KI kann viel – aber Sinn bleibt Handarbeit! / AI can do a lot – but meaning remains handmade! #130

Vor 50 Jahren kostete ein Computer so viel wie ein VW Polo. Heute lernen Millionen Menschen KI in wenigen Tagen kennen. Wer jetzt die richtigen KI-Skills aufbaut, gewinnt Zeit, Wissen und Vorsprung. Wer abwartet, riskiert, schon morgen den Anschluss zu verlieren.

KI kann viel – aber Sinn bleibt Handarbeit!  /  AI can do a lot – but meaning remains handmade!   #130

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Ab Mitte der 70er-Jahre hat es elf Jahre gedauert, bis eine Million Menschen einen Computer verwendeten. Stefan Schranz war dabei. Der Preis war so hoch wie der eines VW Polo.

Ab dem 30. November 2022 dauerte es jedoch nur fünf Tage, bis eine Million User die KI von ChatGPT nutzten. Und die Entwicklung geht weiter – immer schneller, immer komplexer.

Wir leben im Hochgeschwindigkeitszeitalter, das in den kommenden Monaten für viele Menschen und Unternehmen die Spielregeln verändert.

Deshalb ist jetzt wichtig:

  1. Sich nicht verrückt machen lassen!
  2. ... stattdessen die Grundlagen der KI erlernen und Erfahrungen sammeln, um nicht morgen schon einer von gestern zu sein. Ohne KI-Kompetenz werden viele Bewerbungsschreiben und Strategieplanungen künftig im Müll landen, bevor sie zu Ende gelesen werden.
  3. Wir alle werden in nahezu jedem beruflichen und privaten Bereich die KI zu unserem Vorteil nutzen können, wenn wir die richtigen Fähigkeiten erwerben. So wie wir heute selbstverständlich unsere Smartphones verwenden, wird auch die KI unseren Alltag begleiten und die Gesellschaft verändern. Das wird uns fordern – vor allem dann, wenn wir diese Technologie bewusst zur Verbesserung unserer Lebensqualität einsetzen wollen. Wer sie jedoch falsch nutzt, läuft Gefahr, in einer quasi poströmischen Dekadenz zu verblöden.

Stefan hat als „gelernter Optimist“ durchaus Bedenken, was die gesellschaftliche Entwicklung in Verbindung mit der KI betrifft, wie er in seinen Vorträgen und Keynotes zur Künstlichen Intelligenz immer wieder betont.

Aber wo soll man anfangen? Was sind die entscheidenden Skills?

  • KI-Kompetenz bedeutet weit mehr, als nur ChatGPT oder eine Alternative zu bedienen. Man verwendet ja auch nicht ausschließlich Excel oder ein Mailprogramm, um die Arbeit zu erledigen. Profis arbeiten mit mehreren Tools – aber vor allem mit den richtigen, statt sich in einem Tool-Tourismus in 30 Apps zu verlieren, die man alle nur oberflächlich beherrscht.
  • In der KI geht es daher um die Anwendung und das Zusammenspiel verschiedener Werkzeuge. Stefans Empfehlung: drei bis vier bekannte KI-Tools kennenlernen, die grundsätzlich unterschiedliche Aufgaben erfüllen – und diese erproben, um im kommenden Jahr „unhektisch“, aber entschlossen, eine stufenweise Implementierung voranzutreiben.
  • Das gilt für Führungskräfte ebenso wie für Assistentinnen, für Bauern, Köche, Investmentberaterinnen oder Notare. Und auch Eltern, die die KI gezielt nutzen, um ihren Kindern beim Lernen einen zusätzlichen Schub zu geben, sparen viel Zeit, wenn sie wissen, wie es funktioniert.

Regeln für alle in der aktuellen Transformationsphase

  1. Der wichtigste Prompt an die eigene Intelligenz lautet:
    „Kann die KI das, was ich gerade tue, besser – also schneller und gründlicher – erledigen.
  2. Wenn ja, gilt: richtig prompten. Wer dauerhaft falsch promptet, wird auch falsch weitermachen. Dann wird KI zur Falle. Die bekannte KI-Regel „Shit in, Shit out“ wird zuschlagen.
  3. Man kann mit KI fast alles machen. Man kann mit KI aber auch fast alles falsch machen. Man SOLL mit KI aber nicht alles machen, denn sie ist keine "Eierlegende Wollmilchsau".
  4. Vor allem darf man die Meta-Ebene, also den Überblick, nicht der KI überlassen. Der Kontext, in dem wir KI einsetzen, muss in unserer Verantwortung bleiben.Ein Beispiel: In der Strategieplanung oder Positionierung eines Unternehmens kann KI hervorragend unterstützen – aber die Leitplanken setzen wir.
    Gleiches gilt im HR-Bereich: Wer von der KI die besten Führungs-Tipps erhält, wird dadurch noch lange kein guter Leader. Dazu braucht es Erfahrung, Haltung und Menschenkenntnis.
    Wer also von seinem Fach nichts versteht, wird mit der KI Schiffbruch erleiden.

