KI nicht verschlafen + 7 Beispiele. / Don’t overlook AI. 7 examples #B154

KI nicht verschlafen + 7 Beispiele. /  Don’t overlook AI. 7 examples  #B154

Aus manchem Munde klingt es, als sei die KI nun das Ende der Menschheit. Nur: Die letzten drei Apokalypsen haben wir ja recht gut überlebt. Also nur nicht nervös werden. Aber wachsam bleiben und sich nicht ausgeliefert fühlen, nur weil da die KI über Nacht um die Ecke gekommen ist und sich nun mitten in unserem Leben breitmacht.

Vermeintliche Experten, die ihre Distanz zur KI gründlich pflegen oder kaum Erfahrung damit haben, sowie zahlreiche Leserbriefe und Kommentare in den sozialen Medien warnen eindringlich vor der Verwendung der KI.

Ja, die KI ist gefährlich. Sie wird uns verblöden, wenn wir dieses Werkzeug falsch verwenden. Und wenn wir sie überhaupt nicht verwenden, uns dieser technologischen und somit auch gesellschaftlichen Revolution verschließen, werden wir in sehr vielen Lebens- und Wirtschaftsbereichen nicht mehr mithalten können. Alle, die sich ernsthaft damit auseinandersetzen, die KI in Schulen richtig anwenden, im Beruf und in Unternehmen produktiv implementieren und in so ziemlich allen Lebenslagen als Alltagswerkzeug verwenden, haben einen entscheidenden Vorteil, der durch herkömmliche Technik nicht kompensiert werden kann.

All das braucht Know-how und die Bereitschaft, unumgänglich auf diesen Zug aufzuspringen. Alle – privat wie beruflich. Ganze Teams – von der Reinigungskraft bis zum Diplomingenieur, vom Haustechniker bis zum Chirurgen.

Im Grunde ist die Zeit ein Déjà-vu der 80er- und 90er-Jahre, in denen der Personalcomputer und Windows Einzug hielten und die Schreibmaschine ihren Platz im Museum fand. Also rein in diese interessante Welt der KI – mit dem Vorsatz, dass wir mit unserer eigenen Intelligenz die KI ausreizen, ohne unser Denken und unsere Urteilskraft zu schwächen. Kurzum: Denken tun wir, verarbeiten kann die KI.

Im Folgenden will ich lediglich sieben Beispiele aus meiner KI-Anwendung der letzten Tage anführen, um die Breite des praktischen Nutzens darzustellen:

FOKUS – BEISPIELE zum Nachmachen

  1. Während des Kochens – im Dialog mit meiner KI auf dem iPhone – zwischen den Pfannen mal schnell gefragt:
    „Wie karamellisiere ich Zwiebeln am besten, um eine dunkle, kräftige Basis für eine Sauce zu bekommen?“
  2. Fotos in die KI geladen und dann:
    Meine Tochter wird 23. Erstelle mir aus folgenden Fotos eine Pop-Art-Collage als Geburtstagskarte – mit dem Text: „Alles Guate zum 23. Geburtstag, liebe Elisa.“
  3. Erkläre mir die Lehre von Carl Gustav Jung, seine Erkenntnisse – kurz und bündig – sowie die Bedeutung in der Gesellschaft der sozialen Medien und in einer Welt der künstlichen Intelligenz.
  4. Die Verbrauchsanweisung für das Parkettbodenpflegemittel ist nur auf Italienisch abgedruckt. Was tun? In der KI-App die Kamera einschalten, in den Dialog gehen und live fragen, wie das Mittel verwendet werden soll.
  5. Erstelle einen QR-Code für meine Website www.ki8020.com
  6. Die KI-App „Manus“ kann auf deinem Computer Fotos selektieren oder sortieren:
    Prompt für einen Agenten in der KI-App „Manus“:
    Finde alle Fotos im Ordner „Fotos-2024“, auf denen ein Snowboard erkennbar ist, und speichere diese in einem neuen Ordner „Snowboarding-2024“. Benenne die Dateien mit „Snowboarding_“ + fortlaufender Nummer.
  7. Ich erstelle einen Screenshot der App der Photovoltaikanlage, lade dieses Foto in meine KI-App und stelle die Frage:
    Erkläre mir die dargestellte Funktionsskizze und die Daten, die sich auf die letzten sechs Monate beziehen. Vergleiche die Höhe der Eigenstromversorgung mit bekannten Werten im Umkreis von 100 km.

