementiert oder hineingecoacht werden. Kultur muss von den Menschen, die zusammenarbeiten, gelebt werden. Nur dann wirkt sie nachhaltig, echt und ehrlich. Nur dann funktioniert sie und ermöglicht Spitzenleistungen, die motivieren und überraschen – Gäste und Kunden, Mitarbeiter und Unternehmer zugleich. In meiner Neugier habe ich wieder eine Blaupause dazu entdeckt. Ein Unternehmer am Kalterer See, der drei Betriebe führt. **Gretl am See**, ein „place to meet“, mit großer See-Terrasse, einem Sport- & Mode-Shop, Park, Steg, Pool, Bar und Windsurfschule inklusive. Wir haben um halb9 gefrühstückt, am Abend exzellente *Spaghetti mediterran* gegessen und zwischendurch, vor dem Windsurfen, einen *Caesar Salad* und danach selbstgemachtes Eis genossen. Es ist nicht üblich, dass Spaghetti begeistern. Auch der eigenartige Gästemix ist hier ungewöhnlich. Zwischen noblen Damen, lachen coole Jungs, die blödeln, während ein scheinbar wichtiger Business-Man seine noch wichtigeren Telefonate abspult. Alles nebeneinander, auf der See-Terrasse. Es sieht komisch aus, aber komischerweise ist es stimmig. Der zweite Betrieb, ein alter Weinhof aus dem 16\. Jahrhundert. Wenn man unwissend daran vorbeispazieren würde, käme man nicht auf die Idee in dieser „Steinhütte“ Abendessen zu wollen. Aber unsere Vermieterin hat uns den **Seehof Keller** empfohlen. Man muß am unteren Ende des Gebäudes um die Ecke gehen – auf die Terrasse – und einen Blick in das Innere werfen. Wer Genuss kann und guten Stil wahrnimmt, weiß, hier muß auch die Küche etwas Besonderes sein. Und so war auch dieser Abend ein Momentum, das lange nachwirkt. Vielleicht ein Genuss für Jahre, wenn man das weitererzählt. Last but not least, das **Seehotel Ambach**, erbaut 1973, geplant von Othmar Barth (+2010). Als 1961Geborener habe ich ein bleibendes Verhältnis mit den 70er Jahren. Erinnerungen der frühen Jugend werden wach, wenn man durch dieses und um dieses Hotel staunt, weil Formen und Farben, Designs und Stilelemente im Seehotel die Zeit von vor 50 Jahren in neuer Frische wiederbeleben. Im Kopf. ![](https://storage.ghost.io/c/e1/27/e1271408-a53a-4435-9ecd-46136b30ed10/content/images/2026/09/Bildschirmfoto-2026-09-26-um-18.21.40.png) Seehotel Ambach. Seehof-Keller, Gretl am See. Aber machen Architektur und Hardware, gutes Essen und Windsurfboards auch Kultur? Oder war da etwas anderes? Ein **Leverage**? Vielleicht bin ich berufsbedingt übersensibilisiert. Oder es liegt an meiner Lust zu beobachten, wie Menschen zusammenarbeiten. Ein großes Team von jungen Südtirolerinnen – und einige Männer darunter, allesamt außerordentlich engagiert, überzeugend „corona-kompetent“, locker und völlig unaufdringlich freundlich. Unter ihnen ein großer Schlanker mit weißen Haaren. Im Shop scheint er eingesprungen zu sein, vielleicht weil die Verkäuferin auf Mittagspause war. Am Samstag am Abend habe ich ihn in der Küche assistieren gesehen, weil draußen auf der vollbesetzten „Multi-Kulti-Terrasse“ Wochenend-Stimmung in der Luft lag. Jetzt, während ich in meinem Büro diese Zeilen schreibe, erzählt mir Google, dass der große Schlanke der Chef des Unternehmens ist. „The brain“, wenn man unter die Oberfläche der Websites seiner Betriebe recherchiert. Und ja, „there is one more thing“: dreifacher Windsurfweltmeister war er auch. Zurück zur Kultur, die man nicht kaufen kann. Man kann Kultur auch nicht kopieren. Man muß das Ganze kapieren. Kultur ist Mind-Set, gelebte Vorbildlichkeit. Tun, was man sagt. Nicht selten auch Understatement. Auch beobachte ich, dass Kultur zB auf Architektur rückwirkt. Und selbstverständlich beeiflußt die Kultur maßgeblich die Service-Qualität. Schlussendlich das, was Gäste und Kunden überrascht und begeistert. Firmenkultur entsteht nicht, wenn sie nur als Dekoration für die Werbung missbraucht wird. Kultur geht nur aufrichtig. Nie halbherzig. Und, um es mit Peter Drucker zu sagen: „Culture eats strategy for breakfast“. Das Unternehmen dieses großen Schlanken mit den weißen Haaren ist ein Benchmark dazu. Chapeau – **Klaus Maran**. Grüßen Sie Ihr exzellentes Team! **PRAXIS-TIPP für meine Kunden und Leser/innen, für dich:** Beobachte Menschen, wie sie zusammenarbeiten, wie sie, wenn Hochbetrieb herrscht, miteinander umgehen. Erkunde die Details, die man als normaler Gast kaum wahrnimmt. Und dann: Transferiere die Erkenntnisse für dein Team auf ein Blatt. Ja, vielleicht in ein digitales Handbuch, wodurch neue Mitarbeiter/innen schnell checken, wie dein Unternehmen oder deine Abteilung tickt. Was geschrieben steht, wirkt verbindlicher und kann mit geringem Aufwand skaliert werden. Gerne kann ich dich und dein Team dabei begleiten, die **organisatorische Voraussetzung** dafür zu schaffen. 1-2 individuelle Workshop-Tage reichen dafür, um dieses Fundament, auf dem Firmenkultur erst stabil funktionieren kann, zu erschaffen. Gruß und gsund bleiben ![](https://storage.ghost.io/c/e1/27/e1271408-a53a-4435-9ecd-46136b30ed10/content/images/2026/09/Bildschirmfoto-2026-08-02-um-18.14.32-1.png) ### Frohe (andere) Ostern. A93 URL: https://ameikos.ghost.io/a93/ Last updated: 2026-09-26T16:32:55.000Z Ostern, wie nie zuvor. WAS BLEIBT, ist, dass es das Fest der Hoffnung ist. WAS NEU IST, zeigt sich in vielen Facetten. Neben all den traurigen Ereignissen, den Hürden und den Bewertungen der Corona-Entwicklungen der vergangenen Tage, denen kaum eine Erfahrung zugrunde lag, gibt es auch Nebenwirkungen, die die Innovationskraft vieler Menschen zeigen. ERFRISCHEND und auch zum Osterfest passend, zeigt sich im Titelbild das Matterhorn. VERANTWORTLICH zeigen sich viele Menschen und Firmen, die abseits des Alltages ihre Dienste jenen anbieten, die sie brauchen. Wirklich brauchen. TECHNISCH UP TO DATE zeigen sich viele Kirchen, die die [Osterliturgie](https://www.youtube.com/watch?v=VL6EWLBFwdU&fbclid=IwAR1BYP3NuYcSfIJifitPTBgjY-CjoM6aQddMRt-U8hvTu9c5yWOvOKrI4X0&ref=ameikos.ghost.io), so wie in Serfaus-Fiss-Ladis, über den TV-Kanal der Bergbahnen und via [Youtube](https://www.youtube.com/watch?v=VL6EWLBFwdU&fbclid=IwAR1BYP3NuYcSfIJifitPTBgjY-CjoM6aQddMRt-U8hvTu9c5yWOvOKrI4X0&ref=ameikos.ghost.io) übertragen. ANDERS ist es zu Hause, im kleineren Kreise als üblich. Es liegt auch an unserer Innovation, jetzt Ostern anders, aber trotzdem schön zu gestalten. Ich wünsche euch frohe Ostern, dahuam ![](https://storage.ghost.io/c/e1/27/e1271408-a53a-4435-9ecd-46136b30ed10/content/images/2026/09/Bildschirmfoto-2026-08-02-um-18.19.20-2.png) ### Neujahrsbrief 2020 von Stefan Schranz. A81 URL: https://ameikos.ghost.io/a81/ Last updated: 2026-07-16T12:13:51.000Z **1 – KLIMA & GRETA** Wie sollen wir es wissen, wenn sich die Wissenschaftler/innen beim Thema Klima nicht einig sind. Und Greta Thunberg weiß es wahrscheinlich auch nicht besser. Egal. Zumindest die Nebenwirkungen können Einiges: Die Luft in den Städten wird für Millionen von Kindern und Erwachsenen besser. Stinkige Krawallautos mit 4 dicken Auspüffen werden zunehmend von der Straße verschwinden. Und vollgespritzte Lebensmittel, die rund um die Welt geflogen werden, haben immer weniger Platz in den Regalen der Geschäfte. Es wird stiller. Schöner. Besser. … weil Greta schon lange mehr erreicht hat, als die 100 größten Kommunikationsagenturen dieser Welt je zu thematisieren in der Lage wären. Trotzdem, oder gerade deswegen, sollten wir alle im neuen Jahr unseren Fokus im Umgang mit Greta und dem Klima darauf legen, dass dies NICHT in einen Krieg JUNG gegen ALT ausartet. Diese Spaltung entspringt derzeit einer allgegenwärtigen Dummheit, deren Undifferenziertheit gegen jegliche Lösung des Problems wirkt. Die Welt zusperren ist keine Lösung. Eine 100%-Lösung zu erwarten oder stattdessen den Kopf in den Sand stecken auch nicht. Es gilt, technische Möglichkeiten anzuwenden, sinnvolle gesetzliche Rahmenbedingungen einzufordern und zu befolgen und mit dem eigenen Engagement einen Beitrag zu leisten. All das funktioniert. Das haben die Alten bereits bewiesen, wie in [„Die Welt wird immer besser“](https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/die-welt-wird-immer-besser-32-gute-nachrichten-15524076.html?ref=ameikos.ghost.io) von Hans Rosling faktisch dargestellt wird. **2 – INNOVATIONEN & DISRUPTION** Ein Blick auf das Handy widerspiegelt die digitale (R)evolution. Bankgeschäfte werden, je nach Innovationskompetenz des Institutes, komfortabel im Selfservicemodus irgendwo erledigt, manchmal sogar im Büro. Die Kreditkarte, das Flugticket auf Papier und der Autoschlüssel sind Auslaufmodelle, das Handy oder die Watch am Handgelenk macht das einfacher, schneller und sicherer. Zitat eines Taxifahrers in Wien: „Die Taxi-Telefon-Vermittlungszentralen sind schon tot, die wissen das nur noch nicht“. Wo man richtig gut essen kann und dazu noch einen freundlichen Service hat, sagt uns Google, und zwar unmisserverständlich. Und 4.700 verschiedene Magazine für alle Lebensbereiche gibt es um 9,90 pro Monat, sofern man sich davon trennen kann, alles Lesbare auf Papier haben zu wollen. Tageszeitungen im verlagsübergreifenden Bündel scheinen diesbezüglich noch viel Luft nach oben zu haben. Auch „im richtigen Leben“, face2face, finden Innovationen statt. Mehr als thematisiert wird. Es gibt sie, die exzellenten Services der Verkäufer/innen, der Leute in der Gastronomie und Hotellerie, der Mitarbeiter/innen in den Dienstleistungs- und Sozialberufen und der Handwerker, der Lehrenden und der Forscher. Der große Hebel dazu ist nicht das Talent als Wiegengeschenk. Es ist das individuelle Engagement einzelner Personen, das Know-how und die Vorbildwirkung der Führungskräfte und die tagtägliche Umsetzung von Qualität, die den Kunden, den Menschen im Mittelpunkt sieht. Meine zwei Vorschläge für den Neujahrsvorsatz: 1\. LOBEN Sie die Menschen, die einen guten Job machen. Persönlich und digital. 2\. Beobachten Sie genau, was Ihre Konkurrenz hinsichtlich digitale Services deren Kunden bietet und bleiben Sie am Ball! **3 – CONTENT ZÄHLT. NICHT DIE LAUTE SHOW.** In der Berater-Szene ist die Hölle los. Das große Thema: „Schnell erfolgreich werden.“ Viele der „Top-worldwide-best-ever-Erfolgs-Speaker“ empfehlen, dass der Inhalt unwesentlich ist. Nicht was man sage, sei wichtig, sondern WIE man es sage. Die Show zähle. Und nicht wenige von ihnen erklären, dass alles, was nichts kostet, auch nichts wert ist. Im gleichen Atemzug verschleudern sie ihre inhaltslosen Vorträge. Gut, zumindest das Preis-Leistungsverhältnis passt somit in diesem Kontext. Ich freu mich auf alle Vorträge dieser Art, die ich 2020 NICHT besuche. Stattdessen empfehle ich CONTENT, zum Beispiel in meinem Vortrag [„Jenseits der Oberflächlichkeit“.](http://www.schranz.com/vortrag?ref=ameikos.ghost.io) **4 – TOURISMUS** Achtsamkeit. Sozialkompetenz. Teamwork. Netzwerken. Alles hochaktuell. Es gibt eine großartige Bühne für diese Kompetenzen: TOURISMUS. Wer in das Epizentrum des Spaßes, der Feste und des Sportes fährt, darf sich nicht wundern, dass dort viel los ist. Die Steuerung der Gästefrequenz ist eine besondere Herausforderung, die vorzugsweise regional beurteilt werden soll. **5 – TIROL** 2001 gab es 42 Tiroler/innen, die 100 Jahre alt waren. 2018 waren es schon 75, die ihren 100er feierten. Doch ein Grund zum Optimismus und Lust auf 2020 und die Jahre danach. **6 – POLITIK & GESELLSCHAFT** Ohne die Arbeit per se zu glorifizieren: Dass das Volksbegehren für ein „Bedingungsloses Grundeinkommen“ (BGE) von 1200 Euro nicht sein Ziel erreicht hat, möge den Initiator Peter Hofer, der kürzlich sein zwölftes Studium begonnen hat, nicht glücklich stimmen. Dem Hausverstand der arbeitenden und steuerzahlenden Bevölkerung und der Politik sei es gedankt, dass auch in Zukunft noch die meisten Menschen etwas (er)schaffen, worauf sie stolz sein können, was sie zufrieden und selbstbewußt macht und Nutzen stiftet. BGE kann erst Thema werden, wenn ein einigermaßen schlüssiges volkswirtschaftliches und sozialverträgliches Konzept dazu vorliegt. Nicht Jetzt! Statt eines BGE sollte die Intention darin liegen, ein bedingtes Mehreinkommen zu fördern. Heißt, dass besonders engagierte Menschen mit durchschnittlichen Gehältern oder Löhnen mehr verdienen sollten, als sie dies im Moment tun. Gleichermaßen herrscht der Irrglaube, dass man mit einer 20-Stunden-Woche ein Star unter den Spezialisten seiner Disziplin sein kann. Das passiert, wenn man an einer chronischen Selbstüberschätzung leidet und wenn man die „We-are-the-Champions-und-alles-ist-möglich-Märchen“ glaubt. **7 – STIL & STILLE.** Das Bauhaus und sein Stil geht nun in sein 100 und erstes Jahr. Bauhaus ist mehr als Architektur. Es ist auch „simplify your life“. Es lässt sich übertragen in das Design einer Website. Ja sogar in den Ablauf von Prozessen. Selbst Fernbedienungen, die nach oftmaligem Gebrauch an der Hand kleben bleiben, können vom [Bauhaus-Stil](https://g-pulse.de/was-ist-der-bauhausstil?ref=ameikos.ghost.io) lernen. Bauhaus kann viel, wenn man sich damit einmal zwei, drei Stunden lang ununterbrochen damit beschäftigt. Ein Transfer in beinahe alle Lebensbereiche und Disziplinen ist mit einer Portion Offenheit und Kreativität eine Reise wert. Meine Buchempfehlung für 2020: [STILLE von Erling Kagge](https://www.zeit.de/2017/44/erling-kagge-stille-norwegen?ref=ameikos.ghost.io). Er ermutigt in seinem kleinen Buch, sich lautlose Momente zu gönnen. Das geht am Berg, am Strand und auch in der U-Bahn, mitten im Trubel des Alltages. Es funktioniert überall, wenn man mit sich selbst einig ist. Es funktioniert allerdings weniger, wenn aus jedem Loch irgend ein penetranter Krawall schallt. Und STILL fuhr ich auch die letzten neun Monate 25.450 km mit TESLA Model 3, während ein [Gesetz Autolärm als nervige Lösung](https://schranz.blog/2019/07/01/autolaerm/?ref=ameikos.ghost.io) vorschreibt. Facts zu meiner Elektroauto-Erfahrung: Bezahlte Stromkosten: 464 Euro, nicht 3.000 für Diesel. Co2-Einsparung: 3.740 Kg. Wirkungsgrad: >90%, nicht 40%. 