    Zusammengefasst heißt das: KI ist ein Hilfsmittel, kein Managementsystem.

Wer jetzt zögert, lernt zu spät. Also: nicht verrückt machen lassen, aber wach bleiben. Die Grundlagen lernen, ausprobieren, Fehler machen, weitermachen – learn to learn und learning by doing. KI ist kein Hype, sondern ein Paradigmenwechsel in Echtzeit.

Früher waren technologische Fortschritte nur Experten vorbehalten – heute sind Innovationen wie KI für alle zugänglich. Also hinein in dieses Abenteuer – beruflich wie privat.
Nichts tun heißt stehen bleiben. Falsch tun heißt verlieren.
Richtig handeln heißt: dabei sein, führen, im State of the Art leben.

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Und jetzt noch ein Prompt zu diesem ServiceTipp:

„KI, du bist jetzt eine Philosophin und Soziologin, die Künstliche Intelligenz täglich und mit Leidenschaft verwendet. Beschreibe aus deiner Sicht, welche Bedeutung Empathie und Authentizität im Tourismus und in unserem Betrieb des Jahres 2030 haben werden – in einer Zeit, in der vieles automatisiert und digitalisiert ist.“

Lass dich überraschen, was daraus entsteht, und beziehe es auf dein Unternehmen. Denn Zukunft braucht ein hohes Maß an Sensibilität – um Entscheidungen aus Perspektiven zu treffen, die viele deiner Kollegen (noch) nicht im Blick haben.

So long – Servus, ciao und allegra.
Bleib neugierig – und mach dein Ding.

From the mid-1970s, it took eleven years for one million people to start using computers. Stefan Schranz was among them. The price back then was roughly equivalent to that of a VW Polo.

By contrast, from November 30, 2022, it took only five days for one million users to adopt ChatGPT’s AI. And the pace keeps accelerating—faster, more complex, more transformative.

We now live in a high-speed era that will rewrite the rules for many people and businesses in the coming months.

That’s why one thing matters above all:

  1. Don’t lose your mind!
  2. Instead, learn the fundamentals of AI and gain experience—otherwise you’ll soon be one of yesterday’s people. Without AI competence, many job applications and strategic plans will end up in the trash before they’re even read.
  3. We’ll all be able to use AI to our advantage in nearly every professional and personal field—if we build the right skills. Just as we all use our smartphones today, AI will become part of our daily lives and reshape society. This will challenge us—especially when we strive to apply the technology consciously to improve our quality of life. But if we use it carelessly, we risk descending into a kind of post-Roman decadence of mindless complacency.

As a “trained optimist,” Stefan admits he’s concerned about where society is heading—a theme he often emphasizes in his lectures and keynotes on Artificial Intelligence.

So where to begin? What are the key skills?

  • AI competence means far more than just knowing how to use ChatGPT or some alternative. After all, nobody completes their work using only Excel or an email client. True professionals master multiple tools—but more importantly, the right ones—instead of getting lost in “tool tourism” across thirty apps they only half understand.
  • In AI, the real power lies in application and integration—how different tools work together. Stefan’s advice: get to know three or four AI tools that serve distinctly different purposes, and start experimenting. Move forward in stages—calmly but decisively—throughout the coming year.
  • This applies to executives and assistants alike—to farmers, chefs, investment advisors, notaries, and even parents who want to use AI to give their children a learning boost. Once you understand how it works, you’ll save time and gain insight.

Rules for everyone in today’s transformation phase

  1. The key prompt for your own intelligence is:
    “Can AI do what I’m doing right now—better, faster, and more thoroughly—without compromising our corporate identity?”
  2. If yes, then prompt correctly. Because poor prompting leads to poor outcomes. The old rule still applies: garbage in, garbage out.
  3. You can do almost anything with AI. But you can also do almost everything wrong with AI. You shouldn’t try to do everything—AI is no “silver bullet.” And above all, don’t outsource the meta-level—the overview—to AI. Context and responsibility must remain human.
    Take strategy and positioning: AI can be an excellent sparring partner, but we set the boundaries. The same goes for HR—AI can provide great leadership advice, but that doesn’t make anyone a true leader. Leadership still requires experience, integrity, and emotional intelligence.
    In short: AI is a tool, not a management system.

Those who hesitate now will learn too late. So don’t panic—but stay awake. Learn the basics, experiment, make mistakes, keep going. Learn to learn. AI isn’t a hype—it’s a real-time paradigm shift.

Technological progress used to be reserved for experts—today innovations like AI are accessible to everyone. So step into the adventure—professionally and personally. Doing nothing means standing still. Doing it wrong means losing. Doing it right means leading—living state of the art.

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And here’s a prompt for this ServiceTipp:

“AI, you are now a philosopher and sociologist who uses artificial intelligence every day with passion. Describe from your perspective the importance of empathy and authenticity in tourism and in our company in 2030—a time when much is automated and digitized.”

See what emerges—and relate it to your organization. Because the future demands sensitivity: the ability to make decisions from perspectives that many of your peers haven’t yet considered.

So long—servus, ciao, and allegra.
Stay curious—and do your thing.