Und noch einer als Draufgabe, weil ich gestern mit einem Humanoiden Bekanntschaft gemacht habe:

NUTZEN

  • Die KI übernimmt Fleißarbeit, nicht Urteilsarbeit.
  • Sie liefert Geschwindigkeit – du bringst Bewertung.
  • Sie liefert Breite – du bringst Tiefe.
  • Sie liefert Vorschläge – du triffst Entscheidungen.
  • Wenn du das sauber trennst, wirst du durch KI besser, nicht bequemer.

So long – Servus, ciao und allegra. Bleibt neugierig und mach dein Ding.

From some voices, it sounds as if AI is now the end of humanity. But let’s be honest: we’ve survived the last three “apocalypses” quite well. So no need to panic. Stay alert, but don’t feel at the mercy of something that seemed to appear overnight and is now settling right into the middle of our lives.

Self-proclaimed experts who carefully maintain their distance from AI — or have little real experience with it — along with countless letters to the editor and social media comments, strongly warn against using AI.

Yes, AI is dangerous. It will make us dumber if we use it the wrong way. But if we don’t use it at all — if we shut ourselves off from this technological and therefore societal revolution — we simply won’t be able to keep up in many areas of life and business. Those who seriously engage with it, who apply AI properly in schools, implement it productively in their work and companies, and use it as an everyday tool across many situations, gain a decisive advantage that traditional technology simply cannot match.

All of this requires know-how — and the willingness to jump on this train. Everyone. Privately and professionally. Entire teams — from cleaning staff to engineers, from facility technicians to surgeons.

In many ways, this moment feels like a déjà vu of the 1980s and 1990s, when personal computers and Windows entered the scene and typewriters ended up in museums. So step into this fascinating world of AI — with the clear intention to push it using your own intelligence, without weakening your thinking or judgment. In short: we do the thinking, AI does the processing.

Below are seven examples from my own use of AI over the past few days to illustrate the breadth of its practical value:

FOCUS – Examples to Follow

  1. While cooking — in a quick exchange with my AI on the iPhone — between pans I asked:
    “How do I best caramelize onions to create a dark, rich base for a sauce?”
  2. I uploaded photos into AI and then prompted:
    “My daughter is turning 23. Create a pop-art collage from these photos as a birthday card — with the text: ‘Happy 23rd Birthday, dear Elisa.’”
  3. “Explain the teachings of Carl Gustav Jung — his key insights — briefly and clearly, and their relevance in a world of social media and artificial intelligence.”
  4. The instructions for a parquet floor care product are only printed in Italian. What to do? Open the camera in the AI app, switch to dialogue mode, and ask live how to use the product.
  5. “Create a QR code for my website www.ki8020.com.”
  6. The AI app “Manus” can select or sort photos on your computer:
    Prompt for an agent in the AI app “Manus”:
    “Find all photos in the folder ‘Photos-2024’ that contain a snowboard and save them in a new folder ‘Snowboarding-2024’. Rename the files as ‘Snowboarding_’ plus a sequential number.”
  7. I take a screenshot of my photovoltaic system app, upload it into my AI app, and ask:
    “Explain the functional diagram shown and the data referring to the last six months. Compare the level of self-generated electricity with typical values within a 100 km radius.”

VALUE

AI takes over the busywork — not the judgment.

It delivers speed — you provide evaluation.

It delivers breadth — you provide depth.

It delivers suggestions — you make decisions.

If you separate these roles clearly, AI will make you better, not lazier.

So long — servus, ciao, and allegra. Stay curious, and keep doing your thing.