55 Freunde lies ich mit dem Auto fahren. Nur 3 waren überrascht. Alle anderen begeistert. Alles Gute. ![](https://storage.ghost.io/c/e1/27/e1271408-a53a-4435-9ecd-46136b30ed10/content/images/2026/07/___Stefan-Untrsf_blau_trans-34.png) ![](https://storage.ghost.io/c/e1/27/e1271408-a53a-4435-9ecd-46136b30ed10/content/images/2026/07/Bildschirmfoto-2026-07-16-um-14.12.13.png) ### Dumme Mode: Fehler machen sollen. #A78 URL: https://ameikos.ghost.io/a78/ Last updated: 2026-09-26T16:32:27.000Z Es ist in Führungskreisen und bei einigen selbsternannten „besten Speaker/innen der Welt“ modern geworden, dass man Fehler machen muss, je mehr desto besser. Völlig undifferenziert und nur – weil sie besonders fortschrittlich erscheinen wollen – wird empfohlen, eine Fehlerkultur in der Firma einzuführen, die so ziemlich alles erlaubt, was gegenüber dem bezahlenden Kunden völlig inakzeptabel ist. Ein **Hotelgast**, der 300 Euros für die Nacht mit Abendessen bezahlt, hat kein Verständnis für mittelmäßiges Essen oder die falsche Weinempfehlung. Ein **Patient**, der in der Folge einer OP für den Rest seines Lebens behindert bleibt, noch viel weniger und wird den Fehler vor den Richter bringen. Und der Kunde eines Modegeschäftes pfeift auf die Fehler einer **Verkäuferin**, wenn diese Schurwolle für Kashmir verkauft. Ach ja, und wenn der **Pilot** Fehler machen soll…. Ich empfehle in einer Folie meines [*Vortrages über Kundenbegeisterung*](http://schranz.com/dlm?ref=ameikos.ghost.io) und in meiner Beratung über *Qualitätsmanagement*, das Fehlermachen in folgende drei Gruppen zu unterteilen: ![](https://storage.ghost.io/c/e1/27/e1271408-a53a-4435-9ecd-46136b30ed10/content/images/2026/09/Bildschirmfoto-2026-09-26-um-14.42.01.png) Die Beachtung dieser drei Gruppen reicht für die alltägliche Praxis. Dies zu thematisieren und in den Weiterbildungsprogrammen zu implementieren ist unumgänglich, wenn Spitzenleistungen an die Kunden und Gäste geboten werden wollen und sollen. **PRAXIS-TIPP für meine Kunden und Leser/innen** Fügen Sie diese Folie in das Handbuch für Ihre Mitarbeiter ein. Organisieren Sie eine direkte und kurze Feedbackschleife, die die Rückmeldungen Ihrer Gäste und Kunden über Unzulänglichkeiten so schnell und direkt wie möglich, und ohne Verwaltungsaufwand, in das Handbuch einfließen lassen. ![](https://storage.ghost.io/c/e1/27/e1271408-a53a-4435-9ecd-46136b30ed10/content/images/2026/09/Bildschirmfoto-2026-08-02-um-18.19.13.png) ### Wie man dem Populismus nicht auf den Leim geht. Buchempfehlung. A76 URL: https://ameikos.ghost.io/a76/ Last updated: 2026-09-26T16:32:00.000Z Mit Absicht schreib ich in der Headline nicht von Populisten sondern von Populismus. a) weil man sonst Gefahr läuft lediglich an einige wenige Politiker zu denken und dadurch eine differenzierte Auseinandersetzung mit dem Populismus hintangestellt wird b) weil es auch PopulistINNEN gibt, die, aus welchem Grund auch immer, kaum dieser Politkategorie zugeschrieben werden. Populismus an sich – eine Kategorie des *Wahlkampfmarketings* – ist bis zu einem vertretbaren Maß ein geeignetes Mittel, dass man Gehör findet, die Wähler/innen, die gewünschten Empfänger erreicht, um gewählt zu werden. Wie Sie jedoch die gefährlichen Populisten am besten entlarven, lesen Sie im Handbuch, das für Populisten geschrieben wurde. Und noch mehr für jene, die dem Populismus nicht auf dem Leim gehen wollen. Selbst das Inhaltsverzeichnis meiner Buchempfehlung *„Anleitung zum Populismus. oder: Ergreifen Sie die Macht!“* von Fritz B. Simon (2019), gibt schon zweckdienliche Hinweise, mittels derer man Populist/innen entlarven kann. ![](https://storage.ghost.io/c/e1/27/e1271408-a53a-4435-9ecd-46136b30ed10/content/images/2026/09/Bildschirmfoto-2026-09-26-um-14.39.01.png) **PRAXIS-TIPP für meine Kunden und Leser/innen** Beachten Sie parallel zu den großen Polit-Diskussionsrunden im TV die 18 Kapitel des Buches. Es ist interessant, wer, wie häufig und in welcher Ausprägung sich der einzelnen Punkte bedient. Beachten Sie die Termini, die die Diskutant/innen verwenden. Eine Mitschrift der besonderen Wortkreationen und die Anzahl der Wiederholungen derselben ergibt mitunter ein überraschendes Bild. Mir ist im Zuge solcher „Übungen“ auch aufgefallen, dass besonders populistisch nicht selten jene sind, die besonders viel über den Populismus der Anderen reden. GEHEN SIE WÄHLEN! Populismus ist übrigens nicht nur Sache der Politik. Auch im Business, im Marketing, in privaten Diskussionen und deren Argumentationsschleifen finden die o.g. Werkzeuge Anwendung. GEHEN SIE DEN POPULIST/INNEN NICHT AUF DEM LEIM! ![](https://storage.ghost.io/c/e1/27/e1271408-a53a-4435-9ecd-46136b30ed10/content/images/2026/09/Bildschirmfoto-2026-08-02-um-18.14.38.png) ### „Best of“ der Seefelder Gespräche. A75 URL: https://ameikos.ghost.io/a75/ Last updated: 2026-09-26T16:31:38.000Z In der Regel kann man sich an zwei, drei Kernaussagen erinnern. Ob sie in der Praxis ankommen und eventuell auch umgesetzt werden ist fraglich. Ich *zwinge* mich stets einige wichtige Aussagen in den Notizblock des iPhones zu tippen, a) um meinem Vergessen einen Streich zu spielen und b) um diese in meine Vorträge oder Seminare einzubinden bzw. den Leser/innen meines Blogs und meinen Kunden die „best of“ zu übermitteln. Im Folgenden die besten *6 Goldstücke* aus den „Seefelder Gesprächen“ vom 19\. Sept. 2019: - *Die Währung der Zukunft ist RELEVANZ.* - *Der Überfluss an Versprechen schafft einen Mangel an Vertrauen.* - *Wenn es von allem zu viel gibt tendiert der Preis gegen Null.* (Dr. Chrisoph Engl, CEO Oberalp AG) - *Der Urlaub ist tot, die Reise lebt: gesucht werden künftig überraschende und unvorhersehbare Momente anstelle kuratierter Urlaubsangebote. Dabei entsteht gleichzeitig eine neue Erinnerungskultur, in der der Tourismus eine starke narrative Qualität entwickeln muss.* *MAGIC moments, magic places.* - *Nicht „größer, schneller, lauter“ sondern TIEFER.* - *Reisen ist das Sammeln von künftigen Erinnerungen.* (Andreas Reiter, Soziologe) Anm. heißt: Die Reise soll nachwirken, der Gast soll über den Urlaub hinaus von der Reise zehren. Sich lange danach noch erinnern, darüber erzählen. ![](https://storage.ghost.io/c/e1/27/e1271408-a53a-4435-9ecd-46136b30ed10/content/images/2026/09/Bildschirmfoto-2026-09-26-um-14.35.09.png) Magic Moments müssen nicht laut sein. Meist finden sie im Kopf statt, wirken nach. Im SMS-Seminar/workshop für *Kundenbegeisterung* werden magic moments entwickelt. --- **PRAXIS-TIPP für meine Kunden und Leser/innen** Notieren Sie die wichtigsten Kernaussagen von Vorträgen und pflegen Sie diese unumgänglich in das Handbuch oder in das Wiki Ihrer Firma ein. Präsentieren Sie zeitnah Ihren beteiligten Mitarbeiter/innen diese Kernaussagen. Vielleicht reichen dafür 10-15 Minuten. Das benötigt nicht viel Zeit, hat jedoch große Wirkung, wenn dieses Weiterleiten der „best of“ systematisch in der Firma erfolgt. Zudem bieten solche *Goldstücke* auch Content für Microtrainings. ### Frühstück mit Silicon Valley. #A66 URL: https://ameikos.ghost.io/a66/ Last updated: 2026-05-31T10:38:11.000Z Die Leute reden nicht mehr miteinander … beschäftigen sich nur mehr mit ihrem Handy. Schlimm… Kennen Sie das? Ich spreche mit vielen Menschen. Solchen, die ich nie zuvor gesehen habe, die ich ohne „dem Digital“, dem Smartphone, dem Internet nie im Leben kennengelernt hätte. So auch bei einem spontanen Frühstück mit Dr. Mario Herger, seit fast 20 Jahren wohnhaft in Silicon Valley, forscht nach Technologietrends, [Autor](https://www.amazon.de/s?i=stripbooks&rh=p%5F27%3AMario+Herger&s=relevancerank&text=Mario+Herger&ref=dp%5Fbyline%5Fsr%5Fbook%5F1), [Blogger](https://derletztefuehrerscheinneuling.com/?ref=ameikos.ghost.io) und Berater für Unternehmen zu Themen wie Innovation, Intrapreneurship, Kreativität, Silicon Valley Mindset und Gamification. Ein paar zusammenfassende und rekonstruierte Kernaussagen aus unserem Breakfast-Talk, darf ich folgend meinen Leser/innen weitererzählen: - Im Silicon Valley arbeiten und leben rd. 60.000 Personen aus Deutschland, 3.000-4.000 aus Österreich und rund 2.500 Schweizer/innen. Unterhaltungen mit diesen Menschen sind besonders interessant, weil sie „beide Welten“ kennen. Und sehr oft staunen, dass viele Menschen mit „alter Denke“ im Herkömmlichen gnadenlos stecken bleiben. Dies ist mE weniger eine Frage von Europa vs. Amerika oder Alt vs. Jung. Ich glaube, es ist eher eine Frage der Branche, auch der Region – Silicon Valley ist eine Region und nicht wie ganz Amerika – und es ist eine Frage der Firmenkultur, die Innovation verhindert, Disruption verdrängt und *open mind* als Spinnerei abtut; oder eben das Gegenteil zulässt oder gar fördert. - Demgemäß gibt es in bestimmten Branchen, Firmen und Regionen auch zu viele Mitarbeiter und Führungskräfte, die für gute Lösungen die Probleme dazu erfinden. Wir müssen uns also fragen: „Wie geht etwas?“ und nicht: „Wie geht etwas nicht?“ - Viele Entwicklungen im Valley haben nicht zum Ziel die gegenwärtigen Prozesse zu optimieren sondern Abläufe völlig neu zu gestalten. Geschäftsmodelle anders zu denken. Und dann: MACHEN, PROBIEREN. LERNEN. Wenn´s nicht funktioniert, gilt, dass man intelligent scheitert. Heißt: schnell aufhören, abhaken. Andere Wege gehen, auf´s Neue probieren… - Wer mit Mario ein paar Startups, innovative Firmen und Locations im Silicon-Valley besucht MUSS dort einmal selbst [UBER](https://www.uber.com/at/de/?ref=ameikos.ghost.io) fahren oder [eScooter](https://www.axios.com/bird-raises-300-million-fidelity-de8b21ff-e724-4c8a-98ac-24dfa8f91056.html?ref=ameikos.ghost.io) mieten, wenn er das hier in Europa nicht ohnehin schon macht. Es geht dabei nicht um UBER oder Axios, es geht um den Komfort, den Kundennutzen, es geht um die Unkompliziertheit, um benutzerzentriertes Durchdenken von Abläufen. - Man findet im Valley keine Blaupausen für sein eigenes Geschäft. Stattdessen gilt es die Stimmung, die Art und Weise an Dinge heranzugehen zu verstehen. Das dauert meistens ein paar Tage, wie mir Mario erzählt, aber bei vielen seiner Besucher machts dann plötzlich „klick“ und sie verstehen, wie dort Innovation und Disruption „passiert“. - Manchmal ist Mario Herger überrascht, dass Leute, die nach Übersee fliegen, um Technologietrends zu erkunden, ein Handy aus der Tasche ziehen, das bereits drei, vier Generation alt ist. Mir gings unlängst ähnlich, weil von 62 Teilnehmer/innen in meinem Vortrag nur zwei Personen auf Tripadvisor zurückgreifen, um schlechter Küche nicht auf den Leim zu gehen. Uns beiden ging´s besser, bei einem guten Frühstück im Hotel Innsbruck, das mit (/) 4,5 Punkten von 1.700 Gästen bewertet wurde. Viele Unternehmen in Europa können´s also auch. Da wie dort und anderswo gibt es spannende Entwicklungen. Wer dafür das Silicon Valley besuchen möchte, möge sich bei mir melden. Nochmal zurück, dass die Leute nicht mehr miteinander reden: Es ist nicht „die böse“ Technik, die schlimme Zeit oder die Gesellschaft, die uns vom Reden abhält. Im Gegenteil. Die Lust ein face2face Gespräch zu beginnen, entspringt nicht selten aus den digitalen Kontakten. In meinem Vortrag/Seminar über [DigitalManagement](https://www.digitalmanagement.at/?ref=ameikos.ghost.io) wird auch diesem Punkt besondere Bedeutung geschenkt. **PRAXIS-TIPP für meine Kunden und Leser/innen** Machen Sie zwei Versuche, um „Unkompliziertheit“ zu verstehen: 1\. Konfigurieren Sie einen [Tesla](https://www.tesla.com/de%5FAT/model3?ref=ameikos.ghost.io) – einfach unten auf „Bestellen“ klicken. 2\. Konfigurieren Sie einen [Audi](https://www.audi.de/de/brand/de/neuwagen/tron/audi-e-tron/linien-pakete.html?ref=ameikos.ghost.io) – schönes Auto, tolle Optionen. Die Konfig habe ich jedoch nach gefühlten 15-20 Minuten abgebrochen. Wenn du zu diesem Thema die besten Videos auf [**YouTube**](https://www.youtube.com/@ServiceTipps?ref=ameikos.ghost.io) nicht verpassen möchtest, abonniere den Kanal und leite dieses Video gleich an deine Mitarbeiter und Freunde weiter. So long – Servus, ciao und allegra. Bleibt neugierig und mach dein Ding. ### Tesla Model 3: Es ist, wie mit einer APP fahren. Und ja, „Auto kann es auch“. A65 URL: https://ameikos.ghost.io/a65/ Last updated: 2026-10-07T10:13:48.000Z Seit 4 Tagen fahre ich das Model 3 von Tesla. Zwei Dienstreisen. 1.200 km. Es ist wie mit einer neuen APP. Man muß vorerst eine Weile rumtippen, um zurechtzukommen. Das Look and Feel ist schön, ästhetisch. Irgendwie muß man Auto fahren neu lernen. Die Entwickler haben das Ding ziemlich zu Ende gedacht. Trotzdem: das nächste Update ist wichtig. An manchen Ecken herrscht Beta-Status. Nach den ersten Kilometern auf der Autobahn von Wien westwärts war die intuitive Bedienung des 15-Zoll-Cockpits des Tesla Model 3 schon ziemlich vertraut. Unter anderem erschien Haydn in der Playlist auf dem Screen. Die [Symphonie 90](https://youtu.be/G8x7lpdE%5FXI?ref=ameikos.ghost.io) angeklickt. Vielleicht gab es in diesem Moment keine schönere Musik aus den 15 Soundboxen, bei lautlosen 130 km/h. Ok, es waren vielleicht ein bisschen mehr, aber ich will ja nicht nachträglich … > Auf jeden Fall: dieses „neue Fahren“ fühlt sich sehr gut an. Wie die Symphonie Nr. [90 von Haydn](https://www.youtube.com/watch?v=G8x7lpdE%5FXI&ref=ameikos.ghost.io): ***sanft-schnell.*** Aber vorerst zurück zur **Übergabe**: Viele Mmodel-3-Fahrer fanden die Übergabe ihres neuen Autos, wie man in den sozialen Medien lesen konnte, unprofessionell, waren enttäuscht und erhielten ungeputzte und mitunter mangelhafte Fahrzeuge. Für andere Neukunden war die Übergabe ein Erlebnis. Also sehr unterschiedlich, von holprig bis sehr gut. Vielleicht hatte ich Glück, oder war meine Erwartung einfach nicht zu hoch gesteckt. Deshalb habe ich als einer der ersten Reservierer von Österreich – am 1.4.2016 am frühen Morgen, während der Präsentation – auch nicht ungeduldig auf die Auslieferung gewartet. Wer drei Jahre wartet, macht wegen drei Wochen mehr oder weniger auch keinen Zores Die **Telefonate** von Tesla AN mich vor der Übergabe waren stets sehr freundlich und zuvorkommen, wenngleich das Fachwissen mitunter besser sein hätte können, weil es ja eh stets nur um ein einziges Produkt ging. Telefonate VON mir an Tesla ähnelten hingegen eher einem Hürdenlauf, weil sehr schwierig, jemanden zu erreichen. Gleiches galt für **eMails**. Wenn also Tesla den Online-Verkauf und die Kundenbetreuung professionalisieren möchte, ist die Grundvoraussetzung, dass sie auch dialogfähig sind und eine schnelle, gründliche Hotline betreiben, sonst gibt es zurecht verärgerte Interessenten und Kunden, die andere eAutos kaufen, sofern diese (dann) mit Tesla konkurrieren können. Die Übergabe an sich dauerte ca. eine Stunde. Die Erklärungen waren ok, in die Tiefe ging der nette Berliner in Wien mangels Kompetenz jedoch nicht. Vielleicht auch, weil Elon Musk damit rechnet, dass die meisten Kunden **digitalaffin** sind und das Auto kennen lernen, **wie** sie dies mit einem neuen **Smartphone** tun. Hoffentlich, wenn man beobachtet, dass hier stündlich viele neue Teslas die Übergabehalle verlassen. Viele. Stündlich. Irgendwie, wie Rush Hour. Mit dieser Menge habe ich nicht gerechnet. Und wäre ich ein konventioneller Autobauer, hätte ich eine ziemlich schlaflose Nacht vor mir. Ob das die hochdotierten Manager und Techniker der bekannten Autofirmen auch so sehen, mag ich bezweifeln. Selbst viele bestausgebildete Spezialisten – unabhängig ihres Alters – haften in den Entwicklungsabteilungen am Herkömmlichen. Am Bewährten. Am Verbrenner. Am Analog. > Nun muß man diese oben angeführte Unterschiedlichkeit der Übergaben bei Tesla relativieren. Erstens ist Tesla ein junges Unternehmen. Irgendwie ein ***Start-up-Konzern.*** Zweitens waren viele offensichtlich schnelleingeschulten Mitarbeiter/innen von der Fülle ihrer Tätigkeiten überfordert. Ganz einfach, weil aufgrund der großen Verkaufsmenge dieses Modells nicht ausreichend Zeit vorhanden war, um allen Kunden eine professionelle Übergabe zu bieten. Wenn man jedoch ein Auto um über 60.000 Euros kauft, MUSS das so gut funktionieren, dass man als Kunde zumindest zufrieden ist! Es muss nicht unbedingt Begeisterung hervorrufen. > Und: Uns allen sind Firmen bekannt, die bereits ihr 40stes oder 50stes Jubiläumsjahr gefeiert haben und nach wie vor über keine Standards verfügen, die Kundenbegeisterung hervorrufen. An dieser Stelle darf ich ein wenig Eigenwerbung machen für mein Seminar [„Das große Spiel der Kundenbegeisterung“](https://www.schranz.com/dlm/?ref=ameikos.ghost.io) ![20190327_Tesla-MW_Abholung-Wien_00506](https://i0.wp.com/schranz.blog/wp-content/uploads/2019/04/20190327_tesla-mw_abholung-wien_00506.jpg?resize=413%2C551&ssl=1) Kunden begeistern ist eine subtile Kunst. Seit 25 Jahren darf ich für viele Dienstleister einen kreativen Beitrag dazu leisten. Kundenbegeisterung ist viel „face2face“, Emotion, aber auch Bildsprache, Ästhetik … Kunden begeistern ist eine subtile Kunst. Seit 25 Jahren darf ich für viele Dienstleister einen kreativen Beitrag dazu leisten. Kundenbegeisterung ist viel „face2face“, Emotion, aber auch Bildsprache, Ästhetik … Zum **Fahren** will ich hier nichts schreiben. Fahren Sie einfach einmal. Vielleicht geht es Ihnen gleich wie den Meisten, die danach aussteigen und wieder fahren wollen. Und wieder fahren wollen. Und wieder… Während der ersten Pause in der Nähe von St. Pölten fragte mich ein netter Herr, der mir auf den Parkplatz gefolgt ist, ob er wohl mal einen Blick in das Auto werfen dürfe. Na klar, reinsitzen geht auch, bot ich ihm an. Das endete damit, dass er eine kleine **Spritzfahrt** um die Tankstelle SEINES Autos absolvierte. Als nette Gegenleistung durfte ich mit seinem Skateboard eine Runde fahren. Skateboard mit Elektromotor, versteht sich, schließlich war er Elektrotechniker und ich ein Skateboarder meiner Jugendtage. Nach 700.000 km ***TankUhrBlick*** war die Umstellung auf die Info zur verbleibenden Reichweite und die **8% Batterieladung,** die beim nächstempfohlenen Supercharger noch zur Verfügung stehen sollte, ziemlich beängstigend, weshalb die Suche nach einer näherliegenden Lademöglichkeit am ersten Abend mitunter durch irgendwelche Niederösterreichischen Feldwege führte. ***„Diesel war einfach“***, dachte ich in der Dunkelheit zwischen zwei Erdäpfeläckern Es war meine fehlende Erfahrung, vielleicht auch ein bisschen Dummheit, bestimmt aber die APP von Plugsurfing, die hinsichtlich Standortvorinformation noch ausbaufähig ist. Schlussendlich dann doch eine näherliegende Supercharger-Station inklusive hilfsbereitem Tesla-Fahrer gefunden, der mir die Grundbegriffe des Ladens beibrachte, fährt der Herr aus Wien doch schon seit vier Jahren Tesla. Mir war in diesem Moment ein Rätsel, weshalb ich für das Laden am Supercharger nichts bezahlte, aber vielleicht ist das Teil der *Auslieferungshölle* von Tesla. Drei Tage nach der Übernahme in Wien – Veranstaltung in **Rosenheim**. „Digital“ war das allesbestimmende Thema auf dem Wirtschaftsforum. Das große Kunst- und Konferenzzentrum scheint Mittelpunkt der Stadt hinsichtlich solcher Tagungen zu sein. Trotz großer Parkgarage ist die nächste Lademöglichkeit für Elektroautos allerdings 2km entfernt. Kein einziger öffentlicher Destination-Charger in ganz Rosenheim. 23 Destination-Charger-Locations haben wir in Serfaus-Fiss-Ladis, die drei kleinen Dörfer auf 1400m in den Tiroler Bergen. 13 hat Wien. Langstreckenfahrten mit Ladungsstopps sollen vorab geplant werden, sofern man Wert auf gutes Essen während des „Stromens“ legt. Also: *Plugsurfing* und ähnliche Dienste mit **Restaurant- und Hotelbewertungsportalen kombinieren** ist angesagt. Meine erste Übernachtung, die ich aufgrund eines Supercharger-Standortes gebucht habe, war im [Design & Classic-Hotel](https://www.cityhotel-dc.at/hotel/hotel?ref=ameikos.ghost.io) in St. Pölten. SuC sehr gut. Hotel sehr gut. Frühstück sehr gut. Im Vordergrund dessen war mein [Blog-Beitrag Nr. 13](https://schranz.blog/2016/07/20/hat-ihre-firma-eine-e-image/?ref=ameikos.ghost.io) (Hat Ihre Firma ein e-Image?“) vom Juli 2016 ziemlich treffend, außer dass ich mich im Zeithorizont getäuscht habe, denn selbst momentan – drei Jahre danach – sind Lademöglichkeiten im Hotel oder Restaurant noch eine relativ hohe USP. In Zukunft könnte das ein unumgänglicher Service sein. Wer kurz lädt, tut gut dabei seine Beine zu vertreten, Büroarbeit oder Telefonate im Auto zu erledigen oder einfach ein Schläfchen zu machen. Für die zwei letztgenannten Zeitvertreiber habe ich eigene Profile für Sitz- und Lenkradposition angelegt. Ein einziger touch on screen und alles stellt sich ein. Jetzt, nach den ersten 1000km bin ich ziemlich überrascht, dass der Zeitverbrauch während des Ladens **keine verlorene Zeit** sein muss. Und das erste **Software-update** gibt´s auch schon over the air, denn Internet ist inklusive im Auto. Neu ist der **„Sentry-Mode“,** der das Auto über die Kameras während der Abwesenheit des Fahrers überwacht. Will ein Unberechtiger das Auto öffnen, wird ein Video gespeichert. Aja, während des Tesla-Updates wurde auch der Thermomix upgedatet. Und die Apple-Watch am Vorabend. Willkommen im Digital-Zeitalter Die Tochter (15), fahren darf sie (offiziell) noch nicht. Aber den Tuch-Screen beherrscht sie so gut, dass sie Mama einweisen kann. Das sei alles richtig cool meint sie. Für diese Generation wird sich gangschalten und kuppeln wahrscheinlich mittelalterlich anhören. Zurück zu meiner Jungfernfahrt, letzte Phase: Viel später dann, im Tal, von wo ich seit 40 Jahren den Berg auf über 1.400 Meter hochfahre, musste Haydn jedoch dem Sound meiner Jugendzeit weichen.[ Nazareth, This flight tonight](https://youtu.be/P9uvpr%5Fgm64?t=8&ref=ameikos.ghost.io), das hat dieser ersten Bergfahrt Action eingeflößt. Damals waren die Fahrten auf dieser Bergstraße stets am obersten Limit, halt was die Kiste hielt. Heute ist sie breiter und besser asphaltiert. Trotzdem fuhr ich, mit Ausnahme dieses einen geilen Überholmanövers, langsamer. Und mit einem Auto, das so ganz anders ist. Der Mix von Nazareth und diesem Model 3 ergab schon eine sehr spezielle Schnittmenge. ![](https://storage.ghost.io/c/e1/27/e1271408-a53a-4435-9ecd-46136b30ed10/content/images/2026/09/Bildschirmfoto-2026-09-26-um-13.23.45.png) … perfekte Straßenbedingungen für Tesla AWD … perfekte Straßenbedingungen für Tesla AWD Und dann, im Schnee angekommen, schallt Ben Zucker aus dem Soundsystem – *„… wir sind wieder hier, mit Freunden zusammen…“.* Auch einige meiner Freunde finden: [„was für eine geile Zeit“](https://youtu.be/n8NYD5qHdBw?ref=ameikos.ghost.io), vielleicht auch, weil innovative, schöne Technik die Gegenwart spannender macht. Einem meiner Freunde, der besonders kritisch gegenüber eMobilität ist, hab ich kurz über dem Daumen vorgerechnet: Ich bin bisher mit meinen VWs, Audis und BMWs ca. 700.000 km gefahren. Das entspricht rd. 60.000 lt. Treibstoff bzw. ein **CO2-Ausstoß** von ca. 100.000 kg. Morgen in der Früh macht dieser Freund, und einige andere werden folgen, eine Spritzfahrt mit dem Model 3\. Wer sofort kaufen will, soll über den Link > [https://ts.la/stefan77245](https://ts.la/stefan77245?ref=ameikos.ghost.io) einen Tesla bestellen. Mit diesem Link gibt´s kostenloses Aufladen an allen Superchargern von Tesla für 7.500 km. (Status April 2019), bis auf Widerruf, ohne Obligo.) Ich bin nun wirklich **gespannt,** wie das Leben im Alltag mit dem M3 funktioniert und ob die „neue Freude am Fahren“ das mir selbst suggerierte Versprechen hält. Somit hoffe ich, dass wir, die fast drei Jahre auf dieses Model 3 gewartet haben, in einem Jahr mehr wissen und begeistert bleiben. **PRAXIS-TIPP für meine Kunden und Leser/innen** Würde Tesla eine einzige Seite Prozessdokumentation für die Übergabe schreiben, verfügten sie bereits über einen Standard, der die Neukunden begeistern könnte. Eine einzige Seite Handbuch für einen wichtigen Prozess! Machen Sie das für Ihre Arbeit, für Ihre Mitarbeiter/innen. Und Sie werden staunen, wie gut das wirkt, denn die meisten Ihrer Konkurrenten scheitern exakt an dieser einen Seite, weil sie sie nicht schreiben! Und nicht vermitteln. Und nicht kontrollieren! Es grüßt der „one-Page-Manager“, den vielleicht einigen meiner Generation aus den 80iger Jahren noch kennen. [**12 Monate später**](https://schranz.blog/2020/03/28/1-jahres-tesla-model-3/?ref=ameikos.ghost.io) **–** Tesla Model 3 ist absolut alltagstauglich. [**15 Monate später**](https://schranz.blog/2019/06/22/teslatester/?ref=ameikos.ghost.io)sind über 60 Freunde testgefahren. Nur zwei waren überrascht, der Rest begeistert. **30 Monate später** – 70.000 km gefahren. NULL Servicekosten. In Italien einen Einbruch mit Glasschaden vom Wächtermodus vollumfänglich aufgezeichnet. Für die Polizei in Cecina was das „großes Kino“, das ich ihnen downloaden musste. **60 Monate später (2024)** – 141.000 km gefahren. 923,00 Euro Servicekosten. Ungebrochene Freude am Fahren. **85 Monate später (202605)** – 210.000 km gefahren. 6 verschiedene e-Autos gestestet. Politisch widerwillig aber technisch überzeugt - TESLA Model Y gekauft. **90 Monate später (202610)** – 16.000 km mit dem Model Y. Überzeugt total! Und nun als Draufgabe noch ein Wartungs- und Reparatursheet eines Kollegen vom Okt. 2026: ![](https://storage.ghost.io/c/e1/27/e1271408-a53a-4435-9ecd-46136b30ed10/content/images/2026/10/Bildschirmfoto-2026-10-07-um-12.09.53.png) Beim **Verbrenner** wären das **Ohne Reifen ungefähr 25.000–42.000 Euro.** Treibstoff, Versicherung, Steuern und Wertverlust kommen separat dazu. ### Was ist der „digitale JoJo-Effekt“? A61 URL: https://ameikos.ghost.io/a61/ Last updated: 2026-09-26T11:33:20.000Z Sie sind verstummt, die Freunde, deren Lieblingsthema es war, uns zu erklären, dass sie keinen Fernseher zu Hause haben. Nicht fernsehen, keine Nachrichten, keine Unterhaltung – alles schädlich. Das Fernsehen hat als Sündenbock nun ausgedient. Der neue Mainstream in diesem Milieu ist sich eine digitale Fastenzeit aufzuerlegen. Die Empfehlungen gehen von einem Tag bis zu zwei, drei Wochen. Mag sein, dass das für einige Menschen funktioniert und in der Tat mehr Lebensqualität verursacht. Meinen Kunden rate ich jedoch, dass sie sich **keiner** generellen **Digital-Abstinenz** aussetzen sollen, weil diese mit großer Wahrscheinlichkeit zu einem **„digitalen JoJo-Effekt“** führt. Die erste Zeit scheint ein Nichtantasten der Digital-Geräte befreiend, wie mir immer öfter erzählt wird. Danach allerdings gibt es diesen „JoJo-Effekt“, weil SMS, Whats APP oder Messenger, andere Kanäle und Intranets voll sind. Die Konten haben Fett angelegt. Mehr (Daten)Fett als je zuvor, das mehr Zeit benötigt, um es abzubauen bzw. zu verarbeiten, als man bei zeitnaher Erledigung der eingegangenen Informationen benötigt hätte. Warum? … weil ein **neues Hineindenken** in ein Thema bzw. jede weitere Wiedervorlage in eine zeitlich entfernte Information **mehr Zeit** und Energie benötigt, als die einmalige, zügige Verarbeitung derselben. Das ist für einige Menschen vielleicht nicht von Bedeutung. Die sollen halt fasten. ![](https://storage.ghost.io/c/e1/27/e1271408-a53a-4435-9ecd-46136b30ed10/content/images/2026/09/Bildschirmfoto-2026-09-26-um-13.19.33.png) Digitale Abstinenz führt zwangsläufig zu einem JoJo-Effekt. Zu einer unnötigen Überfettung der Posteingänge… Wer allerdings in einem Unternehmen oder in einer Organisation **effektiv kommunizieren** will – oder muß, um das System am Funktionieren zu halten – kommt um gute digitale Kommunikation nicht darumherum. Nach meiner Empfehlung sollten in den meisten Firmen die internen Informationen zumindest **zwei Mal täglich** gesichtet werden, um zeitnah zu reagieren. Im Wissen, dass es Firmen bzw. Branchen gibt, in welchen dieser Zyklus länger, aber auch noch viel kürzer sein kann. Selbst im privaten Alltag beobachte ich, dass „das Digital“ – richtig angewandt – mehr Vorteile als Belastung bringt. **PRAXIS-TIPP für meine Kunden** Anstatt sich auf einen frustrierenden JoJo-Effekt einzulassen, rate ich „Das Digital“ richtig zu managen. Schnell und/oder gründlich die relevanten Informationen weiterzuverarbeiten und **99% der nutzlosen Daten** und Informationen radikal zu ignorieren. Achten Sie auf die Dosis der Onlinezeit und vor allen Dingen auf das **1%** relevanter Informationen, die Ihnen echten Nutzen bieten. Wenn´s also um digitale Informationen geht, gilt: Mehr Qualität. Weniger Quantität. ![](https://storage.ghost.io/c/e1/27/e1271408-a53a-4435-9ecd-46136b30ed10/content/images/2026/09/Bildschirmfoto-2026-08-02-um-18.14.32.png) ### Ignoranz und innovative Ausreden führen uns nicht in die Zukunft. A59 URL: https://ameikos.ghost.io/a59/ Last updated: 2026-10-01T22:27:41.000Z In der „Die Zeit“ vom ersten Wochenende 2019 war zu lesen, dass 52% der Patente für autonomes Fahren von Deutschen Herstellern stammen. Hingegen liegen Daimler, VW, BMW und Co. mindestens zwei Jahre hinter dem US-Unternehmen Waymo, was die ErFAHRUNG auf der Straße betrifft. Daimler Chef Dieter Zetsche sieht im autonomen Fahren nur eine Chance, wenn die Sicherheit der „Auto-Autos“ um den Faktor zehn besser ist als der Mensch. Herbert Dies, VW-Chef, meint gar, dass die Roboterautos hundert- bis tausendmal besser sein müssen als Menschen. In den „Salzburger Nachrichten“ war am selben Wochenende in einem Artikel zu lesen, dass Mediengiganten wie Facebook und Google in der EU kaum steuern zahlen, während sie gleichzeitig den Mitbewerbern in Europa das Wasser abgraben. Beide Beiträge zeigen eines: Viele Manager sind ignorant, aber innovativ im Finden von Ausreden, die uns nicht in die Zukunft führen und gleichzeitig einen unumgänglichen *Change* verhindern. Was nützen die vielen Patente, wenn wir sie nicht oder zu spät auf die Strasse bringen? Und die Steuerabgaben haben lediglich einen nachrangigen Einfluss auf die Innovationskraft der Unternehmen. Nicht die unbezahlten Steuern sind in diesem Kontext das Problem, diese kann man mit durchdachter Fiskalinnovation beinahe automatisch einheben. Das Problem ist vielmehr, dass noch vor rund zehn Jahren das ignorante und mitunter arrogante Gelächter über Jeff Bezos und seinem verlustreichen Buchladen „Amazon“ die Schlagzeilen beherrschte. Vor rund 30 Jahren war Steve Jobs dieser Ignoranz der großen Mächtigen wie beispielsweise IBM ausgesetzt. Gleiches passiert derzeit mit Elon Musk von Tesla. Er begnügt sich vielleicht damit, dass Tesla-Modelle nur zwei Mal so sicher sind, wie jene der „alten Autobauer“, die endlich ihre „Konjunktivzone“ verlassen und das nervige Ankündigungsmarketing in Taten transformieren sollten. Stefan Schranz **PRAXIS-TIPP für meine Kunden** Ignorieren Sie keine Innovationen, die nicht aufzuhalten sind. Auch wenn sie Ihr Geschäftsmodell (zer)stören. Time for Change?! ![](https://storage.ghost.io/c/e1/27/e1271408-a53a-4435-9ecd-46136b30ed10/content/images/2026/09/Bildschirmfoto-2026-08-02-um-18.19.20-1.png) Reaktionen auf zwei Leserbriefe: ![](https://storage.ghost.io/c/e1/27/e1271408-a53a-4435-9ecd-46136b30ed10/content/images/2026/09/salzburger-nachrichten-ausreden-tesla-20190111b.webp) ![](https://storage.ghost.io/c/e1/27/e1271408-a53a-4435-9ecd-46136b30ed10/content/images/2026/09/Bildschirmfoto-2026-09-26-um-13.13.45.png) ### Neujahrsbrief 2019 von Stefan Schranz. A58 URL: https://ameikos.ghost.io/a58/ Last updated: 2026-07-16T12:09:50.000Z ## 7 Gedanken zum Jahresstart 1\. 25 JAHRE SMS – SCHRANZ MANAGEMENT SYSTEM: Offiziell hat meine Beratungs- und Entwicklungstätigkeit im Rahmen von **SMS 1993 begonnen.**Seminare in St. Wolfgang am Wolfgangsee, zwischen Wien und Hamburg, und natürlich in Tirol rufen Erinnerungen an eine entwicklungsintensive Zeit wach. Bei manchen Veranstaltungen waren drei Teilnehmer/innen, bei anderen 300\. Insgesamt rund 30.000. Die Struktur der 7 Management-Bereiche, um ein Unternehmen ganzheitlich zu entwickeln und darzustellen, sind bis heute unverändert geblieben und haben viele Management-Modewellen überlebt. Innerhalb dieser stabilen Struktur herrscht allerdings Dynamik, Anpassung und immer der Blick nach vorn. So wird 2019 das Thema „Digital“ einen prominenten Platz einnehmen. \_2\. „DAS DIGITAL“: Der neue Vortrag rsp. das Seminar über [„Digitalmanagement“](http://www.digitalmanagement.at/?ref=ameikos.ghost.io) wird Content bieten, der das Leben in der digitalen Welt beherrschbarer macht. Ja, auch schöner.Drei Themen mögen den Inhalt anteasern: 1) Die Gefahr des digitalen Jo-Jo-Effektes (by SMS). 2) Wie man den nervigen Datenoverload und die eigenen Daten in den Griff bekommt. 3) Digitale Transformation, ein Begriff, den man im Silicon Valley nicht kennt, aber für uns alle, beruflich und privat, unumgänglich ist, weil… 3\. SELEKTIONS-KOMPETENZ: Datenoverload, Ouvertourism, Black Friday – lediglich 3 Schlagworte, die uns mehr denn je im letzten Jahr begleitet haben. - Am 29\. Nov. 2019 wird diese Epidemie Namens „Black Friday“ wieder über uns hineinbrechen. Dann bekommen wir in vielen Märkten wieder für billiges Geld noch billigeren Ramsch. Wie wär’s denn mit einem **„White Friday“**: Normale Preise, ehrliche Qualität, bessere Löhne für die Verkäufer/innen, mehr Freude an schönen, nachhaltigen Produkten….? Eben „Selektion“ und nicht eine Überdosis an billigem Gelumpe. - Der Datenoverload bedarf auch einer **radikalen Selektion**. Ich schlage vor, dass wir gefühlte 99% der Informationen, egal ob digital oder analog, in Sekundenschnelle ignorieren müssen. Nur wenige interessante und/oder unterhaltsame Information pro Tag konzentrierter beachten macht mehr Sinn und „verblödelt“ weniger Lebenszeit. - Und der Overtourism bedarf derselben Auslese, um die gewünschte **Qualität** und geplante Preisdurchsetzung nicht durch billige **Quantität zu opfern.** Positionierung, also wiederum *Selektion* ist wichtiger als je zuvor. Fünf wichtige Fragen dazu gibt es in einem [BlogBeitrag](https://schranz.blog/2016/10/10/positionierung1/?ref=ameikos.ghost.io) von 2016. \_4\. INNOVATION & TECHNIK: Ein **Kalendereintrag** für den 1\. Dez. 2028 wird uns an eine Diskussion erinnern, in der wir uns im Dez. 2018 folgende Fragen stellten:Werden wir in 10 Jahren mit Personen-Drohnen fliegen? … und private Flugplätze haben? Sollten wir in der gegenwärtigen Architektur bereits Optionen für Drohnenflugplätze berücksichtigen? Was könnte der Drohnenflug für das Business unserer Kunden bedeuten? Für den Tourismus? Für Bergbahnen und Skischulen? Für Taxiunternehmen? Für Medizineinrichtungen? Für Sie? ![](https://storage.ghost.io/c/e1/27/e1271408-a53a-4435-9ecd-46136b30ed10/content/images/2026/07/Bildschirmfoto-2026-07-16-um-14.07.47.png) 5\. ERLEBNIS-GASTRO: Eigentlich wollte ich 6 von 5 Punkten vergeben, für einen Abend bei **Accursio Crapario,** der beispielgebend **„Das Exzellente“** im Rückblick auf 2018 repräsentiert. Möge der BlogBeitrag meine Kunden – egal welcher Branche – inspirieren > [Exzellentes Essen bei Maestro…](https://schranz.blog/2018/07/27/accursio/?ref=ameikos.ghost.io)\_6\. POLITIK & GESELLSCHAFT:Jene, die nur Sonntagsgetöse verbreiten und in einem unerträglichen Maß aufzeigen, wie etwas nicht geht, sollen im bevorstehenden Jahr ernsthaft beginnen auch Lösungen anzubieten. Das gilt heute insbesonders für jene Funktionär/innen, die ihre **Oppositions- oder Gegner-Rolle primitiv instrumentalisieren**, und dadurch Lösungen zunichte reden. Ein Mindestmaß an Verantwortung sei hier allen Verhinderern in´s Stammbuch geschrieben, das würde wieder Vertrauen und somit Gesprächsbasis schaffen.\_7\. Vielleicht wird für viele von uns rund um 2019 eine der schönsten aller Zeiten gewesen sein. Das werden wir alle erst 2020 und Folgejahre beurteilen können. Und mit Gewissheit sehr unterschiedlich – je nachdem, was wir im neuen Jahr **denken und machen, erleben** und wem wir begegnen. Wie wir also dann zurückblicken, entscheiden wir alle auf unterschiedliche Weise. Jetzt, am Beginn dieses neuen Jahres, für das ich Ihnen alles Gute, Gesundheit und Glück wünsche. ![](https://storage.ghost.io/c/e1/27/e1271408-a53a-4435-9ecd-46136b30ed10/content/images/2026/07/___Stefan-Untrsf_blau_trans-33.png) ### Exzellentes Essen bei Maestro Accursio Craparo. A#50 URL: https://ameikos.ghost.io/a50/ Last updated: 2026-07-15T21:21:16.000Z Das Accursio in Modica, im Süden von Sizilien. Ein kleines Restaurant in einer Seitengasse. Bereits die Reservierung am Telefon war ein Erlebnis. „Kommen Sie mit Kinder? Haben Sie Allergien? Wann haben Sie Zeit?“ Nur diese drei Fragen in besonderer Höflichkeit hinterließen einen ersten Eindruck, der bereits im Vorfeld sehr positiv war, wenngleich eine Reservierung am selben Tag kaum möglich ist. Reservieren Sie einige Tage vorher, sonst könnte sein, dass Ihnen ein besonderer Abend verwehrt bleibt. Beim Eintreten sieht man, dass sich hier niemand wichtig macht. Aber man muß an einem unauffälligen Knopf läuten. Erst danach wird geöffnet. Dann sieht man Stil. Stimmige Architektur. Interieur, das wahrscheinlich alle Menschen mögen, die gerne gut essen. Über das Essen viel zu schreiben würde Ihnen die Vorfreude nehmen. Essen Sie bei Accursio Craparo. Und ich vermute, dass auch Sie Jahre danach noch über dieses Essen sprechen. Mit Leidenschaft. Und mit einem „gustativen Konzert„ auf Ihrer Zunge, das Ihnen für immer in Erinnerung bleiben wird. Der Chef geht von Tisch zu Tisch und vergewissert sich, ob alles in Ordnung ist. Bedankt sich demütig, was im Kontext seines großen Formates sehr sympathisch wirkt. Die Dame und der Herr im Service auch so. Der Sommelier auch dieser Kultur verpflichtet. Alles wie ein legeres Spiel, und dann und wann ein bisschen Witz. Und absolute Fachkundigkeit. Mehr als ich verstehen kann, aber genießen kann man es, wenn man sich einläßt. Am Ende, beim Verabschieden, erklärt uns Accursio Craparo noch, dass er das Design der Stühle gemeinsam mit seinem Freund entworfen hat. Diese „unaufdringliche Schönheit“ der Stühle ist uns bereits während dieses außerordentlichen Abends aufgefallen. Wir haben aber nicht vermutet, dass dieses Detail gleich wichtig ist, wie jedes der schönen Lebens-Mittel, die unvergleichlich großartig „zubereitet“ wurden. Am Tag darauf hat mich interessiert, was über diesen Accursio im Internet zu finden ist, um noch einmal zu verstehen, was da am gestrigen Abend passiert ist. Da war hinsichtlich seiner Berufsreisen über die Grenzen von Italien hinaus zu lesen: „… im Osten und im Westen erfuhr ich, dass Hintergrundmusik große Bedeutung beim Essen hat. … Keine Dissonanz zwischen den fünf Sinnen, kein Widerspruch zwischen Hören und Geschmack, zwischen dem Anblick und Geruch, nur harmonische Synthese.“ Und: „… hier habe ich die Kunst gelernt, die Natürlichkeit der Produkte und die sinnvolle Nutzung von pflanzlichen Inhaltsstoffen zu schätzen. … Die Leichtigkeit des Stils. Die Umsetzung der Mittelmeer-Küche und der chinesischen Denkschule mit den fünf Grundelementen des Geschmacks – bitter, sauer, würzig, salzig und süß – in die Konstruktion jedes Gerichtes einfließen zu lassen.“ Danke an dieses Team, das auch beim Arbeiten in der Küche eine ganz besonderer Kultur lebt. Ich hab’s beobachtet. Die Köchin und die Köche hatten Freude beim Kochen. Und der Mann an der Abspüle trug Kochhaube. War Teil des Erfolges. ![](https://storage.ghost.io/c/e1/27/e1271408-a53a-4435-9ecd-46136b30ed10/content/images/2026/06/Bildschirmfoto-2026-06-21-um-10.08.59.png) ... eigentlich war das bis jetzt "das Essen meines Lebens". grazie mille, signor Accursio Das war ein kleiner „[Schwarzer Schwan](https://de.wikipedia.org/wiki/Der%5FSchwarze%5FSchwan%5F%28Nassim%5FNicholas%5FTaleb%29?ref=ameikos.ghost.io)„ Stefan, Walli und Elisa ![](https://storage.ghost.io/c/e1/27/e1271408-a53a-4435-9ecd-46136b30ed10/content/images/2026/06/___Stefan-Untrsf_blau_trans-11.png) [http://www.accursioristorante.it/](http://www.accursioristorante.it/?ref=ameikos.ghost.io) (2025 geschlossen) [https://accursioradici.it](https://accursioradici.it/?ref=ameikos.ghost.io) (ab 2025 geöffnet) [https://www.greatitalianchefs.com/chefs/accursio-craparo](https://www.greatitalianchefs.com/chefs/accursio-craparo?ref=ameikos.ghost.io) ![](https://storage.ghost.io/c/e1/27/e1271408-a53a-4435-9ecd-46136b30ed10/content/images/2026/06/20180719-31_Sizilien-Muenchen329-Kopie.jpg) ![](https://storage.ghost.io/c/e1/27/e1271408-a53a-4435-9ecd-46136b30ed10/content/images/2026/06/20180719-31_Sizilien-Muenchen339-Kopie.jpg) ![](https://storage.ghost.io/c/e1/27/e1271408-a53a-4435-9ecd-46136b30ed10/content/images/2026/06/20180719-31_Sizilien-Muenchen338-Kopie.jpg) ![](https://storage.ghost.io/c/e1/27/e1271408-a53a-4435-9ecd-46136b30ed10/content/images/2026/06/20180719-31_Sizilien-Muenchen345-Kopie.jpg) ![](https://storage.ghost.io/c/e1/27/e1271408-a53a-4435-9ecd-46136b30ed10/content/images/2026/06/20180719-31_Sizilien-Muenchen346-Kopie.jpg) ![](https://storage.ghost.io/c/e1/27/e1271408-a53a-4435-9ecd-46136b30ed10/content/images/2026/06/20180719-31_Sizilien-Muenchen341-Kopie.jpg) ![](https://storage.ghost.io/c/e1/27/e1271408-a53a-4435-9ecd-46136b30ed10/content/images/2026/06/20180719-31_Sizilien-Muenchen342-Kopie.jpg) ![](https://storage.ghost.io/c/e1/27/e1271408-a53a-4435-9ecd-46136b30ed10/content/images/2026/06/20180719-31_Sizilien-Muenchen349-Kopie.jpg) ![](https://storage.ghost.io/c/e1/27/e1271408-a53a-4435-9ecd-46136b30ed10/content/images/2026/06/20180719-31_Sizilien-Muenchen350-Kopie.jpg) ![](https://storage.ghost.io/c/e1/27/e1271408-a53a-4435-9ecd-46136b30ed10/content/images/2026/06/Bildschirmfoto-2026-06-21-um-10.36.23.png) ![](https://storage.ghost.io/c/e1/27/e1271408-a53a-4435-9ecd-46136b30ed10/content/images/2026/06/Bildschirmfoto-2026-06-21-um-10.28.56.png) Sein neues Restaurant - Status 2026 ![](https://storage.ghost.io/c/e1/27/e1271408-a53a-4435-9ecd-46136b30ed10/content/images/2026/06/Bildschirmfoto-2026-06-21-um-10.29.52.png) ![](https://storage.ghost.io/c/e1/27/e1271408-a53a-4435-9ecd-46136b30ed10/content/images/2026/06/Bildschirmfoto-2026-06-21-um-10.30.03.png) ![](https://storage.ghost.io/c/e1/27/e1271408-a53a-4435-9ecd-46136b30ed10/content/images/2026/06/Bildschirmfoto-2026-06-21-um-10.30.10.png) ![](https://storage.ghost.io/c/e1/27/e1271408-a53a-4435-9ecd-46136b30ed10/content/images/2026/06/Bildschirmfoto-2026-06-21-um-10.30.18.png) ![](https://storage.ghost.io/c/e1/27/e1271408-a53a-4435-9ecd-46136b30ed10/content/images/2026/06/Bildschirmfoto-2026-06-21-um-10.30.30.png) ![](https://storage.ghost.io/c/e1/27/e1271408-a53a-4435-9ecd-46136b30ed10/content/images/2026/06/Bildschirmfoto-2026-06-21-um-10.31.08.png) ## Und hier, was meine Jessica (KI-Lady) 2026 über Accursio Craparo (Modica, Sizilien) Accursio Radici Accursio Radici [Web](http://www.accursioradici.it/?utm%5Fsource=chatgpt.com) Address: Via Clemente Grimaldi, 55, 97015 Modica RG, Italy Phone: +393312369404 ![](https://storage.ghost.io/c/e1/27/e1271408-a53a-4435-9ecd-46136b30ed10/content/images/2026/06/Bildschirmfoto-2026-06-21-um-10.14.53.png) ### USP - Authentische sizilianische Küche auf Spitzenniveau. - Verbindung der beiden kulinarischen Welten Siziliens: Westsizilien (Herkunft des Chefs) und Ostsizilien (Heimat in Modica). - Starker Fokus auf Nachhaltigkeit und regionale Produzenten. - Weniger Luxus-Inszenierung, mehr echte Gastfreundschaft und Alltagstauglichkeit. ([Accursio Radici](https://accursioradici.it/cms/?utm%5Fsource=chatgpt.com)) ### Marktchancen Der Strategiewechsel ist bemerkenswert. Statt sich ausschließlich auf das kleine Segment des Fine Dining zu konzentrieren, setzt Accursio Craparo auf ein breiteres Publikum, ohne auf Qualität zu verzichten. Dieser Trend ist derzeit bei mehreren Spitzenköchen in Europa zu beobachten und könnte wirtschaftlich robuster sein als klassische Sternerestaurants. ([Cronache di Gusto](https://www.cronachedigusto.it/il-caso/accursio-craparo-chiude-il-ristorante-stellato-di-modica-e-trasloca-nel-suo-secondo-locale-radici-cosa-significa-tutto-questo/?utm%5Fsource=chatgpt.com)) ### Mein Eindruck Für Genießer, die die echte sizilianische Küche erleben möchten, gehört Accursio Radici heute zu den interessantesten Adressen Siziliens. Der Schwerpunkt liegt nicht auf spektakulären Effekten, sondern auf Geschmack, Herkunft der Produkte und authentischer Gastlichkeit. Gerade dieser bewusste Schritt weg vom klassischen Michelin-Fine-Dining macht das Konzept heute besonders spannend. ### 25 Jahre Piefke Saga. A44 URL: https://ameikos.ghost.io/a44/ Last updated: 2026-07-15T21:20:05.000Z „25 Jahre Piefke Saga“. Viel wurde darüber in den Medien, Radio und TV berichtet und jetzt wieder ausgestrahlt. Ein Meinungstrend ist mir besonders aufgefallen. *Die Piefke-Saga sei damals untertrieben gewesen. Es sei heute viel schlimmer.* Irgendwie scheint diese Meinung Mainstream zu sein. Die meisten meiner Beobachtungen sind jedoch ziemlich anders. Der letzte der folgenden Punkte trifft jedoch bedingt zu. - Ich sehe keinen Müll unter den Grasdecken. Heute ist die Müllentsorgung in der ganzen Recyclingkette bedeutend besser als vor 25 Jahren. - Die besoffenen Skilehrer und die männlichen Nutten, wo sind sie denn? Das Niveau der innovativen Skischulen hinsichtlich Verhalten gegenüber dem Gast, Dienstleistungsqualität, Seriosität und auch sportliches sowie pädagogisches *Handwerk* ist heute im Schnitt um ein Vielfaches höher als vor 25 Jahren. - Und das versklavte Personal, die im Schlafräumen übernachten und vielleicht auch noch das eine oder andere Kind vor dem Saisonsbeginn abtreiben lassen – welch ein Schwachsinn, solch ein Vorkommnis auch noch 25 Jahre nachher zu verallgemeinern. Heute bewohnen sehr viele Mitarbeiter im Tourismus Räumlichkeiten, die sich so manche Jungfamilie in nichttouristischen Gegenden wünschen würde. Mitarbeiterhäuser, Teamressorts mit Fitnessräumlilchkeiten, Cafes, WLAN sowieso und Tiefgaragen sind keine Seltenheit. - Und zu den mE vermeintlichen Umweltsünder „Bergbahnen“: Wie groß ist denn der ökologische Fußabdruck der Wintersportgebiete? Für alle, die sich die Antwort dieser Frage selbst erarbeiten wollen, ein paar Hinweise: – In Welcher Weise verschmutzt eine Bahn die Umwelt? – Die toten Böden unter den beschneiten Pisten, wo? – Der gesundheitliche und soziale Nutzen, wenn sich Millionen von Menschen in frischer Luft vergnügen und unterhalten, lachen, Spaß haben und wieder kommen. Wie groß ist dieser Aktivposten? – Und dann sollen alle jene, die undifferenzierte Kommentare dazu abgeben, einen Saldo aus o.g. Punkten errechnen. Vorab: Der ökologische Fußabdruck ist sehr klein, wenngleich Vorsicht geboten ist und selbstkritisches Hinterfragen Routine sein muss. – - Folge 4 (1993), die Umprogrammierung der Menschen: Wer die Folge gesehen hat, mag dazu neigen, diese letzte Sequenz als realitätsfremd abzutun. Ist sie auch, aber gleichzeitig hat hier Felix Mitterer den wahrscheinlich wichtigsten Beitrag geliefert. Wer diesen Part heute, 25 Jahre nach der Produktion der Piefke Saga, zu interpretieren gewillt ist, sieht darin nicht die technische Umprogrammierung sondern das einprogrammierte Schauspiel, das zum Verlust der Authentizität führt, das zumeist aus mE falschverstandenem Qualitätsmanagement und folglich aus falschem Personaltraining resultiert. Zwei Beispiele aus der Folge 4 der Saga mögen das verdeutlichen: a) Wenn das, was man mit Gästen spricht, wortwörtlich heruntergeplappert werden muss, verliert die Unterhaltung ihren Charme, ihre Chance aus einem small talk ein kleines Erlebnis für den Gast zu machen. Das passiert vorwiegend in Telefongesprächen und Begrüßungen. b) Wenn der Gast uneingeschränkt König ist, weil er ja *bezahlt für…*, kippt das System *exzellente Services*. Spitzenleistungen in der Dienstleistung funktionieren nach meiner nunmehr über 30jährigen Erfahrung nämlich nur, wenn den Mitarbeitern auch die Möglichkeit erhalten bleibt, sich selbst treu zu bleiben. Authentisch zu sein. Sehr wohl vor dem Hintergrund ständiger Weiterbildungen, Trainings und durchdachter Standards, wie sie durch praxistaugliches Qualitätsmanagement nachhaltig umgesetzt werden können. Nicht als Kontrapunkt zur Piefke Saga sondern als notwendige Ergänzung, die mit Mitterers Werk zum Nachdenken einen Beitrag leisten kann, ein interessantes Video: Redakteur: Stefan Schranz, GF der [http://www.schranz.com](http://www.schranz.com/?ref=ameikos.ghost.io) ![](https://storage.ghost.io/c/e1/27/e1271408-a53a-4435-9ecd-46136b30ed10/content/images/2026/07/___Stefan-Untrsf_blau_trans-22.png) ### Jetzt hat mich doch ein Zukunftsforscher stutzig gemacht. A43 URL: https://ameikos.ghost.io/a43/ Last updated: 2026-07-15T21:55:03.000Z Dieser Tage wurde im Radio ein Interview eines Zukunftsforschers ausgestrahlt. Nicht nur seine Aussagen waren fernab dessen, was mein Hausverstand mir sagte. Auch seine Sicherheit, wie´s dann kommen wird, war mir suspekt. Weil ich meine Intuition jedoch nicht gegen die Forschungsergebnisse stellen wollte habe ich ein wenig recherchiert und einige Beiträge der Zukunftsforscher von vor rund 20-30 Jahren nachgelesen. Der erste Beitrag vom Jahr 2001 in der FAZ: Matthias Horx – ***WWW noch kein Massenmedium*** – mag Sie zur Vorsicht motivieren. Ich kann mich gut erinnern, dass ich damals dieser These, nachdem ich bereits seit 1996 eine eigene Website hatte, massiv widersprochen habe. Der zweite Rückblick liegt nunmehr 27 Jahre zurück. Und wenn ich heute darin nachlese, bin ich überrascht, welch hohe Qualität ***Der Popcorn Report*** von 1991 geliefert hat. Das Buch auch heute noch zu lesen ist mE sehr empfehlenswert. Beide, in ihrer Qualität sehr unterschiedlichen Beiträge, s. unten. Viel Vergnügen – Stefan **TIPP:** - Betrachten Sie die Aussagen von Zukunftsforschern, populären Speakern, Studien und Befragungen immer auch mit einem kritischen Auge. Schalten Sie gleichzeitig auch auf Plausibilität und Hausverstand. Nur weil etwas mit einem wissenschaftlichen Etikett versehen ist oder von vielen Menschen geglaubt wird, muss das noch lange nicht Bedeutung haben. Oder anders rum: nur weil andere Prognosen von kaum jemanden geglaubt werden, muss das noch lange nicht heißen, dass sie irrelevant sind. So manche Zukunft ist schneller da, als wir vermuten. - Lesen Sie alte Beiträge über die Zukunft, die heute Gegenwart ist. Dann sensibilisiert man sein Urteilsvermögen über die Qualität jener, die uns heute etwas über das Morgen erzählen. Man tappt nicht so unsensibel in die Falle. ![](https://storage.ghost.io/c/e1/27/e1271408-a53a-4435-9ecd-46136b30ed10/content/images/2026/07/Bildschirmfoto-2026-07-15-um-23.52.06.png) ![](https://storage.ghost.io/c/e1/27/e1271408-a53a-4435-9ecd-46136b30ed10/content/images/2026/07/Bildschirmfoto-2026-07-15-um-23.52.17.png) ![](https://storage.ghost.io/c/e1/27/e1271408-a53a-4435-9ecd-46136b30ed10/content/images/2026/07/___Stefan-Untrsf_schwarz_trans-4.png) ### Neujahrsbrief 2018 von Stefan Schranz. A42 URL: https://ameikos.ghost.io/a42/ Last updated: 2026-07-16T12:26:46.000Z **7 Gedanken zum Jahresstart**\> 1\. MEINE HEMAT: Vor 50 Jahren war die **Fisser Schiliftgesellschaft ein kleines Start-up-Unternehmen.** Den Begriff gab es halt noch nicht, aber das Engagement war bestimmt so groß, wie bei den mutigen Start-Ups von heute. Daraus entwickelte sich die Bergbahn Fiss-Ladis. Heute zählt das gemeinsame Skigebiet mit Serfaus rd. 1,7 Mio. Skierdays (Gästeeintritte), der zehntgrößte „Ski-Player“ der Welt, ca. 800 direkte Mitarbeiter/innen (am Berg rd. 2.000 zu Spitzenzeiten inkl. Skischulen) und zwei starke Saisonen. Das große Ganze und die zukunftsfähigkeit der Betriebe und der Orte stand und steht immer im Vordergrund. Seit 28 Jahren darf ich als Aufsichtsrat einen Beitrag dazu leisten. Was mich stets besonders interessiert hat, waren die Serviceleistungen, die, wie wir aus vielen Feedbacks entnehmen dürfen, recht gut gelingen. Seit Jahren rangieren wir unter den top 3 von 44 bekannten Skigebieten im gesamten Alpenraum. Ein Rückblick > 2\. INNOVATION & SERVICE: *out of the box* denken – „Was wäre wenn … man zB das Auto neu denken würde. Wolfgang Porsche, Aufsichtsratsvorsitzender der Porsche AG, sieht die individuelle Mobilität schwinden, wie die SN vom 28\. Dez. schreibt. Ich vermute, er ziert sich der Mode wegen ein wenig im grünen Mainstream. Auch Carsharing ist für viele Benutzer mE nur eine Zwischenlösung. Warum? Menschen wollen von A nach D fahren und nicht auf B und C den nächsten zeitverzögerten Anschluss abwarten, insbesonders im nichtstädtischen Bereich. Außerdem ist das Interieur eines Autos auch gewissermaßen ein privater Raum. Ein Ort, an dem man sich in gewohnter Umgebung wohlfühlen möchte. Einen wagemutigen Ansatz zeigt das Architekturstudio Oiio aus New York, in dem Kabinen das klassische Auto ersetzen könnten. So denken Innovatoren, die **„Service“ im Kopf** haben und sich manchmal *out of the box* begeben. Out of the box sollten wir uns alle jetzt am Start des neuen Jahres begeben. … einmal für ein bis **zwei Tage** **außerhalb** der eigenen Branche und des eigenen Alltages hinausdenken, um sich von dort neue, andere und spannendere Impulse zu holen. 3\. ARBEIT: Ich schlage vor, dass wir wieder **mehr über Arbeit sprechen** sollten. Über die innovative Organisation von Arbeit, die nicht zwangsläufig mit der Modewelle, dass sich ganze Teams selbst organisieren, wenn man sie nur lässt, einhergeht. Und auch die Pflicht, die Arbeit so zu verrichten, dass sie der berechtigten Erwartung von Seiten des Auftraggebers oder Kunden entspricht, darf thematisiert werden, auch wenn das nicht immer spaßig ist. Die mE zu stark geführte Diskussion über „work life balance“ und das „Bedingungslose Grundeinkommen“ (**BGE**) führt sehr wahrscheinlich dazu, dass wir vielen Menschen das Erlebnis von Erfolg, Lust auf Gestaltung und „Flow“ verwehren. **Flow** entsteht **nicht an der Oberfläche.** Dafür braucht es schon Engagement, Aktivität und Verantwortung. 4\. POLITIK: In Anbetracht der fragwürdigen Glyphosat-Entscheidung, des neuerlichen Hochfahrens der Atomkraftwerke in Japan und der völlig unzweckmäßigen Überregulierung in vielen Lebens- und Wirtschaftsbereichen, muß man fragen: Wie kann es passieren, dass einige Entscheidungsträger dermaßen viel Bullshit verursachen dürfen? … deshalb muss das System der Politik und Interessensvertreter einen **Innovationsschub** andenken, der vor allen Dingen das Wirkungsrecht der Politiker und Entscheider an Bedingungen knüpft, die über das „Gewähltwordensein“ hinausgeht, denn Demokratie ist auch, wenn man Inkompetenz vor dem politischen Ablaufdatum, das zB durch eine Legislaturperiode gekennzeichnet wird, **außer Kraft setzen** kann. 5\. SERVICE & DIENSTLEISTUNG: Ein Beitrag über „Service, Storytelling, Mitarbeitermotivation und Markenkern“, den ich im Laufe des Jahres ´17 mit einigen meiner Kunden im Rahmen von Seminaren und Workshops diskutieren durfte, scheint mir hier eine Wiederholung Wert zu sein. Dazu der Blog: „Was wir vom **Seefelder Wildragout** aus Ungarn lernen können“ Go > [schranz.blog](https://schranz.blog/2017/03/20/was-wir-vom-seefelder-wildragout-aus-ungarn-lernen-koennen/?ref=ameikos.ghost.io) 6\. TECHNIK: Die Innovationen in der **Digitalisierung und in der Mobilität** kommen maßgeblich aus Amerika und aus Fernost. Und das oft unter Federführung deutscher Ingenieure. *Dort können sie, zuhause lässt man sie nicht,* wie Mario Herger aus Silicon Valley schreibt. Bleibt zu hoffen, dass die „Diesel-Manager“ zumindest wissen, dass rund um Europa bislang über 80 Milliarden Dollar für die Entwicklung autonomer Autos investiert wurden. Bleibt die Frage: Was könnte dieser **Paradigmenwechsel** für uns bedeuten. In 5 oder 10 Jahren, unabhängig in welcher Branche wir tätig sind! Viele meiner Kunden werden direkt oder indirekt mehr **davon betroffen** sein, als sie heute vermuten. 7\. Vielleicht wird für viele von uns rund um **2018 eine der schönsten aller Zeiten** gewesen sein. Das werden wir alle erst aus der fernen Zukunft beurteilen können. Und mit Gewissheit sehr unterschiedlich. Je nachdem, was wir im neuen Jahr denken und machen, erleben und wem wir begegnen. Wie wir also dann zurückblicken, entscheiden wir alle auf unterschiedliche Weise. Jetzt, am Beginn dieses neuen Jahres, für das ich Ihnen alles Gute, Gesundheit und Glück wünsche. ![](https://storage.ghost.io/c/e1/27/e1271408-a53a-4435-9ecd-46136b30ed10/content/images/2026/07/___Stefan-Untrsf_schwarz_trans-3.png) ### Warum Werbung keine Werbung sein muß! A41 URL: https://ameikos.ghost.io/a41/ Last updated: 2026-07-15T20:56:57.000Z Einfach abtauchen ... vergessen Sie das Drumherum ... Nur ganz klein, rechts unten, ist die Marke ersichtlich. Die Marke, die Unterhaltung schenkt. Nicht aufdringlich ist. Nichts verkaufen will. Nur in Erinnerung bleibt. Image. ### Von der Dramaturgie einer Kundenbegeisterung. A31 URL: https://ameikos.ghost.io/a31/ Last updated: 2026-07-15T20:51:42.000Z Dann liest man: „…die Kunden waren begeistert.“ Wir waren doch alle schon sehr oft selbst dabei. Zu unterschiedlichen Anlässen. Und vielleicht geht es Ihnen gleich wie mir. Nur manchmal habe ich echte Begeisterung gespürt oder beobachtet, von der nachher geschrieben wurde. Und wenn wirklich Begeisterung in der Luft lag, dann war das Geschriebene nur mehr notwendig, um die Abwesenden zu erinnern, was sie versäumt haben. Im Vordergrund dieser Beobachtung, die wir alle in ähnlichem Ausmaße immer wieder machen, stellt sich die Frage: Was begeistert Menschen? Die folgenden Beispiele mögen nur ein Versuch sein, die Dramaturgie jenes Momentes darzustellen, der plötzlich Begeisterung hervorruft. Jene Begeisterung, die mich insbesonders im Kontext von Service-Design interessiert und die ich auf diesem Wege meinen Kunden übermitteln will. Peter Santoni vom Südtirol tritt im Pixners BACKstage bei Servus TV, in einer aufgelassenen Bäckerei in Innsbruck, auf. Seine zwei Töchter sind dabei. Jana 12, Lena 8\. Alle drei eigentlich unscheinbar. Machen sich nicht wichtig. Sie musizieren und singen ein. Und dann, von Sekunde 30 bis 50 passiert etwas Unerwartetes, ein magischer Moment, mit dem das Publikum nach Hause ging, der jenen, die dieses Video sehen, in Erinnerung bleibt. Und fast zwei Minuten später – Bob Dylan hätte mit Lena große Freude. Bruce Springsteen beim Hard Rock Calling im Queen Elizabeth Olympic Park in London. Minute 4, er holt seine Mutter Adele (88) auf die Bühne, 80.000 Besucher toben, Bruce tanzt mit Mama. Viele ähnliche Videos mit Bruce Besucher-Tanzeinlagen sind auf YouTube zu sehen. Auch Architektur kann Begeisterung hervorrufen, wenn sie wirklich gelungen ist. Details ernst nimmt. Ein kleines Hotel in Südwestengland steht dafür Pate. Ich habe die erste Stunde in diesem Hotel in St. Ives mit Staunen verbracht: ![](https://storage.ghost.io/c/e1/27/e1271408-a53a-4435-9ecd-46136b30ed10/content/images/2026/07/Bildschirmfoto-2026-07-15-um-22.48.36.png) **TIPP:** …es ist der Sturm ohne Vorwarnung. Das Unerwartete, das sich dem Zuschauer, dem Gast oder dem Kunden nicht ankündigt. Dieser Zauber der Authentizität. Ein Mix, der begeistert. Der nachschwingt. Das alles kann auf „Ihre Welt“ übertragen werden. Beruflich und privat. Ernsthaft und zugleich mit der ungezwungenen Leichtigkeit der Santoni-Mädchen oder der Spontanität von Springsteen und der stilvollen Liebe zum Detail von Angelina und Olivier vom Trevose House in St. Ives. Setzen Sie sich mit Ihren Leuten zusammen und „spinnt“ einmal darüber, wo solche Momente in Ihrem Alltag passieren können. Egal ob im Hotel, als Tischler, Arzt, Verkäufer oder Taxler. Überall bieten sich diese Möglichkeiten zu begeistern. Und die Motivation, die dabei entsteht: Sie werden staunen. Wünsche Begeisterung. ![](https://storage.ghost.io/c/e1/27/e1271408-a53a-4435-9ecd-46136b30ed10/content/images/2026/07/___Stefan-Untrsf_blau_trans-21.png) ![](https://storage.ghost.io/c/e1/27/e1271408-a53a-4435-9ecd-46136b30ed10/content/images/2026/07/Bildschirmfoto-2026-07-15-um-22.49.27.png) ### Krawall nervt. A25 URL: https://ameikos.ghost.io/a25/ Last updated: 2026-07-15T20:45:04.000Z Ja, Krawall kann unsäglich nerven. Immer öfter. Ich bin Apple-Music Abonnent. Trage mitunter einen Beats-Kopfhörer, speziell für hohen Musikgenuss. Und ich mag laute Musik. AC/DC, Tiroler Blasmusik und Mozart im Konzertsaal. Das sind eben diese Momente, in welchen man sich entscheidet, sich auf Musik einzulassen, sich der Musik und nur der Musik zu widmen. Und dann gibt es weit mehr Situationen, die von störenden Geräuschen durchdrungen werden. Nachrichtensender zum romantischen Abendessen. Partymusik, die meilenweit die Luft verschmutzt. Und Motorengehäule, das laut genug ist, dass der Fahrer sie im Innenraum noch auf sich eindröhnen lassen kann, während hunderte Menschen im Umfeld belästigt werden. Ähnlich, wie der Lärm sind übrigens viele Monitoren mit Werbegeflimmer, an Stellen, an welchen sie viel mehr stören als informieren oder unterhalten. **TIPP:** Guter Service, wenn´s um akustische oder visuelle Unterhaltung und Information geht, mag gut überlegt sein. Dann wirkt sie. Wenn nicht, stört sie den Besuch des Kunden, den Aufenthalt des Gastes und ist somit kontraproduktiv. Inflationäres Überfluten hingegen stört. Und die Idee, leisen Motoren einen für bestimmte Automarken lauten Sound zu verleihen, ist mitmenschenverachtend. Die Zukunft ist anders. …. vielleicht gibt es in Zukunft den „Visukustik-Designer“, der den richtigen Mix an Akustik und Visuellem für Geschäfte, Hotels, Restaurants und öffentliche Zonen gestaltet. ![](https://storage.ghost.io/c/e1/27/e1271408-a53a-4435-9ecd-46136b30ed10/content/images/2026/07/___Stefan-Untrsf_blau_trans-20.png) ### Was wir vom Seefelder Wildragout aus Ungarn lernen können. A24 URL: https://ameikos.ghost.io/a24/ Last updated: 2026-07-15T20:38:15.000Z Jetzt, nachdem die Ski-WM 2017 von St. Moritz und die kulinarische Empörung um das Seefelder Wildragout aus Ungarn weit genug in die Ferne gerückt ist, möchte ich für meine Kunden und Leser aus zeitlicher Distanz den Versuch wagen, etwas Positives daraus zu destillieren. Wenn ein Wildragout mit der Strahlkraft der starken Marke eines Tiroler Ortes auf der Speisekarte im Tirol-Berg angeboten wird, darf man als geladener Gast davon ausgehen, dass dort, wo Tirol drauf steht, auch Tirol drinnen ist. Es war ein implizites Versprechen, dass natürlich auch das Wild aus Tirol kommt und nicht nur die Art der Zubereitung oder gar nur die Verpackung. Letzteres wäre jener Typus von Schwindelei, der inmitten des digitalen Zeitalters wohl kaum eine nachhaltige Überlebenschance hätte, denn in Tripadvisor, Holidaycheck, facebook oder google eine Kundenstimme zu veröffentlichen geht gleich schnell wie ein SMS zu schreiben. **Vier Gedanken scheinen mir erwähnenswert.** **Erstens:** **Storytelling.** DAS Thema seit Jahren hätte hier eine große Bühne gehabt. Tirol, die Berge, das Wild, die Wälder oder eben Seefeld und das Image unserer Region. Eine Menge Stoff, der nur darauf wartet, dass daraus eine Story geschmiedet wird. Offensichtlich wurde und wird das ziemlich vernachlässigt oder gar völlig vergessen. Wer stattdessen mit einer un- oder halbwahren Angabe aufwartet, zieht jeder möglichen Story, die überzeugen könnte, sofern sie ehrlich ist, den Boden unter den Füßen weg. Den negativen Storys der Medien war das hingegen ein willkommenes Futter. Ähnlich kontraproduktiv ist, dass dieser „Wir-tun-nur-so-als-ob-Modus“ auf die Motivation der **Mitarbeiter** wirkt. Wer mit einer Mogelpackung vor den Gast hinzutreten hat, den er auch noch als König behandeln sollte, kommt ja nicht daran vorbei, sich jeden Abend zumindest unbewusst missbraucht zu fühlen. Man nimmt damit den Mitarbeitern den Stolz auf das Produkt und die Loyalität zur Branche und zum Dienstgeber. Deshalb muss **zweitens** gelten: nur wenn wir ehrliche Produkte anbieten, werden wir dem gerecht, was wir von uns selbst behaupten. Alles andere ist die Degeneration unserer eigenen Glaubwürdigkeit und somit unserer Selbstachtung. **Punkt drei:** Wer in diesem Kontext mogelt, beleidigt den **Markenkern** von „Tirol“. Noch mehr, es ist die **Demontage** dessen, wofür wir eine Legitimation hätten, einen zurecht hohen Preis zu erhalten und Wert zu schöpfen. Wer hohe Preise durch gute Qualität durchzusetzen schafft, erspart sich das Experiment nur durch Expansion erfolgreich zu werden. Und **viertens**: Ein spannender Versuch bei der nächsten Großveranstaltung wäre natürlich – neben hervorragenden Tiroler Spezialitäten – ein echtes Budapester Wildragout aus Ungarn anzubieten, das den EU-Lebensmittelstandards entspricht, sofern diese zur Ehrlichkeit dem Konsumenten gegenüber verpflichtet sind und nicht einem maßgeblich von hyperaktiven, neoliberalen Lobbyisten beeinträchtigten Gesetz oder Abkommen gerecht zu werden hat. An diesem Ansatz werden wir wegen der zu geringen **Lebensmittelressourcen**, die Tirol zu bieten hat, insbesondere außerhalb des Tirol-Berges und während den Hochsaisonen nicht vorbeikommen. Und: Tirol würde sein Bekenntnis als Region von Europa und somit auch seine „Kompetenz International“ zusätzlich unter Beweis stellen. So könnte der großartige Tirol-Berg künftig auch als Benchmark für glaubwürdiges Kulinarium wahrgenommen werden, sofern das, was darin angeboten wird, dem Niveau entspricht, was Tirol in seinem eigenen Qualitätsanspruch erwarten lässt. Alles andere ist, wie erwähnt, eine Schwindelei, die im Zeitalter der sozialen Medien unweigerlich aufgedeckt wird. Wenn wir den „Wir-tun-nur-so-als-ob-Modus“ zur Routine machen, verspielen wir nicht nur unser hervorragendes Image, sondern auch die über Jahrzehnte hindurch kumulierte Qualität, das Erbe unserer Pioniere und unsere größte Stärke, die wir bei Gott nicht dem inflationären „Mehr-vom-mittelmäßig-Gleichen“ aussetzen dürfen. Das wäre ein fataler Strategiefehler. Der taktische Fehler von St. Moritz war diesbezüglich ein wichtiger Schuss vor den Bug. Oder eben auch „nützlich“, wie Joe Magreiter, der Direktor der Tirol Werbung, zurecht in der „SAISON 01/17“ schreibt. Stefan Schranz ![](https://storage.ghost.io/c/e1/27/e1271408-a53a-4435-9ecd-46136b30ed10/content/images/2026/07/___Stefan-Untrsf_blau_trans-19.png) **TIPP:** Halten Sie, was Sie Ihren Kunden versprechen. Seien Sie ehrlich, oder lassen Sie es bleiben! --- **Ergänzung 1 – 201704:** In seinem einzigen Interview zum 30-Jahr-Jubiläum der Weltmarke Red Bull sagt Firmenchef Dietrich Mateschitz: Fragen von meinepaper.kleinezeitung.at: ***Wie oft halten Sie Nachschau in Ihren Betrieben?*** Mateschitz: ***Immer wieder. Da kann es schon vorkommen, dass mir das eine oder andere auffällt. Da stellt einer die Menükarte zusammen und schreibt hinein: „Hirsch aus eigener Jagd“. Und dann steht hinten in der Küche der 25-Kilo-Kanister mit der Aufschrift „Hirschragout“. Dann ist Schluss mit lustig…*** --- **Ergänzung 2 – 201710:** Ein Bezirksbauernchef ist am Donnerstag von sämtlichen Funktionen im Tiroler Bauernbund und der Tiroler Landwirtschaftskammer zurückgetreten. Er lieferte nach Engpässen auf seinem Bauernhof dem Bezirkspflegeheim Reutte, das großen Wert auf Regionalität legt, statt Eier aus heimischer Freilandhaltung welche aus deutschen Legebatterien. Der Pflege­heimausschuss hat Anzeige bei der Staatsanwaltschaft erstattet… Quelle TT.com. Name wegen Irrelevanz in diesem Kontext entfernt. ### Neujahrsbrief 2017 von Stefan Schranz. A21 URL: https://ameikos.ghost.io/a21/ Last updated: 2026-07-15T20:29:33.000Z Österreich an dritter Stelle, so die *Independent UK*, in „The 11 safest countries in the world.“ Vor diesem Hintergrund mag man einen Jahreswechsel mit Familie, Freunden und Geschäftspartnern feiern. Zum Jahresbeginn stellt man sich die Frage: Was geht? Was bleibt? Was kommt? 2017? In meiner Arbeit, spezielle Dienstleistungen zu entwickeln und Seminare bzw. Vorträge darüber zu halten, hat sich in den 20 Jahren seit Bestehen von Schranz Management viel verändert. **Geht** Langwierige Mehrtagesseminare, lange Vorstellungsrunden und noch längere Feedbacksessions waren nie mein Ding. Auch diese „Alles-ist-möglich-wenn-man-nur-daran-glaubt-Management-Märchenerzähler“ scheinen aus der Mode gekommen zu sein. Es wurde auch Zeit! **Bleibt** Es gibt auch in der Unternehmensführung im Allgemeinen und im Dienstleistungsmanagement im Speziellen Modeerscheinungen, die kommen und gehen, wie die Cuts der Sommermode. Bewährte Konzepte, meist ein paar Jahrzehnte alt, bleiben resistent, bleiben wirksam. Gut, dass das SMS-System, vor dessen Hintergrund meine Arbeit stattfindet, auf Altbewährtem aufbaut. Ich bleib dabei. Peter Drucker, Victor Frankl, Jack Trout, Malik, Al Ries, Tom Peters und Mihály Csíkszentmihályi. Sie haben Substanz. **Kommt** Das Digitale kommt noch in viel größerem Ausmaß, als wir vor zwei oder drei Jahren zu vermuten wagten. Ich habe mein erstes Autopilot-Auto bestellt. *myTaxi* und *Uber*, beide Dienste bieten mir in größeren Städten einen nie da gewesenen schnellen und einfachen Service. Und mein neuer Cloudspeicher liegt nicht in Amerika oder sonst wo, sondern in Appenzell und hat eine Zero-knowledge-Verschlüsselung. Sicheres Datenspeichern und -abrufen in der Cloud ist nun mit geringem Aufwand möglich. Unser aller Alltag, das Voranschreiten der Ressourcenoptimierung, die Verkehrskoordination und unsere Sport- und Freizeitbeschäftigungen werden in vielen Bereichen von digitalen Werkzeugen und vom *Internet of Things* geprägt werden. Mein digitaler Service für die Seminar- und Vortragsteilnehmer ist die Zurverfügungstellung aller Folien, Dokumente und Workshopvorlagen auf dem Smartphone, Tablet oder Computer. Nicht, wie üblich, Tage oder gar Wochen nach der Veranstaltung, sondern prompt zum Schlusswort. Als Sofortansicht und als Download. Und in Sachen *sportyGames* freue ich mich, dass ab heute *SOKIEBA –* eine meiner Spielerfindungen – vom zweitgrößten Spielverlag in Deutschland in Lizenz vertrieben wird. Offline und online, versteht sich. **Deswegen** Je mehr Internet, Online und Technik, dem ich als *old digital nativ* viel abgewinnen kann, desto bedeutender werden face-to-face-Erlebnisse. Die Sehnsucht nach exzellenten Momenten – eMos, wie ich sie codiert habe – wird größer werden. Zu bieten vermögen diese eMos nur Menschen, die Spitzenservices aus ihrer Geisteshaltung und aus entsprechendem Fachwissen heraus bieten. Bekommen werden dieses Luxusgut nicht jene, die das nur bezahlen könnten, sondern jene, die aus ihrer aufmerksamen Wahrnehmung heraus Spitzenleistungen von MitarbeiterInnen verstehen und selbst als Kunde oder Gast einen Beitrag dafür zu leisten bereit sind, dass exzellente Momente gelingen. Die größte Herausforderung liegt neben all unseren Arbeiten aber bestimmt darin, eine „neue Demokratie“ zu entwickeln, die viele riskante Dummheiten, wie sie 2016 auch international passiert sind, zu verhindern vermögen. Einige PolitikerInnen geben diesbezüglich Mut zu Optimismus.Und jetzt: Vor dem Skilaufen mit meiner Familie in Serfaus-Fiss-Ladis noch das Neujahrskonzert mit Gustavo Dudamel, dessen *out-of-the-box-Denke* auch motiviert, neue Wege zu beschreiten. In der Gesellschaft gleich wie im Privaten, in unseren Firmen und insbesondere an den tausenden Kontaktpunkten, denen wir 2017 begegnen werden, um exzellente Momente zu schaffen. Für Kunden, Freunde und auch für sich selbst, denn wir haben das große Glück, das tun zu können. Prosit Neujahr ![](https://storage.ghost.io/c/e1/27/e1271408-a53a-4435-9ecd-46136b30ed10/content/images/2026/07/___Stefan-Untrsf_blau_trans-18.png) ### Manchmal sind es die unerwarteten Specials. blog20#A20 URL: https://ameikos.ghost.io/a20/ Last updated: 2026-07-15T20:24:03.000Z Das SMS-Dienstleistungs-System spricht neben Basis-Leistungen auch von Spezial- und exzellenten Leistungen. Services, die die Kunden überraschen oder begeistern, die weitererzählt werden, die zum Wiederkommen motivieren. Wer schon mal bei einem Seminar oder Workshop von SMS teilgenommen hat, weiß, dass Spezial- und exzellente Leistungen idR umfangreichere Services sein können, die auch organisiert und entwickelt werden müssen. Auch die Mitarbeiter vorbereitet und trainiert werden, bevor diese Services in Serie gehen. Es gibt aber auch zahlreiche kleine Specials, die für Überraschung sorgen. Wir sprechen im Seminar auch von „eMos“, von speziellen oder exzellenten Momenten. **TIPP:** Entwickeln Sie eMos für Ihre Kunden, machen Sie das gemeinsam mit Ihren Mitarbeiter/innen. Fordern Sie Ihr Team heraus, motivieren Sie dazu über den Tellerrand hinauszublicken, out of the box zu denken, „die Langeweile“ hinter sich zu lassen! Dadurch kommen ganz neue Ideen auf den Tisch und die Umsetzung gelingt erfahrungsgemäß bedeutend besser. --- In der Folge finden Sie einige Spezial-Beispiele, die wir meistens zufällig beobachten und von denen Sie bestimmt einige auf Ihren Bereich umlegen können. Wir wünschen Ihnen viel Flow beim Überraschen Ihrer Kunden. ![image](https://i0.wp.com/schranz.blog/wp-content/uploads/2017/05/image.jpg?resize=300%2C225&ssl=1) Ein kleiner **Christbaum**, steht zwischen dem Inntal und dem Sonnenplateau Serfaus-Fiss-Ladis – neben der Landesstrasse bei der neunten **Kurve**. In der Weihnachtssaison fahren hier ca. 100.000 Menschen vorbei, freuen sich für einen Moment des schönen Anblickes, weil hier niemand einen Christbaum erwartet. Wer immer den Baum beleuchtet hat: es ist ein „eMo“. ![](https://storage.ghost.io/c/e1/27/e1271408-a53a-4435-9ecd-46136b30ed10/content/images/2026/07/___Stefan-Untrsf_blau_trans-17.png) ### Mein Erstes eMail vor 20 Jahren – am 9. Dez. 1996. #A19 URL: https://ameikos.ghost.io/a19/ Last updated: 2026-07-08T20:53:24.000Z # Es war ein Montag Vormittag. Ein Renault Espace mit großer Firmenaufschrift „tirol.com“ fuhr in Fiss aus Innsbruck kommend vor, um mir eine eMail-Adresse und einen Internetzugang zu installieren. Gefühlt vergingen ein bis zwei Stunden, dann war ich online und hatte meine erste @-Adresse, sj.schranz@tirol.com. Bei einem Kaffee feierten wir das „Onlining“ ein wenig und probierten danach nochmal, ob die Leitung „in´s Internet“ stabil ist. Und siehe da, ein eMail lag völlig unerwartet in meinem Posteingang. Offensichtlich hat Richard, der Internet-Techniker von „tirol.com“, heimlich den sehr wahrscheinlich ersten Besitzer einer eMail-Adresse in Fiss, Georg Pale, kontaktiert und bat ihn, mir ein Mail zu senden. Groß war unser aller Freude, dass das funktioniert. Fast zufällig habe ich mich mit George unlängst über diese Zeit von vor 20 Jahren unterhalten und schnell dieses wahrscheinlich erste eMail in Fiss „ausgegraben“. Heute, 2016, hat sich in Sachen Kommunikation vieles verändert. Zu viel, noch schneller, zu oft zu oberflächlich. Die neue Herausforderung liegt in der Konzentration auf das wenig Wichtige oder Schöne, in der schnellen Selektion dessen, was uns nützt oder gut unterhält. Auf die Reduktion der digitalen Fluten, ob visuell oder akustisch, hinter jeder Ecke, an jeder Wand und zu den unpassensten Momenten. Lieber George, ich freu mich auf jeden Fall auf die nächsten technischen „Firlefanzen“, die uns vielleicht nützlich sind. ![](https://storage.ghost.io/c/e1/27/e1271408-a53a-4435-9ecd-46136b30ed10/content/images/2026/06/Bildschirmfoto-2025-03-23-um-23.20.10-Kopie-2.png) ### Positionierung, wichtiger als je zuvor. Fünf wichtige Fragen dazu. #A16 URL: https://ameikos.ghost.io/a16/ Last updated: 2026-07-08T20:52:00.000Z Viele Unternehmen wollen für jeden etwas anbieten – und sind am Ende für niemanden wirklich besonders. Fünf klare Fragen helfen, Positionierung, Image und Marke zu schärfen und verhindern, dass Erfolg durch zu viele Produkte und Zielgruppen wieder verwässert wird. _This post is for subscribers only._ ### Steve Jobs berühmteste Rede. Drei Storys für deine nächsten 100 Tage! #A15 URL: https://ameikos.ghost.io/a15/ Last updated: 2026-07-15T20:11:04.000Z Drei Geschichten. Ein Redner. Millionen Menschen, die bis heute davon berührt werden. _This post is for subscribers only._ ### Hat Ihre Firma eine e-Image? #A13 URL: https://ameikos.ghost.io/a13/ Last updated: 2026-09-19T09:37:25.000Z Ich habe mir am 1\. April 2016 um sechs Uhr in der Früh, 10 Minuten nachdem das Model 3 von Tesla zum ersten Mal über einen Livestream aus Los Angeles „der Welt“ gezeigt wurde, dieses vieldiskutierte Auto bestellt. Name, Kreditkartennummer, Country und Enter … nach kurzer Zeit war die Bestätigung in der Box. Seitdem habe ich ein paar interessante Kommentare und Meinungen zu hören bekommen. *Die Batterie zu erzeugen braucht viel zu viel Strom und das Recycling sei auch nicht umweltfreundlich…* Worauf ich gerne damit antworte, dass all die anderen Autos auf den Bäumen wachsen und die Verschrottung von herkömmlichen Fahrzeugen über einen Verdunstungsprozess abläuft. Außerdem benötigt ein Elektroauto nicht mehr Strom als ein „Dieselsaurier“, weil die Herstellung und die Logistik von 8 Liter Diesel bereits soviel Strom benötigt, wie ein gutes eCar auf 100km verbraucht, wenn man nicht ohnehin den sauberen und „kostenlosen Strom“ von der Sonne liefern lässt. Neben den Freunden der herkömmlichen Autos gibt es jedoch auch an eTec interessierte Menschen. So haben einige meiner Kunden und Freunde bereits am nächsten Tag eine Testfahrt mit mir reserviert, wenngleich das Model 3 (nur) ein Mittelklassewagen sein wird. Kurzum, es gibt Gegner und Befürworter, Enthusiasten und solche, die bevorzugterweise am Gewohnten festhalten. Egal. Ich schreibe diesen Beitrag vor dem Hintergrund meiner Tätigkeit als Berater. In meinem 1h-Vortrag über *„Kunden begeistern, begeistert Mitarbeiter“* habe ich speziell für die Hotellerie, Gastro und Handel einige Chancen dieser Entwicklung eingearbeitet, die ich Ihnen nicht vorenthalten möchte. 1. Eine von Tesla geförderte Ladestation – [Destination Charging](https://www.teslamotors.com/de%5FAT/destination-charging?ref=ameikos.ghost.io) – für Tesla-Fahrer ist vorerst nur ein spezieller Service für die Kunden, die während des Aufenthaltes im Hotel, Shop oder Restaurant ihr Auto laden können. 2. Dass diese Kunden ausreichend Zeit haben Ihr Angebot stressloser zu konsumieren, ergibt sich aus der Ladezeit. 3. Schöne, funktionierende und ausreichend Ladestationen in der Tiefgarage oder auf dem Parkplatz anzubieten ermöglicht desweiteren die Kommunikation darüber. In der klassischen Werbung und vor allen Dingen auf den social media Kanälen, darin in den einschlägigen Gruppen und Firmenseiten von Tesla. Man spricht zumindest für die nächsten 2 Jahre ein technikaffines und zum Teil wohlhabendes Publikum an. 4. Einen Tesla-Abend an der Hotelbar oder einen Stammtisch im Restaurant anzubieten, verankert Ihren Betrieb mit dem Image des Fortschrittes, des *first movers.* 5. Und was spricht gegen einen Tesla-Cocktail oder ein Model-3-Gang-Menü ;-? Einfach des Spieles mit den Kunden wegen. Es begeistert die Gäste und zugleich die Mitarbeiter, wenn Stimmung, small talk und gemeinsames Interesse aufkommt. Die Geschichten, die man dabei hören wird, liefern guten Stoff für die Storyteller Ihres Blogs oder die Posting in Ihren digitalen Kanälen. Es ist unerheblich, ob Sie dann 3 oder 10 oder 100 Tesla-Fahrer als Kunde empfangen. Selbst das positive Signal wirkt auch auf viele der anderen Kunden und das **e-Image,** wie ich es neuerdings nenne, wird dem Image Ihres Unternehmens zusätzlichen Charme verleihen. Die interessierten Ihrer Mitarbeiter werden erleben, wie Kunden zu begeistern, mit ihnen zu „spielen“ rückwirkt auf die Stimmung im Team. **TIPP:** Vielleicht nur zwei Jahre wird dieser Hype die Möglichkeit bieten Ihre Servicekompetenz auf dieser Welle zu präsentieren. Achten Sie dabei, dass Sie Ihre Kernkompetenz dadurch nicht vernachlässigen. Free WLAN war vor 10 Jahren eine Novität, heute in der Regel eine Basisleistung, die sowieso erwartet wird. Vielleicht geht die Entwicklung mit eCars genau so schnell. Erarbeiten Sie ein kleines Tesla- oder eCar-Ladestationen- und Angebots-Konzept für Ihr Unternehmen. Jetzt. 24 Monate sind schneller vorbei, als Sie vermuten. ![](https://storage.ghost.io/c/e1/27/e1271408-a53a-4435-9ecd-46136b30ed10/content/images/2026/05/Bildschirmfoto-2025-03-23-um-23.20.10-Kopie-4.png) ### Die Chefs müssen bei sich Kunde sein. #A10 URL: https://ameikos.ghost.io/a10/ Last updated: 2026-06-20T15:11:59.000Z Wie schlüpft man in die Schuhe der Kunden? Wie auditiert man sich selbst? Wie erreicht man eine schnelle „Innensicht“ und verhindert Betriebsblindheit? Folgende Tipps zeigen eine von vielen Möglichkeiten und sind ohne Aufwand sofort umsetzbar. **TIPP:** - HÄNDLER sollen in Ihren Geschäften Kunde sein, damit sie verstehen, was da am Point of sale abläuft. Wenn dieser nicht funktioniert, funktioniert nichts, weil „keine Kohle reinkommt“! - HOTELIERE sollen einmal bei sich Urlaub machen und dann einen Tripadvisor-Eintrag schreiben. - HANDWERKER sollen mal ihre Wohnung putzen (sofern notwendig), nachdem die eigenen Mitarbeiter am Werk waren. - TOURISTIKER sollen gelegentlich mit dem Fotoapparat durch das eigene Dorf spazieren und alles erfassen, was widerlich aussieht und auch alles fotografieren, was sie einmalig, schön und besuchenswert macht. Kultiviert „diese Selbstreflexion“, sie wirkt noch am selben Tag. Gruß in die Runde meiner Leser ![](https://storage.ghost.io/c/e1/27/e1271408-a53a-4435-9ecd-46136b30ed10/content/images/2026/06/___Stefan-Untrsf_schwarz_trans.png) ### Manchmal braut sich Begeisterung zusammen. #A9 URL: https://ameikos.ghost.io/a9/ Last updated: 2026-07-15T20:07:06.000Z Schülerskitag in Serfaus-Fiss-Ladis. Als Begleitperson bin ich für die Klasse meiner Tochter dabei. Und eigentlich auch als Beobachter dessen, was zwischen den Lehrerinnen, der Skigruppe und den Dienstleister am Berg so den ganzen Tag passiert. Auffallend ist, dass die fast unscheinbaren Kleinigkeiten auffallen. Am Parkplatz in Fiss ist Memet, der *guten Morgen* sagt, zu uns und zu vielen anderen Gästen. Und beim Einsteigen in die Gondel, der Mitarbeiter mit dem auffallend blau-gelben Handschuh, der einigen Schülerinnen hilft die Ski in die Gondel zu stecken. Noch keine Stunde unterwegs, hört man schon da und dort: „Die sind aber freundlich … das ist hier anders als …“ Und das Mittagessen mit 22 Schülerinnen. Wer kennt das nicht, doch oft eine unentschlossene Sucherei nach dem richtigen Essen in der dicken Speisenkarte, eine Hin- und Her-Rechnerei und stressig für die Begleitpersonen. Die Restaurants der Bergbahnen haben dieser Hektik auf ganz einfache Art und Weise ein Ende gesetzt. Die Speisenkarte für die Schülergruppen auf einem einzigen Zettel mit acht Speisen und ein Getränk dazu. 7,60 Euro. Egal ob Wiener Schnitzel oder Kaiserschmarren, Burger oder Pizza, mit oder ohne Salat. Einfach alles hat nur einen einzigen Preis. Eigentlich an Unkompliziertheit kaum zu übertreffen. Alles geht einfach und schnell im Panoramarestaurant auf Komperdell. Und die Frau von der Kassa des SB-Restaurants kommt zwischendurch an die Tische und erkundigte sich, ob alles passt. Irgendwie scheint das hier richtig rund zu laufen. Selbst auf eine „Horde“ 12jährige Mädls macht das Eindruck. Nachmittagsprogramm: Skifox, das Ding mit dem Stuhl auf einem Ski. Die Klasse stürmt die Station *TAKE OFF*, wo es viele verschiedene alternative Sportgeräte gibt. Anprobe, Vorführung von Joe und schon sind alle auf der Piste. Kein Ausweis, keine Anzahlung. Keine Listenschreiberei. Nichts, außer der Name der Schule und die Anzahl der Skifoxes will Joe wissen. Dass am Ende dieses Nachmittags das Ganze eine Einladung von Sport Patscheider ist, hat mich als Kenner von Franz Patscheider nicht wirklich überrascht, aber die Lehrer sind damit kurzweilig etwas überfordert, im positiven Sinne. Ich will mir dann ein paar Minuten Auszeit nehmen, sitze in dieser großen *TAKE OFF-Station* und beobachte das Treiben. Leute kommen und gehen, quatschen mit den MitarbeiterInnen, reservieren Testski und brauchen neue Skibrillen oder Sonnencreme. Adriana sortiert irgendwie ganz viele Rodeln während sie nebenbei und ziemlich schwungvoll den Telefondienst checkt. Emsig, vertieft und trotzdem den Blick auf alles, was sich hier in der Station so tut. Ich glaube, sie mag den Job. Paul, der Kalifornier, der Europa lieber mag, wie er mir erzählt, erkundigt sich zwischendurch, ob ich noch einen Wunsch hätte. Aus den zehn Minuten wird fast eine Stunde. Und mein Gefühl ist, als sitzte ich in einer Flughafenlobby, die sich irgendwie mit der Stimmung eines Wiener Kaffeehauses vermischt. Vielleicht ist das, was hier mit „we make people happy“ gemeint ist. Ich habe große Muse, bin happy und begeistert ob der vielen unauffälligen Auffälligkeiten während des ganzen Tages. Begeisterung muss eben nicht ein einziger großer WOW sein. Begeisterung kann sich auch über den Tag hindurch zusammenbrauen. **TIPP:** Was sind für Ihre Kunden beispielgebende Kleinigkeiten, aus deren Summe Begeisterung entsteht? 1\. \_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_ 2\. \_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_ 3\. \_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_ Alles Gute bei der Arbeit für begeisterete Kunden und Gäste, Freunde und Schüler:innen. ![](https://storage.ghost.io/c/e1/27/e1271408-a53a-4435-9ecd-46136b30ed10/content/images/2026/05/Bildschirmfoto-2025-03-23-um-23.20.10-Kopie-3.png) ### Neujahrsbrief 2016 von Stefan Schranz. A8 URL: https://ameikos.ghost.io/a8/ Last updated: 2026-07-16T12:27:04.000Z 1030 von 1200 Berufen sind durch Computer ersetzbar. Heißt, rund 85% der Arbeit kann weitgehend (70%) digital erledigt werden. Einige wünschen sich ein „back to the roots“, also IT ignorieren oder z.B. die Entwicklung von effizienter Auto- , Energie- und Logistiktechnologie in alter Lobbyistenmanier verhindern. Meist mit äußerst fadenscheinigen Argumenten, versteht sich. Nun weiß man aber aus der jüngeren Geschichte, dass ein „back to the roots“ in diesem Kontext in nur ganz wenigen Bereichen funktioniert. Stattdessen wird die digitale Entwicklung noch schneller und mitunter benutzerfreundlicher vorangehen. Aus der Strategieentwicklung wissen wir, dass der Fokus der Unternehmensplanung im Allgemeinen und der Jahres(Ziel)planung im Speziellen den Chancen und den eigenen Stärken gelten muss. Wer in diesen ersten Tagen des Jahres nur die Gefahren und die eigenen Schwächen wälzt, wird aus 2016 nicht „sein Jahr“ machen. Die Frage, die wir uns jetzt alle stellen sollten, ist: ***Was könnte Ihre Kernkompetenz sein, die in absehbarer Zeit nicht digital erledigt werden kann?*** Wenn ich diese Frage in die Branchen meiner Kunden – Handelsbetriebe, Gastro, Tourismus, Handwerker und Gesundheitswesen – hineinprojeziere, vermute ich stets die gleichen Antworten. - Es geht um das, was zwischen den Menschen passiert. Gute Momente, die so nachhaltig beeindrucken, dass man sie Monate später noch erzählt. Emotionen und Stimmungen, die kein Algorithmus in der Feinheit wie viele Menschen sie schaffen, zu erzeugen vermag. - Es geht um das, was uns umgibt. Ästhetik, auch im Sinne von „reduce to the max“. Echtheit, Qualität. Das, was wir sehen, angreifen, essen, tragen. - Es geht um mutige, große oder auch kleine Innovationen. Technik, Abläufe, Vereinfachungen, Deregulierungen, die, bevor sie von digitalen Maschinen unterstützt werden, erst von Menschen erdacht werden müssen. Es geht also um Menschen. Deren Gedankenvielfalt. Deren Kreativität. Darauf freuen wir uns 2016. Das eine oder andere Bild der nebenstehenden Galerie mag Sie vielleicht inspirieren, wenn Sie über Ihr Wirken im bevorstehenden Jahr simulieren. Alles Gute. Stefan Schranz und Partner. ![](https://storage.ghost.io/c/e1/27/e1271408-a53a-4435-9ecd-46136b30ed10/content/images/2026/05/Bildschirmfoto-2025-03-23-um-23.20.10-Kopie-2.png) ### Abschied von Diesel und Co. Kann das DE? #A7 URL: https://ameikos.ghost.io/a7/ Last updated: 2026-05-31T19:13:56.000Z **Leserbrief in „Die Zeit“** Als Dieselfahrer, der Freude am Fahren hat, verfolge ich die Nachrichten zum Thema *Dieselgate* und die damit einhergehenden Stellungnahmen. So auch das Interview mit dem Vorsitzenden des Vorstandes von BMW, Harald Krüger, in der „Die Zeit“ vom 22\. Oktober 2015. Man muss sich nicht wirklich bemühen, um zwischen den Zeilen lesen zu können, dass das Thema „Abschied von Diesel und Co“ auch bei BMW nicht wirklich auf der aktuellen Agenda zu finden ist. Mir scheint, die besten Autobauer der Welt stecken soeben den Kopf in den Sand. Abgesehen von der mitunter peinlichen Kommunikationspolitik von VW sind lediglich Studien und nebelhafte Zielvorstellungen, die in ferner Zukunft liegen, aus Deutschland zu vernehmen. So will sich Krüger bis 2025 zu einem Elektroauto Gedanken machen, das teilautonom oder sogar autonom fährt. Nun gut, aufmerksame Beobachter der Szene wissen, dass bei Tesla das Elektroauto hervorragend funktioniert und die Autopilotfunktion seit letzter Woche im erlaubten Umfang geliefert wird. Da bleibt zu hoffen, dass die Autos *made in Germany* ihrem Ruf wieder sehr schnell gerecht werden und diesen offensichtlichen 10-Jahresrückstand innerhalb weniger Monate aufholen. Mehr Zeit bleibt nicht, um eine allfällige „Nokiatisierung“ zu verhindern, insbesonders vor dem Hintergrund, dass die Autogranden ohnehin viele Patente für funktionierende Elektromobilität von Tesla als Geschenk erhalten haben. Nun weiß ich, dass „die Autoprofessoren“ viele Argumente finden, die ein Weiterwurschteln mit alter Technologie begründen. Aber wie so oft tickt der Markt nicht immer nach dem Diktat, das aus Elfenbeintürmen tönt. Es kann also passieren, dass der Nachfrage nach echten Elektroautos eine exponentielle Entwicklung bevorsteht. Die Bitte nach staatlicher Förderung, um die Elektromobilität voranzutreiben oder der Wunsch, dass die Kommunen die Infrastruktur für das „Aufstromen“ der Autos schaffen sollten, ist irrelevant, denn *Silicon Valley* bietet dazu Blaupausen. Eine ganz andere Frage würde ich stattdessen in den Vordergrund stellen: „Was ist, wenn unsere Enkelkinder in einigen Jahren die derzeit schaffende Generation, allen voran die Entscheidungsträger in der Politik, verklagen, weil wir wider ausreichendem Know-how und funktionierender Technik unnötigerweise die Umwelt grob fahrlässig beschädigen?“ Ich hoffe trotzdem auf ein nachhaltiges „Made in Germany“. Auf dass die Technik das hält, was die Studien aus DE erwarten lassen. ![](https://storage.ghost.io/c/e1/27/e1271408-a53a-4435-9ecd-46136b30ed10/content/images/2026/05/Bildschirmfoto-2025-03-23-um-23.20.10-Kopie-1.png) ### Neujahrsbrief 2015 von Stefan Schranz. A6 URL: https://ameikos.ghost.io/a6/ Last updated: 2026-07-16T12:26:54.000Z Ich bewundere die Erfolge, die derzeit erreicht werden. Gratulation an alle, die innovieren, *out of the box* denken und exzellente Dienstleistungen bieten, indem sie täglich aufs Neue daran arbeiten. An alle, die sich nicht jeder noch so üblichen Konvention unterwerfen und sich ab und zu fragen, ob denn der aktuelle Mainstream zu ihrem Leben passt. DIE sind es, die Einmaliges, Neues, Liebenswertes und Schönes schaffen und dadurch vielen Menschen zumindest erlebniswerte Momente ermöglichen oder auch an wichtigen Entwicklungen für die Zukunft arbeiten. Das schaffen sehr oft „einzelne Köpfe“ – sehr wahrscheinlich auch die professionellsten Ihrer Mitarbeiter/innen – und KMUs weit besser als „Die Großen“, die nicht selten – was Dienstleistungsniveau und Innovation betrifft – in ihrem privilegierten Status verharren. Als eines der positiven Beispiele darf ich das **Projekt *Solar Impuls*** von Bertrand Piccard erwähnen. Ein wahrlich kleines Unternehmen mit einem ganz großen Ziel. Ausschließlich mit **Solarenergie** rund um die Welt zu **fliegen** und dabei all die Zweifler und Energie-Verschwendungslobbyisten zu ignorieren zeugt von großartiger Disziplin. Dass solche Innovationen nicht funktionieren, das wissen wir schon. Haben doch noch vor kurzem namhafte Techniker bezüglich Elektroautos prophezeit, dass das nicht gehen kann. Aber: der **Tesla** von Elon Musk fährt doch. Und zwar hervorragend. Mit über 400 PS, einer Reichweite bis zu 500 km, bei 0 (Null) Emission. Außerdem ist Tesla dabei, seine Patente für die Mitbewerber freizugeben. Kostenlos, der Entwicklung wegen, die hoffentlich einen längst fälligen Quantensprung initiiert. Das ist **Dienstleistung par excellence** für uns und die künftigen Generationen. **Politiker/innen**, die ihre **Arbeit als Dienstleistung** für Menschen und die Zukunft verstehen, mögen die Wahlen 2015 für sich entscheiden, weil das **soziale und politische Umfeld** bedeutend instabiler als die zwei, drei Jahrzehnte zuvor ist. Hier bleibt zu hoffen, dass die klugen Köpfe der Supranationalen und der Länder, aber auch die Regionen und Kommunen sowie die Unternehmen ihren Sachverstand und die Verantwortung über kurzfristige Interessen, Clubzwänge, gierige Gewinnmaximierungen und persönliche Eitelkeiten stellen. Jene, die nur Sonntagsgetöse verbreiten und immer aufzeigen, wie etwas nicht geht, sollen im bevorstehenden Jahr ernsthaft beginnen an Lösungen zu arbeiten. **Unser Beitrag** von SMS [http://www.schranz.com](http://www.schranz.com/?ref=ameikos.ghost.io) ist, in diesem Brief Genanntes zu thematisieren, gewissermaßen als Dienstleistung für uns alle. 2015 werden wir im Rahmen unserer Tätigkeit einen Fokus auf folgende Punkte legen: 1\. Das **Thema „Dienstleistung“**, Service am Kunden und WOW-Effekte werden wir noch **differenzierter** und gleichzeitig **einfacher** in unseren Seminaren, Vorträgen und in den Beratungen verpacken. Immer mit dem Ziel, dass unmittelbar nach dem Seminar die Kunden unserer Kunden professionell bedient und beraten, überrascht oder begeistert werden. 2\. Unsere Seminarkunden erhalten ab 2015 ihre **Seminarunterlagen** und auch, wenn von uns entwickelt und von Kunden gewünscht, die jobDOKs (Firmenhandbücher) in **Multi-Device-Version**, um all die Unterlagen sowohl vom Smartphone, Tablet, Notebook oder auch am PC abrufen zu können. 3\. Für die professionellen Dienstleister – und das sind nicht nur Verkäufer, Touristiker oder Mitarbeiter in Gesundheitsberufen, das sind auch Handwerker und alle, die in technischen Jobs ihre Arbeit verrichten – werden wir Stimmung machen. Eine erste Maßnahme ist die Ernennung zur **„Exzellenten Dienstleisterin“** oder zum **„Exzellenten Dienstleister“**. Diese **Auszeichnung** wird spontan vergeben. Ohne Jury, ohne Voting, ohne Verzerrung und ohne Verzögerung. Kann also öfters während des Jahres „passieren“ und wird prompt mit einer Einladung oder einer Überraschung belohnt und mit einer klaren Weiterempfehlung besiegelt. Die erste „Exzellente Dienstleisterin“ steht bereits fest. Mehr darüber und über das Konzept „ExzeDL“ kommt demnächst in diesem Blog. 4\. Darüber hinaus **unterstützen** wir im Rahmen unserer Möglichkeiten – wie schon seit 20 Jahren – uns sinnvoll erscheinende **Projekte**. Das waren z.B. Jugendsport, Wikipedia und Greenpeace, Life for Wings oder die Unterstützung von verschiedenen Diplomarbeiten, in welchen stets das Thema Dienstleistung zum potenziellen USP erkoren wurde. Wir verbleiben mit dem Auftrag, dass wir da und dort – und vielleicht auch in Ihrer Firma – einen Beitrag leisten dürfen, der Ihre Mitarbeiter motiviert und deren Dienstleistungen optimiert. Stefan Schranz & Partner --- Ein paar Beobachtungen, die sich gewissermaßen über unserem beruflichen Tellerrand abspielen, wollen wir nicht unerwähnt lassen, in der Hoffnung, dass 2015 ernsthaft dagegen gesteuert wird. 1\. Die Rückkehr der **Bonibanker**. Mancherorts gieriger, unverschämter und jenseitiger der Realwirtschaft als je zuvor. Wahrscheinlich tun sie das, weil sie hoffen, dass die Politik beim nächsten Crash wieder einknickt, um möglicherweise zur vermeintlichen *Systemerhaltung* beizutragen. 2\. Zum Einsatz von **Antibiotika** in der Nutztierhaltung: Wer Antibiotika benötigt, kann (aber sollte nicht) eine Menge bestimmter Fische in schönen, bunten und nach Bio aussehenden Verpackungen (fr)essen. Das reicht für eine „Überdosis“ Antibiotika. Dass ich mir damit viele Massentierhalter und so manchen Landwirt zum Feind mache, ist mir egal. Kunden gesunder **Lebens-Mittel** werden mir zustimmen und können gerne diesen Brief weiterleiten, teilen oder twittern. 3\. **Ö1**, einer der besten deutschsprachigen Radiosender, wird aller Wahrscheinlichkeit grundlegend umstrukturiert. Die Voraussetzungen seien gegeben, dass nicht mehr auf Qualität, sondern auf Quote und/oder Einsparung gesetzt wird. Mit Verlaub: Das Beste zerstören ist strategischer Schwachsinn, in einer Welt, in der viele Menschen gute Qualität mehr und mehr zu schätzen wissen und auch bereit sind, dafür einen besseren Preis zu bezahlen. Das waren nur drei Punkte, die uns erwarten oder schon im Gange sind. Ich bin aber Optimist, was diese Punkte betrifft, weil ich – auch Dank avaaz.org, facebook, Xing, twitter und anderer Plattformen – auf den Tropfen warte, der das eine oder andere Fass zum Überlaufen bringt und dadurch eine neue Form von politischen Entscheidungsfindungen entsteht. Die Zeit ist reif, dass die Verantwortlichen wirklich starkes Interesse an ihren Interessen beweisen – auch tun, was sie sagen – und einen ernsthaften und unpolitischen Change in relevanten Belangen machen, bei denen mitzuarbeiten oder Meinung zu machen wir alle aufgefordert sind. Deshalb freuen wir uns, dass Sie sich für diese Zeilen Zeit genommen haben. Wünsche alles Gute im neuen Jahr ![](https://storage.ghost.io/c/e1/27/e1271408-a53a-4435-9ecd-46136b30ed10/content/images/2026/06/___Stefan-Untrsf_blau_trans-7.png) ### Kann ein Skikastl eine Innovation sein? ODER: Warum viele Branchen höchste Zeit haben, (auch) „technische Dienstleistungen“ zu entwickeln. #A5 URL: https://ameikos.ghost.io/a5/ Last updated: 2026-07-01T22:13:05.000Z Skidepos direkt an der Bahn, um den Kunden die tägliche Last der Logistik zu ersparen, gehören mittlerweile zum Standard in guten Skigebieten. In Serfaus-Fiss-Ladis sind Skidepots beinahe aus Tradition innovativ. Hat Franz Patscheider in Serfaus bereits vor vielen Jahren einen Quantensprung mit seinem „*Check in*“ für den ganzen Alpenraum vorgelegt, versucht seitdem die ganze Region den Service der komfortablen Skiaufbewahrung zu optimieren. Der neue Status in Sachen Skidepot, das in Fiss eröffnet wurde, ist ein Paradebeispiel für *Technische Dienstleistung*\*1 für die Kunden. Ein paar innovative Details mögen diesen weiteren Quantensprung verdeutlichen: - Das Skidepot hat eine Kapazität von rund 4700 Paar Ski, die von den Gästen im Selfservicemodus stresslos eingestellt und abgeholt werden können. - Der Zugang zu den Kästen ähnelt einer Hotellobby. Die wartenden Kinder werden mit einem kleinen Museum von alten Spielzeugen und Ratespielen unterhalten. Den Papas und Mamas wird die Geschichte von Fiss und in dekorativer Art und Weise alle Telefonnummern der heimischen Restaurants gezeigt, um schon von hier aus einen Tisch für das Abendessen reservieren zu können. **Und jetzt kommt´s:** der Skikasten, gewissermaßen die Kernfunktion des Skidepots, der hat´s in sich: - Außen verhindern spezielle Schaumstoff-Folien am Kasten das Umfliegen der Ski, wenn sie an den Kasten gelehnt werden. Ansonsten sind die Kästen außen technisch, schlicht und vor allen Dingen absolut OHNE Werbung, um den Gast nicht mit Werbung an allen Enden und Ecken zuzumüllen. Hier wird dem Gast *visuelle Ruhe* des Genusses wegen geboten. - Auf der Skikarte ist der Zugangscode für den Skikasten enthalten. Vergisst der Gast seine Skikastennummer, findet er um die Ecke einen Monitor, der ihm durch seine Karte verrät, was seine Kastennummer ist. - Vergisst der Gast gar die Karte im Hotelzimmer, kann die Hotelrezeptionistin den Kasten vom Hotel aus öffnen. - Wird der Kasten geöffnet oder geschlossen, hört man in der Regel eine hohle Blechtüre „klappern“. Hier anders: die Türen sind doppelwandig und mit einer Schallisolierung ausgestattet. Es ist, als würde man eine Autotüre *made in Germany* schließen! - Nun der Skikasten im Inneren: Ganz oben wird jeder Kasten seperat entlüftet. Die Warmluft wird selbstverständlich wiederverwendet; eben ein kleiner Beitrag zur *Energiewende*! - Sodann sind Vorrichtungen für die Helme vorhanden. Diese werden leicht angewärmt, versteht sich. - Spezielle Aufhänger für Skistöcke, Handschuhe und ein Kleidungsstück wurden nach vielen Versuchen und Messungen dort platziert, wo sie am wenigsten stören und am einfachsten zu bedienen sind. - Ein kleines Netzfach, ähnlich, wie BMW und VW es als stylisches Staufach im inneren des Autos verwendet, wurde auf der Innenseite der Türe angebracht, um Sonnenbrillen, Kosmetikas oder das Handy aufzubewahren. - Zwischen allen diesen Details haben dann Ski oder Snowboards Platz, ohne diese hineinquetschen zu müssen. - Für die Skischuhe wurden speziell gewinkelte Aufschubrohre sonderangefertigt, sodass das Kondenswasser richtig austrocknen kann. Dass die Skischuhe über Nacht desinfiziert werden, muss ohnehin Standard sein. Ist aber nicht Allerorts. (Anm. In Fiss war dies bei Sport Schranz bereits Anfang der 80iger Jahre Standard. Damals wurden wir von einigen Kollegen für verrückt erklärt.) - Ganz unten im Kasten, unterhalb des Abtropfgitters befinden sich speziell gefertigte Waschdüsen, die automatisch eine tägliche Reinigung der abgetauten Schneereste durchführen. - Die Sitzbänke sind in Funktion und Design „Fiss made“! - Verlässt der Skiläufer das Depot nach dem Skilauf, kann er sich selbstverständlich noch schön machen. Waschmöglichkeiten, Fön, Spiegel und alles, was für einen guten Apres Ski-Antritt notwendig ist, kann noch in der Depotlobby erledigt werden. - Und dann wäre da noch, um es mit Steve Jobs zu sagen, „one more thing“, das dann vielleicht demnächst kommt: eine Handyladestation in jedem Kasten und noch eine… aber das wird noch nicht verraten, weil da noch eine Idee herumschwirrt, die noch reifen will. ![](https://storage.ghost.io/c/e1/27/e1271408-a53a-4435-9ecd-46136b30ed10/content/images/2026/05/Bildschirmfoto-2026-05-31-um-12.26.08.png) **Mastermind** hinter diesen Innovtionen ist allen voran der Geschäftsführer der Fisser Bergbahnen Benny Pregenzer. Weil er die meiste Zeit seines Lebens im Schnee verbracht hat, durfte ich ihn in meinem Umfeld zum „Mister Ski“ adeln. Und ich verneige mich für seine Innovationen. *„Die Skiwelt braucht solche Typen!“* Jetzt bleibt nur noch die Frage: Darf man über ein Skikastl so viel schreiben? Ja! Weil es eben ein Paradebeispiel für gutes QM ist! Und wenn Sie bis jetzt alles gelesen haben, hat das für Sie den Nutzen, dass Sie diese Story in Ihre Firma transferieren können. **TIPP:** Können Sie in Ihrem Betrieb *persönliche Dienstleistungen* in *technische Dienstleistungen* umwandeln? Wenn ja, welche? Vielleicht entwickelt Ihre Konkurrenz dieser Tage *technische Dienstleistungen* ganz neuer Art. Dann haben Sie höchste Zeit, sich mit Ihrem Team zusammenzusitzen. ACHTUNG: der persönliche Kontakt ist in den meisten Branchen aber wichtiger denn je. Trotzdem müssen nicht alle Prozesse im face2face-Modus abgewickelt werden. Ich grüße euch und bin gleich auf der Skipiste ![](https://storage.ghost.io/c/e1/27/e1271408-a53a-4435-9ecd-46136b30ed10/content/images/2026/06/___Stefan-Untrsf_blau_trans-6.png) ### Anna Fenniger – Blaupause für Dienstleister in der medalp. #A3 URL: https://ameikos.ghost.io/a3/ Last updated: 2026-07-06T21:59:23.000Z DIENSTLEISTUNG ist ein großes Thema in der Medizin. Seit 14 Jahren betreut die SMS [http://www.schranz.com](http://www.schranz.com/?ref=ameikos.ghost.io) die sportclinic medalp in Imst und Sölden, u.a. in Sachen Dienstleistungsmanagement. In der med14 sagt uns Anna Fenninger, was das Team der medalp aus ihren Erfolgen ableiten kann. ![](https://storage.ghost.io/c/e1/27/e1271408-a53a-4435-9ecd-46136b30ed10/content/images/2026/05/Bildschirmfoto-2026-05-30-um-23.59.19.png) Ich grüße euch ![](https://storage.ghost.io/c/e1/27/e1271408-a53a-4435-9ecd-46136b30ed10/content/images/2026/06/___Stefan-Untrsf_blau_trans-5.png)